Beiträge von Palim

    Bei uns ist Hitzefrei inzwischen quasi abgeschafft.

    Durch die Verlässlichkeit der Grundschule benötigt man vorab die Einwilligung der Eltern.

    Das hat über Jahre relativ gut geklappt, sodass viele SchülerInnen vorzeitig nach Hause fahren/ gehen konnten. Buskinder gibt es bei uns nicht.

    Der Ärger fing dann irgendwann damit an, dass viele Eltern an dem Tag informiert werden möchten. Das ist mit 2 Telefonen im Schulhaus nicht zu leisten.

    Auch kam es häufiger zu Missverständnissen und unschönen Disputen, wer denn nun wann wo welches Kind bei Hitze da behalten oder nach Hause geschickt hätte.

    Probleme, diesmal in der SekII vermutlich nicht hat.

    Eine vorsorgliche Entscheidung zum Hitzefrei darf die SL auch bei stabiler Wetterlage nicht geben (gleiches bei Eis oder Sturm). Natürlich trägt die SL -wie immer - trotzdem die Verantwortung.

    In diesem Jahr sind bei uns noch Ferien, beim nächsten Mal werden die SuS nicht früher nach Hause gehen können.

    Aber in NRW haben die Grundschulen da sicher kein Problem, die Kinder müssen ja auch keine Masken tragen.

    Ich habe auch nachgefragt, weil es für mich unverständlich war.

    Es ist schon schwierig, wenn jedes Land und in D auch jedes BL eigene Vorgaben und Schlüsse zieht.

    Da reichen Andeutungen nicht aus und man muss nachfragen (dürfen).

    Ob die Sache mit den sog. Kohorten aufgeht, weiß auch noch niemand, zumal das Wort in den BL als Platzhalter für „Schülergruppen unterschiedlichen Ausmaßes“ dient und der Jahrgang einer SekI mit 4 Klassen größer als eine komplette Grundschule sein kann.

    Software, bei der Wörter benannt werden, gibt es häufig auch zu den AH der 1. Klassen.

    Gut finde ich z.B. die von Tinto, die habe ich mit für den DaZ-Unterricht an die Seite gelegt.

    Außerdem habe ich mir „Wortschatz üben“ von Klett gekauft, 3 CDROM mit interaktiven Übungen.

    Meine Erfahrung ist, dass es zwischendurch ok ist, die Kinder aber nicht so lange allein daran arbeiten.

    Bei Schreibanfängern braucht man auf jeden Fall viele Schreibübungen, um die Motorik zu Schulen, ist eine andere Schrift bekannt, kann der Umstieg ggf. schneller erfolgen.

    Dazu gehörte dann aber auch, dass ich Termine nach 17 Uhr hatte und auch mal nachts, am Wochenende oder im Urlaub angerufen wurde und Entscheidungen treffen musste.

    Die hat man tatsächlich als Lehrkraft auch, nennt sich Elternabend, Lesenacht, Klassenfahrt, Schulfest o.a.

    : Als ich heute Morgen um 7:40 Uhr beim Finanzamt Unterlagen eingeworfen hab', standen dort bereits 150 Autos oder mehr. Die waren natürlich zum Arbeiten dort und ich glaube nicht, dass man als Langschläfer auch einfach von 14 bis 23 Uhr arbeiten könnte, wenn man das wollte.

    Hier wurde der Arbeitszeitraum in eine frühe und eine späte Schicht aufgeteilt, sodass im Büro möglichst nur 1 Person sitzt. Dadurch fangen manche eher an, andere arbeiten ab Mittag und abends entsprechend länger.

    aber gerade Grundschullehramt oder im Sek-Bereich Deutsch und Geschichte machen doch sehr viele,

    Ich bin mit nicht sicher, ob das tatsächlich so ist, weil die Studienplätze gar nicht dem normalen Bedarf entsprechen, weil der Bedarf schöngerechnet wird und Schulen noch weit mehr Lehrkräfte bräuchten, weil Lehramt in manchen Fächern (gerade mal nicht GS, D) ohne NC ist und damit eine gute Möglichkeit als Warte- oder Durchgangsstation gibt, weil am Ende nur ein Bruchteil der Erstsemester wirklich als Lehrkraft an den Schulen ankommt.

