Beiträge von Palim

    Ich bin vermutlich die Zielgruppe,

    frage mich aber, was dabei herauskommen soll,

    und bin durch vorherige Anfragen ähnliche Art skeptisch.

    Gesucht wird eine Vergleichsgruppe, die also keine FoBi erhält.

    Diese soll dann vermutlich über Kenntnisse Auskunft geben, die für die anderen Lehrkräfte in der FoBi vermittelt werden.

    Da ist die Frage, wie spezifisch die Fragestellung ist: Ist sie es nicht, kann jede Lehrkraft sie beantworten und die FoBi ist überflüssig, ist sie es, ist die FoBi natürlich zielführend in diesem speziellen Bereich, weil die Lehrkräfte ohne FoBi hierzu keine Kenntnisse haben dürften.

    Erheben müsste man dann doch eher, welche Kenntnisse generell vorliegen - vorab - um im Anschluss die FoBi durchzuführen und die Kenntnisse danach bei dieser Gruppe abzufragen.

    Gerade im Bereich Rechtschreibunterricht um so mehr, da es hier unterschiedliche Ansätze gibt, die regional stärker oder weniger stark verbreitet sind.

    Wie es wirklich an der Schule ist, können wir nicht wissen,

    warum man die Beauftragungen bei Langzeiterkrankungen nicht ändern kann, erschließt sich mir nicht.

    In NDS kann generell jede Lehrkraft beauftragt werden, Refs als MentorIn zu begleiten, bei der Fachzuordnung reicht es, wenn die Lehrkraft selbst das Fach unterrichtet/ schon unterrichtet hat.

    Dass man als Schule unterversorgt ist und dann eine ReferendarIn zugewiesen bekommt, damit diese die Unterrichtsversorgung verbessert (6 Stunden), habe ich schon mehrfach erlebt.

    Weil es in NRW offenbar in diese Richtung geht:

    Meine Vorstellung wäre, dass Schulen zusätzliche Kräfte hätten, so eine Art "Pädagogische Assistenz" oder "Pädagogische Fachkraft", was dann aber ein Ausbildungsberuf sein sollte oder durch andere Ausbildungen bescheinigt wird.

    Für die Kooperation der Teams braucht es zudem die Anrechnung von Arbeitszeit bei allen Beteiligten.

    Außerdem müsste man genau klären oder absichern, ob die zusätzlichen Kräfte die Aufsicht von Klassen übernehmen können, damit sie nicht in Zukunft den Lehrkräftemangel auffangen und wieder keine zusätzlichen Stunden für die genannten Aufgaben vorhanden sind.

    Welches Anforderungsprofil gibt es bei Euch für " Förderschullehrkräfte"?

    Es sind Lehrkräfte an Förderschulen mit 2. Examen und Schwerpunkten in 2 der möglichen Unterstützungbedarfen.

    Sind gehören als Stammlehrkraft an eine Förderschule / ein Förderzentrum,

    von dort werden sie abgeordnet an die Regelschulen, um dort die Inklusion zu unterstützen.

    Das, was ihr aus NRW über die MTK-Kräfte verlinkt, gibt es hier so nicht,

    die Aufgaben, die da für die Schuleingangsphase angezeigt sind, werden eigentlich immer von den Grundschullehrkräften selbst gestemmt.

    NDS hat dann noch an den Grundschulen das Vertretungskonzept mit den Pädagogischen MitarbeiterInnen, davon hatte ich schon mehrfach geschrieben. Sie müssen keine pädagogische Qualifizierung haben.

    Man kann sie für Vertretung einsetzen, dann übernimmt die Grundschullehrkraft z.B. am Vormittag die Diagnostik bei Erstklässlern/ einzuschulenden Kindern, während die pädagogische Mitarbeiterin die KLassen beaufsichtigt, in denen die Lehrkraft eingesetzt wäre und für die sie Aufgaben bereitstellt.

    Vielleicht ist erst einmal die Frage, was genau MPT-Kräfte sind.

