Beiträge von Palim

    Dies gilt nur für Lehrkräfte ab Geburtsjahr 1971 und explizit nicht für Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen!

    Warum eine eidesstattliche Erklärung nicht ausreichte, ist mir nach wie vor nicht klar.

    Auch eine Titer-Bestimmung wurde von offizieller Seite eher ausgeschlossen.

    Den Ref-Platz hast du doch derzeit sicher.

    Den Platz für PAD kannst du auch nach dem Ref noch machen oder andere Sachen im Ausland.

    Auch Corona wäre in 1 1/2 Jahren durch oder man hätte so viele Erfahrungen, dass womöglich auch für Praktika und Auslandsdienste Regelungen gefunden wären.

    Zu überlegen ist auch, dass du es zwischenschieben kannst, wenn sich nach dem Ref nicht direkt eine Stelle in der gewünschten Region ergibt, NDS ist ja durch mit dem Aufstocken auf G9.

    Der Nachmittagsbereich fällt weg, Zusatzstunden fallen weg, dann darf der Präsenzunterricht gekürzt werden. Nur die Notbetreuung soll auf jeden Fall sichergestellt werden.

    Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

    Nachmittagsbetreuung? was ist das?

    PM-Stunden? längst aufgebraucht, wie in jedem Jahr

    Zusatzstunden, beantragt, zu Hauf genehmigt, alle gekürzt, komplett zur Sicherung der Pflichtstunden - taucht nirgendwo als Ausfall auf

    Das bedeutet aber auch, dass man alle Förderung, einschließlich Alphabetisierung in DaZ innerhalb der Klasse realisieren muss.

    Ich weiß, dass man nicht alles auffangen kann und sollte, aber welche Lehrkraft ist so cool, allein Aufbewahrung am Schulvormittag zu gewähren?

    Ich habe so viel Erfahrung mit Lehrkräftemangel, weil wir in den letzten Jahren immer Ausfälle hatten.

    Es ist Augenwischerei zu meinen, es würde sich einfach regeln lassen. Gerade in NDS gibt es an den Grundschulen ein merkwürdiges Vertretungskonzept, das von den gesunden Lehrkräften schnell ungezählte Mehrarbeit verlangt, weil Unterricht für die pädagogischen Mitarbeitenden geplant werden muss. Als Mehrarbeit zählt aber immer nur die Arbeit vor der Klasse.

    Da kann die SL noch so wohlgesonnen sein, sie kann für die Vorgaben nicht und der Handlungsspielraum ist gering.

    Wir haben auch hier im Forum von verschiedenen Schulen aus mehreren Bundesländern gehört, dass Lehrkräfte fehlen, weshalb Klassen nur 1x die Woche kommen können.

    Es ist sicher richtig, dass Lehrkräfte viel zu lange aufgefangen haben und ihre Interessen schlecht vertreten werden, aber es stimmt nicht, dass ein einfaches Nein vor Mehrarbeit schützt.

    Für mich persönlich wiegt das Recht auf körperliche Unversehrtheit höher als das gesamtgesesellschaftliche Bedürfnis auf "Verhinderung der Ausbreitung übertragbarer Erkrankungen".

    Und wer versorgt dann die Kranken, wenn die Krankenhäuser überlastet sind? Und was machst du, wenn das Kind dann am Freitag im Restaurant war und am Montag dann die Klassenkameraden oder der Papa die Arbeitskollegen ansteckt?

    @Lindbergh genießt die Freiheit, sich selbst infizieren zu dürfen, und die Freiheit, mit eigenen Geldleistungen eine Pflegekraft zu entlohnen, die sich kümmert, da er im öffentlichen Krankenhaus nicht aufgenommen wird zum Schutz anderer Kranker.

    @Lindbergh genießt auch den ausfallenden Unterricht in der Schule wegen angeordneter Quarantäne oder Ausfalls, weil die Lehrkraft ein halbes Jahr ausfällt und keine Vertretung da ist. Da freut sich @Lindbergh, die eigenen kleinen Geschwister und Nichten noch eine Weile im häuslichen Lernen unentgeltlich zu unterstützen.

    @Lindbergh genießt außerdem auch, dass der Handwerker nicht kommt, um die Verstopfung des Abfluss zu beseitigen, da der Handwerker selbst erkrankt ist und nicht kommen kann.

    So viel Freiheit!

    Aber seit Jahren (Jahrzehnten?) genieße ich die rauchfreien Kneipen, Restaurants usw. Ich könnte es mir gar nicht mehr verqualmt vorstellen.

    Vorher undenkbar, es war ganz klar, dass NIEMAND ins Restaurant oder auf eine Party gehen würde, wenn man dort nicht rauchen dürfte.

    Vielleicht ist man in Zukunft auch anderes gewöhnt, Luftfilter auch in Restaurants oder Séparées oder Testungen und Impfungen und hat trotzdem viel Freude miteinander.

    Also ich möchte dir da nicht zu nahe treten. Aber bei uns ist oft das Problem, dass die Lehrkräfte auf der einen Seite meckern aber auf der anderen Seite alles mit sich machen lassen.

    Klar. Der Lehrkräftemangel ist hausgemacht und nur entstanden, weil Lehrkräfte alles mit sich machen lassen.

    Unterricht müsste ausfallen, stimmt, aber es müsste Deutsch in Klasse 1 der hippen Vorstadt und Mathe am örtlichen Prunk-Gymnasium sein, und selbst dann wird es nicht mehr Lehrkräfte geben.

    Beispielsweise macht der Kollege A die Bibliothek. Da der Kollege aber für Vertretungsunterricht gebraucht wird, lässt er diese Arbeiten für eine Zeit ruhen. Dadurch hat der Kollege im Idealfall keine Mehrarbeit. Das gleiche gilt natürlich auch für AGs, Förderstunden, ...

