Beiträge von Palim

    Die Schulen meiner Kinder haben heute alle Schulsachen mitgegeben

    Das haben wir in Nds vor den Ferien auch gemacht, mit dem Hinweis, dass man ja nicht wissen könne, wie es in 14 Tagen aussähe. Die Kinder haben das ziemlich gelassen genommen... anders, als bei den Schulschließungen, als sie dachten, der Arbeitsplanung seien die Hausaufgaben fürs Wochenende.

    Sie hatten auch gleich nach den Sommerferien ein Notpaket bekommen, das hoffentlich hoch und trocken liegt und wiedergefunden wird, wenn es zum Einsatz kommen soll.

    wo die Immobilienpreise wahrscheinlich nicht so hoch sind,

    Vermutlich hat es auch sehr viel damit zu tun,

    die Preise sind auch auf dem Land in den letzten Jahren stark gestiegen, vor 20 Jahren war der Kredit und das Haus im Vergleich erheblich günstiger und damit die Finanzierungsrate mit einer Mietrate vergleichbar.

    Und tatsächlich gibt es Regionen, in denen es üblich ist, als Familie im Einfamilienhaus zu wohnen, und wo die Mieten für kaum vorhandene Wohnungen im Vergleich erheblich höher sind.

    Ansonsten sind „reich“ oder „nicht reich“ relativ.

    Im Unterricht frage ich nach einer Einschätzung und setze dann Bilder aus diesem Projekt (nun ein Buch) ein: http://menzelphoto.com/galleries/hungry-planet/

    Als DINK hat man vermutlich mehr Möglichkeiten als Alleinerziehende mit Kindern, was sich auch nicht jedeR freiwillig aussucht.

    Wenn Deine Tochter selbst möchte, dass ihr Weinen schlicht ignoriert wird, und das in der Klasse selbst kein Problem ist, liegt die Lösung doch auf der Hand

    Das Problem zieht in Klasse 1 aber weitere Kreise, weil viele Kinder in dem Alter in der Regel nicht ignorieren können.

    Auch sind die Kinder gerade erst ca. 6 Wichen in die Schule gegangen und sie verstehen nicht alle den Unterschied zwischen der Rolle Mutter, Lehrerin, Erzieherin, die Corona-Situation mit gebotenem Abstand macht es nicht leichter.

    Bei einem weinenden Kind erwarten andere Kinder, dass sich anwesende Erwachsene vorrangig darum kümmern. Tun sie dies nicht, ist dies absolut unverständlich und wird m.E. nachhaltig die Beziehung der SuS zur Lehrkraft beeinflussen: Erwachsene ist für Kinder hier verantwortlich, hilft aber nicht.

    Zum einen kennt man bisher nur die eine Version,

    zum anderen kann ich mir gut vorstellen, dass es folgendermaßen läuft: Das Kind hat in der Situation der Zurechtweisung Angst und weint,

    die Lehrkraft fragt im direkten Anschluss, was es habe.

    Das Kind mag vielleicht nicht sagen, dass es Angst hat, weicht aus, sagt nichts, wird auch bei weiteren Nachfragen nichts sagen, sondern noch mehr Angst haben und noch mehr weinen.

    Die Lehrkraft schickt das Kind in den Flur, nachgefragt oder nicht, dort hat das Kind noch mehr Angst und weint weiter.

    Würde die Lehrkraft in den Flur kommen, hätte das Kind auch Angst und würde weinen.

    Solange man nicht darüber reden kann, schaukelt es sich nur weiter hoch.

    Beruhigt sich das Kind nicht zeitnah, muss es weinend in die Klasse zurück, die Situation steht weiterhin im Raum, beeinflusst auch das Unterrichtsgeschehen und kann nicht geklärt werden, andere Kinder werden dadurch unruhig ODER nutzen die unübersichtliche Situation aus.

    Vielleicht ist es ein guter Einstieg, zunächst zu klären, wie die Lehrkraft die Situation einschätzt oder erlebt.

