Beiträge von Palim

    … Papier schöpfen, Wolle waschen, Flecken auswaschen,

    … „Frau XY, mein Füller kleckst“

    … Tintenfinger waschen, Regale säubern,

    … Boden wischen nach umgefallener Saftflasche/ heruntergefallenem Wasserbehälter im Kunstunterricht,

    … Klassentiere versorgen (z.B. Schneckenexperiment, früher gerne auch Aquarium)

    … und ich kann meine Tafel noch immer mit Wasser reinigen, statt mit Fensterputzmittel/ Alkohol, das ist absolut umweltfreundlich und die Tafel sehr nachhaltig :_o_D

    Zusätzlich könnten noch mehr Lehrkräfte durch niedriger qualifizierte Personal ersetzt werden. Ähnlich wie an der Universität, wo der Professor die Vorlesungen hält und Doktoranden für die Übungen und Seminare zuständig sind.

    Am BK wären das Meister oder Techniker, die dort schon als Werkstattlehrer arbeiten. Diese könnten Lehrer noch mehr als bisher unterstützten.

    Danke, dass du es erläutert hast.

    Ich bin dankbar für die Personen, die bei uns an der Schule aushelfen, weil sie wirklich gut arbeiten und eine große Hilfe sind, auch wenn sie keinerlei pädagogische Qualifizierung haben.

    Aber ich bin auch der Meinung, dass das nicht der Standard sein sollte.

    Anders wäre es, wenn es ein Berufsbild "Pädagogische Assistenz" gäbe.

    In BY gibt es "Förderlehrer", die eine besondere Ausbildung erhalten. Ich weiß nicht so genau, wie sie eingesetzt werden.

    Auch fände ich fest eingestellte, der Schule zugehörige Integrationskräfte sinnvoll.

    Davon abgesehen wäre eine Arbeitszeiterhebung und entsprechender Ausgleich sinnvoll, aber das wird den Ländern zu teuer.

    Den Mangel an Lehrkräften und an Personen, die für Vertretungsstellen in Frage kommen hatten wir in Bullerbü an der Grundschule vor 10 Jahren auch schon. Damals konnten wir meistens noch jemanden finden, das ist über die Jahre noch schwieriger geworden.

    Statt Lehrkräfte auszubilden hat das Land immer weitere Möglichkeiten geschaffen, den Mangel in den Schulen mit gering verdienendem Personal aufzufangen: Pädagogische Mitarbeiter:innen betreuen schon seit 2000 Klassen, wenn Lehrkräfte zur FoBi sind oder kurzfristig krank. Der Einsatz dauert aber auch so lange, bis eine Vertretungskraft gefunden wird. Die Freigabe erfolgt erst nach Wochen, gefunden wird nicht immer jemand, obwohl inzwischen auch Lehramts-Bachelor-Studierende eigenverantwortlich den Unterricht übernehmen können - die sind in der Fläche aber nicht verfügbar.

    Vor etwa 10 Jahren wurde das Elterngeld eingeführt. Diese Kinder sind jetzt durch die Grundschule durch und kommen in den weiterführenden Schulen an. Die Geburtenrate ist gestiegen. Die Kinder der Flüchtlingsfamilien kommen hinzu, seit 2015, aktuell Ortskräfte aus Afghanistan und Ukainer:innen.

    Jedes Mal hätte man für KiTa und Schulen personell gegensteuern müssen. Stattdessen hört man bis heute Sprüche, man solle einen Stuhl dazu stellen.

    Als die Inklusion eingeführt wurde, hatte die örtliche FöS über mehrere Jahre zuvor mehrere Stellen offen, die nicht besetzt werden konnten (irgendwann zwischen 2010 und 2014). Der Mangel an FöS-Lehrkräften lässt sich inzwischen besser kaschieren, weil es weniger Klassen an den FöS-Lernen gibt, die Kinder sind ja mit in den GS. Da fällt gar nicht auf, wenn die Grundversorgung zusammengestrichen wird und die GS-Lehrkraft die Aufgaben allein übernimmt, zumal es eine Dienstvereinbarung mit den FöS-Lehrkräften gibt, nach der sie vorwiegend beraten sollen. Die Arbeit am Kind entfällt also und fällt den GS-Lehrkräften zu.

