Beiträge von Palim

    Schön für dich Nymphicus, das du recht hattest. Aber was soll diese "Selbstbeweihräucherung" und inwiefern hilft sie irgendwem weiter?

    Man muss nur genug schwafeln, dann hat man schon hin und wieder mit irgendwas recht. Und dann kann man sich nen Keks von kaufen gehen.

    Es ist doch kein Wunder, dass Nymphicus solche Sachen postet.

    Unentwegt ist sie darum bemüht, ihre Aussagen mit Zahlen zu belegen, was ganz andere Leute, die sich im Recht sehen, gar nicht machen, aber im Gegenzug entweder die genannten Quellen bemängeln oder kleinreden, aber keine eigenen dagegen stellen.

    Da muss man ja den Eindruck bekommen, dass Nymphicus mit Leuten im Forum schreibt, die offenbar die ganze Sache nicht ernst nehmen wollen, weil es ständig Kritik gibt.

    Ja, es ist euch zu viel. Ja, manches erscheint überzogen ... und stellt sich am Ende doch als richtig heraus.

    Ebenso, wie es diejenigen gibt, die alle Einschränkungen zu viel finden und alles locker nehmen wollen, gibt es auch immer Mahner - und die braucht eine Gesellschaft auch.

    Aber jetzt beantwortet mir doch bitte mal jemand die Frage, warum man an unseren Schulen so gut wie nichts findet obwohl B117 längst dominant ist? Mehr als jede Woche alle testen kann man nicht tun und es ist wirklich, wirklich, wirklich so, dass da nichts ist, von dem wir nicht sowieso wüssten. Es gibt keine unbemerkten Massenausbrüche. Die, von denen ich weiss, waren nicht "unbemerkt" oder besser "unerklärlich", sondern auf grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen.

    Der große Unterschied liegt darin, dass du deine Empfindungen aus der Schweiz darlegst, die für uns nicht nachvollziehbar sind.

    Alles, was an Ausbrüchen in der Schweiz entdeckt wird, erklärst du als "normal" oder weißt genau, dass es sich um Fahrlässigkeit handelt.

    Unsere Perspektive ist, dass man sich nicht an die AHA+L in deutschen Schulen halten kann, die Räume sind zu klein, die Fenster nicht zu öffnen, Waschbecken nicht vorhanden... Da würde ich einen Ausbruch nicht auf "grobe Fahrlässigkeit zurückführen", sondern auf die Normalität der schlecht ausgestatteten Räume, was auch niemanden zu interessieren scheint, selbst wenn die Lehrkräft es bemängeln. Die Schulleitungen hätten gleich im Frühjahr reihenweise die Schulen geschlossen lassen sollen und die Mängel benennen sollen.

    Allein schon die Tatsache, dass von allen aktiven Schreibern hier meine Schule die mit den meisten registrierten Infektionen ist, ich aber vermutlich am wenigsten Stress damit habe, spricht eigentlich schon Bände.

    Belastbare Zahlen gibt es hingegen aus Grossbritannien und aus Österreich und da sieht man wohl, dass durchaus einiges an den Schulen passiert.

    Zeigt deutlich, dass du die Lage anders als andere bewertest.

    Dass in Deutschland nicht umfassend getestet wird, ist nicht das Versäumnis der Lehrkräfte. Auch ist unverständlich, warum weiterhin keine Studien an Schulen laufen, gerade wenn man diese immer wieder öffnet und geöffnet halten will.

    Dass darauf verwiesen wird, dass bei Kindern untertestet wird, führt nur sehr langsam dazu, dass sich etwas ändert, vielleicht jetzt mit der britischen Variante und demnächst vorhandenen Schnelltests. In Österreich hat man Schnelltests schon weit länger eingesetzt und natürlich erzeugt das auch eine Änderung der Datenlage und auch der Wahrnehmung des Geschehens.

    Wenn man keine Ausbrüche nachweist, kann es an mangelnden Daten, mangelnden Tests, mangelhaften Tests oder mangelnden Infektionen liegen.

    Wenn in Österreich und Großbritannien durchaus etwas an Schulen passiert, müsste man doch auch die Frage stellen, warum man in der Schweiz zu anderen Ergebnissen kommt ... oder die Ergebnisse nebeneinander legen.