    Bei uns gibt es per Abordnung je Schule ein paar Stunden einer Förderschullehrkraft, die selbst zum nächsten Förderzentrum gehört, bei größeren Schulen ist das dann auch eine halbe oder ganze Stelle.

    Sie müssen die Unterstützungsbedarfe Lernen, Sprache und ESE abdecken, haben selbst einen oder zwei dieser Schwerpunkte.

    Diese Stunden werden auch bei uns offiziell durch die SL verteilt,

    Kinder haben keinen Anspruch auf Stunden, nicht einmal, wenn die Schule die Stunden pro Kopf erhält.

    Für Kinder mit Unterstützungsbedarf GE gibt es eine Zuweisung durch die Förderschule GE.

    Selten gibt es Zuweisungen für Hören/ Sehen/ KM, was aber u.a. an der Entfernung zwischen den Schulen liegt.

    Inzwischen haben Schulzentren oder größere Grundschulen zum Teil auch Sonderpädagogen Sozialpädagogen (vorab falscher Begriff).

    Das ist mir schon klar, aber dafür muss ja erst einmal die Reihe stehen und der Unterbau stimmen, bevor du irgendwas suchen und einsetzen kannst.

    Mach es doch einfach konkret:

    nächstes Thema aus dem Lehrplan nehmen,

    eigene Kenntnisse zur Sache nachbessern,

    Curricula dazu lesen,

    Etappenziele stecken,

    Reihenfolge festlegen,

    Reihe der Unterrichtsstunden planen,

    Unterricht für UB auswählen

    Stunden ausarbeiten

    Es geht um Klasse 5-10 an der Hauptschule, Geschichte und SoWi.

    Wieviel Digitales setzen andere da ein?

    Geht es um Filmschnipsel im Unterricht oder um Plattformen oder um die Vorbereitung?

    Vielleicht ist es sinnvoll, sich erst einmal um die „Baustelle“ Unterrichtsplanung zu kümmern und entlang der Vorgaben des Seminars eine Reihe zu planen, die Stunde Förden nächsten Besuch auszuwählen und dann daraufhin zu arbeiten in den Stunden vorher.

    Entwürfe gibt es bei 4teachers, Linklisten auch und bei Authenrieth, hat man ein konkretes Thema, sucht man nachgelaufen diesem.

    Wichtig bleibt dabei aber, dass man sich nicht vom Material verleiten lässt, sondern dass man in der Planung bleibt, die sich auf Curricula und Schulplan stützt.

    Häuser aus den 50ern sind übrigens oft klein, dunkel und hässlich, da wollte ich persönlich auch saniert nicht einziehen.)

    Vor etlichen Jahren wurden sie in Stand gesetzt und waren dann gute Häuser für handwerklich geschickte oder gut vernetzte Menschen.

    Ich kenne auch welche, die ein altes Haus Stein für Stein abgetragen und neu aufgeschichtet haben.

    Inzwischen werden die Häuser aus den 50ern von Immobilien-Firmen aufgekauft und plattierenden. Auf diesen größeren Grundstücken entstehen dann 6 kleine Häuser oder Mehrparteienhäuser, die je zu einem weit höheren Preis vermietet oder verkauft werden können.

    Ob viele Leute ein Eigenheim besitzen, ist sicher regional sehr unterschiedlich und in Bullerbü eher üblich.

    Hm, ganz schön verfahren.

    Eigentlich würden einige gerne helfen, uneigentlich bist du bedient mit Ratschlägen.

    Zu Musik und Corona:

    Ich singe mit meiner Klasse nicht, man darf seit einigen Wochen im Raum 5 min singen, ohne Maske und Abstand, der Rest wäre draußen.

    Im Lehrplan steht auch Notenlehre, Komponisten etc. Dann bekommt das eben mehr Gewicht.

    Wenn du doch noch weitere Tipps suchst, bleibe ich bei der Idee der Kommunikation als Gruppe. Vielleicht kannst du da auch das Lehrwerk verraten.

