Beiträge von Palim

    Allerdings regele ich Probleme zwischen Kollegen und SL lieber im kleinen Kreis, was bei uns auch ausgesprochen gut funktioniert.

    Solange das so ist, ist es auch kein Problem, wenn die SL zur PV kommt.

    Gibt es aber wirkliche Probleme, die man mit den KollegInnen ohne SL besprechen will, ist es eben schwierig, wenn diese dabei sitzt.

    Letztlich ist der Schulpersonalrat für das Kollegium zuständig, zu dem auch die SL gehört.

    Und ja, es gibt Situationen, in denen das ungünstig ist.
    Wenn es wirklich wichtig ist, findet man einen anderen Rahmen, um sich zu treffen.

    Mir stellt sich die Frage des Mehrwertes nach der INTERAKTIVITÄT des Boards ... und danach, ob man diese überhautpt (und unter welchem persönlichen Aufwand) ausschöpft. Andernfalls würde ein Beamer ausreichen.

    Unser Schulträger hat einige in den umliegenden Grundschulen anbringen lassen, häufig wurde zusätzlich die grüne Tafel entfernt.
    Nachdem immer alle gemeint haben, es sei so toll, kam nun nach etlichen Jahren bei der Bereisung heraus:
    Die Marke ist doof, der Stift geht nicht und springt weg, die Stifte können nicht mehr erworben werden, viele beschriften die IWB mit Boardmarkern und erste Oberflächen sind kaum noch zu reinigen.

    SO hat das keinen Mehrwert, da hätte man die grüne Tafel auch hängen lassen können.

    Weil alles so kompliziert ist, wünschen sich die Schulen nun Dokumentenkameras, unter die sie Heft oder AB legen, um es - frontal sichtbar - auszufüllen.

    Interaktive Charts zu erstellen, die zum sonstigen Unterricht passen, von den SuS am Board genutzt werden können, ist sehr aufwändig. Von den Verlagen und Board-Herstellern gibt es da viel zu wenig. Warum? Weil es aufwändig und damit teuer ist.

    Eine sinnvolle Digitalisierung ist eben mehr, als ein Gerät in den Klassenraum zu hängen.

    Worauf druckst du das?
    Normales Papier und dann laminieren? Farbiges Papier? "Kartonpapier"?

    Ich nehme lieber Karton, manchmal verschiedene Farben oder zumindest vorab eine Kennzeichnung, um die unterschiedlichen Memorys besser auseinanderhalten zu können.
    Bei einer umfangreicheren Auswahl an Karten zur Pluralbildung habe ich selbst kleine Zeichen auf der Bildseite eingetragen, sodass ich die Karten, die ich gemischt einsetze, wieder nach sprachlicher Besonderheit aussortieren könnte.
    Kartenschachteln finde ich inzwischen gut für die Aufbewahrung, zumal man sie mit Folienstiften beschriften kann und sie in viele Kisten/ Schubladen passen und dort sortiert aufbewahrt werden können.

    Bei normalem Papier, das laminiert wird, ist meine Erfahrung, dass es so durchscheinend ist, dass das Memory zur offenen Spielweise mutiert.

    Wenn die Zwischenbeurteilung nicht gut gewesen sein sollte, dann wäre es durchaus nicht ungewöhnlich, wenn die SL zur Qualitätssicherung öfter vorbei kommt und auch detailierte Entwürfe anfordert.
    Die SL ist in dem Fall sogar explizit verpflichtet, dir Hilfe anzubieten.

    ... und muss dokumentieren, auf welche Weise sie dir Hilfe gegeben hat,
    sodass es im Nachhinein gerichtsfest ist.
    Dazu könne auch weitere UB gehören oder andere Aufgabenstellungen, mit denen die Fähigkeiten in den außerunterrichtlichen Anforderungsbereichen überprüft werden können oder die als Hilfe für diese Bereiche anzusehen sind.

    Es ist also recht einfach, weitere UB zu begründen.

