Beiträge von Palim

    Gebt mir mal Tipps, wie ihr es schafft ein Licht am Ende des unfassbar langen Tunnels zu sehen.

    Ich bewerte vieles einfach anders, bin weit weniger unternehmungslustig und schon damit zufrieden, ein Eis oder einen Tee im Garten zu trinken.

    Neben Radfahren und Spazieren gehen fallen mir noch ein paar Sachen ein, die man unternehmen könnte ... aber für Unternehmungslustige ist das vielleicht viel zu wenig aktiv und in-der-Menge-badend, was ich eher meide.

    Bisher darf man noch überall hin und muss nicht in der Wohnung oder auf dem Grundstück bleiben, man hat satt zu essen, ausreichend Klopapier, kann anrufen oder sich sogar treffen - je nach Inzidenz.

    Man kann, wenn man mag, Inlinern oder sich mit unterschiedlichen Fahrzeugen bewegen, wandern oder Geocachen, Schnitzeljagd machen oder Sachen verstecken, quer durch den Wald rennen oder am Wasser schlendern, man kann Kreatives ausprobieren, neue Instrumente oder Sprachen lernen, Postkarten in alle Welt schreiben, Handarbeiten oder Werken, man kann sein Haus von oben nach unten umräumen oder renovieren oder beides, den Garten umgraben oder Balkonkästen anlegen und mit Kartoffeln beflanzen oder einen Teich graben oder ...

    Wenn du damit schon fertig bist, kannst du von vorne wieder anfangen... mir fehlt dazu bisher die Zeit.

    falls die Verkehrschule wieder öffnet

    Gilt denn für die Verkehrsschule die Inzidenz von Fahrschulen oder von Schulen oder von Schwimmbädern?

    Ich weiß, wie wichtig sowas sein kann ... und dass es wirklich Kinder gibt, die das Fahrradfahren nur dafür erlernt haben - und danach womöglich nie wieder gefahren sind - während in den letzten Jahren selbst das verweigert wurde,

    ... aber das Fahrradfahren ist nicht vom Führerschein abhängig,

    es sei denn, man möchte die Klassenfahrt per Rad machen, da ist es sinnvoll, vorab die Prüfung zu absolvieren und das Fahren als Gruppe geübt zu haben.

    In Niedersachsen gab es von Sommer bis Winterferien keine Testmöglichkeit für Lehrer? (Ich frage mal vorsichtig bei Humblebee nach).

    Doch, gab es, aber es war reichlich kompliziert. Von uns hat das über die Schule, soviel ich weiß, niemand wahrgenommen, auch jetzt im Frühjahr zuerst nicht.

    Wo genau wohnst du denn, dass es bei euch so lange dauert, bis man einen Termin für einen PCR-Test erhält???

    In Bullerbü.

    Ich kann bestätigen, dass es auch mal länger dauern kann: Test am Donnerstag, Ergebnis am Montag bei der älteren Schwester einer Schülerin. Die Eltern sind hier umsichtig und lassen die Geschwisterkinder gleich zu Hause und schicken sie erst wieder, wenn das Ergebnis da ist.

    Man muss den Kindern eine Möglichkeit bieten ihre Leistung zu beweisen. Nur darum geht es mir.

    Das tut man, die Kinder lernen zu Hause, das wird zugestanden, sie absolvieren die Leistungsüberprüfung in der Schule. Die Möglichkeit, Klassenarbeiten online zu schreiben, wurde ausgeschlossen.

    Wechselunterricht gibt es nur in den Grundschulen (bis 200) und ab Klasse 5 (bis 100). Klassenarbeiten waren länger in mehreren Schulstufen ausgeschlossen, jetzt sind sie wieder möglich.

    Ich finde, dass man denen mit Risiko gut entgegen kommt. Das Versorgen der SuS in Distanz ist eine zusätzliche Aufgabe zum Wechselunterricht und auch zur Aufgabe, den Schulbetrieb immer neu zu organisieren. Dass man dennoch Leistungen einfordert, damit SuS zeigen, was sie zu Hause gelernt haben, halte ich für nachvollziehbar und richtig.

