Beiträge von Palim

    War es denn bei euch anders?

    Ja.

    Es gab auch in meiner Uni Kommiliton:innen, die inhaltlich flache Themen gewählt haben, um ihre Scheine zu bekommen.

    Wenn das Studium Mittel zum Zweck ist, um Lehrkraft zu werden, mag das der kürzeste Weg sein, dann kann man sich aber hinterher nicht beschweren, dass man aus dem Studium nichts mitgenommen hätte oder das Niveau zu niedrig war oder man zu wenig vorbereitet sei.

    Das Thema gibt es schon länger,

    es gibt auch andere Zeichen, mit denen man für Ruhe sorgen kann.

    Wir haben schon länger ein Zeichen, für das man beide Hände braucht … und alles aus der Hand legen muss.

    Ich möchte nicht, dass ein Kind in meiner Klasse denkt, ich würde rechtsextreme Inhalte vertreten, weil es mein Zeichen als solches deutet.

    Bei uns gibt es auch die Abschlussfeier der Schule, bei der die 4. Klassen noch mal etwas präsentieren.

    Ob die Klassen selbst eine Feier haben, liegt an der Klasse bzw. der Elternschaft, die Feier der Schule wird von der Schule vorbereitet.

    Das Programm wird gemeinsam überlegt, aber es reicht, wenn die Kinder kurz etwas sagen, ein Lied singen oder einen Tanz vorführen.

    Schade ist ja, dass die Absprachen so schlecht geklappt haben und dich die Kollegin nicht informiert. Ich würde schon meine Verwunderung zum Ausdruck bringen und äußern, dass du "im kleinen Kreis" ganz anders verstanden hattest.

    Große Abschiedsgeschenke _der Lehrkraft_ für die Kinder finde ich absolut überzogen, es sei denn, die Eltern organisieren T-Shirts o.ä. Da finde ich eher, dass sich die Klassen bei den Lehrkräften bedanken dürfen. Da sind mir Abschluss-Bücher auch lieb.

    Das Programm selbst klingt sehr umfangreich und wirklich zeitlich viel zu lang.

    Wie wird das in der Schule organisiert und wer steckt den zeitlichen Rahmen?

    Wenn du nun auch etwas vorbereitet hättest und alles in eine Unterrichts- oder Zeitstunde passen solle, vielleicht die SL noch etwas sagen möchte, wird es zeitlich nicht passen können.

    Was ist denn in anderen Jahren gewesen und welcher Rahmen war dafür gegeben?

    Wenn es gar keinen "Auftritt in der großen Halle" gibt, wer soll dann das Vorbereitete sehen?

    Für dich ist es schwierig, eine Position zu finden.

    Du kannst bei der Absprache bleiben, du kannst erneut auf die Absprache hinweisen - dann kann die Kollegin ja für die gemeinsame Feier kürzen und die Eltern ihrer Klasse für einen anderen Termin einladen, um die Bühne zu bereiten, oder du kannst selbst überlegen, ob du deine Beiträge kurzfristig erweitern willst - Theater und Lieder sind an sich genug, bliebe noch eine Rede oder Abschlussworte, das kann auch sehr launig sein.

    Meiner Beobachtung nach sind es von Jahr zu Jahr weniger Insekten,

    um so mehr freue ich mich über die, die da sind und die man anlocken oder ansiedeln kann.

    In diesem Jahr war das Frühjahr kalt und nass, vielleicht ist die Population einfach später dran, vielleicht weiß man den Zeitpunkt der anderen Jahre auch nicht genau oder sitzt, wegen der frühen Ferien, einfach 4 Wochen früher auf der Terrasse, um den Hummeln beim Bummeln zuzugucken.

    Der Hauptgrund für die Ferienregelung für Ba-Wü und Bayern ist die Osterregel.

    Und weil die Osterregel allein für BY erdacht wurde, feiern Christen aller Welt Ostern wann und wo sie lustig sind und legen Pfingsten irgendwo ins Jahr?

    Ich verstehe deine Begründung nicht.

    Kein Papst hat festgelegt, dass es 2 Wochen Pfingstferien geben müsste, was dann ja auch auf der ganzen Welt gelten würde - katholisch eben.

