Beiträge von Palim

    Man könnte das direkt im Zeugnisprogramm machen, statt Noten einzutragen würde man die entsprechenden Bausteine markieren.

    Aber das ist viel Arbeit für wenig Nutzen, finde ich, in der Regel beobachtet man länger und schreibt dann am Ende des Halbjahres das ins Zeugnis, was erreicht wurde. Da tut sich ja zu der Zeit eine Menge.

    Die Zeugnisse vom Ende 1 und vom Halbjahr 2 beschreiben ganz unterschiedliche Sachen und auch zu Ende 2 muss man oft noch etliches ändern.

    Danach kann ich die Veränderungen in D/Ma benennen, aber sie werdne ja dann in Noten festgehalten, da sind die Schritte ähnlich,

    im Arbeits- und Sozialverhalten tut sich bei vielen Kindern nicht mehr so viel.

    Ist es nicht, die Balken müssten unterschiedlich lang sein und an sich auch noch ein schräger Querbalken weiter unten gesetzt sein.


    Ich hatte an Finnland gedacht oder Litauen, aber das ist die falsche Ecke.

    Ich weiß noch, dass die Bögen zur individuellen Lernentwicklung eingeführt wurden. Ich hatte das alles im Kopf, es stand auch im Zeugnisse und dann musste man es zusätzlich auf einen weiteren Bogen eintragen, die zu Beginn extrem kleinschrittig waren - mit an sich keinem Nutzen.

    Bei Förderplänen geht es mir ähnlich, es soll an sich die Förderung einsetzen, aber ich bilde ab, was ich ohnehin mache.

    Die Berichtszeugnisse ermöglichen, individuelle Fortschritte zu notieren, auch wenn es nur Nuancen sind. Dann kann das Kind zu Beginn nicht bis 5 zählen, nach einem Schuljahr aber bis 10. Das bildet ein normales Zeugnis gar nicht ab, weil man davon ausgeht, dass Kinder das zur Einschulung können. Es bildet also keine Note ab, es ist nicht als Note zufassen.

    Ebenso kleinschrittig und individuell kann die Entwicklung in jedem Teil erreich in jedem Fach sein und bei vielen Kindern ist die Entwicklung sehr wechselhaft mit Sprüngen oder Rückschritten. Das kann man als Text besser darlegen.

    … und es so formulieren, dass das Kind für die Fortschritte gelobt und für weiteres motiviert wird. Das ist wesentlich besser, als schlechte Noten zu verteilen, für die diese Kinder selbst nichts können.
    Um so schöner, wenn es nach Jahren der Trippelschritte und Stagnation voran geht - das habe ich gerade bei 2 Kindern.

    Statt mich durchs Programm zu klicken und die Formulierungen zu wählen oder selbst zu tippen, soll ich dann einen Beobachtungsbogen handschriftlich ausfüllen und abfotografieren und je Kind einpflegen, um hinterher zu kontrollieren, ob die KI me8ne handschriftlichen individuellen Bemerkungen und adäquate Zeugnissätze gefasst hat?

    Ich kann es mir schlicht nicht vorstellen, wie die KI es schafft, bei jedem Kind einzeln die zieldifferenten Kompetenzen von GE bis HBG zu erfassen und passende Sätze zu generieren.

    Die KI kann schon manchmal die Anforderungen erkennen und es gelingt ihr, wohlwollende und dennoch kompetenzorientierte Sätze zu formulieren, sie sollte sich jedoch noch darin üben, diese auch ohne starke individuelle Unterstützung passgenauer zu gestalten.

    Man schreibt nicht „von Hand“= mit Tinte auf das Papier. Es gibt Zeugnisprogramme, die man mit Sätzen füttern kann. Das haben wir auch und es passt bei vielen Kindern, aber eben nicht bei allen. Füttert man das Programm für alle Eventualitäten, wird man nichts mehr wiederfinden. Da wir gerade erst das Programm gewechselt haben und beim Füttern auch immer mal etwas schief geht, ist das Korrigieren schon sinnvoll.

    Auf welcher Basis denn? Nur die Klassenlehrkraft hat eine Übersicht über die noten. Die Zeugnisse werden vom Programm automatisch ausgespuckt und dann kann diese noch schauen ob das zusammen passt.

    Wir schreiben häufiger 2 Seiten Text, bei einigen Kindern können es auch 4 sein, wiel der individuelle Leistungsstand des Kindes für jedes Fach und teils vorgegebenen Lernfeldern beschrieben werden soll. Da hat man viele Möglichkeiten für Fehler.

    Wir lesen seit einigen Jahren im Kollegium untereinander die Zeugnisse gegenseitig auf RS-Fehler, zum Teil auch auf Formulierungen, da fragen wir untereinander, wenn es knifflig wird. Das entlastet unsere SL, die für uns viele andere Dinge tut.

    Ich habe Weidenrinden-Thymian-Shampoo von Rausch, den Geruch sollen sie nicht mögen, ätherische Öle können Läuse nicht ab.

    Außerdem muss man Fahrradhelm einfrieren und Auto saugen, beim ersten Mal hat da eine Laus auf mich gelauert, dann hat man sie sofort wieder.

    Möglich ist auch, dass das Gesundheitsamt in der Schule vorbei kommt, jedenfalls gab es das zu meiner Ref-Zeit, da wurden alle Köpfe begutachtet und in der Schule in den Ferien Maßnahmen ergriffen.

    Statt in zwei Minuten im App Store selbst auf dir App zu tippen, willst du ein Ticket aufmachen, jemand anderem sagen, dass du eine App benötigst, der sie dir dann installieren soll? Du trollst doch gerade wieder.

    Unser Schulträger wünscht es genau so.

    Der Zuständige dort prüft dann die App, ob sie dem Datenschutz oder anderen Bestimmungen entspricht und installiert sie auf den Geräten ... oder eben auch nicht.

    Vielleicht hätte die Mutter sich ohnehin beschwert, wenn sie 10 Nachrichten schicken muss. Es ist schwierig zu akzeptieren, wenn ein Kind nicht gut lernt/ lernen kann, in vielen Kulturen und Strukturen ein Gesichtsverlust.

    Das Kind findet es traurig, klar, aber alle anderen haben gut reagiert.

    Wenn möglich organisieren wir zuvor noch ein Schnuppern in der neuen Klasse oder die Teilnahme an Aktionen der zukünftigen Erstklässler.

    Und es ist auch normal, dass du dir beim ersten Mal viele Gedanken machst, später nimmt man es eher hin, kümmert sich, nimmt es sich aber nicht mehr so sehr zu Herzen.

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