Beiträge von Palim

    Das ist so, als würdest du bevorzugt bestimmten Wein aus bestimmtem Anbaugebiet, einer Rebe/einer Winzerin trinken.

    Ostfriesland ist ein bisschen aufgeteilt, sozusagen in Tee-Regionen, die einen schwören auf Bünting, die anderen auf Thiele, die jeweils noch verschiedene Sorten anbieten, es gibt weiter Marken (Onno Behrends, Doka)

    Und man schmeckt, welcher Tee in der Tasse ist, man kann in manchen Teestuben wählen, ob man diesen oder jenen Tee bestellen möchte.

    Zum Bereich Sprechen und Zuhören finde ich Schlüsselwort-Vorträge gut, da steht zu Sachtexten, zu Erzählungen und auch zum Erzählen selbst.

    bei schwachen Lesern wäre Lesetandem eine Möglichkeit, es vorab noch zu stärken oder auch das im UB zu zeigen.

    Ich habe schon 2 mal viele Materialien von ehemaligen Lehrkräften bekommen,

    ein günstiger Zeitpunkt ist nach den Pensionierungen, wenn das große Aufräumen beginnt.

    In Schulen werden manchmal alte Materialien ausgemustert, auch Lehrerbände, die hilfreich sein können, manche sind es auch nicht.

    Für die 4. Klasse würde ich an sich auch andere Texte empfehlen,

    aber inhaltlich muss es dann ja auch für die Zweitklässler geeignet sein.

    Vielleicht üssen Bücher von der Gutschein-Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" aus den Vorjahren, z.B.

    Iva, Samo und der geheime Hexensee (Umweltschutz) (2022 - scheint schwierig zu sein, es noch zu bekommen - hugendubel weist noch 21 Exemplare aus, 978-3-570-17968-0)

    Mission Roboter - ein spannender Fall für die Glücksagentur (2024, Roboter, Stark und mutig sein, Glück), 978-3-570-18094-5

    Biber undercover (UMweltschutz, 2021, 978-3-570-17811-9)

    Allerdings scheint es teilweise schwierig zu sein, die Bücher noch zu erhalten.

    Volle Fahrt ins Abenteuer (2023) gibt es wohl nicht mehr.

    Über die Materialien zu den Büchern hättest du auch gleich etwas für den Unterricht in Klasse 4.

    dann wären wir wieder beim Anfang des Problems.

    ok, dann noch einmal von vorn:

    Gibt es an euren Schulen durchdachte Förderkonzepte für Lernende mit Deutschschwierigkeiten? Wie wird das bewerkstelligt? Wer fördert diese im Unterricht mit einem eigenen guten Konzept? Was hat sich eurer Meinung als Förderung über den Unterricht hinaus - ohne große Mehrarbeit bewährt? Das sind vielleicht konkretere Fragen.

    Was sind denn „Deutschprobleme“?

    Rechtschreibung, Wortschatz, Ausdrucskvermögen, Leseverständnis … auf dem Niveau X?

    Ich sehe nur absolut keinen Sinn darin, Förderpläne am Gymnasium zu schreiben mit dem Ziel 50 % eines Jahrgangs zum Abitur zu bringen.

    Das verknüpft ganz vieles, was so gar nicht gegeben ist.

    Förderpläne haben nicht das Ziel 50% eines Jahrganges zum Abitur zu bringen ... auch wenn 50% des Jahrgang das Abitur schaffen oder schaffen können.

    Förderpläne zeigen den SuS individuell auf, an welchen Baustellen noch zu arbeiten ist.

    Wenn man in Klasse 5 in den Plan schreibt, dass etwas aufzuholen ist und Maßnahmen festlegt, die dann nicht als Chance ergriffen werden, kann man in Klasse 7 darauf verweisen, dass die Sachen innerhalb von 2 Jahren noch immer nicht geleistet wurden und deshalb die Voraussetzungen nicht stimmen.

    Ich verstehe nicht, warum jemand mit mangelnden Voraussetzungen dann noch bis Klasse 10/11 oder 13 weitere Förderung erhalten sollte.

    Lernausgangslage in Klasse 5 erheben,

    Maßnahmen aus einem Katalog (der Schule) wählen und empfehlen bzw. das Kind in die nötige Gruppe stecken.

    Und dabei geht es womöglich um genau das, was du Antimon deinen Schüler:innen ohnehin mitgibst.

    Ein Förderplan beschreibt nicht irgendwelche wilden zusätzlichen Aktionen, sondern hält das fest, was an Förderung sinnvoll ist und in der Schule ermöglicht werden kann.

    Er setzt außerdem die Grenze, was nicht möglich ist.