    Auch würde ich das Fehlverhalten der anderen nicht mit einbeziehen, sondern unabhängig davon erläutern, dass dein Kind das Zurechtweisen anderer als „schlimm“ empfindet und deshalb weint.

    Wie auch immer es in dieser Klasse abläuft: Tatsächlich hat man immer mal Kinder in Klasse 1, die schon weinen, weil sie kommen und bleiben sollen, weil der Stuhl ein anderer als gestern ist, weil der grüne Stift fehlt, weil es keine Hausaufgaben gibt oder sie am Montag keine vorweisen können (da nie erteilt) oder weil die Lehrerin sie anschaut oder nicht anschaut.

    Bei fast allen Kindern gibt es sich bis zu den Herbstferien, wenn es darum geht, Regeln und Grenzen abzustecken und zu verstehen, wie Schule an sich funktioniert,

    manchmal dauert es auch bis Weihnachten.

    Danach ist nicht mehr absolut alles neu und überfordernd, Methoden sind bekannt und wiederholen sich, Kinder und Lehrkräfte und ihre Persönlichkeiten sind bekannt...

    Zurück zur Situation:

    Weint das Kind leise vor sich hin oder stört es,

    meinen weitere, es dann trösten zu müssen,

    weint es nur dann oder auch zu anderen Gelegenheiten,

    wann hört das Weinen auf und was könnte helfen, ohne zu stören?

    Vielleicht kann man das gemeinsam besprechen, vielleicht kann das Kind im Raum in eine Ecke gehen, (vielleicht gibt es die gerade wegen Corona nicht),

    vielleicht kann es ein Zeichen geben, vielleicht bespricht man, wie man sich schneller beruhigt, wenn man selbst nicht gemeint und nicht betroffen ist,

    vielleicht hilft ein Kurzzeitwecker, sodass das Kind versteht, dass es sich zeitnah beruhigen muss...

    Weiter hinter den Bergen bei den 7 Zwergen als im Kanton Schwyz kannst Du gar nicht sein.

    Ob wir aus deiner Blickrichtung wohl alle hinter den 7 Bergen wohnen?

    Ich habe mich vorletzte Woche schon gewundert, warum es Regelungen besonders für Großstädte braucht, wenn in der Fläche die Zahlen höher oder gleich hoch sind.

    Krankenhäuser sind in der Fläche nicht nebenan,

    alles, was schwieriger ist, wird zudem ohnehin in die nächstgrößere Klinik verwiesen.

    Um die Hygieneregeln umsetzen zu können, wurden schon im Frühjahr auf ganz anderen Stationen nur 1-2 Betten in 3-Bett-Zimmer geschoben. Entsprechend weniger Patienten können aufgenommen werden.

    Um Kapazitäten zu schaffen, wurden andere Abteilungen zusammengelegt.

    Auch ein Krankenhaus hat ja nicht plötzlich mehr Räume und mehr Personal. Will man Abstände einhalten, muss man also die Patientenzahl reduzieren.

    Auf der NDR-Seite gibt es nun übrigens eine Karte, auf der angezeigt wird, wie stark die Intensivstationen belegt sind. Klickt man auf die Punkte, bekommt man zusätzlich eine Aufschlüsselung g nach LowCare, HighCare und ECMO.

    https://www.ndr.de/nachrichten/in…,corona952.html

    in manchen Regionen ist die ITS schon jetzt belegt, da sind die Zahlen zwar hoch, aber z. T. nicht über 50/100 000. In der Fläche ist die Bevölkerung älter, da sind häufiger schwierigere Fälle zu erwarten.

    Bei uns bestellt man "n Schorle" (ausgesprochen sogar eher "n Scholle")

    Wenn du bei uns Scholle bestellst, erhältst du vor dem Gericht Fischbesteck.

    Schnitte meint

    ... auch "schöne Frau" ...

