Beiträge von Palim

    Wir melden jede Woche wie viele SuS infiziert oder auch nur in Quarantäne sind, weil Familienmitglieder infiziert sind,

    Das würde erwarten lassen, dass die Kinder zu Hause bleiben, wenn ein anderes Familienmitglied in Quarantäne ist. Dem ist aber nicht so. Auch wenn ein Geschisterkind in Quarantäne ist, weil dort tatsächlich ein positiver Fall war, gehen alle wanderen weiter zur Arbeit und in die Schule und werden auch nicht getestet.

    Und auch wenn die Kinder dick erkältet sind, kommen sie weiter zur Schule. Es zählt 48h Fieberfreiheit, alles andere wird unter "Erkältung" verbucht.

    Warum man bei ohnehin bekannten asymptomatischen oder nicht symptomatischen Verläufen bei Kindern dies ignoriert, verstehe ich nicht.

    DANN wird natürlich erst bei anderen Familienmitgliedern der positive Test festgestellt und man kann sagen, es sei eine familiäre Ansteckung.

    Wenn man Kinder nie testet, wird es keine Ketten in Schulen geben, weil man sie ja nicht aufdecken kann.

    Die Medien stürzen sich sofort darauf, wenn irgendwas an den Schulen passiert.

    Nein. Irgendwie nicht.

    Da der Erlass in der Frage nicht eindeutig ist, wird man wohl das wohl so akzeptieren müssen.

    Warum?

    Lasst es euch doch schriftlich geben.

    Alternativ legen die Eltern Widerspruch ein. Das geht in alle Richtungen.

    Letztlich musst du ja auch darlegen, dass du sämtliche möglichen Fördermaßnahmen ausgeschöpft hast.

    Da "hieß es", Wiederholung sei eine Maßnahme, aber es gibt Kinder, da wird auch eine Wiederholung nichts bringen und von dem System, dass die Kinder 3 Jahre durch das Regelschulsystem müssen, bevor sie eine leistungsdifferenzierte Förderung erhalten, hatte man sich durch die Einführung der Inklusion verabschiedet, um es jetzt hinten herum wieder einzuführen.

    Es gibt Bundesländer, die so klein sind, dass es nichts wirklich Abgelegenes gibt, und andere, die nur wenige kleinere Zentren haben und viel Fläche.

    Vor 20 Jahren wurden die Stellen über die Behörde besetzt und man bekam irgendetwas, außer man hatte Beziehungen... und man war froh, überhaupt eine Stelle zu haben.

    Heute werden in meinem BL fast alle Stellen schulscharf besetzt. Da hatte man vor 10 Jahren den Eindruck, die Schulen hätten Mitsprache.

    Durch den Mangel an Bewerbenden konnten sich diese heraussuchen, was ihnen besser gefiel, und die abgelegeneren Schulen und die im absoluten Brennpunkt blieben übrig.

    Jetzt ist es eher so, dass die Schulen die Arbeit machen, dann geht es doch allein nach Note, die Rangliste der Schule wird gar nicht einbezogen, die Bewerbenden bekommen eine Auswahl und suchen aus.

    Auch dabei bleiben die abgelegeneren Schulen übrig.

    Da diese ihren Standort nicht ändern können, behalten sie den Nachteil. Das kann dazu führen, dass man über 10 und mehr Jahre immer leer ausgeht, immer wechselnde Abordnungen bekommt, immer im kleinen Team alles stemmen muss und damit auch weniger Kraft und Zeit für Schulentwicklung und schmückendes Beiwerk hat.

    Bewerbende sagen sich gelegentlich, dass sie auf die nächsten Ausschreibungen nach 3 oder 6 Monaten warten und bis dahin jobben oder eine Vertretungsstelle übernehmen, wie häufig schon während und nach dem Studium.

    Bei uns hieß es jetzt auch, dass man nur in einem Fach die Note aussetzen darf

    Das habe ich mich selbst schon häufiger gefragt.

    Aber „hieß es“ und „Erlass“ sind 2 Paar Schuhe.

    Gerade im Bereich Gutachten machen es die ganzen „hieß es“ immer schwieriger und zeigen immer wieder, dass die Zahlen gedrückt werden sollen ...

    ... sonst könnte noch jemand auf die Idee kommen, dass 2 Std Grundversorgung für präventive Förderung, Überprüfungen und Förderung von mehreren Kindern mit Unterstützungsbedarf viel zu wenig sind.