    Die Sommerferien-Termine werden in der KMK festgelegt,

    alle anderen Ferien sind nachrangig. Sie werden von den BL festgelegt und vermutlich am Sommerferientermin ausgerichtet.

    Wenn man schon wenige Wochen nach Pfingsten Sommerferien hat, fallen die Pfingstferien weg. Man könnte also gemeinsam wochenweise vor und zurück rollieren und die Länder, die spät Sommerferien bekommen, legen in genau diesen Jahren eine längere Unterbrechung rund um Pfingsten fest. Die Länder, die Anfang August starten, finden einen Ausgleich im Herbst.

    Bei 2 Schuljahren bin ich mir unsicher, ob man im Fall einer Vollzeitstelle überhaupt auf seine Stunden kommt.

    Auf die Grundschule bezogen:

    a) Man hat in der Grundschule nicht allein 2 Fächer, auch da ist es nicht üblich, dass man auf die studierten Fächer begrenzt bleibt. Die Studienschwerpunkte sind in den Ländern sehr unterschiedlich, einige Länder haben seit vielen Jahren Studiengänge mit sehr viel mehr Fächern, andere haben derzeit auf 2 Fächer reduziert, was bedeutet, dass man sich in der Praxis in mehrere andere Fächer einarbeiten muss.

    b) Die Stunden in der Stundentafel für Klasse 1/2 reichen in meinem BL nicht für eine Vollzeitstelle (28h), da die Kinder in Klasse 1/2 nur zwischen 21 und 23 h Unterricht haben (NDS, es ändert sich in den kommenden Jahren geringfügig). Hat man in der 1.-4. Stunde Unterricht in 1/2, ist man danach im Fachunterricht in Klasse 3/4 eingesetzt. Hat die Schule Förderstunden beantragt und zugewiesen bekommen, können es auch diese sein. Zudem gehen mehr Lehrerstunden in den Ganztag.

    c) Durch weitere Vorgaben des Landes oder Notwendigkeiten an der Schule (Lehrkräftemangel) kann es dazu kommen, dass man in der eigenen Klasse Stunden an eine andere Person (Vertretung) abgeben muss, um in einer anderen Klasse ein Fach zu übernehmen.

    NDS hat eine Regelung, dass in Klasse 3/4 ein Hauptfach an eine andere Lehrkraft gegeben werden soll, entsprechend müssen Lehrer anderer Klassen in diese Klassen wechseln, wodurch das Klassenlehrerprinzip aufgehoben wird.

    Durch Lehrkräftemangel kann es immer dazu kommen, dass innerhalb der Schule eine andere Verteilung notwendig wird. Bei insgesamt 10 Lehrkräften im Team kann dies schnell jede und jeden treffen.

    Wenn ich in 1/2 unterrichte und vorher schon in 3/4 Erfahrung habe, dann weiß ich, worauf ich hinarbeiten muss und wo die Schwerpunkte liegen. Wenn ich eine 3. Klasse übernehme, dann habe ich Verständnis zu dem, was in 1/2 möglich und nicht möglich war.

    Im Zuge von Integration und Inklusion braucht man einiges aus 1/2 auch für den Unterricht in 3/4, weil Kinder langsamer lernen, größere Schwierigkeiten aufweisen oder als Seiteneinsteiger (heißt angeblich offiziell so) von außen, also zugezogen aus einem nicht deutschsprachigen Land, in den Unterricht kommen.

    Da braucht man Alphabetisierung und den Aufbau des Zahlsystems auch in Klasse 3 oder 4 und es ist hilfreich zu wissen, was generell die schwierigeren Themen sind, sodass es viel Begleitung braucht, und was eher auf Übung beruht und schneller selbstständig läuft.

    Ob es DaZ-Kinder sind oder Kinder mit Unterstützungsbedarf, immer braucht man dafür auch spezielle Kenntnisse, aber das Handwerkszeug aus Klasse 1/2 ist eine gute Grundlage und entlastet den Alltag ein Stück weit.