    Wie soll man es denn anders organisieren?

    Nicht jede Schule hat zusätzliche Räume und das Personal reicht schon für den regulären Betrieb + Notbetreuung + Bürozeiten (+Testangebot + Betreuung der positiv Getesteten) nicht aus, da wüsste ich nicht, woher man jemanden nimmt, der zusätzlich Kinder bei Arbeiten betreut. Soll dann dafür der Unterricht einer anderen Klasse ausfallen?

    Ich habe jetzt mal gesucht, worauf sich das beziehen könnte:

    In der Rundverfügung 15 wird die Befreiung von der Präsenzpflicht im Unterricht ermöglicht. Ausdrücklich ausgenommen davon wird aber die Teilnahme an schriftlichen Arbeiten. Diese können auch außerhalb der üblichen Unterrichtszeiten geschrieben werden.

    Wenn man von Schulpflicht ausgeht, wird ein unentschuldigtes Fehlen entsprechend bewertet.

    Ergänzung:

    Wenn derzeit eine Pflicht zum Tragen von Masken und zum Selbsttest (mit Möglichkeit, auch eine PCR-Testung vorzulegen) besteht, wird man dieses berücksichtigen müssen.

    Wir haben 2 Kinder mit ähnlichem Vorgehen, das eine Kind musste daraufhin mit großem Abstand zu allen anderen sitzen,

    das andere Kind wird quasi immer von uns benachteiligt:

    - Maske tragen geht nicht - für 3m bis in den Klassenraum und 3m im Klassenraum

    - getrennt/ mit Abstand sitzen diskriminiert wegen der Sonderbehandlung

    - lüften lässt das Kind wegen der kalten Luft erkranken (eine Maske könnte helfen:teufel:)

    Das ist alles sehr schwierig, aber ich konnte nicht umhin, im Elterngespräch zu äußern, dass ich es viel gefährlicher finde, nicht zu lüften, nicht, dass das Kind, das ja eine Vorbelastung hat, erkrankt.

    Humblebee

    Ich habe noch nicht alles hier gelesen und noch nicht raus, worum es genau geht.

    Gekommen ist irgendwann, dass man die Leistungen im Distanzlernen bewerten darf, was ja dem sonstigen Vorgehen bei Hausaufgaben widerspricht (gilt für NDS). Werden die Leistungen nicht erbracht, ist auch das entsprechend zu bewerten.

    Zu Klassenarbeiten darf man einladen. Was man macht, wenn dann die Testung verweigert wird, weiß ich nicht. Diese Frage stellt sich bei meiner Schülerschaft vorerst nicht.

    Wir laden Kinder, wo die Einschulung im Zweifel ist, in die Schule ein, lassen Bilder sortieren und Geschichten erzählen. Möglich ist es, aber immer auch eine Frage des Anspruchs an die Erzählung.

    Aber auch ich habe den Eindruck, dass die Ziele sehr hoch gegriffen erscheinen.

    Nach diesem Stundenaufbau kommen die Kinder zweimal nach vorne, am Anfang und am Ende und machen das Gleiche. Erzählen der Bilder in ganzen Sätzen. Was genau sollen sie denn in der Arbeitsphase machen? Nur Bilder sortieren? Dann verfehle ich das Ziel der Stunde

    Den Einwand finde ich berechtigt.

    Wenn die Kinder sich gegenseitig mehrfach die Geschichte erzählen, die sie längst kennen, finde ich es sehr langweilig. Warum sollten sie zuhören, wenn die Geschichte, die sie selbst schon gehört und sortiert und 2x erzählt haben erneut präsentiert wird?Auch ist es bei einer bekannten Geschichte viel schwieriger, Fehlendes zu benennen, da man ja selbst die Bilder und den Fortlauf kennt.

    Eine weiter Möglichkeit bei unterschiedlichen Geschichten wäre noch, dass die Zuhörenden auch die Bilder (oder Wörter) bekommen und entlang eines roten Fadens sortieren und man am Ende vergleicht, ob das erzählende Kind die gleiche Reihenfolge hatte. A1 könnte für B1 und C1 erzählen, die dann Bilder sortieren, das Gleiche macht Gruppe 2. Das wäre sozusagen ein winziges Gruppenpuzzle.