    Während die Landesschulbehörde immer so tut, als würde man sich die Beeinträchtigung nur ausdenken, sagt der Landesrechnungshof deutlich, dass die meisten Gutachten positiv beschieden werden, die Expertise der Lehrkräfte als besonders zutreffend ist, der Aufwand des Verfahrens aber viel zu hoch.

    dennoch fehlen mir - im Vergleich zu vielen Westbundesländern - Entwicklungsmöglichkeiten im Schuldienst im Sinne von Beförderungsstellen außerhalb der engeren Schulleitung.

    Ach, warst du es nicht, der kürzlich aufgezeigt hat, dass Grundschullehrkräften so viele Möglichkeiten der Beförderung offenstehen, die, tatsächlich, fast immer über eine SL laufen?

    Und jetzt fehlen dir für dich in einem anderen Bundesland genau diese Stellen?

    Sag bloß!

    Da finde ich es ehrlich gesagt besser, wenn wir als Lehrkräfte, dort, wo wir die vom Land gestellten Einmalmasken nicht selbst benötigen (in BW haben wir zum Schuljahrsanfagn solche Einmalmasken gestellt bekommen), diese über die Sekretariate SuS kostenfrei zur Verfügung stellen.

    Wir haben weder Einmalmasken für Lehrkräfte erhalten noch ein dauerbesetztes Sekretariat.

    Tatsächlich gibt es nun 2x15 min zusätzliche Frühaufsicht, während der am Eingang die Masken kontrolliert oder ggf. welche ausgegeben werden, die wir a) von einer Partei gespendet und b) vom Schulträger zur Verfügung bekommen haben.

    Die Kinder sollen alle eine mitbringen UND eine weitere zur Reserve in ihrem Fach in der Klasse lagern, sodass man diese ausgeben könnte.

    Inzwischen geht es einigermaßen ... nach den Herbstferien fangen wir womöglich von vorn an.

    Tatsächlich sind die Bestimmungen für innerdeutsche Reisen, Beherbung und Quarantänen recht unterschiedlich:

    https://www.tagesschau.de/inland/innerde…ebiete-101.html

    Da zählt dann in SH nicht nur, dass man im Risikogebiet lebt, sondern auch, dass man sich dort aufgehalten hat.

    Und da reicht es dann auch nicht aus, das Auto zu wechseln, wenn man zuvor dort in der Schule Dienst geschoben hat oder mit den Kindern auf dem Handballturnier war.

    Ich würde gerne wissen, was es auslöst, wenn man widerrechtliche Angaben macht, um den Urlaub irgendwo zu verbringen, und dann dadurch dort nachweislich das Virus verbreitet.

    UND ich würde auch gerne wissen, was es auslöst, wenn man nach einem Urlaub wissentlich gegen die Quarantäne-Anweisung verstößt und "das Virus in die Schule trägt".

    Sie werfen euch das Geld aus 3,80 m Entfernung zu?

    Papierflieger aus 5- oder 10€-Scheinen,

    kein Wechselgeld aufgrund der Kontaktvermeidung und des Verbotes, Materialien zu teilen :)

    Aber die Masken in Rechnung zu stellen, um davon dann wieder neue Masken kaufen zu können, finde ich gut.

    Die Maßnahme, die SuS abholen zu lassen, finde ich auch gut, aber da wäre der Ärger noch viel, viel größer ... und viele Eltern gerade dieser Kinder sind generell kaum ereichbar.

    warum sich "immer alle" gegen die Förderschule wehren

    - weil man nach wie vor "Abschulung" im Kopf hat, wohinter dann auch steckt, dass die Förderschule "hinter" der Hauptschule käme und die Berufsaussichten dann noch schlechter seien ... selbst wenn die Realität häufig anderes zeigt/ gezeigt hat, da gut geförderte SchülerInnen mit Unterstützungsbedarf besser auf den Beruf vorbereitet sind, als Hauptschulabsolvierende ohne Lust und Motivation.

    - weil viele den Eindruck haben, dass Beeinträchtigte dorthin abgesondert oder abgeschoben werden, es dadurch zu Gruppenprozessen kommt und die "Anderen" und "Unbekannten" immer auch die "Komischen" sind, zu denen man nicht gehören möchte.

    - weil die Beeinträchtigung für alle auch außerhalb von Schule ersichtlich wird, da das Kind dann zur anderen Schule geht.