    Und er bietet die Chance, über die Evaluation deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass kein Lernfortschritt erzielt wird ... was sich dann auch in den Noten abbilden sollte (wobei wir wieder bei geschenkten Noten wären).

    Wie so oft bei dem Thema fängst du grade an die Falschen tot zu diskutieren.

    Sehe ich anders ... und ich lese in einigen Beiträgen heraus, dass man davon ausgeht, dass Intelligenz vererbt und eine fest stehende Größe ist.

    Das ist falsch.

    Zusätzlich ist es falsch, dass man einfach davon ausgehen kann, dass Schüler:innen nicht begabt sind und deshalb am Gym falsch. Ja, mag es geben. Aber oft sind es die besten SuS, die es im Jahrgang gibt. Warum sollten die alle falsch am Gym sein?

    Die Kehrseite:

    Wenn diese SuS alle nicht auf das Gym gehen, dann gehen sie auf andere Schule ...

    Da wurde ja schon geschrieben, dass an den anderen Schulen kein Platz sei, weshalb die Schüler:innen auf dem Gym bleiben sollen. Dort können sie also gar nicht wechseln.

    Andernfalls gehen die Lehrkräfte einfach mit auf die anderen Schulen, weil es ja dort Lehrkräfte für diese Schüler:innen braucht.
    Es ist also nahezu egal, ob man sich am Gym, an der Gesamtschule oder irgendeiner anderen Schulform um die Schüler:innen kümmert. Sie sind da und sie benötigen Lehrkräfte.

    Dass man sich eine bestimmte Klientel wünscht, ist ein Teil des Problems.

    Wir zwei sind uns in aller Regel total einig.

    Ja, ich denke das sind wir uns hier auch in weiten Teilen (nicht im Begabungsbegriff, was aber daran liegen könnte, dass deine SuS erheblich älter sind.

    Es reicht, wenn man das weiss, was in den ausgehändigten Unterlagen steht und die Übungsaufgaben löst, die ich stelle.

    Du kannst ja aber nicht davon ausgehen, dass das in allen Fächern bei allen Lehrkräften so ist.

    Herauslesen kann man, dass es durch die TE um "Deutsch" geht, unklar ist aber, ob es um den sprachlichen Ausdruck, grundlegende Fähigkeiten oder etwas anderes geht.

    Ne, sorry, da widerspreche ich dir nach 12 Jahren Unterricht am Gymnasium ganz massiv. Die Matura ist von 4.0 bis 6.0 bestanden, das ist ohnehin ein enormes Spektrum. Wer die 4.0 nicht schafft, der sucht sich einfach was anderes.

    Du bestehst doch sonst auch darauf, dass persönliches Erleben Wissenschaft nicht ersetzt.

    Davon abgesehen habe ich nicht geschrieben, dass jede und jeder das Abitur schafft, aber die Vermittlung eines feststehenden Intelligenzbegriffes ist falsch und einschränkend, gerade für die Schüler:innen, denen dies vermittelt wurde und die das Lernen bis dahin nicht erlernt haben.

    Wir schauen mit unseren Jugendlichen an, wie sie sich besser organisieren können, ich sitze mit einzelnen auch zusammen und lasse mir zeigen was und wie sie im Fach lernen. Aber was willst du "fördern", wenn eins die intellektuellen Fähigkeiten nicht mitbringt? Die werden davon nicht schlauer.

    Förderpläne können genau das ausweisen, was du schreibst:

    Hilfe zur Selbsthilfe oder Organisation, Lernen lernen,

    Intellektuelle Fähigkeiten sind ein gutes Stück weit veränderbar oder auch durch bessere Herangehensweisen zu kompensieren. Dann werden die Schüler:innen durchaus schlauer.

    Schwierig bleibt es bei den unbelehrbaren, das können auch sehr intelligente Schüler:innen sein.

    Gibt es an euren Schulen durchdachte Förderkonzepte für Lernende mit Deutschschwierigkeiten? Wie wird das bewerkstelligt? Wer fördert diese im Unterricht mit einem eigenen guten Konzept? Was hat sich eurer Meinung als Förderung über den Unterricht hinaus - ohne große Mehrarbeit bewährt? Das sind vielleicht konkretere Fragen.

    Das wäre einen eigenen Thread wert.

    Ferner ist es keine Kunst, an einem Top-Gymnasium Top-SchülerInnen zu Top-Leistungen zu bringen. Ich schätze meinen Anteil an den tollen Leistungen in meinem Englisch-LK an meiner alten Schule bei vielleicht 15%. Den Rest haben die SchülerInnen selbst mitgebracht. Eine homogene leistungsstarke Klasse oder einen entsprechenden Kurs beim Abitur glänzen zu lassen, kann jede mittelmäßige Lehrkraft.