    Bei uns spricht die SL das BV für den Präsenzunterricht aus.

    Das kann vorsorglich sein, wenn der Impfstatus noch nicht vorliegt. Diesen beurteilt ein Arzt. Auf dieser Grundlage kann dann die Beschäftigung zugelassen werden ... oder eben auch nicht.

    Meine SL versteht es so, dass sie letztlich dafür gerade stehen muss, wenn der Kollegin oder dem Kind etwas passiert.

    Das ist unabhängig von Corona, aber hier gilt es in gleicher Weise auch für die KollegInnen mit hohem Risiko einer schweren Infektion.

    Das hat aber auch etwas damit zu tun, dass meine SL durchaus Rückgrat hat. Eine andere Vorgabe zur Beschulung wurde von den umliegenden Schulen sehr großzügig ausgelegt, bei uns nicht, als es eine Beschwerden gab, natürlich gleich an die vorgesetzte Dienststelle, kam von dort der Hinweis, man müsse es nicht so eng sehen und meine SL hat gesagt, das würde sie nicht, wenn die Vorgesetzte dies schriftlich mitteilen und damit die Verantwortung übernehmen würde.

    Am Ende kann man eben nicht alles ermöglichen, wenn die Unterrichtsversorgung seit Jahren ein Behelf ist und es keinerlei Reserven im System gibt.

    Aber an den Punkt muss man erst einmal kommen und es ist doch nicht das Verschulden der schwangeren KollegInnen. Dazu gibt es sicher Statistiken, mit wie vielen Schwangeren unter der weiblichen Bevölkerung oder unter den Lehrerinnen zu rechnen ist. Dann muss man das einplanen.

    Was für die Schulen aber auch von Belang ist, ist, ob die Kollegin dann in der Statistik zählt. Offiziell ist das so. Das bedeutet, das Stunden nicht erteilt werden können, wenn die Kollegin im HO ist, sie aber andere Tätigkeiten übernimmt.

    Das bedeutet aber auch, dass die Schule keinen Ersatz bekommt. Oder es bedeutet, dass die Schule abordnen muss, obwohl sie die Stunden gar nicht zur Verfügung hat.

    Kann man schwangere KollegInnen eigentlich abordnen, wenn sie im HO sind?

    Die Erwartung ist häufiger mal höher, weil man von anderen Lernvoraussetzungen ausgeht.

    4 Jahre z.B. Englisch laufen ja nicht nur wegen der Curricularen Vorgaben anders ab.

    Es braucht viel Zeit, bis die SuS überhaupt im Unterricht ankommen, sich an das, was Schule ausmacht, gewöhnen, die simpelsten Sachen erlernen.

    Mein Maßstab für den Beginn in Klasse 1: Das Abheften eines AB dauert 15 min.

    Außerdem dauert ja z.B. Das Erlesen auch in Klasse 2 bei vielen Kindern noch sehr lang, bei etlichen leider auch in 3 und 4.

    Es war sehr schön über das Jahr von den GymnasialkollegInnen zu erfahren, an welchen Stellen sie ganz andere Einschätzungen hatten und diese revidieren mussten.

    Inhaltlich wollten sie viel schneller und weit abstrakter und kognitiv ausgerichtet voran gehen.

    Gleichzeitig waren sie bei den deutlichen Ansagen zunächst vorsichtiger, weil die Kinder ja so klein und niedlich sind.

    Ich selbst bin aber so frei und lasse die Kids in den Tests auch einmal leichte englische Wörter auswendig aufschreiben, meistens zu Bildern.

    Bei uns ist es im Erlass bzw. Curriculum auch ausdrücklich ausgeschlossen, in der Neubearbeitung noch deutlicher.

    Außerdem gab es jahrelang Debatten mit den Lehrkräften der Gymnasien, gerade weil darüber die Erwartungshaltung, dass Kinder Vokabeltests kennen und Wörter auswendig aufschreiben können, unterstützt wird.

    Gleichzeitig hatten Lehrkräfte von anderen Schulformen andere Wünsche.

    Sicher wird es Kinder geben, die dennoch das Wortbildung gleich mit erfassen.