    Dazu kommt in Deutschland das "Gefühl", gerade weil man von den Ausbrüchen hört, diese aber nicht zentral erfasst sind, nicht in den Medien stehen und vieles intransparent ist. Die Kultusministerkonferenz veröffentlicht Zahlen, aber es gibt Bundesländer, die bestimmte Fakten nicht erheben. Auch sind in der Statistik nur die Zahlen der Infizierten, ohne Ausgleich auf Testrate oder Untertestung.

    Fakt ist doch aber, dass die bundesweite Inzidenz schon stagnierte und dann wieder stieg, als alles noch mehr oder weniger zu war und auch jetzt sind doch längst nicht alle Kinder und Jugendliche wieder im Präsenzunterricht, wenn ich das richtig verstanden habe. Wie kommt man denn da auf eine solche Korrelation? Das ist doch falsch?!

    Dass, was du regional beobachtest und hier darlegst, können wir nicht einschätzen, weil wir die Region nicht kennen. Da geht es bei dir um geöffnete Grenzen oder Fitnessstudios, um Nahverkehr u.a.

    Dass, was wir regional beobachten, ist dir nicht bekannt. Unsere Grenzen waren immer offen, das war im letzten Frühjahr nicht wichtig. Dafür gab es lange Zeit andere Hotspots, Alten- und Pflegeheime, fleischverarbeitende Betriebe, Eis-Fabriken uvm., sodass man die Fälle lokalisieren konnte und dadurch die Inzidenzen eines Landkreises höher sind. Dann ist es regional nachvollziehbar.

    Derzeit gibt es in meiner Wahrnehmung weniger Hotspots, dafür wabert die britische Variante durch Landkreise, die zuvor zum Teil sehr geringe Inzidenzen hatten und erst jetzt hohe Zahlen haben.

    Wo nun wirklich schon Präsenzunterricht war, kann ich gar nicht überblicken.

    Nur weil in Berlin ein solcher Beschluss getroffen wurde, heißt es ja nicht, dass sich alle Bundesländer daran gehalten haben.

    Niedersachsen hat sich nicht daran gehalten. Man sieht in der KMK-Statistik deutlich, dass NDS besonders hohe Werte an infizierten SchülerInnen und Lehrkräften hat, OBWOHL recht wenig getestet wurde.

    Nö, das ist eher selten der Fall! Du kennst unsere Landgaststätten "in the middle of nowhere" nicht; da gibt es keine Sitzgelegenheiten in der Nähe

    Ich habe direkt Bilder im Kopf!

    Am Straßenrand parken und im Auto essen - mit Blick auf grüne Wiesen und Weiden - und an der 70er-Strecke zum Verkehrshindernis werden. Jippieh!

    Wobei man in Emden in der Stadt am Delft toten Fisch fangen kann, um dann weiterzufahren und ihn am Deich zu essen :_o_D Aber der Fisch ist ja ohnehin oft kalt.

    Dann bleibt immerhin noch das Abholen und da sehe ich ehrlich gesagt nirgendwo Probleme. Wenn die Leute sonst kommen um dort zu essen, warum sollten sie dann nicht kommen um abzuholen?

    Weil man in Bullerbü durchaus 1 Stunde Fahrt in Kauf nimmt, um in einem guten Restaurant einen schönen Abend zu haben, es sich aber wenig lohnt, direkt 2 Std. zu fahren, um Essen einzusammeln.

    Sie meinte, die Gesichter der Kinder bei dieser Durchsage waren echt schlimm, sie haben fast geweint...

    Hier war ein Kindergarten ein oder zwei Tage geöffnet, dann wieder geschlossen. Die Kinder haben dann ja quasi Blut geleckt ... und sind dann doch wieder zu Hause. Blöd.

    Meine Klassen sind darauf vorbereitet, ich erwähne es etwa 1x in der Woche, die Pläne sind so, dass sie im Notfall auch zu Hause allein bearbeitet werden können. Tatsächlich sind einzelne Kinder bisher zu Hause geblieben (Aufhebung der Präsenzpflicht) oder in Quarantäne gewesen.

    Schwierig ist es dann, wenn der Distanzunterricht kommt, wenn es auch neue Pläne braucht, da etliche Familien auch nach 1 Jahr nicht gut genug aufgestellt sind. Geräte sind zumeist vorhanden, aber die Bereitschaft, sich mit E-Mails oder einem Schulportal auseinanderzusetzen, bleibt extrem gering.