    Dennoch erscheinen 10 weitere UB unverhältnismäßig viel.
    Auch ich würde dir raten, den PR hinzuzuziehen und dich dort zu erkundigen.

    Da du in der Probezeit bist, muss die SL eine Bewährungsfeststellung machen, sprich: einen Bericht dazu schreiben.
    Dafür gibt es Vorgaben, zu denen auch Besuche samt (Kurz-)Entwürfen gehören.
    Vermutlich gibt es ähnliche Vorgaben auch für NRW.


    Letztlich erfolgt die Bewährungsfeststellung aber nicht allein auf Grundlage des Unterrichts, sondern auch aller anderen in Schule anfallenden Tätigkeiten.

    Zur Halbzeit und am Ende gibt es ein Gespräch,
    in Nds. läuft es so, dass dieses von der SL geführt wird,
    wenn es schwierig wird, kommt der Dezernent hinzu.
    Man kann den Personalrat hinzu bitten,
    es gibt ein Protokoll.

    Wenn du dir unsicher bist, kannst du dich beim Personalrat der Schule oder des Bezirkes informieren, ob der gesetzte Rahmen üblich ist.

    Wenn du sie nicht abgibst, könnte am Ende die Bewährung nicht festgestellt werden.
    Dann gibt es eine Verlängerung ... mit weiteren Aufträgen und UB .
    Am Ende kann die Entlassung stehen, ja.

    Noch etwas anderes:
    Die Verhältnisse in der Betreuung sind ja mehr als unüblich.
    Die Begriffe der Ämter scheinen laufend zu wechseln und sind in allen Bundesländern unterschiedlich, das macht es verworrener.

    Du hast für eines deiner Fächer
    a) keinen Mentor in der Schule.
    Warum ist das so? Die angezeigten Fächer sind doch ganz gewöhnliche Fächer.
    Wer betreut dich, wer ist an der Schule zuständig, wenn du z.B. betreuten Unterricht hast/ Ausbildungsunterricht, der nicht eigenständig ist?
    Im anderen Fach wirst du jemanden haben.

    Wenn du niemanden in der Schule hast, mit dem du dich kurzschließen kannst, such dir jemand anderen, der dir hilft. Bei mir war es damals in einem Fach eine Referendarin, die schon 1 Jahr weiter war. Sie kannte den Seminarleiter, wusste was er verlangte und war eine gute Hilfe, vor dem UB schon den Entwurf und die Situationen zu reflektieren.

    b) keinen Seminarplatz in einem Fachseminar ... nein, Pädagogikseminar?

    Kernseminar bei einer Dozentin, päd. Betreuung delegiert an einen Fachausbilder eines von mir nicht unterrichteten Faches, da Dozentin keine Ressourcen mehr verfügbar.

    Das bedeutet, du besuchst das Seminar der Dozentin, aber zu den Besuchen kommt der "Fachausbilder", also ein anderer Seminarleiter? Oder was?

    Erstaunlich: Die Fachleitung saß beinahe schon apathisch daneben und traf keine Aussagen.

    Du hattest also nach ca. 3 Monaten bereits einen UB, für den die Fachleitung und für Pädagogik der "Fachausbilder" gekommen sind?
    Bei unserer letzten Referendarin wurden zu diesen UB Protokolle angefertigt, die direkt im Anschluss kopiert wurden.
    Während des Auswertungsgespräches musste die Referendarin Ziele festlegen, die ebenfalls dort genannt wurden.
    In welcher Weise gab es für dich schriftliche Rückmeldung zum erfolgten Besuch?

    Bei uns war es übrigens üblich, dass die Mentorin beim Gespräch dabei sein konnte, wenn es irgendwie möglich war.
    Es ist die Frage, ob du mit der SL sprichst und um einen Mentor bittest, z.B. für den nächsten UB.
    Als Lehrkraft muss man dann meist gar nicht viel sagen, aber man ist dabei und kann genau zuhören und im Nachhinein gemeinsam mit dem Referendar Aspekte reflektieren oder besprechen, Sichtweisen abwägen etc.