    Dass es nach 2 Jahren Unterricht sehr unterschiedliche Kenntnisse gibt, finde ich tatsächlich normal.

    @ Palim: So weit ich weiß, sind Vertretungsleute in NS keine ausgebildeten Lehrer.

    Das glaube ich dir dann gerne.

    Das ist sehr unterschiedlich. Für adhoc-Vertretungen gibt es pädagogische MitarbeiterInnen unterschiedlicher Qualifizierung, die den fertig ausgearbeiteten, hingelegten Unterricht (offiziell:) beaufsichtigen. Durch den Lehrkräftemangel kann es aber dazu kommen, dass sie über längere Zeit Unterricht übernehmen müssen, der dann immer von einer anderen Lehrkraft vorzubereiten ist.

    Bei längerem Ausfall gibt es andere Kräfte, die man umständlich anfordern oder selbst schnitzen oder backen kann, darunter Studierende (in Uni-Nähe), pensionierte KollegInnen oder Menschen mit Uni- oder FH-Abschluss in schulrelevanten Fächern. Das ändert sich auch häufiger mal, wer dann was in welcher Schulformen unterrichten dürfte.

    Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Bundesländern ist, aber in BW findet der Englischunterricht ausschließlich mündlich statt. Geschrieben wird höchstens ab, also was irgendwo steht.

    Das ist in Niedersachsen auch so ...

    Bei der Kooperation mit den weiterführenden Schulen sind diese jedes mal sehr überrascht, denn sie setzen das Führen eines Vokabelheftes in Klasse 5 voraus.

    ... und das auch.

    Unsere Abordnungen vom Gym fanden es gut, einen Einblick zu bekommen und sagen selbst, dass sie nun 5. und 6. Klässler anders einschätzen als vorher.

    Am besten ist doch, jeder macht das was er gelernt hat und auch lernen wollte.

    Tatsächlich fand ich es im letzten Jahr einfacher oder angenehmer, der Fachkollegin vom Gym zu erklären, wie Grundschüler ticken, als zum x. Mal ein Fach fachfremden Vertretungsleuten zu erklären, die dann ein bisschen Freizeitgestaltung als Unterricht verstanden.

    Das lag aber auch daran, dass die Gym-Lehrkraft wirklich engagiert war und die Bedingungen für die Vertretungskräfte extrem schlecht sind.

    Die Umstellung von 10.Jährigen auf 8.Jährige sollte für ausgebildete Lehrer möglich sein.

    Ja, möglich, aber nicht ganz ohne.

    Wir hatten nun einige sehr engagierte Abordnungen vom Gym und es braucht schon seine Zeit, bis man die Niveaus und Herangehensweisen in der Planung berücksichtigen kann. Dabei war kein Unterricht in Klasse 1.

    Im Lehrerstudium der Grundschule sollten alle befähigt werden, ein möglichst großes Spektrum an Fächern abzudecken um als Klassenlehrkraft möglichst viel in der eigenen Klasse zu unterrichten. Die Kinder brauchen eine Bezugsperson, die sie oft sehen.

    Das sehe ich genauso.

    Leider geht Nds einen anderen Weg und fordert mehrere Lehrkräfte ab Klasse 1 und die Abgabe eines Hauptfaches (D, Ma, Su) ab Klasse 3.

    Die Vorgaben sollten zudem erst dann greifen, wenn man 110% ausgebildete Lehrkräfte zugeteilt bekommen hat.

    Durch die schlechte Versorgung und die ständigen Änderungen wird es immer schwieriger.

    Inzwischen fällt es auf und ich frage mich, wie man es ohne Corona hätte begründen wollen.

    Ich meine, in Niedersachsen (?) muss eines der Fächer Deutsch, Mathematik oder Englisch sein.

    Die Vorschriften zur Pflicht oder Wahlpflicht ändern sich in Nds häufiger mal,

    es war mal D, Ma oder SU, bei 3 Fächern, die zu wählen waren,

    dann mit 2 Fächern wohl D, Ma oder Eng (mit mögl. Kombinationen wie Eng+Rel oder Eng+Ku),

    nun muss eines von 2 Fächern D oder Ma sein.

    Das ist sinnvoll für den Erstunterricht, aber man hat im Kollegium auch entsprechend weniger studierte Lehrkräfte der anderen Fächer.