    Vielleicht ist bei manchen auch einfach keine Möglichkeit, weil die Kinder die Geräte ja fortwährend fürs Zocken und für Soziale Medien benötigen.:daumenrunter:

    Nein, warum sollten an den BBS schon alle SuS wieder (im Wechselmodell) im Präsenzunterricht sein?

    Viele, nicht alle, ich dachte, Abschlussklassen wären dabei und du selbst schreibst doch auch, dass eure Räume groß sind und manche Klassen klein.

    Da die Bildungsgänge sehr unterschiedlich sind, kann man nicht sagen "die BBS" ist geschlossen, während "die Grundschulen" im Wechselmodell sind.

    Bei uns leider noch nicht.

    Das Paket war vorgestern Nachmittag bei der Kommune.

    Vielleicht wurde auch da mit den unteren Klassen begonnen, weil Klasse 5-12 ja erst frühestens ab Montag zur Schule darf, WENN die Inzidenz passt.

    Hier hat ein Gym jetzt auf der Homepage eine Tages-Ampel: Es gibt ja 3 Tage Vorlauf, sodass am Freitag gesagt werden kann, ob am Montag die Schule ab Klasse 5 geöffnet wird, am Sonnabend für Dienstag und so weiter ... und man kann dann auf der Seite einsehen, wer kommen darf oder eben nicht.

    Da das Land die betreffende Seite um 11 Uhr aktualisiert, hat die Schule sich vorgenommen, jeweils bis 12 Uhr die neue Entscheidung einzustellen.

    Warum ist das in Deutschland anders?

    Du hast gefragt, warum in der Schweiz bei Testungen in den Schulen wenig positive Testungen sind und warum dies in Deutschland anders sei.

    Ich weiß nicht, wie viel bei euch getestet wird und in welchen Klassen.

    Auch für Deutschland ist ein Überblick schwierig, wer denn nun welche Klassen tatsächlich in der Schule hat.

    An Berufsbildenden Schulen müssten ja viele SchülerInnen zumindest im Wechselmodell sein und einige von ihnen außerdem auch in Betriebe gehen, aber von Testungen habe ich noch nichts gehört.

    Niedersachsen hat die Grundschüler seit Mitte Januar im Wechselmodell, getestet wird da bisher niemand. Die Lehrkräfte haben Anspruch auf 1 Test pro Woche, vielen ist der Aufwand zu hoch (man braucht ein Passwort um an die Liste der Ärzte zu kommen, einen Termin bei einem dieser Ärzte, die Liste war zu Beginn dürftig besetzt, sodass man weitere Fahrtstrecken gehabt hätte...). Weil die Testungen an vielen Orten wenig in Anspruch genommen wurden, hat das Land nun wohl nachgehakt, Ärzte fragen in Schulen nach und kommen dann in die Schule.

    Auch bei anderen Schutzmaßnahmen sieht man jetzt mehr Anstrengung, nach 1 Jahr sind Masken vom Land für Landesbedienstete in den Schulen angekommen.

    Wirkliche Schnelltests an Schulen für Schüler wurden zwar angekündigt, aber wo wird das umgesetzt?

    Wie verpflichtend sind bei euch die Testungen?

    Ich befürchte, dass man sich dann nach Osteen darauf berufen wird, dass LuL ja ein Impfangebot erhalten haben

    So schnell geht es ja dann doch nicht, jedenfalls regional unterschiedlich.

    Bis zum Impftermin dauert es, dann erfolgt nach 9-12 Wochen, also 3 Monate, die 2. Impfung.

    Wenn Lehrkräfte alle im April zum ersten Mal geimpft sind, dauert es doch trotzdem bis zum Sommer.

    Ach ja, und weil die vielen Verordnungen so verwirrend sind, hat bei uns heute eine Tageszeitung behauptet, ab einer Inzidenz über 100 seien alle Schulen im Distanzlernen.

    Das stimmt aber nicht, betroffen wären nur die Klassen, die ab dem 15.3. wiederkehren dürfen, Grundschulen bleiben in B.

    Das kann ja heiter werden, wenn die SuS dann zu Hause bleiben...

    „Ich dachte, ab 100...“

    Vielleicht sollte das Ministerium sich mal eine Lehrkraft einladen, die hilft, die Veröffentlichungen verständlich zu formulieren?