    Aktuell fehlen vor Ort KiTa-Plätze in hohem zweistelligen Bereich. In wenigen Jahren werden diese Kinder eingeschult. Die Gemeinde selbst kann hinsichtlich der Lehrkräfte gar nicht nachsteuern, muss aber die Unterrichtsräume stellen. Jetzt setzen sie erst Container an die KiTas und bauen dann dort an.

    Man hat über mehr als 10 Jahre die Einstellung von Lehrkräften zu gering gehalten, hat Gymnasiallehrkräfte in den GHR-Schulen geparkt, um G9 stemmen zu können, was im Nachgang einen noch größeren Mangel in den anderen Schulformen hinterlässt, und hat bis heute keine Vertretungsreserve geschaffen, sodass ein Ausfall im Kollegium kaum oder nicht ersetzt werden kann.

    Ich habe es mit neuen SL mehrfach erlebt, allerdings ging es meist um Formulierungs-Vorlieben.

    Wenn der Sinn verdreht wird, muss man sich deutlich distanzieren. Dann wirst du die Zeugnisse wohl nicht unterschreiben können und muss überlegen, wer die Zeugnisse in Zukunft erstellen wird.

    Es ist seit Jahren so, auch in GHR-Stellen war es früher so, wie Humblebee es beschreibt.

    Inzwischen werden die Referendar:innen der GHR-Schulen zum Halbjahr eingestellt und fertig, können aber währenddessen gleich nach ihrer Prüfung aufstocken um Vertretung zu übernehmen.

    Trotzdem endet der Vertrag vor den Sommerferien und man muss die 6 Wochen überbrücken, einschließlich Papierkram wegen Krankenkasse etc., auch wenn man direkt nach den Ferien eine Stelle antritt.

    Das ist sicher rechtlich alles in Ordnung, ein Wechsel zwischen Ausbildung und erster Stelle, unbezahlte Ferien bei vorheriger Vertretungsstelle … und trotzdem hängen die KollegInnen in der Luft, bekommen kein Geld und warten weitere Monate auf die ersten Bezüge (jedes Mal wieder Theater und Sorge, die Miete bezahlen zu können).

    Auch Planung und Vorbereitung aufs Schuljahr sind schwierig, können am Dienstort erst nach Dienstbeginn erfolgen, vorher ist man nicht versichert. Ohne diese Vorbereitung ins 1. Schuljahr zu gehen ist m.E. nicht möglich.

    Mir ist unverständlich, warum nicht die Hälfte der Ferien als Vorbereitung des neuen Schuljahres schon zu diesem gehört.

    Wie sieht es eigentlich mit Urlaubsanspruch bei Referendaren oder Vertretungen aus, denen vor den Sommerferien gekündigt wird?

    Wir haben auch einen solchen Notfall-Plan und haben ihn auch schon umgesetzt:

    Jeden Tag bleibt ein anderer Jahrgang zu Hause, die 4. Klassen an 2 Tagen in der Woche, das dadurch frei werdende Personal übernimmt die Vertretung in den Klassen, die anwesend sind.

    Vorteil: Der Mangel wird auf die Klassen gleichmäßig verteilt.

    Nachteil: Aufwändig und Vertretung erschwert den Unterricht, Notbetreuung bindet weiteres Personal, Mehrarbeit durch Distanzaufgaben.

    Und man kann auch nicht mit Quereinsteigern oder anderen Lehrämtern diesen Mangeln kompensieren. Das ist ein sehr großes Problem. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Zusatzbedarfe auch normal schon deutlich zu gering kalkuliert sind.

    Das sehe ich anders.

    Wenn die Zusatzbedarfe per Erlass festgelegt sind, gehören sie mit in die Statistik und auch ersetzt, wenn eine Lehrkraft fehlt.

    Selbst wenn man keine FöS-Lehrkaft findet, könnte man die Stunden zumindest mit anderen Lehrkräften oder Vertretungen ersetzen, sodass Stunden zum Üben, Erläutern etc. vorhanden sind.

    Die Unterrichtsplanung, Förderpläne, einen Großteil der Gutachten etc. müssen ja trotzdem oder oft auch generell die Lehrkräfte der GS übernehmen - ohne Ausgleich.