    Bei Kollegien mit 4-8 LuL läuft es darauf hinaus, dass man fachfremden Unterricht erteilen (lassen) muss.

    Und was findest du besser? Falsches lernen oder gar nichts lernen?

    Sich gar nicht mit einem Inhalt zu beschäftigen und keine Berührung mit Kunst, Musik, Sport, Mathematik, Englisch zu haben, finde ich schlimmer, als wenn man sich beschäftigt und darunter auch mal etwas Fehlerhaftes sein kann.

    Lernen ist für mich Auseinandersetzung und nicht allein die Vermittlung ewig gültiger Lehrsätze. Auch von dem, was wir vor Jahren in der Schule „richtig“ erlernt haben, ist manches inzwischen revidiert.

    Dazu überlege ich auch, wie viel des Wissens aus dem Grundschulunterricht erhalten bleibt, oder ob es an vielen Stellen nicht eher um die prozessbezogenen Kompetenzen geht.

    Noch ein Gedanke: Die Freude an Musik oder Sport oder Kunst wird doch bei vielen auch im Elternhaus oder über Vereine oder Gruppen geweckt. Da sitzen selten studierte Musiker, Sportler oder Künstler, dennoch weckt die Auseinandersetzung Interessen und Begabungen, die später in einem Studium ausgebaut werden.

    Tatsächlich denke ich, dass das auch für Deutsch, Mathe, Geschichte, NaWi gilt.

    Bevor der Unterricht ausfällt, würde ich fachfremden Unterricht bevorzugen, wobei ich davon ausgehe, dass sich die Lehrpersonal gewissenhaft vorbereitet.

    Ja, wir müssen fachfremd unterrichten und nein, wir haben es uns nicht ausgesucht.

    Doch, haben wir.

    Mir war klar, dass ich in der GS nahezu alle Fächer unterrichten werde, auch wenn ich im Studium nur 3 belegen konnte. Mir ist die Entscheidung damals nicht leicht gefallen, was ich wähle und vor allem, was ich weglasse. Ich hätte gerne 2 weitere Fächer belegt.

    Die Vielfalt war für mich ein Grund, den Schwerpunkt Grundschule zu wählen.

    Natürlich ist das Studium richtig und wichtig und man erlernt das notwendige Wissen für dieses Fach.

    Man lernt aber auch Pädagogik und Psychologie und ist am Ende Lehrkraft mit Schwerpunkten in bestimmten Fächern.

    Das bedeutet nicht, dass man sich die Inhalte eines Studiums nicht aneigenen könnte.

    Gut fände ich, wenn es in dieser Hinsicht noch mehr Fortbildungen und auch eine Entlastung/ Anerkennung dafür geben würde.

    Aus einem BL hatte ich mal gehört, dass es Entlastungsstunden für die gibt, die eine FoBi für ein weiteres Fach belegen.

    Auch Hinweise von Zauberwald und Caro07 , dass es in manchen BL ein breiter aufgestelltes Studium gibt, finde ich wichtig.

    In anderen BL variieren die Vorgaben, ob D/Ma/Su/Eng verpflichtend ist oder nicht, ob es 2 doer 3 Fächer sind ...

    Am Ende wird man in der GS als Klassenlehrkraft mindestens D/Ma unterrichten müssen.

    Hat man dann nur ein weiteres Fach, sind vergleichsweise wenige Fachlehrkräfte oder Lehrkräfte mit diesem Schwerpunkt in den Schulen.

    Hat man geringe Vorgaben und Lehrkräfte, die weder D noch Ma belegt haben (ja, ist in manchen BL möglich), müssen diese dennoch früher oder später in den Erstunterricht und dort Ma und D erteilen.

    Ich habe da keine Lösung, man kann nicht 6-7 Fächer grundlegend studieren.

    Zudem erwartet man auch, dass die Regelschullehrkräfte nahezu allein die Inklusion stemmen. Auch wenn sie keinen sonderpädagogischen Schwerpunkt belegt haben, müssen sie die Kinder unterrichten und fördern. Das haben sie sich tatsächlich nicht ausgesucht UND erhalten keine Fortbildungen oder Freistellungen.