    Pinkel zu kaufen

    In der Mensa hieß es dann plötzlich "Bregenwurst", wobei Bregen Gehirn bedeutet ... das findet man in der Mensa unappetitlich ... oder für manche Studiernde dringend notwendig.

    Die ostfriesischen und friesischen Namen finden offenbar sehr viele Menschen ungewöhnlich. Eine "Frauke" erzählte, dass aus dem Namen "Frauke Bauer" am Telefon mit Süddeutschen ... und nachfolgendend in der Post... gerne mal "Frau Kebauer" wird.

    Dafür wundert man sich als Ostfriese, warum die Bank regelmäßig Geld an "Hanno" überweist, fragt nach und wird belehrt, dass es eine "Hannoversche" Versicherung ist ... und auf dem Kontoauszug nicht alles ausgeschrieben ist.

    Wenn man Plattdeutsch und Hochdeutsch kann, ist man zweisprachig,

    tatsächlich gibt es aber auch hier sehr viele, die doppelt halbsprachig sind, also beides nicht richtig können oder das verdrehte Hoch-Plattdeutsch von ihren Sprachvorbildern (Eltern und Großeltern) übernehmen. Da schüttelt es die Zugezogenen häufiger mal.

    Neben dem Atlas gibt es auch noch https://www.mundmische.de/

    Nachdem ich mir ein paar Sachen angeschaut habe, finde ich die Seite nicht empfehlenswert.

    Durch die notwendigen Stornierungen sind Kosten im hohen vierstelligen Bereich aufgelaufen, die zum Glück das Land übernommen hat.

    Bist du sicher, dass es anschließend nicht dem Schulkonto angelastet wurde?

    Das merke ich ja allein schon bei meinen SuS, die mir regelmäßig Fragen dazu stellen, weil sie selber zum einen nicht gut informiert, zum anderen durcheinander sind, was denn nun gilt und was nicht.

    Das hat mich auch erstaunt, bezieht sich aber auf die Eltern der GrundschülerInnen.

    Sie haben ein Smartphone, nutzen WhatApp und schicken Nachrichten und Fotos, finden den Weg ins Internet aber nicht und lesen auch keine Informationen.

    Auch das sind -wie Händewaschen- Selbstverständlichkeiten, die gar nicht mehr selbstverständlich sind. Dass vielen Informationen fehlen und sie sich nicht informieren, hat man auch beim bundesweiten Sirenen-Probealarm gemerkt.

    Mich erstaunt das immer mal, durch die Schulschließungen und viele weitere Regeln fällt aber gerade sehr stark auf, wie uninformiert etliche sind. Und das sind sie dann sicher nicht nur im Hinblick auf die geltenden Regelungen.

    Bisher gibt es keine Infos vom Gesundheitsamt.

    Hier stehen auf den Seiten der Landkreise die Allgemeinverfügungen, woran man sich halten muss.

    Für die Schule habe ich gestern gelesen, dass die Schulen die Informationen weitergeben soll, es aber ausreiche, Neues auf die Homepage zu setzen.

    Wir haben vor den Ferien auf Elternabenden (Turnhalle, zu Beginn des Jahres) und mehrfach in der Klasse besprochen, dass Informationen per Mail kommen.

    Meinen SchülerInnen habe ich erläutert, dass Quarantäne bedeutet, dass auch Lehrkräfte zu Hause bleiben müssen und keine Infos herumbringen, es deshalb anders laufen muss, als es vor Ostern möglich war.

    Auch erscheint es so, als ob es das Virus aufgrund der größeren und engeren Familienverbünde und deren "Aktivitäten" (Hochzeiten, religiöse Feste) in einigen communities leichter hat.

    Ja.

    Eine klassische ostfriesische oder friesische Hochzeit hat gut und gerne 200 Gäste.

    Da das aber im Bundesland derzeit nicht möglich ist, müssen sich alle Brautpaare mit weniger Gästen begnügen und weitere Einschränkungen in Kauf nehmen oder verschieben.