    So aber hat man immer wieder gar keine Stunden - zu wenige oder keine für die Grundversorgung, nicht für Kinder mit Förderbedarf, zu wenige oder keine für DaZ...

    Bei uns wird dies als "Zusatzbedarf" angesehen,

    obwohl im Erlass für die Inklusion die Grundversorgung von 2 Stunden pro Klasse pro Woche angegeben ist, bekommen wir sie nicht vollständig und einigen uns dann intern, wie wir die Stunden verteilen und wer verzichtet.

    Stunden für Diagnostik und Beratung gehen noch davon ab.

    Fällt eine FöS-Lehrkraft aus, gibt es keinen Ersatz - sind ja "nur" Zusatzbedarfs-Stunden, manchmal werden zum Halbjahr noch Stunden zum Ausgleich verteilt.

    So kann sich das Land die Zahlen immer schön rechnen, wenn du meinst, dass die Unterrichtsversorgung im September steht und für das Jahr fix ist.

    Wer auch immer nach dem Stichtag ausfällt, Langzeit-Erkrankungen, Sterbefälle, Schwangerschaften, BEM/Care etc.- immer hat die Schule auf dem Papier 100%, weil die Zahlen im September gut aussahen, muss aber in der Realität alle ausfallenden Lehrkräfte ab Stichtag irgendwie ersetzen.

    Mit der Rechnung kannst du tollen Wahlkampf machen, sonst nichts.

    Für deine Schule mag das passen, weil ihr die Kräfte aus dem Ganztag zieht, BufDis einsetzt etc. und - immer besseren Fall für alle Beteiligten - keine Ausfälle habt, für andere Schulen passt es nicht.

    Aber muss auch fair bleiben und bei den Fakten bleiben.

    Dann mach das doch und unterstell mir nicht, dass meine Angaben falsch seien, nur weil du es dir nicht vorstellen kannst.

    Mit der Versorgung von September 2021 wären wir zurecht gekommen, obwohl schon Stunden fehlten.

    Aber die Stunden bleiben ja nicht so, wenn man Ausfall hat.

    Und wenn in der SL+PR-DB Zahlen OHNE Zusatzbedarfe gezeigt werden und Schulen ihre Pflichtstunden nicht besetzen können, wie wird es dann wohl aussehen, wenn die Zusatzbedarfe eingerechnet wären?

    In den vergangenen Jahren

    - hatten wir nie die Grundversorgung nach Erlasslage - nie!, 2 Std. pro Klasse pro Woche wird bei uns nicht realisiert,

    - hatten wir nie die Stunden der Zusatzbedarfe für I-Kinder mit gesondertem Anspruch, nur für GE-Kinder einen Teil der möglichen Stunden durch eine FöS Lehrkraft GE, nicht die Stunden für andere Beeinträchtigungen, nich für uns als Kollegium, nicht von einer FöS,

    - wurden Zusatzbedarfe bei Ausfall immer gestrichen und nie ersetzt,

    - konnten wir langfristige Ausfälle mehrfach nicht ersetzen, sodass PM langfristig eingesprungen sind, was sie gar nicht sollen.

    - mussten wir jedes Jahr PM-Stunden nachträglich beantragen. Jedes Mal legt man offen, warum es so ist, jedes Mal wird es anerkannt.

    Nun könnte man meinen, es sei nur an unserer Schule so, aber an den benachbarten Schulen ist es auch so.

    Die Bedingungen der neuen PM-Verträge sollten dir geläufig sein, wenn du dich als Teil der SL siehst. Ansonsten kannst du dich selbst beim Bezirkspersonalrat erkundigen, Fachgebiet Nichtlehrendes Schulpersonal.

    Tom123 hat Zahlen gesehen, die in einer Konferenz der SL samt Personalräte vorgestellt werden.

    Allerdings sind diese Zahlen

    - davon abhängig, dass ausgeschriebene Stellen wirklich noch besetzt werden, gelingt dies nicht, sind die Zahlen gleich andere.

    - vorbehaltlich aller Zusatzbedarfe, also OHNE Grundversorgung, OHNE Bedarfe für Kinder mit festgestelltem Unterstützungsbedarf (Hören, Sehen, GE, KME), OHNE Zusatzbedarfe Brennpunkt, OHNE Zusatzbedarfe DAZ.

