Beiträge von Palim

    Bei uns ist es sons auch üblich, häufiger zu wechseln.

    Ich hatte auch schon KollegInnen, die wöchentlich rotiert haben, also immer um 2 Plätze weitergerückt.

    Meine SuS suchen zuerst den neuen Platz, dann gibt es Kompromisse oder das OK und danach werden Materialien und Namensschilder getauscht.

    Wenn ich mal im Namen Palim s antworten darf: Weil unsere SuS hier in NDS die Selbsttests ja nicht in der Schule machen sondern morgens zuhause. Deshalb muss auch nichts desinfiziert werden ;) .

    Ah ja, danke, ich war mit der Einschulung beschäftigt. Nun ist das schon mal geschafft.

    Ich weiß, dass unsere Putzfrauen zusätzliche Auflagen bekommen und auch diese Erinnerungsschildchen auf den Tischen nicht so gern gesehen werden.

    Ansonsten befestigen wir mit Tesafilm oder Klebeknete.

    Selbst angeklebte Schilder haben bei mir nicht so gut gehalten. Wir müssen nach den Coronatests immer die Tische desinfizieren, so dass angeklebte Schilder da auch im Weg sind.

    Zum einen haben wir das Testproblem nicht, zum anderen hänge ich die Schilder möglichst nicht an der Tischfläche auf, sondern an der senkrechten Tisch-Rückwand, die zur Lehrkraft zeigt. Bei Gruppentischen geht es nicht.

    Du kannst die Kinder auch selbst sägen lassen

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    Das gibt es auch als rechteckigen Klotz ... aber dann sollte das Einzugsgebiet friedfertig sein. Ich hätte schon Bedenken, Wurfgeräte auf jeden Tisch zu stellen.

    Ansonsten habe ich bei diesem hier tolle Gedanken:

    https://www.amazon.de/Hengu-Thekenaufsteller-Seitenklares-Doppelseitige-Tischschilder/dp/B08PKMJR5Q/ref=sr_1_18?dchild=1&keywords=Tischschilder&qid=1630618305&sr=8-18&tag=lf-21 [Anzeige]

    Da bekommst du die Plexiglasscheibe gleich mit und wenn ihr es entsprechend beschriftet, sieht es so aus, als sei der Name auf die Stirn tatowiert.

    Ich drucke sie auf festerem Papier oder Pappe aus und stelle sie nicht mehr auf den Tisch, sondern klebe sie an der Rückseite des Tisches an oder befestige sie oben an der Tischkante, sodass sie von vorne/ bei einer Aufstellung im U zu lesen sind.

    Laminieren ist nicht ökologischer als 2x Papier, da überlege ich inzwischen sehr genau, wofür es sinnvoll ist.

    Bei uns, NDS, hat die Schule begonnen und in ca. 10 Tagen ist auch Kommunalwahl im Klassenraum,

    Da müssen nun Plexiglaswände her für die Wahlhelfer und anderer Kram, damit alles ganz sicher ist.

    Außerdem sollen die Menschen sich beim Kommen und Gehen nicht begegnen, also eine Einbahnstraßen-Regelung … da müssen sie bei unseren Klassenräumen durch die Fe Steyr steigen oder noch einen Wanddurchbruch stemmen.

    Das 20-5-20-Plakat des Ministeriums könnte ich ja mal an die Tafel hängen, nicht dass sie das Lüften vergessen.

    Wer sich weigert, sich zu testen, verletzt somit die Schulpflicht, hat aber auch Zutrittsverbot.

    ABER...

    da steht eben auch

    Zitat


    Die Schü-lerinnen und Schüler müssen die Lernzeit im Distanzlernen verbringen und werden mit Lern-aufgaben versorgt.

    Wenn man also die Schulpflicht verletzt, weil man sich nicht testen WILL, hat man dennoch Anspruch auf Aufgaben im Distanzlernen?

    Warum kann da nicht stehen, dass man bei selbstverschuldeten Fehlzeiten oder Schulpflichtverletzung selbst verantwortlich ist, Versäumtes nachzuholen?

    In der Rundberfügung steht:

    „i) Zutrittsverbot: Wenn Schülerinnen und Schüler oder deren Erziehungsberechtigte weder ein negatives Testergebnis noch eine ärztliche Bescheinigung über das Nichtvorliegen einer Infektion oder ein anderweitiges aktuelles negatives Testergebnis am von der Schule fest- gelegten Testtag vorlegen, ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Schü- lerinnen und Schüler müssen die Lernzeit im Distanzlernen verbringen und werden mit Lern- aufgaben versorgt.

    Für Personen, die unmittelbar nach dem Betreten des Geländes der Schule einen Test auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 durchführen oder durchführen lassen, be- steht kein Zutrittsverbot, sofern der Test ein negatives Ergebnis aufweist.“

    Wenn man es darauf ankommen lassen will, kann man es doch auch so auslegen, dass man Distanzlernen machen kann, wenn kein Testergebnis vorliegt.

    Diese Auslegung könnte man auch dann wählen, wenn die Tests nicht in ausreichender Zahl vorliegen, da gab es aber an anderer Stelle eine Einschränkung.

    Danke, CDL, für Beitrag #43.

    Ich denke auch, dass nur die, die fachlich gut aufgestellt sind, die Fehler oder Fallstricke in Handreichungen erkennen

    dass sie sowohl auf neue Inhalte wie auch neue Ansätze differenzierter schauen

    und sie besser verknüpfen können.

    Zur Reduktion an sich würde ich inzwischen sagen, dass es dabei einen allgemeinen, fächerübergreifende Anteil gibt und einen fachspezifischen.

    Es wird leichter, aber es bleibt eine Herausforderung, Inhalte so aufzubereiten, dass auch junge Kinder etwas nachvollziehen können oder im Lernen eingeschränkte mitarbeiten können. Das Bedenken ist das eine, das Material zu erstellen und es im Unterricht umzusetzen das andere, für alles hätte ich gerne mehr Zeit oder Zeitausgleich.

    st es nicht gerade dann schwieriger, angemessen zu reduzieren, wenn man die ganze Breite (und bis zu einem gewissen Grad auch Tiefe) des Faches kennt?

    Denen, die das nicht kennen, fällt es sicher leichter, irgendetwas wegzulassen,

    aber eine fachlich versiert didaktische Reduktion benötigt gute Kenntnisse des Faches weit über die klassenbezogenen Inhalte hinaus.

    Das klingt alles so, gäbe es bei euch gar kein "fachfremdes" Unterrichten.

    Es hat vielleicht eher etwas mit Begeisterung zu tun für die Inhalte, die man unterrichtet.

    Das ist doch auch im fachfremden Unterricht so, wobei es Lehrkräfte zu geben scheint, die sich lediglich für 2-3 Fächer interessieren, und andere, die viel breiter aufgestellt sind.

    Meiner Meinung nach ist die Begeisterung durchaus wichtig.

    Aber ich frage mich auch, ob diejenigen, die sich für ein bestimmtes Fach begeistern, in die hineinversetzen, die diese Begeisterung nicht teilen und denen sich ein Fach erheblich schwerer erschließt.

    Was hilft es, wenn die Lehrkraft selbstverliebt in das Fach ist, die Inhalte aber nicht niederschwellig vermitteln kann.

    Andererseits braucht es die fachliche Expertise, um sich gut auszukennen und Reduktionen oder Exkurse zügig umsetzen zu können und im pädagogischen Handeln ein gutes Fundament zu haben.

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