    Aus BY liest man von größeren privaten Oktoberfesten, in MV war es eine Baby-Party,

    in der Schweiz trifft man sich zum Jodelfest (ohne Corona-Hintergrund finde ich es weiterhin SEHR amüsant :pfeifen: )

    Über Weihnachten zerbrechen sich ja nun schon manche den Kopf, wie sie dies mit ihren Familien feiern sollen.

    Während einige Menschen die Ansage „möglichst wenige Kontakte“ ohne weitere Erläuterungen begreifen UND einhalten können,

    benötigen andere mehr Vorgaben und Kontrollen.

    Eure —anekdotische— Feststellung, es würde sich vorwiegend um Migranten handeln, kann ich so gar nicht teilen.

    Obwohl, doch:

    In den Schlachtbetrieben arbeiten viele Menschen aus anderen Ländern, die angeworben und mit ihren Familien in Bruchbuden untergebracht werden.

    DAS ist KEIN Zufall, es hat mit Arbeitsbedingungen und Kosteneinsparungen zu tun.

    In NDS kam diese Woche eine Rundverfügung des Ministeriums, in welchen Szenarien Klassenfahrten möglich sind.

    Nur bei allgemeiner Schulöffnung unter Berücksichtigung alle Hygienemaßnahmen sind sie überhaupt möglich.

    Danach folgt:

    Zitat

    Aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens und der unsicheren Lage wird den Schulen in öffent- licher Trägerschaft bis auf Weiteres dringend empfohlen, von der Planung und Buchung von Schul- fahrten ins In- und Ausland abzusehen.

    Könntet ihr dafür die Verantwortung tragen, dass die Hygienemaßnahmen eingehalten werden?

    Davon abgesehen braucht es doch sicher die Genehmigung der SL.

    Wie wollt ihr absichern, dass die Fahrt ausfallen könnte und dann Kosten verursacht?

    Und unser Herr Tonne hat den SuS bereits vor den Herbstferien in einem Brief mitgeteilt, sie mögen sich in der kalten Jahreszeit warm genug anziehen.

    Ich bin auch der Meinung, dass sich die SchülerInnen warm anziehen sollten,

    gerade weil es keinen anderen Schutz in Schulen gibt und ausgiebig gelüftet werden sollte.

    Zu anderen Zeiten bin ich allerdings auch dafür, weil man sich der Witterung entsprechend kleidet und die Innentemperatur nicht zum Verglühen reichen muss. Das Problem hat man diesen Winter vermutlich nicht.

    Wenn 5 min Lüften der einzige Schutz in Schulen bleibt, steht die Frage im Raum, wer sich noch warm anziehen muss, sollte es zu weiteren Infektionen in Schulen kommen.

    Doch nicht während des Lockdowns

    Doch.

    März

    https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-20…e-offen-003.htm

    April

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…avirus1300.html

    Jetzt:

    NL

    https://www.dachist.org/de/niederlande…rus/grenze.html

    D

    https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSic…cherheit/211084

    Man KANN also in die Niederlande fahren, unter 48h muss man auch nicht in Quarantäne,

    aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Leute machen,

    ich kenne fast nur solche, die ihre Einkaufs-, Angel- und Reisepläne geändert haben.

    Gut:

    Nein, es ist vom Inland ZUR Grenze gewandert.

    Und die Verkehrsströme, die du in deiner Region siehst, finden hier definitiv nicht statt, weil die Bevölkerungszahlen hüben wie drüben gering sind.

    Emsland 113 Einwohner je qkm,

    Grafschaft Bentheim 140,

    Cloppenburg 120,

    Vechta 176 (vielleicht wegen der Uni mehr Einwohner?),

    Provinz Drenthe 187,

    Provinz Groningen 251 (davon viele in der Stadt Groningen, um so weniger im Umland)

    Man sagt nicht umsonst, dass das Land flach und weit ist und man morgens schon sehen kann, wer nachmittags zum Tee kommt.

    Und bei euch?

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