Beiträge von Palim

    Wir tauschen uns doch hier auch ständig aus, obwohl man alles woanders lesen könnte :)

    Ja, das mache ich schon lange und es bringt mir sehr viel, weil es oft aktuellen Bezug zu meinem Unterricht hat, sodass ich gerade auf der Suche nach genau diesem Aspekt bin

    und vielleicht auch, weil die meisten hier täglichen Praxisbezug haben und man nach einer Weile auch einschätzen kann, wer ähnliches Klientel hat und ähnliche Probleme, ähnlich vorgeht oder Verständnis für die schlechten Bedingungen hat.

    Womöglich liegt meine Skepsis an häufig schlechten Fortbildungen, die mir hohen Aufwand (Anfahrt aus Bullerbü, Vertretungsregelung) und wenig Nutzen gebracht haben (wir wiederholen Grundlagen und jede Teilnehmerin legt eigene Ideen auf den Tisch - als das, was ich hier schon habe, 24/7 ohne Anreise),

    und daran, dass Fortbildungsverpflichtungen immer mal wieder im Raum stehen, damit wir als „gut fortgebildet“ gelten, dabei aber die persönliche Beschäftigung mit Inhalten nicht zählt, das Absitzen von Verlagsveranstaltungen aber doch.

    Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch, weil ich das, was vom Unterricht täglich erwartet wird (mehrfache Differenzierung, Input und Lernzuwachs) auch in Fortbildungen erwarte.

    Ich hätte an deiner Stelle vorab in den Klassenbüchern der anderen Klassen geguckt, wie andere KollegInnen es machen.

    Wir tragen den Inhalt der Stunde ein und zeichen ab,

    da sind beide von dir genannten Einträge möglich.

    Es gibt Stunden, in denen man das Lehrwerk gar nicht nutzt, z.B. "Einführung in die Hundertertafel" , weil anderes Material zur Verfügung steht (Zahlenkarten, Teppich, Hunderterrahmen, Hunderterfelder + Muggelsteine, Bastelmaterial).

    Die meisten Felder in unserem Klassenbuch bleiben frei!

    D.h. der Zuwachs in der FoBi-Gruppe müsste größer sein als in der KG.

    Siehe oben,

    man kann entweder den Zuwachs der FoBi-Gruppe erfassen

    ODER diese Gruppe vergleichen mit Personen, die keinen Zugang zu den spezifischen Inhalten haben/hatten.

    Dann würde aber die Vorab-Umfrage ausreichen, um

    a) die allgemeinen Kenntnisse einer Gruppen von Lehrkräften zu erfassen, von denen einige sich zur FoBi melden und andere nicht

    und b) den Zuwachs der Personen in der FoBi zu erfassen.

    Alternativ könnte man der anderen Gruppe aber die Materialien/Schlagworte zukommen lassen, damit diese sich selbst damit beschäftigen könnten, um spezifische Inhalte präsent zu haben.

    DAS wäre dann wirklich interessant.

    Ist es so, dass Fortbildungen in Form von Verantstaltungen notwendig sind - einschließlich der Verpflichtung der Lehrkräfte zu einer bestimmten Anzahl derselben -

    oder sind Lehrkräfte - wohlgemerkt nach Uni-Studium - durchaus in der Lage, sich Kenntnisse selbst anzueigenen.

    UND:

    Wie häufig haben Lehrkräfte Zeit, sich in Aspekten ihres Berufsbildes selbstständig weiterzubilden? Welche sind es (fachlich, pädagogisch, andere)?

    Wie viel Zeit wenden sie dafür auf?

    Wie viel Zeit müssen sie aufwenden, wenn sie eine Fortbildung in einem Zentrum besuchen wollen (An- und Abfahrt, Aufenthalt etc.) und wie effizient ist dies für den Lernerfolg, den dies erzielen sollte.