    - weil Eltern sich selbst an der Begabung ihres eigenen Kindes messen (lassen müssen) und ein Kind mit Beeinträchtigungen dazu führt, dass man sich selbst als versagend empfindet oder von anderen entsprechend dargestellt oder angesehen wird.

    - weil ein Schulwechsel ansteht, den man möglichst umgehen möchte, weil man weiß, was man hat, aber nicht weiß, was man bekommt.

    - weil die Möglichkeiten oder die Ausstattung von Förder- und Regelschulen regional sehr unterschiedlich sein kann/konnte und nicht überall ausgebildete Förderschullehrkräfte in winzigen differenzierten Lerngruppen eine herausragende Förderung leisten dürfen, sondern gerade in den Förderschulen der Lehrkräftemangel eklatant war, sodass große Lerngruppen von Lehrkräften ohne sonderpädagogische Ausbildung übernommen wurden.

    Das BAMF zahlt die 35€ nur für ganz bestimmte Kurse mit ganz bestimmten Inhalten.

    Die Träger können also ihre Angestellten, so sie welche haben, in genau diese Kurse setzen und die Honorardozenten in solche, für die die 35€ Regelung nicht gilt. Außerdem finden solche Kurse weit seltener statt als andere DaZ-Kurse.

    Außerdem können die Träger Leute für 39,5Std. Unterrichtszeit ohne Vorbereitungszeit anstellen.

    Tatsächlich sind auch hier 20€ pro Stunde für die Honorarkräfte derzeit realistisch.

    Bei uns war zuerst der komplette Jahrgang in Quarantäne, dann hat das Gesundheitsamt nach und nach herausgefiltert, wer mit der positiv getesteten Schülerin gemeinsam in Kursen war und getestet werden musste,

    die anderen durften vorher schon wieder zur Schule.

    Mir den tun die Kinder leid, denen man damit professionelle Unterstützung verweigert.

    Wenn du das wirklich diskutieren wolltest, bräuchte es ein neues Forum... das gab es vermutlich schon längst.

    Auch ich sehe, dass es ein Sparkonzept ist, es bräuchte weit mehr Stunden in den Grundschulen und gerne auch feste FöS-KollegInnen, Beratungszeiten, Entlastung für die GS-KollegInnen, die den Hauptteil der alltäglichen Arbeit übernehmen, fest eingestellte Schul-AssistenInnen in allen Klassen, die Liste der Wünsche ist lang und vieles davon hätte zunächst umgesetzt sein sollen, bevor wir die FöS Grundschule schließen.

    Allerdings sehe ich auch seit Jahren, was möglich ist, SchülerInnen, die in vielen Bereichen durchaus mitarbeiten können, die aufholen, die auch mal das Grundschulniveau erreichen, anderswo mehr Zeit und Unterstützung benötigen.

    Die Öffnung zu mehr Integration hin zur Inklusion kommt, trotz Sparkonzept, auch vielen anderen Kindern entgegen.

    Wenn du, Plattenspieler, zum Ausdruck bringst, dass diesen Kindern die professionelle Unterstützung verweigert würde, sagst du damit leider auch, dass die Grundschullehrkräfte "unprofessionell" und seit Jahrzehnten schlecht arbeiten, da sogar vor der Schließung der GS die meisten späteren Kinder mit Unterstützungsbedarf 2-3 Jahre auf den Grundschulen waren, mit noch weniger Förderung von Externen, bevor ein Verfahren durchgeführt werden durfte und ein Wechsel anstand.

    Dagegen verwehre ich mich.

    Ein Nachteilsausgleich kann auch in höheren Klassenstufen - sogar bei uns an den BBS - angewendet werden.

    Ja, aber der Erlass „Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben, Rechnen“ benennt Rechnen explizit bis Klasse 4.

    Nachteilsausgleiche für alles andere kann man auch später einsetzen: Entdecke die Möglichkeiten!

    Zum Schmunzeln: Das, was ich geschrieben habe, ist Tagesgeschäft.

    Dafür kann ich die Schulformen der BBS nicht aufzählen und beim Lesen nur schwer mit Inhalt füllen.

    Womöglich habe ich in diesem Jahr kein Gutachten in der eigenen Klasse, vielleicht dann ein vorschulisches, die Beschulung der Kinder bleibt ja aber. In Klasse 4 werden dann alle bestehenden Bedarfe noch einmal überprüft.

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