Beiträge von Palim

    In Niedersachsen wurde die "Handhabung" aber den Schulleitungen überlassen.

    Für die BBS?

    Wir haben im Laufe des Vormittages einen Brief zur Konkretisierung bekommen.

    Nennen Sie es nicht Notbetreuung, aber machen Sie Notbetreuung...

    Dienstag ist der letzte Schultag, aber die Schule bleibt offen...

    Ich habe es vorhin noch auf die Homepage gestellt ... ok... wieder einmal umgekippt

    ... nachdem ständig viele Mails und Änderungen kommen,

    der letzte Rahmenhygieneplan eine Gültigkeit von 3 Wochen hatte, dann ein komplett anderer auf den Tisch kam mit 50 Seiten, die doch nichts Neues enthielten, außer ein bisschen mehr Verwirrung,

    nachdem es bis letzte Woche hieß, es bleibe alles so, dann doch die vorgezogenen Ferien kamen und abgefragt werden musste, wer ab Mi nicht kommen möchte, nun nach 4 weiteren Tagen ist die Abfrage hinfällig und man kann ab Mo die Kinder zu Hause lassen, aber es hätte auch andere Ergebnisse geben können, das weiß man ja zuvor nicht.

    „Auf Sicht fahren“ fühlt sich an, wie bei Seenebel oder Starkregen an der Stoßstange und Rückleuchte des Vordermannes zu kleben, um die Straße nicht aus dem Blick zu verlieren.

    Tatsächlich war es mir zu wild und ich bin mal kurz rechts ran gefahren ...

    ... dann muss die Homepage eben warten, WEIL die Entscheidungen so kurzfristig getroffen werden.

    Das, was der einzelne da entscheiden soll, kann er aber womöglich gar nicht überblicken.

    Er weiß ja nicht, ob Kumpel X beim Fußball vorab 30 min im Nagelstudio war, seine Kinder in der Kita und ein anderer Bekannter Kontakt in der U-Bahn hatte,

    während Freund Y, auch beim Fußball, im Betrieb die Schicht mit wem auch immer geteilt hat, eine Besprechung im zu engen Raum mitnehmen musste, sich am Beginn der Woche mit 4 Freundinnen und danach seinen Eltern und danach 2 Bekannten zusammengesetzt hat und den Kleinbus mit den Kindern samt Freunden durch die Gegend kutschiert hat.

    Dann ächzt im Falle eines Falles das Gesundheitsamt, weil noch immer 100 Kontakte auf jeden Infizierten kommen und nachverfolgt werden müssten.

    Und unter den 100 sind auch 2 oder 20 oder 50, die sich eigentlich überall zurückgehalten haben, aber leider doch die U-Bahn nehmen mussten oder die Kinder in die Schule geschickt haben, in deren Klasse auch die Kinder von X,Y und Z sind.

    Und solange alles so ein bisschen möglich bleibt und jeder meint, er hätte das im Griff, tatsächlich aber nichts überblickt, hat tatsächlich das Virus uns im Griff.

    In NDS blieben gerne die Stellen an den GeSas übrig.

    Gym-Bewerbende haben lieber 1/2 Jahr mit Vertretungen oder anderem überbrückt, als auf Jahre an die GeSas zu gehen.

    Im Hinblick auf die Umstellung auf G9 konnte man das abwarten, weil sehr viele Gym-Stellen geschaffen wurden und viele Gym-Lehrkräfte ja auch in andere Schulen abgeordnet wurden.

    Ähnliches wird nun sicher auch in NRW und SH erfolgen, damit die Rückkehr zu G9 2024 bewältigt werden kann.

    In Niedersachsen das gleiche. Die Schulen bleiben bis Freitag geöffnet für alle, die gern kommen möchten. Möglichst sollen aber alle zu Hause bleiben.

    Für Mo und Di sind zwar Ferien ausgerufen, es muss aber eine Norbetreuung gewährleistet werden.

    Damit sind die Schulen dann bis zum 22.12. geöffnet.

    Mal abwarten, wie sich das nun entwickelt.

    Sachaufgaben ist ein nicht unüblicher Begriff für Textaufgaben, weil es um Sachen geht.

    Und es ist ein derzeit gebräuchlicher Ansatz, dass die SuS in der Klasse Aufgaben für eine Kartei erstellen und im Anschluss tauschen und lösen.

    Das liegt an den Curricula, die solches fordern oder es als eine der wenigen konkreten Aufgabenstellungen zu fachspezifischen Leistungen, dienlich bewerten sind, benennen.

    Die Sachanalyse muss sich auf den konkreten Inhalt beziehen, der auch im Ziel formuliert ist.

    Vermutlich geht es um einen Teil in der Ausbildung.

    Warum das so unlogisch aufgebaut ist, erschließt sich mir nicht.

    Da bin ich mal wieder froh, dass es uns im 1. Semester strukturiert vermittelt wurde. Danke, Uni!

    Und was "Bratenschnittchen" sind, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Scheint jedenfalls kein typisch norddeutsches Gericht zu sein!

    Wenn’s Matjes und Aal gibt, ist das auch gut.