    Wir Refis (wie gesagt: das kenne ich auch von bekannten Refis an anderen Schulformen genauso) haben uns unsere Ausildungslehrkräfte bzw. Mentor*innen an der jeweiligen Schule i. d. R. selbst gesucht

    Bei uns wird es vorab im Kollegium überlegt und dann zugewiesen, die Refis suchen es nicht aus.

    Aber das System ist winzig, durch Abordnungen von allen Seiten in den letzten Jahren gab es da kaum Möglichkeiten, andere MentorInnen zu wählen.

    Bei besonderen Fächern (kath. Rel im überwiegend ev. Einzugsgebiet) kann das auch mal eng sein.

    Ich bin vermutlich die Zielgruppe,

    frage mich aber, was dabei herauskommen soll,

    und bin durch vorherige Anfragen ähnliche Art skeptisch.

    Gesucht wird eine Vergleichsgruppe, die also keine FoBi erhält.

    Diese soll dann vermutlich über Kenntnisse Auskunft geben, die für die anderen Lehrkräfte in der FoBi vermittelt werden.

    Da ist die Frage, wie spezifisch die Fragestellung ist: Ist sie es nicht, kann jede Lehrkraft sie beantworten und die FoBi ist überflüssig, ist sie es, ist die FoBi natürlich zielführend in diesem speziellen Bereich, weil die Lehrkräfte ohne FoBi hierzu keine Kenntnisse haben dürften.

    Erheben müsste man dann doch eher, welche Kenntnisse generell vorliegen - vorab - um im Anschluss die FoBi durchzuführen und die Kenntnisse danach bei dieser Gruppe abzufragen.

    Gerade im Bereich Rechtschreibunterricht um so mehr, da es hier unterschiedliche Ansätze gibt, die regional stärker oder weniger stark verbreitet sind.

    Wie es wirklich an der Schule ist, können wir nicht wissen,

    warum man die Beauftragungen bei Langzeiterkrankungen nicht ändern kann, erschließt sich mir nicht.

    In NDS kann generell jede Lehrkraft beauftragt werden, Refs als MentorIn zu begleiten, bei der Fachzuordnung reicht es, wenn die Lehrkraft selbst das Fach unterrichtet/ schon unterrichtet hat.

    Dass man als Schule unterversorgt ist und dann eine ReferendarIn zugewiesen bekommt, damit diese die Unterrichtsversorgung verbessert (6 Stunden), habe ich schon mehrfach erlebt.

    Weil es in NRW offenbar in diese Richtung geht:

    Meine Vorstellung wäre, dass Schulen zusätzliche Kräfte hätten, so eine Art "Pädagogische Assistenz" oder "Pädagogische Fachkraft", was dann aber ein Ausbildungsberuf sein sollte oder durch andere Ausbildungen bescheinigt wird.

    Für die Kooperation der Teams braucht es zudem die Anrechnung von Arbeitszeit bei allen Beteiligten.

    Außerdem müsste man genau klären oder absichern, ob die zusätzlichen Kräfte die Aufsicht von Klassen übernehmen können, damit sie nicht in Zukunft den Lehrkräftemangel auffangen und wieder keine zusätzlichen Stunden für die genannten Aufgaben vorhanden sind.

    Welches Anforderungsprofil gibt es bei Euch für " Förderschullehrkräfte"?

    Es sind Lehrkräfte an Förderschulen mit 2. Examen und Schwerpunkten in 2 der möglichen Unterstützungbedarfen.

    Sind gehören als Stammlehrkraft an eine Förderschule / ein Förderzentrum,

    von dort werden sie abgeordnet an die Regelschulen, um dort die Inklusion zu unterstützen.

    Das, was ihr aus NRW über die MTK-Kräfte verlinkt, gibt es hier so nicht,

    die Aufgaben, die da für die Schuleingangsphase angezeigt sind, werden eigentlich immer von den Grundschullehrkräften selbst gestemmt.

