Bilder haben keine Anlaute. Wörter haben Anlaute (so der Grundschulterminus).
Ja, das war nicht sauber formuliert. Zum Ausdruck kommen sollte, dass auf den mehrsprachigen Anlauttabellen ein Bild gezeigt wird, dessen Bezeichnung in den beiden Sprachen unterschiedlich sein kann, jedoch den selben Anlaut hat.
Bei Kindern mit großen Schwierigkeiten würde ich zunächst rein auf die mündliche Ebene zurück. Die Silbenbögen zu malen ist schon wieder ein weiterer Schritt, der schwierig sein könnte.
Zum einen war genannt worden, dass das Kind beim Schreiben (also der Motorik) offenbar wenig Probleme hat, zum anderen wurde nach Möglichkeiten im aufgezeigten Klassenverband gefragt.
Bei 23 Kindern, die durchgängig von genau einer Lehrkraft beschult werden, ist man auf der Suche nach schriftlichen Aufgaben, die das Kind selbstständig bewältigen kann, oder nach Materialien, die es nutzen könnte.
Sinnvoller wäre etwas anderes und bei besseren Möglichkeiten könnte die Förderung ganz anders aufgestellt sein oder werden. Aber diese scheinen offenbar nicht gegeben. In meinem BL sind sie es jedenfalls nicht.
Vlt. käme ja ein Förderschwerpunkt Lernen infrage. Wäre zwar bereits in der 1. Klasse sehr extrem, aber vlt. könnte man bei frühzeitiger Förderung verhindern, dass das Kind zu schnell den Anschluss zu den Mitschülern verliert.
Auch hier ist es stark vom Bundesland abhängig, die Bezeichnungen, die präventive Förderung, der Zeitpunkt einer Überprüfung und die entsprechenden Konsequenzen sind überall anders.