Zu 4:
Die schlimmste Phase war die Zeit, in der die 2. Examensarbeit zu schreiben war, neben dem Unterricht und den Seminaren samt Unterrichtsbesuchen.
Aber die 2. Arbeit ist hier abgeschafft.
Zu 4:
Die schlimmste Phase war die Zeit, in der die 2. Examensarbeit zu schreiben war, neben dem Unterricht und den Seminaren samt Unterrichtsbesuchen.
Aber die 2. Arbeit ist hier abgeschafft.
Ich habe auch manchmal HA-Wochenpläne, dann sind es ja „nur“ die HA und keine vom gesamten Unterricht der Woche. Das ist aber eher in Klasse 3/4, manchmal geht es schon ab Klasse 2, manchmal lässt man das wieder.
Dann sammle ich freitags alles ein und korrigiere auch am Nachmittag,
aber bei den ganz Kleinen ist es besser, es schneller zu machen, also an dem Tag noch, damit sie noch wissen, was sie da gemacht haben und wie es besser geht.
Ist das Kontrollieren im Sinne von "gemacht" oder "nicht gemacht" oder im Sinne einer Positivkorrektur?
Mit „abhaken“ ist gemacht/nicht gemacht gemeint, das geht auch mal schnell in der Stunde,
mit „einsammeln“/„korrigieren“ ist das genauere Nachgucken gemeint, das geht aber von - bis, also
… mir/ euch fällt bestimmt noch mehr ein.
Und ja, ich korrigiere 4-5 mal die Woche, vor allem ganz am Anfang und überwiegend in 1/2, später oft mehrmals in der Woche, damit es am WE nicht so viel ist - ein Grund, weshalb Wochenpläne schrecklich sein können.
Vergessen mitzunehmen?
Vergessen abzugeben?
Vergessen zu machen?
Alles, was gesammelt in einer Kiste liegt, schafft keinen Überblick.
Dann bräuchstest du etwas, in das die Kinder das Aufgaben-Blatt stecken und du auf einen Blick sehen kannst, wer abgegeben und zumindest die oberen Aufgaben bearbeitet hat.
Ich gehe rum und gucke schnell, oft sammle ich die Sachen ein. Das genauere Nachgucken mache ich am Nachmittag.
Schaust du vier- bis fünfmal die Woche Hefte nach?
Ja, das ist am Anfang so.
Leider finde ich die gerade nicht, hatte sie neulich in der Hand.
Für heute ist es nun zu spät. Bestimmt findest du die Brillen in den nächsten Tagen. Dann kannst du sie für das nächste Mal weglegen:
“Das nächste Mal wird ein solches Phänomen in Deutschland am 2. August 2027 zu sehen sein. Bis zur nächsten totalen Sonnenfinsternis ist es noch etwas länger hin. Erst am 3. September 2081 wird man von der äußersten Südwestecke Deutschlands wieder einmal eine total verfinsterte Sonne sehen können“ (Seite der Tagesschau)
Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt…
2015 hatten wir Schule und die Kinder durften nicht nach draußen, damit sie nicht aus Versehen in die Sonne gucken konnten.
Ich war die letzten beiden Juli-Wochen dort. Direkt zu Beginn der NRW-Ferien (wie jedes Jahr).
Ich war auch da.
Warum sollten in BW Stundenanteile erweitert oder gekürzt werden, wenn in NRW der Englischunterricht in Klasse 1/2 verändert wird?
Und wenn man eine Limetten-Allergie hat?
Bei uns ist es öfter Thema, man freut sich und ist doch auch ein wenig traurig, weil jemand aus dem Team fehlen wird.
Die SL freut sich auch,
sieht aber eben auch die noch schlechtere Unterrichtsversorgung, die man dann auffangen muss, was wirklich sehr schwierig ist… auch Regelschulen.
Dafür kann niemand, der oder die schwanger wird, die SL aber auch nicht für die komplizierte Vertretungssituation.
Wenn es in den Ferien schon klar ist, hat man zu Beginn des Schuljahres manchmal mehr Chancen auf eine Vertretung oder gute Regelung, als im laufenden Schuljahr.
EDIT: Ich gebe übrigens dann auch Aufgaben an andere ab, anstatt das Treffen mit den Ausbildungsbetrieben selbst zu machen. Und zwar sage ich deutlich, dass mir dazu aktuell die Kapazität fehlt.
Das würde ja bedeuten, dass du jemanden kennst, der nicht über dem Limit ist … oder der nicht so sehr wie du darauf achtet.
Die Lehrkräfte, die ein solches Klientel unterrichten, das ein hohes Maß an individueller Förderung bedarf, müssen dann den Finger in die Wunde legen und sagen, dass dann leider keine Zeit für Schulentwicklungsvorhaben xy mehr bleibt.
Wenn man an entsprechenden Schulen ist, hat man ständig solches Klientel, kann aber die Schulentwicklung nicht gänzlich einstellen, muss trotzdem die Fachkonferenzen verteilen etc.
Am Ende bleibt das Gefühl, dass die Decke zu klein ist, egal an welcher Seite man an ihr zieht.
Das Bild des überlaufenden Glases fand ich auch sehr treffend.
Und ja, so wie pepe schreibt habe auch ich etliches schon geplant und kann darauf zurückgreifen. Das rettet mich oft, sich wenn ich manchmal lieber etwas anderes suche /einsetzen würde, aber dann keine Zeit habe, es vernünftig vorzubereiten. Dann nehme ich doch wieder das alte …
Aber es gibt so viele zusätzliche Herausforderungen, dass ich froh bin, dass ich schon so viel Zeug habe und dennoch viel zu planen und viel vorzubereiten bleibt, weil laufend neue Sachen in der Schule organisiert werden müssen und weil ständig neue Kinder mit weiteren Baustellen hinzu kommen.