    NDS hat dann noch an den Grundschulen das Vertretungskonzept mit den Pädagogischen MitarbeiterInnen, davon hatte ich schon mehrfach geschrieben. Sie müssen keine pädagogische Qualifizierung haben.

    Man kann sie für Vertretung einsetzen, dann übernimmt die Grundschullehrkraft z.B. am Vormittag die Diagnostik bei Erstklässlern/ einzuschulenden Kindern, während die pädagogische Mitarbeiterin die KLassen beaufsichtigt, in denen die Lehrkraft eingesetzt wäre und für die sie Aufgaben bereitstellt.

    Vielleicht ist erst einmal die Frage, was genau MPT-Kräfte sind.

    Bei uns gibt es per Abordnung je Schule ein paar Stunden einer Förderschullehrkraft, die selbst zum nächsten Förderzentrum gehört, bei größeren Schulen ist das dann auch eine halbe oder ganze Stelle.

    Sie müssen die Unterstützungsbedarfe Lernen, Sprache und ESE abdecken, haben selbst einen oder zwei dieser Schwerpunkte.

    Diese Stunden werden auch bei uns offiziell durch die SL verteilt,

    Kinder haben keinen Anspruch auf Stunden, nicht einmal, wenn die Schule die Stunden pro Kopf erhält.

    Für Kinder mit Unterstützungsbedarf GE gibt es eine Zuweisung durch die Förderschule GE.

    Selten gibt es Zuweisungen für Hören/ Sehen/ KM, was aber u.a. an der Entfernung zwischen den Schulen liegt.

    Inzwischen haben Schulzentren oder größere Grundschulen zum Teil auch Sonderpädagogen Sozialpädagogen (vorab falscher Begriff).

    Das ist mir schon klar, aber dafür muss ja erst einmal die Reihe stehen und der Unterbau stimmen, bevor du irgendwas suchen und einsetzen kannst.

    Mach es doch einfach konkret:

    nächstes Thema aus dem Lehrplan nehmen,

    eigene Kenntnisse zur Sache nachbessern,

    Curricula dazu lesen,

    Etappenziele stecken,

    Reihenfolge festlegen,

    Reihe der Unterrichtsstunden planen,

    Unterricht für UB auswählen

    Stunden ausarbeiten

    Es geht um Klasse 5-10 an der Hauptschule, Geschichte und SoWi.

    Wieviel Digitales setzen andere da ein?

    Geht es um Filmschnipsel im Unterricht oder um Plattformen oder um die Vorbereitung?

    Vielleicht ist es sinnvoll, sich erst einmal um die „Baustelle“ Unterrichtsplanung zu kümmern und entlang der Vorgaben des Seminars eine Reihe zu planen, die Stunde Förden nächsten Besuch auszuwählen und dann daraufhin zu arbeiten in den Stunden vorher.

    Entwürfe gibt es bei 4teachers, Linklisten auch und bei Authenrieth, hat man ein konkretes Thema, sucht man nachgelaufen diesem.

    Wichtig bleibt dabei aber, dass man sich nicht vom Material verleiten lässt, sondern dass man in der Planung bleibt, die sich auf Curricula und Schulplan stützt.

    Häuser aus den 50ern sind übrigens oft klein, dunkel und hässlich, da wollte ich persönlich auch saniert nicht einziehen.)

    Vor etlichen Jahren wurden sie in Stand gesetzt und waren dann gute Häuser für handwerklich geschickte oder gut vernetzte Menschen.

    Ich kenne auch welche, die ein altes Haus Stein für Stein abgetragen und neu aufgeschichtet haben.

    Inzwischen werden die Häuser aus den 50ern von Immobilien-Firmen aufgekauft und plattierenden. Auf diesen größeren Grundstücken entstehen dann 6 kleine Häuser oder Mehrparteienhäuser, die je zu einem weit höheren Preis vermietet oder verkauft werden können.

    Ob viele Leute ein Eigenheim besitzen, ist sicher regional sehr unterschiedlich und in Bullerbü eher üblich.

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