    Einiges, was in dieser Verordnung steht, ist wohl mittlerweile wieder hinfällig.

    Neue Rundverfügung für NDS vom 6.3., in der manches konkretisiert wird ... und anderes dennoch missverständlich bleibt.

    Bis zum 10.3. ist aber noch viel Zeit, da kann man weitere Dokumente veröffentlichen,

    Ich werde dann sicher auch ganz RÜCKWIRKEND Klassenarbeiten geschrieben und korrigiert haben werden.

    Kam heute Mittag irgendwann: in der Grundschule darf man jetzt doch Klassenarbeiten schreiben.

    Danke, quasi verbrannt,

    aber ich überlege mir etwas Neues für die kommenden 2 Wochen.

    Und wenn die Woche vom Do bis Mi geht?

    Mein gewünschtes Modell hat übrigens Schule von Di-Fr,

    Montag ist LLT-Lehrkräfte-Lese-Tag, da lesen wir, was das Ministerium am Freitag und Sonnabend geschickt hat ... oder quasi die Dokumente der vergangenen Woche und kümmern uns um die Kommunikation.

    Start wäre dann jeweils der Di in der nachfolgenden Woche. So hätte man 14 Tage Planungszeit und Verzögerung ... wodurch sich die Hälfte auch gleich erledigt hätte.

    Du darfst gerne selbständig recherchieren,

    Prima, also behältst du weiterhin Fakten für dich, kreidest das aber anderen an.

    Es gibt überhaupt keine Fakten, die dagegen sprechen, weder auf der medizinisch-wissenschaftlichen Seite, noch auf der politisch-moralischen Seite.

    Auch das bleibt deine Behauptung.

    Aber du darfst gerne selbst recherchieren, das gebe ich gerne an dich zurück, wer sich warum und auf welcher Basis gegen die Legalisierung von Drogen oder gegen Lockerungen zu diesem Zeitpunkt der Pandemie ausspricht.

    Die Verordnung ist vom 3.3., heute ist der 6.3. ... , die schulischen Sachen gelten ab dem 8.3. - Tja.

    Aber es kann erwartet werden, dass es spätestens am 10.3. RÜCKWIRKEND neue Änderungen gibt.

    Einiges, was in dieser Verordnung steht, ist wohl mittlerweile wieder hinfällig.

    Neue Rundverfügung für NDS vom 6.3., in der manches konkretisiert wird ... und anderes dennoch missverständlich bleibt.

    Bis zum 10.3. ist aber noch viel Zeit, da kann man weitere Dokumente veröffentlichen,

    und die tatsächliche weitere Öffnung findet ja erst am 15.3. statt, da kann man die Inzidenz noch 1 Woche lang im Auge behalten.

    Rund um Inzidenz 100 gilt

    - die Inzidenzzahl der bekannten MK-Seite, täglich um 11 Uhr aktualisiert

    - für den Folgetag Szenario C (für - so verstehe ich es - alle die Klassen, die ab dem 15.3. oder 22.3. zur Schule gehen dürften)

    - gibt es die 100 am Sonntag, ist der Wechsel erst am Dienstag

    und das schadet in meinen Augen mehr als eine geordnete Öffnungsstrategie

    Und was hält 500 Leute davon ab, sich bei einer geordneten Öffnungsstrategie dennoch zu treffen?

    Im Übrigen gibt es doch in allen BL jetzt eine geordnete Öffnungsstrategie, der Bund hat Inzidenzen vorgegeben und gemeinsam wurde vereinbart, wer was wann öffnen kann.

    Im Hinblick darauf, dass in wenigen Tagen also ganz geordnet das Treffen 2er Haushalte möglich ist, haben sich 500 Leuete entschieden, sich dennoch zu treffen.

    Ich habr dazu gerade in meinem anderen Forum geschrieben, dass die Leute momentan überdrüssig des andauernden Lockdowns sind und gerade um unkontrollierte Massentreffen zu vermeiden, sollte im kontrollierten Rahmen geöffnet werden.

    Man könnte auch dafür sein,

    - Alkohol frei und unbegrenzt an Kinder ab 10 auszuschenken

    - Drogen zu legalisieren

    - Tempolimits abzubauen

    ... Dann muss man Verstöße auch nicht länger kontrollieren,...

    ... und die Menschen und Mitmenschen lernen, mit den Folgen zu leben (oder auch nicht mehr zu leben).

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