    Bratenschnittchen ist Graubrot, belegt mit Scheiben von Scweinebraten, Remoulade, Senf, Essiggurken, daneben ein halbes Ei und eine Salatgarnitur. Das kann man im „Süden“ beim Winzer essen. Für Norddeutsche klingt das abstrus und wirkt wie 60er-Jahre-Schnittchen sonnabends zur TV-Show.

    Ich habe jetzt gesucht und bin hier fündig geworden

    https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/inf…te_coronavirus/

    ... letztes Schaubild auf der Seite

    Die Anzahl der Tests in BY sind seit Mitte Oktober etwa gleich hoch,

    die Zahl der Infektionen steigt.

    Nebenher gab es Berichte, dass BY Laborkapazitäten außerhalb von BY in Anspruch nimmt, um die hohen Zahlen von Testungen aufrecht erhalten zu können.

    Die Anzahl der Testungen hat also auch in BY einen Grenzwert.

    Wenn seit Mitte Oktober schon umfangreich getestet wird, verstehe ich um so weniger, warum die Zahlen in BY noch nicht gesunken sind.

    Wird es durch mehr Tests unübersichtlicher?

    Wird es durch höhere Positivraten unübersichtlicher?

    Wer hier einen positiven Test hat, kann oder wird es kaum für sich behalten.

    Aber auch hier gab es Personen, die nicht verstanden haben, dass man dann NIcHT einkaufen gehen kann, auch nicht die Kinder, dass man sich keine Freunde zum Spielen einladen darf...

    Dadurch sind natürlich die bestätigten Infektionszahlen recht hoch und die Dunkelziffer vermutlich niedriger.

    Dann müssten ja die Testpositivzahlen in BY auffallend gering sein, wenn viel mehr getestet wird und dann auch mehr Menschen darunter sind, die negativ sind.

    Und wenn die dort entdeckten Infizierten alle gleich in die Quarantäne gehen, müssten doch der R-Wert sinken, weil alle, die entdeckt infiziert zu Hause sitzen, keinen anstecken können.

    Ist das so?

    Wir bilden Referendare in 18 Monaten aus - da behaupte ich mal, dass Gymnasialkräfte, die sich auf eine Stelle im Primar- oder Sek I-Bereich einlassen, nicht zwingend SO ein Problem sind.

    Aber gemacht oder KollegInnen an der Grundschule eingearbeitet hast du noch nicht, oder?

    Wenn, wie kodi es beschreibt, in dieser Zeit an den grundsätzlichen Problemen nicht gearbeitet wird, bleiben die Probleme an diesen Schulen bestehen.

    Man arbeitet über viele Jahre immer wieder neue Leute ein, hat einen ständigen Wechsel im zum Teil kleinen Team, in dem alle Stammlehrkräfte zudem die meisten außerunterrichtlichen Aufgaben stemmen müssen.

    Der ständige Wechsel in den Klassen, der so an Grundschulen nicht üblich ist, ist für Klassen samt Inklusion Gift.

    Gut an der Regelung ist, dass man eine feste Hilfe bekommt, die nicht alle halbe Jahr wechselt oder neu beantragt werden muss.

    In Nds ist die Umstellung auf G9 vollzogen, die Gym-LuL nun wieder am Gym, die anderen Schulformen müssen nun sehen, wie sie die neu entstandenen Lücken auffangen... und wieder neue Leute einarbeiten.

    Hier war es allerdings so, dass die Stellen, die ihr „Vorgriffsstellen“ nennt, zumeist auf 1 Jahr Abordnung begrenzt waren. Außerdem gab es viele Abordnungen gestandener KollegInnen über 1/2 oder 1 Jahr.

    Wir hatten unter anderem eine neu eingestellte Kollegin für ein Jahr, die das gut gemeistert hat. Ihr Vorteil war auch, dass es als Abordnung galt und sie im Anschluss eine Stelle an ihrer Stammschule sicher hatte.

    Vielleicht vereinbarst du ein Gespräch mit deinem Chef, nimmst dir jemanden mit, der zuhört, aber auch beruhigenden Einfluss auf dich hat,

    und beendest die Sache anständig,

    weil man das als erwachsener Mensch schaffen kann oder es lernen sollte

    und weil weder du noch der Meister danach aus der Welt sind und man sich wieder begegnen wird.

    Danach kannst du dann dein Studium aufnehmen und solltest dort, wie später am BK, auf Zusammenarbeit setzen.

    Noch ein Ansatz ... das hatte ich schon mal geschrieben...

    Vielleicht haben die Leute bisher immer noch nicht verstanden, das sie es selbst in der Hand haben.

    Man schimpft auf die Maßnahmen oder darauf, dass es diese zu spät/ zu lasch gibt, könnte sich aber selbst gleich anders verhalten.

    Wenn die Schulen nur öffnen dürften, wenn die Inzidenz unter 100 (50) wäre, müssten vielleicht mehr Menschen selbst überlegen, ob bestimmte Aktionen tatsächlich sein müssen.

