einen völlig neuen Workflow entwickeln, bei dem sie meinetwegen schon ihre Notizen und Noten während des Schuljahres ganz anders erfassen und dann am Ende des Schuljahres per Knopfdruch Zeugnisentwürfe ausspucken, die sie einfach nur gegenlesen und anpassen müssen.
Ich habe mir gestern Sachen über die Uni-Schule in Dresden angesehen, im Prinzip funktioniert es so digital … wie ich es in Klasse 1/2 auch analog mache:
Man braucht keinen festen Test-Zeitpunkt, sondern erbrachtet die Fähigkeiten und hakt es damit ab: für mich weiß ich, welches Kind welche Schritte gegangen ist oder auch noch nicht und da etwas üben muss, in de Uni-Schule gibt es wohl ein digitales System, in dem die geforderten Kompetenzen markiert werden können, sodass diese dann abgegolten sind.
Etwas ähnliches stelle ich mir als Rechentrainer vor, der die Rechenschritte mit abfragt, die benötigte Zeit erfasst und darüber herausfindet, ob die Kinder bestimmte Schritte beherrschen oder kompensieren (zählend, Umwege), im Anschluss gibt es dann spezielle Übungen vor den nächsten Schritten.
Kann ich mir durchaus vorstellen, auch für Rechtschreibtraining, für Aufsatzerziehung nur eingeschränkt, bei sinnentnehmendem Lesen bin ich nicht sicher.
Dafür bräuchte es aber eine extrem gute Verknüpfung herkömmlicher Pädagogik und möglicher Informatik … (pädagogische Informatik, hatte ich neulich schon mal geschrieben) …
… und entsprechend ausgestattete Schulen (das ist für mich noch unvorstellbarer).