    Meine Aufgabe als Lehrer war und ist es, meine SchülerInnen zu fördern und zu fordern und sie dazu zu bringen, dass sie das Beste aus sich herausholen.

    Danke, Bolzbold.

    Wenn das die Aufgabe ist, ändert sie sich bei einem Schulwechsel nicht.

    Mein Knackpunkt nach mehr als 20 Jahren war ein anderer.

    Ich habe mich dann gefragt: Was war früher anders am Unterricht? Was vermisse ich?

    Danach habe ich überlegt, wo oder wie ich davon wieder mehr in den Unterricht bringen kann.

    Bei allen anderen Fächern bist du die erste, die nach Zielen und didaktischem Aufbau fragt.

    Ja, das mache ich beim Unterrichtsfach Religion auch. Das orientiert sich dann aber am Curriculum des Faches und der Konfession und des Bundeslandes und nicht an der Lebenseinstellung der Forumsbesucher:innen - wie in jedem anderen Fach auch.

    Und ja, natürlich kann ich mich an Diskussionen um Religion an sich beteiligen,

    Aber das ist dann gerade gar nicht das Thema, weil es ja eine Frage als Mentorin oder zum Entwurf oder zum Unterricht oder oder gibt.

    Und in der Regel ist es ja ein Stöckchen, das von bestimmten Personen hingehalten wird, nicht aus Interesse an der gestellten Frage oder an Religion, sondern um dann die eigene Ablehnung zum Ausdruck zu bringen.

    Man muss also das Kapern nicht mitmachen und an der Stelle über das Stöckchen springen, egal, wie verletzend man die Aussagen findet.

    Ich kann auch aushalten, wenn sich katholische und evangelische Teilnehmer die Vorurteile oder Dogmen um die Ohren schlagen, nachvollziehen, was sie da tu und erahnen, warum sie das tun. An anderer Stelle finde ich das sogar lustig, es gibt Kirchenkabarett oder entsprechende Stadtführungen. Aber da ist der Rahmen bekannt und abgesteckt und damit der Grat hin zur Beleidigung etwas breiter als im Forum, wo irgendjemand zufällig einzelne Beiträge liest.

    Es geht bei den Threads, an die ich denke, um Anfragen zum Reli-Unterricht oder Verhaltensweisen an kirchlichen Schulen und

    a) nicht um Rechtschreibung,

    b) nicht um Experimentieren in Chemie,

    c) nicht um Religionskritik,

    nur dass

    a) ausgelagert wird,

    b) sich raushält und dann anbringt, wenn ein Vergleich passend erschein,

    c) jedes Mal, wenn das Wort „Religion“ fällt, einzelne (immer gleiche) User:innen bewusst Alarm schlagen und erwartet, dass man auf jedwede Kritik umfassend reagiert und die Beantwortung der gestellten Frage gar nicht ermöglichen, weil sie Religion als solche und als Fach persönlich ablehnen.

    Es geht auch nicht darum, dass man Anfragen ohne hinreichende Information kritisiert. Ja, das ist immer wieder schwierig.

    Oder darum, dass Themen nach Beantwortung abdriften, das ist oft genug verlockend.

    Wer aber Religion kritisieren möchte, kann dazu einen Thread eröffnen und muss nicht jede Reli-Anfrage torpedieren.

    Das Problem an dem "Auslagern" ist, dass das händisch von uns gemacht werden muss. Ich habe neulich nach einer Meldung ne halbe Stunde gesessen und dann aufgegeben: Die Themen waren schon lange zu verwoben, um das aufzudröseln und ich habe nicht die zeitlichen Kapazitäten dafür, denn es ist inzwischen in vielen Threads so, dass man viel auslagern könnte.

    Ja, das ist mir bewusst, darum der Hinweis darauf, ob man es in Zukunft bedenken könnte.

    In diesem Thread fällt es auch nicht ins Gewicht, wenn aber in Threads, in denen Reli-Lehrkräfte etwas nachfragen oder Reli-Refs nach Hilfe suchen, stets durch andere Beiträge gesprengt werden, wird genau dadurch der Austausch verhindert, was im Sinne der Religion-Ablehnenden sein dürfte.

    Bei den Rechtschreib-Sachen ist es so, dass das schnelle Auslagen hilft, dass das Thema nicht darauf abdriftet, sondern man im Ursprungs-Thread schon eher bei der Sache bleiben kann.

    Das würde ich mir speziell für Reli-Anfragen auch wünschen,

    und es bezieht sich sowohl auf die Ablehnung von Religion als auch auf kleinkariertes Verweisen auf religiöse Dogmen, sofern es nicht Bestandteil der Anfrage ist.

    In den munter dahin wabernden Threads mit allen möglichen Themen ist es nicht so wichtig.

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