    Es ist ziemlich fies am lebenden Objekt, aber tatsächlich sind die Menschen hier so sehr mit Gaming beschäftigt, dass sie offenbar eine Challenge brauchen, um einen Anreiz zu haben, das eigene Verhalten zu ändern (zu viele Verstärkerpläne in der Grundschule und zu viel This-for-That in der Erziehung?)

    Zu den Zahlen

    Ich finde die Frage, was hier und dort anders läuft, auch interessant.

    Warum nun aber die Schweiz das goldene Beispiel sein soll, verstehe ich nicht. DIe Zahlen sind doch viel höher als in Teilen Deutschlands und das waren sie zwischendurch auch.

    @Wollsocken80 hat mehrfach geschrieben, die Deutschen seien quasi hysterisch ab einer Inzidenz von 100, die in der Schweiz niemanden interessieren würde.

    Während der 1.Welle war der Osten Deutschlands nur gering betroffen, deshalb wollten einige Länder die Maßnahmen nicht mittragen.

    Da wundere ich mich über MV, die immer so entspannt waren, nun aber auch höhere Zahlen bekommen und gleich drastisch antworten ... allerdings ist im Winter der Tourismus in MV wohl auch geringer, vielleicht möchte man bis Ostern andere Zustände haben.

    Auch verstehe ich nicht, warum z.B. in BY die Zahlen wieder so extrem hoch sind, obwohl Herr Söder immer tolle Maßnahmen ankündigt. Setzt er sie nicht um oder machen die Leute trotzdem, was sie wollen?

    Meine Beobachtung ist, dass man schon bei einer Inzidenz von 100 die Sache nur schwer eingefangen bekommt, da man nie alle Fälle exakt nachverfolgen kann und sich das Virus weiter verbreitet, vielleicht auch über asymptomatische Fälle oder solche, die erst später Symptome entwickeln, aber zuvor schon ansteckend sind.

    Wer von euch führt wirklich ein Kontakttagebuch und könnte wirklich jeden, dem er in der letzten Woche näher als 1,5 m gekommen ist oder mit dem er 15 min im Raum war (auch Bus/Bahn) benennen? (Nebenher: Haben Busse und Bahnen in anderen Ländern andere Lüftungen?)

    Da gab es, auch im Frühjahr, ein Video von Mai Thi Nguyen-Kim, die erklärt hat, welche Optionen man habe, die Zahlen drastisch zu senken oder die Welle zu reiten. Vielleicht sollte man das noch mal gucken.

    Vermutlich liegt das Verhalten des einzelnen darin, was er hört und hören möchte.

    Wenn Merkel im Frühjahr oder Sommer sagt, man möge Seine Kontakt auf das allernotwendigste reduzieren, dann machen manche Menschen das - aus Selbstschutz oder weil sie andere schützen wollen.

    Wenn es andererseits immer neue Regeln gibt, die missverständlich sind, werden andere Menschen ausreizen, was möglich ist und sich mit der maximal möglichen Anzahl Menschen treffen, sie nach Hause einladen, vielleicht sind es auch ein paar mehr, weil man das ja angeblich nicht kontrolliert, und es sind jeden Tag 3x andere. Und je mehr das machen, desto eher verbreitet sich die Meinung, dass es normal sei, das man das brauche, das x und y das auch so machen...

    Zur Gastronomie

    Erinnert ihr euch an den Beginn bzw. die Zeit gerade nach den ersten hohen Zahlen?

    Da gab es hier eine Restauranteröffnung, nach der viele infiziert waren und mehrere Menschen gestorben sind.

    Unglücklich war das Video mit einem Mitarbeiter, dem ständig die Maske wegrutschte, gleichzeitig gab es zu der Zeit noch viele, die sagten, Masken würden nichts bringen.

    Alle Welt unterstellte, man habe sich nicht an die Regeln gehalten, die Restaurantbesucher beteuerten anderes, mal sehen ob da noch etwas bei den Untersuchungen herauskommt.

    Aber: Der Raum ist nicht sehr groß, die Decke niedrig, die Fenster winzig, weil es ein altes Fehnhaus ist, die Gäste saßen bisher in Nischen, das könnte nach dem Umbau geändert worden sein. Aerosole könnten sich in so einem Raum hervorragend halten. Das liegt nicht an der Gastronomie, sondern am Raum.

    Zu den Unterschieden in dieser Hinsicht: Norddeutsche Landbewohner und oft auch die aus den Kleinstädten gehen selten in ein Restaurant. Es ist hier, im Vergleich zum Süden, relativ teuer. Angebote, wie im Süden, wo man ausgeht, um auch mal eine Kleinigkeit zu essen, wie Bratenschnittchen, Strammer Max oder sowas, gibt es hier nicht.

    Da sind die Sachen schneller selbst in der Küche gemacht, als dass man hin und zurück fährt, oder es holt im Herbst und Winter dann einer etwas vom Imbiss und die Familie bleibt zu Hause ...

    Alternativ haben sehr viele Menschen selbst eine Friteuse und vor allem einen Grill. Die Grillsaison des Jahres beginnt ungefähr am 5. Januar, vielleicht auch eher.

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