    Ich wundere mich auch über die einhellige Meinung

    Vermutlich hat die Einschätzung etwas mit der persönlichen Situation und dem eigenen System zu tun.
    Es geht nicht um Noten, die irgendjemand in ein Formular eintragen kann, sondern um ein ERSTES Textzeugnis, dass 2-4 Seiten umfassen wird. Daran sitzen die Grundschullehrkräfte ungefähr zu dieser Zeit (... ich wollte schon vor Wochen... aber...)

    Vermutlich sind Grundschullehrkräfte an kleinen Systemen viel eher geneigt, solche Aufgaben auch zusätzlich zu übernehmen.
    Sicherlich ist dies mit ein Grund dafür, dass das Schulsystem überhaupt noch läuft und dass die Arbeitsbedingungen sich weiter und weiter verschlechtern, weil Außenstehenden nicht deutlich wird, wie knapp alles seit Langem ist.
    Und es stimmt, dass gerne "den Kindern zuliebe" zu vieles trotz der Not übernommen und fortgeführt wird.
    "Den Kindern zuliebe" wird dann gerne etwas erledigt oder eingefordert, nie aber die Arbeitsbedingungen verbessert, Entlastungen gewährt, das Schulgebäude saniert ...

    Es mag zur Professionalität gehören, sich abzugrenzen und Aufgaben abzulehnen. Dem stimme ich zu und sehe es in diesem Fall recht eindeutig: die Angestellte muss die Zeugnisse selbst nicht schreiben, schon gar nicht im Juli.

    Es ist aber keine Professionalität, das eigene Unvermögen oder den Unwillen als solche zu verkaufen und diese Bewertung auf alle anderen Lehrkräfte zu übertragen und zu meinen, von anderen könne man nicht viel erwarten. Das Gegenteil trifft es wohl eher: man erwartet sehr viel von KollegInnen an kleinen Schulen, gerade weil diese - das hatten wir neulich schon in einem anderen Forum - gar nicht die Möglichkeit haben, immer andere vorzuschieben, und weil sie genau wissen, welche andere Kollegin die Aufgabe dann zusätzlich zu vielen anderen übernehmen muss. Da gehört es zur Kollegialität, gemeinsam eine Lösung zu finden, ja, unter Berücksichtigung von Grenzen und Arbeitsschutz.
    Unprofessionell ist da allein die Haltung des Dienstherren, der die immense Belastung nicht sehen will.

    In meiner Schule wurden wir auch mal zu dritt dazu verdonnert, die Zeugnisberichte einer erkrankten Kollegin zu schreiben. Das ist ….zum K., wenn du neben deinen eigenen Berichten noch welche über dir wenig bekannte SuS erfinden musst. Gehört aber wohl in unserem Fall zum Dienstgeschäft.

    Ich habe das auch schon gemacht, doppelte Klassenführung, doppelt aufgefangen, Zeugnisse mit übernommen.
    Und auch in diesem Halbjahr waren sehr kreative Lösungen hinsichtlich des Unterrichts notwendig, die eine ebenfalls ungewöhnliche Notengebung nach sich ziehen werden.
    Professionalität zeichnet sich nicht in einer Verweigerungshaltung aus, sondern darin, auch schwierige Situationen zu meistern.
    Der Unterschied ist aber, dass die SL das entscheidet und man diese Aufgabe dann übertragen bekommt.
    Dass es dafür keinen Ausgleich gibt, keine Anrechnung, keine Entlastung, ist schlimm. Stimmt.

    In diesem Fall ist es doch aber so, dass die _Angestellte_ entlassen wird. Ob eine Vertragsverlängerung beantragt wurde, der Vertrag ausläuft oder gekündigt wurde, wissen wir nicht. Da aber vorab bekannt ist, dass die Kollegin zum 31.5. geht, kann man bis dahin regeln, wer nachfolgend zuständig ist.
    Ihre Aufgaben werden von den anderen KollegInnen übernommen werden müssen. Das gilt für Unterricht und auch für Aufsichten, Elterngespräche, Konferenzen, Zeugnisse etc.