    Die Versorgung bezieht sich also nicht auf den im Erlass festgesetzen Bedarf (Grundversorgung FöS = 2 Std. pro Woche, DaZ-Stunden), sondern allein auf die Pflichtstundenversorgung ... und natürlich allein nach statistischen Zahlen von Ende Juni.

    Obwohl also die im Erlass gesetzten Stunden nicht gewährt werden, wird den Schulen eine 100% Versorgung genannt,

    gleichzeitig sagt die Dezernentin gleich dazu, dass man bitte noch keinen Stundenplan machen solle, weil noch nichts fest sei und dass viele Schulen mit 90% oder weniger in das Schuljahr starten müssen und dass man davon ausgehen solle, dass man von vorn herein mit Vertretungsstellen auskommen müsse ... die man sich dann wiederum selbst backen muss.

    Theoretisch hat das Land folgende Regelungen

    - für kurzfristige Vertretung gibt es pädagogische Mitarbeiterinnen, allerdings wurden deren Verträge verändert, sodass die Stunden, die die Schule erhält, nicht ausreicht, um eine Vollzeitlehrkraft zu ersetzen und das Land geht davon aus, dass die Lehrkräfte sich gegenseitig vertreten, was in der GS nicht möglich ist, wenn immer alle in den Klassen eingeteilt sind.

    - für längerfristige Ausfälle sollte es Vertretungsstellen geben, allerdings werden immer die Zusatzbedarfe abgezogen und nicht alle Stunden ersetzt und dann muss man noch jemanden finden. Die Stellen werden irgendwann freigegeben bzw. ausgeschrieben, damit hat man aber noch lange keine Lehrkraft gefunden.

    Neue Maßnahmen u.a.

    - die Referendar:innen sollen statt 6 Std. gleich 10 Std. eigenverantwortlich unterrichten,

    - es sollen Stellen in der nächstgrößeren Mittelstadt angesetzt werden, die Lehrkräfte sollen sich verpflichten, die ersten 3 Jahre in die Fläche zu fahren (1 Std. Fahrzeit), danach bekommen sie dann in der Stadt eine Stelle angeboten.

    Die Zahlen klingen nur traumhaft, sie sind es nicht und die FöS sind auch nicht besser gestellt. Das ist ein Grund, warum die Grundversorgung in der Fläche nicht ankommt.

    Auf dem Bewerbungsportal gibt es ca. 660 offene Stellen, davon 270 an Grundschulen.

    Erstmal kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr regulär nur 50-70% Versorgung habt.

    Dann müssen wir ja nicht weiterreden, wenn du es dir nicht vorstellen kannst.

    Die SL-Konferenz mit Personalrat für unseren Bereich für kommendes Schuljahr war letzte Woche. Eure war entweder dieselbe oder auch letzte oder diese Woche. Frag doch mal, was es da zu sehen gab!

    Wo ist das Problem????

    Eltern sind nicht erreichbar.

    Und nein, wir haben keine 25 Stunden bekommen.

    Es ist mir aber möglich, vor dem Unterricht 15 min einen Test zu verteilen und im Blick zubehalten, dass ein Kind sich testet und die Zeiten einhält.

    Danke, Seph ,

    löst aber noch nicht das Problem des fehlenden Personals.

    Und es ist nicht so, dass das Land mal eben für sämtliche Vormittage vollumfänglich für 5 Stunden Personal zur Verfügung gestellt hätte, damit ungetestete Kinder, deren Eltern nicht erreichbar sind (sein wollen), beaufsichtigt werden könnten.

    Wenn das Land sagt, dass Du die Schüler nicht ohne Erlaubnis testen darfst, dann kannst Du das doch nicht ignorieren nur weil eure Unterrichtsversorgung zu schlecht ist?

    Das Land sagt:

    - Kinder, die nicht getestet sind, sollen isoliert werden UND beaufsichtigt

    - Kinder, die in der Schule sind, sollen beaufsichtigt sein

    Das Land stellt kein Personal zur Verfügung, das täglich 5 Stunden auf die isolierten Kinder aufpasst.

    Eine 450€-Kraft darf etwa 6-10 Stunden in der Zeit Woche übernehmen, davon müssen die meisten fest im Stundenplan festgesetzt werden.