    Das setzt voraus, dass es überhaupt Stunden für die Bibliothek gibt.

    Das liegt genau auf der Linie des CDU-Wahlprogramms, das in NDS in dieser Legislatur umgesetzt wird: alle Stunden in die Pflichtstundentafel. AG, DaZ, Stunden im soziokulturellen Brennpunkt - gestrichen für Vertretung.

    Nach außen wurde die Pflichtstundentafel erteilt und es hat keinen Lehrkräftemangel gegeben.

    Zudem schätze ich, dass der Effekt von Schnelltests in den Prognosen von März und Anfang April enthalten sein sollte. Schließlich startete die breit angelegte Einführung bereits Anfang/Mitte März.

    Da sollte man mal unterscheiden zwischen den Aussagen irgendwelcher Politiker, die SAGEN, dass dem so sei, und den tatsächlich z.B. in Schulen angekommenen Tests.

    Wir hatten vor Ostern keine und da waren wir nicht die einzigen.

    Einige Schulen haben jetzt zu wenige oder keine, weil die Lieferung nicht gut läuft.

    In den Betrieben wurde erst nach Ostern getestet.

    In den weiterführenden Schulen liegen viele Tests ungenutzt, weil Schüler nicht da waren.

    Und vielleicht hat auch das eine psychologische Komponente, weil man sich diesen Tests viel schwieriger entziehen kann, als vorher, was auch an geringer verpflichtender Testung in Familien oder Schulen lag.

    Vielleicht hatten die Schüler doch einen nicht unerheblichen Anteil und vielleicht ist gerade die Testung in Schulen auch eine Art Monitoring, die sehr viele Menschen betrifft, weil Kinder auch Eltern und Geschwister haben, die alle Kontakte pflegen.

    Ob und was genau in Prognosen bedacht wird, ist dann eine weitere Frage, die man sicher bei jeder Prognose anschauen müsste.

    Selbst bei professionell durchgeführten Schnelltests werden nur 58 % dieser Infektionen erkannt

    Aber Schüler werden nun getestet, flächendeckend, nur manchmal freiwillig, in Betrieben wird getestet, nicht freiwillig,

    und offenbar machen auch viele von den Bürgertestungen Gebrauch - gerade die, die shoppen wollen, zum Friseur müssen, in Urlaub fahren, vielleicht auch eher die, die sonst die Maßnahmen nicht so wichtig fanden.

    Über das Testen findet man somit offenbar doch einige, die sonst weitergelaufen u d das Virus weiter verbreitet hätten.

    Die AbiturientInnen sind zudem durch, die anderen AbschlussschülerInnen vielleicht auch, die SekI-Klassen kommen nur dort, wo die Inzidenz niedrig genug ist - in NDS galt bisher 100, das ist erst seit 1 Woche geändert.

    Vermutlich ist es das Zusammenspiel der jetzigen Maßnahmen, unerwartet finde ich es auch.

    Du hast doch gesagt man braucht nicht zählen,

    Ich habe geschrieben, dass sich das Zählen erübrigt, wenn der Karton leer ist, worum es in den Beiträgen vorab ging.

    Dass in Berlin und NRW und BY in den Schulen getestet wird, weiß ich,

    dass anderswo zu Hause getestet wird, weißt du.

    Wir an unserer Schule haben uns für Einlasskontrollen entschieden, statt sich nach 20 min Offenem Anfang in der 1. Stunde die Unterschriften zeigen zu lassen und das Kind dann aus dem Raum schicken zu müssen in einen nicht existenten Raum mit nicht existenter Aufsichtsperson.

    Warum sollte man denn die SuS, die ungetestet zur Schule kamen und sich dann dort noch getestet haben, melden müssen? Das habe ich bisher in keiner Verordnung gelesen.

    Keine Ahnung, ein Grund steht ja in den Verfügungen seltenst dabei. Eine Statistik mehr.

    Aber die Zahlen der Ungetesteten schnell dann eben in der kommenden Woche nach oben, weil ja keine Tests da sind.

    Was dann aus der Einlasskontrolle wird? Keine Ahnung.

    Wir gehen raus und machen draußen Unterricht, bis der nächste Karton kommt?

    (Vermerk: Schönes Wetter bestellen, ab Mittwoch)

    Welche Einlasskontrolle?

    Susannea

    Kannst du EIN MAL etwas stehen lassen, dass an ANDEREN Schulen in ANDEREN Bundesländern einfach ANDERS läuft

    als bei DIR in DEINER Familie, in DEINER Schule, in DEINEM Bundesland?

    WIR machen Einlasskontrolle

    und wer keinen Nachweis über den morgendlichen Test hat, kommt nicht ins Gebäude.

    Es folgt Anruf, Rückweg, Test, Dokumentation des Ergebnis, erneute Anfahrt, Einlasskontrolle.

    Bei uns zählt die Schulleitung die verwendeten Tests.

    Bei uns ist der Karton leer, da muss man gar nicht zählen.

    Zudem kann man ja die Zahlen der Einlasskontrolle nehmen, da weiß man, wie viele SchülerInnen anwesend waren,

    hinzu kommen die in Schule Tätigen, die auch versorgt werden müssen.

    Aber das Amt geht von 1 Person für 1 Klasse aus, vermutlich, und bedenkt Reinigungskräfte, Hausmeister und I-Hilfen nicht.

    Tatsächlich waren im 3. Karton auch mehr Tests als in den ersten beiden.

    Stand aber nicht dabei, dass diese Tests dann für mehrere Wochen ausreichen sollen.

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