    Wir haben einen so enormen Personalmangel an manchen Schulen...
    Wenn irgendwann mal irgendwas nicht mehr aufgefangen wird, wäre das gar nicht so unvorstellbar, dass die Zeugnisse mal nicht pünktlich raus gehen. Fänd ich tlw wirklich nachvollziehbar.

    Ja, nachvollziehbar.
    Aber nicht das Mittel der Wahl einer Angestellten, die gar nicht mehr bezahlt wird.
    Vermutlich müsste es einfach anderes geben, dass angesichts des enormen Personalmangels an allen diesen Schulen nicht mehr aufgefangen wird. Konkret: Keine Klassenfahrten, keine Ausflüge, keine Abschlussveranstaltungen, keine Sport- oder Musikveranstaltungen.
    Es wäre ein anderes Thema wert, worauf die Welt verzichten muss, weil nicht genügend Lehrkräfte zur Verfügung stehen.

    Es kommt vermutlich auf die Schule selbst an, das Kollegium und den Umgang mit Vertretungskräften.
    Wenn das Kollegium dem zugänglich gegenüber steht, würde ich um ein Gespräch mit der SL bitten, um deine Sichtweise der Dinge darlegen zu können.

    Dass der Vertrag nicht weitergeführt wird, ist sicherlich nicht durch den SL veranlasst, sondern passt eher ins Spar-Politik-Bild. Da kann man schon auf die Schlagzeile warten, dass den Vertretungen nicht zu den Ferien gekündigt worden sei... Stimmt, man hat sie 4-6 Wochen vorher abserviert und die Schulen sich selbst überlassen.

    Dass die Schule Not hat, die Zeugnisse zu verfassen, ist verständlich. Meiner Meinung nach muss sowas miteinander im Kollegium besprochen und letztlich vom Schulleiter bestimmt werden.
    Warum aber jemand, der nicht mehr im Dienst ist, das tun sollte, erschließt sicher nicht.

    Man kann also unterschiedlich vorgehen und erst einmal darlegen, wie die eigen Sichtweise ist...
    ... oder wahlweise eine Genehmigung zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Nicht-Lehrkräfte außerhalb des Dienstes stellen
    ... oder einen Kostenvoranschlag einreichen, in dem der geschätzte Arbeitsaufwand eingesetzt ist
    ... oder beim Personalrat, der Gewerkschaft, dem Schulbezirkspersonalratoder dem Schulamt nachfragen... bei letzterem bekommt der SL dann sicherlich einen Anruf samt Aufforderung zur Darstellung des Sachverhaltes.

    Der Hinweis, sich die Übergabe quittieren zu lassen, ist gut, gerade wenn dir vorab unterstellt wird, du würdest die Übergabe verweigern.

    Ich dachte, es sollte keine Blanko-Vorlage sein?

    Darf man hier auf 4teachers verweisen?
    Ansonsten gibt es auch fertige "Zuordnungsspiele" (der Name Memory ist geschützt! und darf in Beschreibungen nicht auftauchen) auf verschiedenen Grundschulseiten.

    Darum hatte ich nach konkreten Themen gefragt.

    Es gibt ja auch schon einiges, das fertig ist.

    Suchst du etwas Bestimmtes oder war das eine generelle Frage zur Arbeitserleichterung?

    Schön wäre, wenn man nur die Begriffe eingeben müsste und dann das Memory samt Bildern generiert würde!

    Die Frage ist also: Schafffett oder Schaffott? :crying:

    Schaffen Schafhirten mit Schaffenskraft schaffettes Schaffleisch in Schafsmilch zur Schaffnerei oder schlaffe Schafpelze schaffende Schafscherer unter scharfe Schafotte?

    Vermutlich wird mich die goldene Schafkugel wirklich erschlagen, aber eine nur scheinbar lammfromme MINT-Schulleitung in weichen Roben aus Polytierchen-Pelzen ist mir durchaus schon untergekommen ...

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