    Dann wäre es möglich, ganz konkrete Sachen vorzuschlagen und du kannst ausloten, was geht und was dir Luft verschafft.

    Puh,

    wenn es bei euch zu so wenigen Konsequenzen kommt, hast du ja selbst kaum Möglichkeiten:

    Klassenkonferenz, Ordnungsmaßnahmen, Ausschluss von Fächern/ Tagen, begrenzte Beschulung,

    Wir stellen auch fest, dass die Klassenlehrkräfte viel auffangen müssen und man in den Fachklassen zum Teil besser voran kommt, wenn man sich allein auf das Fach konzentrieren kann. WENN. Manchmal ist es auch nicht so und die Zeit im Fachunterricht reicht dann für gar nichts aus.

    Warum musst du Musik in der 5. Stunde machen?

    Könntest du auch eine andere Stunde nehmen und wäre das besser?

    Als letzte Möglichkeit sehe ich eine kollegiale Beratung. Wenn es das in der Schule nicht gibt, könntest du es hier über eine Kommunikation mit geladenen Gästen versuchen. Das ist nicht öffentlich und du kannst selbst wählen, wer zu den Beratenden gehört.

    Kann man die anderen Kinder mit Aufgaben erreichen, sodass sie allein oder miteinander etwas erarbeiten können?

    Wenn deine SL dich morgens nach Hause schicken möchte, könntest du vielleicht anderen mal deine 6-Stunden-Tage überlassen.

    Andererseits: Wenn dafür Vertretungsmöglichkeiten bestehen und Personal vorhanden ist, warum kann dieses Personal dann nicht mit in deinen 6-Stunden-Tag gehen?

    Bei Neubaugebieten wird es hier so gelöst, dass es ein Punktesystem gibt, nach dem die Bauplätze vergeben werden.

    Dabei werden dann junge Bewerbende und solche mit Kindern bevorzugt.

    Gleichzeitig gibt es Vorgaben zur Misch-Bebauung, um bestimmte Bauweisen einzugrenzen.

    Auch wir haben vor Jahren lange gesucht und das Angebot war geringer,

    jetzt ist es so, dass die jüngeren KollegInnen gar nicht wissen, ob oder wie sie es finanzieren sollen.

    Auf den Inseln gibt es das Thema ja auch schon länger, auch da gibt es Bemühungen, dass Wohnraum nicht allein für Ferienwohnungen genutzt werden soll, aber das scheint nicht so leicht zu beschränken zu sein.

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…ekeroog414.html

    Nun wohnen wir aber nicht auf einer Insel und nicht direkt an der Küste, sondern eben eher irgendwo im Hinterland.

    Zum Problem gehört dann auch, dass man für bezahlbaren Wohnraum in noch abgelegenere Gebiete ziehen würde, dann aber wieder aufs Auto angewiesen ist und keine gute Versorgung hat.

    Die Einheimischen können sich solche Mondpreise nicht leisten.

    Es ist in Bullerbü üblich, dass Familien und Freunde vieles selbst machen und die Häuser gemeinsam aufschichten.

    Eigentlich hat jetzt viele Jahre lang jede Familie selbst ein Haus gehabt, Mietwohnungen gab es kaum, eher dann Miethäuser, aber mit den explodierenden Preisen kann man es sich jetzt nicht unbedingt leisten.

    Es wandelt sich sehr schnell, Immobilien-Investoren und -Firmen bauen Mehrparteienhäuser und diktieren die Preise am Markt,

    was sich zusätzlich rentiert, wenn die Häuser vergleichsweise teuer verkauft werden können, obwohl die einheimische Wirtschaft die Preise nicht hergibt.

    Das ist die eine Seite, die zweite sind schlechtere Beschäftigungsverhältnisse und die dritte, dass die Lebenshaltung schon auch Erwartungen schürt, die früher nicht gewöhnlich waren oder nicht existent.

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