Es wird gerade ein neues Buch beworben, in dem es um De-Implementierung geht, in einem Interview mit Hattie im Podcast „Psychologie fürs Klassenzimmer“ wird angesprochen, dass immer mehr Aufgaben in die Schulen gegeben werden und dass man davon abkommen müsse. Interessant war, dass auch da angesprochen wurde, dass die Lehrkraft, der ich Aufgaben nehme, im nächsten Moment schon die nächsten Aufgaben angeht. Das sehe ich ähnlich, darum finde ich weniger Arbeitszeit-Spitzen, sondern eher ein Hochplateau, deren Senken man problemlos mit weiteren Aufgaben füllen kann.
Es wird wieder u.a. bei Lehrkräften angesetzt, es soll empirisch effizient sein, am Ende soll die SL die Aufgaben besser verteilen … aber dazu muss das Maß der Aufgaben dennoch realisierbar sein. Da wünsche ich mir für mich mehr Effizienz, sehe aber durchaus auch eine Menge Potential darin, dass nicht alles immer an jeder Schule von Grund auf neu erarbeitet werden müsste, wenn es vorbereitete Bausteine für Curricula geben würde oder mehr Hilfen (im Sinne von Informationen oder Materialien) für das herausfordernde Klientel.
Es geht nicht um "Entertainment", sondern um Unterricht und Forderung und das gehört auch zu unserem Auftrag.
Danke, chilipaprika
Genau diese Haltung ist eine Katastrophe im deutschen Schulsystem.
Ist das anderswo besser und warum?
Für das Kind gibt es ja jetzt einige Vorschläge, nun wird man abwarten müssen, wie das Kind sich im Unterricht einbringen mag und ob das ausreicht.
Ja, da kann ein Elterngespräch hilfreich sein, Quittengelee , aber am Ende entscheidet es die Lehrkraft. Wenn die Klasse gerade neu ist, hat man vielleicht nicht die Zeit für ein Gespräch, lässt es erst einmal anlaufen und erkundigt sich dann … oder hat mit dem Kind schon etwas vereinbart.
Mir fallen nich mehrsprachige Kinderbücher ein,
außerdem gibt es für Playway auch ein Arbeitsheft zur Herausforderung, aber ich kann nicht sagen, wie viel mehr es bietet (zu finden unter Playway Superstars) .
Vom Oldenbourg-Verlag (inzwischen Cornelsen) gibt es in der Stars-Reihe auch verschiedene Englisch-Hefte.
Da würde ich aber erst wählen, wenn ich das Kind kenne.
Wer ins englischsprachige Ausland zieht, macht dies womöglich auch aus Interesse an Gesellschaft und Kultur, möchte mutmaßlich auch selbst Teil dieser Gesellschaft werden. Warum soll man dann noch der Vergangenheit nachhängen?
Deinen Angaben nach unterrichtest du Französisch - als Fremdsprache.
Es ist erstaunlich, dass du dich offenbar nur wenig mit dem Zweitspracherwerb beschäftigt hast. Nur weil ich eine weitere Sprache erlerne, lege ich doch die vorher gelernten nicht ab. Und wenn ich Möglichkeiten finde, eine dieser Sprachen zu nutzen, werde ich es tun.
Forschungen zum Zweitspracherwerb weisen inzwischen auch aus, dass es üblich ist, Sprachen zu mischen, auf Wörter aus anderen Sprachen zurückzugreifen oder während eines Gesprächs mit den gleichen Gesprächspartner:innen zwischen den Sprachen zu springen.
Für NDS gibt es verschiedene Äußerungen,
in der Arbeitszeitstudie der Uni Göttingen von 2015/16 wurden die Arbeitstage für beide Jahre genau ausgezählt, das waren 222 bzw. 223 Arbeitstage. Gerechnet wird mit 1784 Arbeitsstunden. (siehe https://kooperationsstelle.uni-goettingen.de/projekte/arbeitszeitstudie)
Auf eine kleine Anfrage im Landtag (Drucksache 17/1057 aus dem Jahr 2013) steht in der Antwort durch das Kultusministerium
"Im Jahresdurchschnitt haben vollzeitbeschäftigte Lehrkräfte das gleiche Maß an Arbeitszeit zu erbringen wie die übrigen Beamtinnen und Beamten, d. h., unter Zugrundelegung von durchschnittlich 221 Arbeitstagen x 8 Stunden = 1 768 Stunden."
Alphabetisierung auf eigene Faust würde ich jedenfalls absprechen
Das verstehe ich nicht.
Das Kind ist in der 3. Klasse und zweisprachig aufgewachsen, es ist doch bereits alphabetisiert.
Eine Alphabetisierung im Englischunterricht findet nicht statt.
Vielleicht kannst du das Kind als Spielleiter:in einbinden für Sachen, die du sonst machen würdest.
Sollte sich das Kind wirklich langweilen, könnte es eine englische Lektüre lesen und dazu Aufgaben bearbeiten, könnte Geschichten schreiben oder etwas auf Englisch vorbereiten und vorstellen (Lied, Spiel, Puppentheater, Bilderbuchkino, Kamishibai, Bastelanleitung, Plakat/Referat, … )
Bis dahin soll die Brücke ja repariert sein,
in den letzten 3 Wochen war Schienenersatzverkehr ab Leer, aber den brauchst du dann ja hoffentlich nicht.
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