    Ich habe also nur die Wahl zwischen Pest (Kind allein auf dem Schulhof, Eltern nicht zu erreichen)

    oder Cholera (Klasse allein im Klassenraum, da ich das Kind auf dem Schulhof beaufsichtige)

    oder Corona (Ich setze das ungetestete Kind mit in den Klassenraum und riskiere die Infektion eines Kindes oder einer Lehrkraft) oder Testung.

    Und ja, vielleicht wäre die 2. Variante mal heilsam, wenn alle Klassen, die keinen Unterricht mit ausgebildeter Lehrkraft im Klassenraum machen können, allesamt VOR die Schulen IN die Öffentlichkeit gestellt würden - gerne über 2 Wochen.

    Dann würde mal sichtbar, was eine 50-70%-Versorgung tatsächlich bedeutet.

    In einer Rundverfügung stand übrigens:

    "Alternativ kann ausnahmsweise (z. B.: Testung zu Hause fehlgeschlagen) und unter dem Vorbehalt ausreichender Kapazitäten der Nachweis auch durch einen Laienselbsttest unter Aufsicht der Schule geführt werden. Die Schulen stellen dafür einen separaten Raum und Aufsichtspersonal zur Verfügung. Mit schriftlicher Einwilligung eines Erziehungsberechtigten dürfen Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung des Selbsttests unterstützen."

    Ich lese es tatsächlich so, dass ich für die Beaufsichtigung der Schüler:innen kein Einverständnis benötige.

    Im Zweifel sitzt der Schüler ohne Test im Unterricht? Obwohl Testpflicht besteht?

    Da warne ich dich! Tom123

    Wenn du da an die falschen Eltern gerätst… Lies selbst, was du geschrieben hast.

    Das zusätzliche Personal deckt bei uns den Mangel im Unterricht,

    die schlechte Versorgung ist der Behörde bekannt, sonst könnte man keine einzige Stunde zusätzlich erhalten, da man ja immer darlegen muss, warum die Versorgung nicht ausreicht, bevor mehrere Stellen grünes Licht für Stunden geben.

    Aber das alles hatten wir schon. An deiner Schule scheint es genügend zusätzliches Personal für alle Aufgaben zu geben. An meiner ist es anders.

    Wir hatten einzelne SuS, bei denen wir stark annehmen, dass sie sich zu Hause nicht getestet haben,

    dafür aber andere, die zwar Schultests bekommen haben, aber auch Tests von Betrieben der Eltern oder deren Familien selbst sensitivere Tests besorgt haben.

    An unserer Schule gab es Klassen, in denen sich nahezu alle infiziert haben, als die Tests, die wir bekommen haben, besonders schlecht waren und erst nach Tagen die Infektion angezeigt haben. Da war es für viele Kinder der Klassen schon zu spät.

    Ich kenne die Regeln.

    Das Land kommt aber nicht, um isolierte Kinder zu beaufsichtigen, es stellt kein Personal dafür.

    Dann hätte bei uns täglich eine Klasse zu Hause bleiben müssen, damit eine Lehrpersonal die nicht nachweislich getesteten Kinder beaufsichtigt hätte.

    Das mag in Wolkenkuckucksheim mit zusätzlichem Personal von wo auch immer möglich sein, nicht aber in Schulen mit 70%-Versorgung, in der die PM-Stunden nicht für die Vertretung ausreichen können.

    Wieso in Ausnahmefällen?

    Bei uns hat jeder, der wollte, Test für zu Hause bekommen. Du bekommst normalerweise 3 Test pro Woche und man testet sich zu Hause. Wenn man einen Kontakt in der Schule hatte, kann man auch mehr Test bekommen. Ob man die Test nimmt und sich testet, ist natürlich freiwillig.

    Die Schule musste, als die Tests verpflichtend waren, wenigstens die Unterschrift der Eltern kontrollieren, dass getestet wurde.

    Kinder, die keine Unterschrift vorweisen konnten, haben wir z.T. in der Schule testen lassen, wenn die Eltern nicht erreichbar waren oder eine Verständigung nicht möglich ist. Das sind für mich Ausnahmefälle.

    Man kann die Kinder ohne Testnachweis nicht in die Schule lassen, man kann sie auch nicht nach Hause schicken, ohne vorab anzurufen und jemanden zu erreichen.

    Regulär haben sich alle Kinder zu Hause getestet.

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