    Hinzu kommt, dass die Unterrichtsversorgung in den Schulen auffallend schlecht ist.

    Es gibt Schulen, die mit 50% des Stammpersonals das SJ gestalten müssen. Da kommen zusätzliche Stunden durch Abordnungen u.a. hinzu, aber man ist zumeist froh, überhaupt weitere Stunden zu bekommen, Fächer sind da oft nachrangig.

    Wenn man zudem im Rahmen der Pandemie-Eindämmung für Klassenlehrkraft-Unterricht plädiert, bedeutet es, dass Lehrkräfte verstärkt auch andere Fächer unterrichten.

    Die Alternative dazu, dass Lehrkräfte sich einarbeiten und es möglichst gut unterrichten, wäre, den Unterricht ausfallen zu lassen.

    Das hat es auch schon gegeben, dann erzählen einem Erwachsene, dass sie mehrere Jahre kein Religion oder Musik hatten.

    z. B. auch nach Corona eine ständige Notbetreuung zu installieren, selbstverständlich ohne Extrabezahlung und Stundenausgleich.

    Das nennt sich verlässliche Grundschule (für 5 Zeitstunden) oder Ganztag.

    Im Ganztag sind ohnehin Lehrkräfte eingesetzt, gerne mit 50%Bewertung der Stunden.

    Die Verlässlichkeit am Vormittag gelingt nur darüber, dass die Kolleginnen so viele Aufsichten übernehmen, neben den regulären Paisen auch vor dem Unterricht und zum Frühstück.

    Darf man in Niedersachsen weiterhin also Risiko Patient zu Hause bleiben?

    Irgendwie finde ich dazu nichts mehr.

    Ja, darf man.

    Der neue Rahmen-Hygieneplan von Mi bzw. gestern (seit gestern öffentlich zugänglich) unterscheidet zwischen Szenario A und B.

    Bei A soll man selbst man noch einmal genau prüfen, ob man nicht doch in den Präsenzunterricht gehen könne, weil die Infektionszahlen vor Ort gering sind,

    bei B wird man ins HomeOffice gesetzt.

    Siehe https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…cht-191444.html

    Seite 28 und 29

    Über 60jährige ohne Vorerkrankungen und LuL mit gefährdeten Angehörigen werden nicht freigestellt.

    Es ist doch auch sonst üblich, dass man fachfremd Unterricht übernehmen muss.

    Aber wenn es nun angesichts Corona zu kleinen Lehrerteams oder Klassenlehrerunterricht kommt, fällt der Unterricht eher ganz aus oder es gibt ein verkleinertes Angebot.

    Wenn man derzeit nicht singen soll und keine gemeinsamen Sprechstücke nutzen soll, fällt einiges raus.

    Da muss man dann schauen, was übrig und umsetzbar bleibt von den Vorgaben.

    Ich kenne es nur so, dass an jedem zweiten Samstag Unterricht sein darf.

    Zu meiner Schulzeit war für uns nur 1 Samstag im Monat frei.

    Außerdem hättest du bei einer 6-Tage-Woche Anspruch auf zusätzlichen Erholungsurlaub. Weiterhin steht in der Arbeitszeitverordnung, dass die Sonnabende keine Arbeitstage sind.

    Da steht auch eine Menge anderes in der Verordnung, was bisher auch niemanden interessiert.

    Und auch sonst wird ja die Erlasslage, was z.B. die Versorgung mit Förderstunden oder Stunden für die Grundversorgung sonderpädagogischer Unterstütztung betrifft, nicht abgebildet.

    Ich wollte nur den Zahn ziehen, dass die Ausweitung von Unterricht auf den Samstag gleichbedeutend mit einem anderen freien Tag ist.

    Man kann natürlich der Meinung sein, dass außergewöhnliche Maßnahmen während der Pandemie helfen können,

    aber ich gebe @Wollsocken80 recht, dass schon häufiger die Arbeitsbedingungen in der Not verändert und im Anschluss als Regel übernommen wurden.

    Eine deutliche Änderung sehe ich da in Nds. seit dem Urteil gegen die Erhöhung der Gym-LuL-Stunden, wo nachfolgend dann auch die Arbeitsstudie entstanden ist.

Werbung