    Wenn es zu schwierig ist, können auch A1+2 gemeinsam oder nur einer erzählen und B1+B2 gemeinsam die Bilder sortieren oder ihr könnt es im Plenum machen.

    Danke für die schöne Idee, das werde ich mal aufgreifen, wenn es wieder DaZ-Stunden gibt.

    Das sind deine bisherigen Schritte:

    - Bilder einer bereits bekannten Geschichte in die richtige Reihenfolge bringen

    - Stichworte notieren (das muss man m.E. vorentlasten, weil Kinder sonst die Tendenz haben, die Geschichte zu notieren)

    - Erzählen einer Geschichte in PA

    - Bewertung des Erzählerkindes

    - vermutlich müsste doch das Partnerkind auch erzählen

    - Bewertung des Erzählerkindes

    - gemeinsames Erzählen der Geschichte am roten Faden (an dem die Bilder bereits aufgehängt sind, ggf. jedes Kind erzählt ein Bild (Hürde Bildergeschichte und Bild-für-Bild-erzählen versus Erzählstrang)

    Dann hätte jedes Kind 1x erzählt und 1x hätten sie gemeinsam erzählt. Jedes Kind hätte 1 Rückmeldung bekommen.

    Wenn die Partnerkinder die gleiche Geschichte haben, könnten sie sich gegenseitig unterstützen und verbessern und miteinander üben, bevor sie es dann jeweils präsentieren.

    Wenn aber die anderen beiden Gruppen andere Geschichten hätten, bekämest du darüber die Möglichkeit, das jedes Kind die Geschichte mehrere Male erzählt: zuerst A1+A2, dann A1+B1 und auch noch A1+B2 und C1 und C2 ... dann könnte jedes Kind bis zu 5 mal erzählen.

    Kann denn jemand erklären, was es mit der Begründung mit den PCR-Tests auf sich hat?

    Zuerst wird darauf verwiesen, dass man nicht weiß, ob es um den aktuellen Corona-Erreger geht oder um eine "alte" Infektion. Im letzten Frühjahr haben hier mehrere Leute erklärt, dass es die Corona-Viren durchaus bei Tieren und im anderen Zusammenhang gäbe und man ja nicht wissen könne, ob die Personen nicht vorab in der Tierhaltung oder Schlachtung bereits afu irgendein Corona-Virus reagiert hätten.

    Danach wird dargelegt, dass die Genauigkeit der Tests auf Festlegungen beruht, die als beliebig dargestellt werden - ab welcher Virenlast gilt man als "positiv"?

    a) Dadurch, dass man nur auf ein Gen testet (ist das so?) wäre die Tests anfälliger auf Fehler. Entsprechend müsse man nur die Tests verändern, dann gäbe es auch eine geringere Positivrate (Stimmt es, dass die Tests in Thailand andere sind?).

    b) Es wird festgelegt, welche Anzahl von Zyklen durchgeführt werden sollen, um das Virus nachzuweisen. Man kann die Anzahl beliebig erhöhen oder vermindern und bekommt entsprechend mehr oder weniger Positive bei der Testung.

    Das Vorgehen wird im Ärzteblatt verständlich erläutert https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/11…ezu-100-Prozent

    Zuletzt wird noch der Gebrauch des Wortes "Inzidenz" kritisiert, auch da ist es natürlich möglich, die Parameter zu verändern und dadurch die Zahlen zu beeinflussen.

    Es war bei uns nicht medienwirksam, aber ich habe mehrere Lehrkräfte anderer Schulen gesehen und auch von anderen gehört, dass sie am gleichen Tag einen Termin hatten.

    Impfen in den Osterferien und am Himmelfahrtswochenende bedeutet, dass man bei krank gemeldeten Lehrkräften keine Schulen schließen muss - sie sind ja ohnehin geschlossen.

    Es bedeutet auch, dass in der Statistik keine Krankentage auftauchen, in Nds. werden nur Wochentage gezählt.

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