Beiträge von Palim

    Eine Kollegin hat seit diesem Jahr ein Hörgerät, weil sie durch die Maskenpflicht ähnliche Probleme hatte.

    Wir wissen es und wenn es im Lehrerzimmer zu hoch hergeht, sagt sie es.

    Innerhalb der Klassen haben wir Räume, die zusätzlich schallgedämmt sind, dafür sollte in der Inklusion der Schulträger sorgen, was er für genau einen Raum übernommen hat.

    Bei Unterrichtsgesprächen in der Grundschule finde ich es auch schwierig, bei Partner- und Gruppenarbeiten gebe ich das Mikrophon an eineN MitschülerIn und wenn möglich geht die Gruppe mit dem Kind in einen anderen Raum.

    Als Lehrkraft ist es schwierig, in der SekI womöglich noch einmal mehr.

    Kannst du, Ruhe, das Problem den SchülerInnen transparent machen?

    Ist es in deiner Schule möglich, dafür Regelungen zu treffen, sodass sich die SchülerInnen selbst daran halten?

    Könntest du irgendwo eine Beratung bekommen?

    ob ihr wirklich denkt, dass man Personal und räumliche Ausstattung mal eben so herbeizaubern kann.

    Man kann

    - Gemeindesääle, Hotels, andere Räume einbeziehen, die Vorschläge gab es ja schon häufiger. Das muss nicht auf Zwang geschehen, aber man könnte im Umfeld jeder Schule schauen, welche zusätzlichen Möglichkeiten es geben könnte. Dabei muss das gar nicht unbedingt auf Unterricht bezogen sein, dort könnte auch Betreuung, Hausaufgabenhilfe oder anderes stattfinden.

    - Personal einstellen, das mithilft. Dabei geht es nicht unbedingt um zusätzliche Lehrkräfte, aber um helfende Menschen und Hände. Diejenigen, die die Notbetreuung übernehmen (mein BL meint nämlich, das das irgendwie auch ohne Personal geht),

    diejenigen, die Kindern helfen, die Unterstützung bei Aufgaben bräuchten,

    diejenigen, die mehr Übung bei Grundfertigkeiten bräuchten,

    diejenigen, die ggf. digitale Lernplätze beaufsichtigen würden oder Kindern erläutern, wie man es macht.

    Das könnten auch Studierende sein oder Eltern, die sich dazu bereiterklären und es nicht ehrenamtlich übernehmen, sondern dafür bezahlt werden, dass sie anderer Eltern Kinder beaufsichtigen.

    Und ja, man könnte auch Stellen ausschreiben und dann besetzen, wenn man Personal findet, z.B. ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und TherapeutInnen, mit einer Zusage, dass diese Stellen auch in 10 Jahren an den Schulen sein werden - statt es immer wieder auf den St.Nimmerleinstag zu verschieben. Warum sollten Menschen sich dafür ausbilden lassen, wenn es die Stellen gar nicht gibt? Eine Entwicklung in die Richtung und vielleicht das Festsetzen eines Ziels wäre ja schon viel: 2030 soll jede Klasse mit einer Zweitkraft ausgestattet sein, dabei sollte es sich um Erzieherinnen oder TherapeutInnen handeln.

    Man sollte die Gelder bis dahin nutzen, um weniger qualifiziertes Personal an den Schulen mit Aufgaben betrauen zu können (s.o.), um dort zu entlasten und mehr Mithilfe für den Schulalltag zu haben.

    Was in normalen Zeiten bereits stört, empfinde ich in einer Pandemie als kompletten Irrsinn.

    Danke. Das bringt es auf den Punkt.

    Darunter kann man vieles zusammenfassen, Ausstattung mit Personal für Unterricht UND Betreuung, Ausstattung der Räume, überhaupt Anzahl der Räume, Größe der Klassen, Möglichkeiten für Förderungen, digitale Möglichkeiten ...

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