Die Sache mit der Einreise, zu Wasser, zu Land, zu Luft, wurde zwar jetzt u.a. von Söder forciert, kam aber schon viel früher auf, weil in NL die Zahlen so hoch waren und viele NDS gerne in NL Urlaub machen, einen Tag verbringen, Grenzgänger sind. Da gingen recht früh die Zahlen an der Grenze hoch, das war vorher nicht so stark, aber in anderen Landesteilen ( Grenze nach Tschechien) auch zu sehen.
Damit kam die Frage nach Tests für Einreisende ins Rollen und wurde recht schnell entschieden, weil man sich offenbar schnell einigen konnte oder die Notwendigkeit verstanden hat, nachdem dann wirklich alle Länder in den Ferien waren.
Warum sollten sich Flugreisende testen und Autofahrende nicht, die alle aus Ländern mit erheblich höheren Inzidenzen kommen?
Ansonsten ist das bisher die einzige Maßnahme, die die Zunahme der Infektionen nach Reisen in den Blick nimmt. Das hätte man im Rückgriff auf die Erfahrungen vom letzten Jahr auch schon im Mai oder Juni entscheiden können.
Die Einschränkung ist gar nicht das Reisen selbst, sondern die anschließende Quarantäne, die bei einer Infektion noch länger andauern wird.
Wenn man weiß, dass Veranstaltungen mit vielen Leuten in kleinen Räumen ein größeres Risiko mitbringe, könnte man auch da vor bzw. nach Besuch Testungen verlangen. Die Kontrolle am Eintritt ist dabei sicher einfacher zu bewerkstelligen.
Dann gehören aber Schulen unbedingt dazu.
Ist das Risiko höher, beschränkt man die Zahl der Teilnehmenden - Wechselunterricht. Das ist bei Reisen dann der Fall, wenn das Hotel nur 60% belegen darf.
Womöglich gibt es dann im nächsten Jahr Urlaubsgutscheine, bei 60% Angebot fährt jeder einmal, damit die anderen auch zum Zug kommen. Aber bei Urlaub hört die Solidarität auf.