    Es gibt

    Bienen, die auch Mauerbienen oder Schlupfwespen sein könnten,

    und

    Hummeln, die Steinhummeln sind oder Baumhummeln oder Ackerhummeln,

    und

    Vögel, die Rotkehlchen oder Grasmücke oder auch Amsel heißen,

    und

    Schmetterlinge, bei uns sind es gerade Kohlweißlinge, Zitronenfalter, Admirale, ein paar kleine andere, seit gestern auch endlich Tagpfauenaugen und nun eben auch Landkärtchen (die Unterseite der Flügel erinnert an eine Landkarte, die Oberseite variiert je nach Sommer- oder Winter-Population, die Winter-Variante ist orange, die im Sommer dunkelbraun mit weißem Band).

    Ach ja, Libellen sind auch da.

    Ich kann mich immer wieder begeistern.

    Gegen die Aufnahme von BW und BY in das Ratoationsprinzip spricht aus meiner Sicht tatsächlich, dass die Schuljahreslänge von Jahr zu Jahr, dann noch stärker variieren kann als bis bisher, da die Rotation dann einen Ferienstartzeitraum von sechs Wochen und nicht nur von vier Wochen abdecken müsste.

    Bei den rotierenden Ländern variieren die Schuljahre immer, weil man ja immer mit den Sommerferien nach vorne oder hinten rutscht und entsprechend längere oder kürzere Jahre hat.

    Im letzten Vergabe-Zeitraum hatten wir wirklich mehrere 4-Wochen-Sprünge, dieses Mal sind es immer nur 1-2 Wochen.

    Am 31.Juli haben noch alle Ferien - da beginnen gerade in BY und BW die Sommerferien. Auch die ersten beiden Augustwochen überschneiden sich bei allen.

    Das stimmt so nicht und das sieht man auch an der Übersicht.

    Die Länder, die früh beginnen, haben im August schon wieder Schule. Es hat auch schon Jahre gegeben, wo wirklich nur das angrenzende WE für alle frei war, wobei „frei“ eben auch bedeutet, dass in bestimmten BL dann schon Anwesenheitstage in den Schulen sind, z.T. wird das vom Ministerium vorgegeben und kann von den Schulen nicht gesteuert werden.

    Die beiden Südländer beginnen immer Ende Juli/ Anfang August, andere Länder beginnen Mitte Juni mit den Sommerferien, da hatte BY gerade 2 Wochen Pfingstferien.

    Wenn BY die Sommerferien beginnt, sind sie in den frühen Ländern vorbei, manchmal gibt es eine gemeinsame Woche für alle.

    Wenn BY dann fertig ist, stehen auch die ersten Herbstferien-Termine an.

    Somit decken die Länder einen möglichst langen Ferienzeitraum ab, was sich die Tourismusbranche wünscht, das ist das, was zählt.

    NDS hatte auch schon um 3 Tage verschoben mit BW und BY Ferien.

    Das gab es früher nicht, in den vergangenen 15 Jahren war es mindestens 2 mal der Fall (2012, 2014, 2015, davon einmal Ferienbeginn 31.7.)

    Der Unterschied ist, dass in anderen Ländern keine 2 Wochen Pfingstferien im Zwischenraum liegen und man dann von Ostern an einen sehr langen Zeitraum ohne Pause hat.

    Ohnehin haben andere Länder andere Zeiträume zwischen den Ferien und damit auch unentspannte Schüler:innen nach 8 oder 9 oder 12 oder 14 Wochen ohne Ferien.

    Da geht es nicht allein um Lehrkräfte, die eine Pause im Unterricht wünschen, um zu korrigieren oder anderes auszugleichen, sondern auch darum, dass der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung weit weniger regelmäßig ist.

    Einen Vor- oder Nachteil kann man darin sehen, dass Ferien immer nach 6 Wochen liegen, dann müssten ja auch alle Klassenarbeiten immer in diesem 5-Wochen-Rhythmus geschrieben werden.

    Man könnte dann noch fixe Termine für Nord/Mitte/Süd vergeben, aber dann müssten einige Länder immer mit den frühen Ferien vorlieb nehmen.

    Ich war froh, Ferien zu bekommen, finde die ganz frühen Ferien aber nicht so toll.

    Heißes Wetter zur Einschulung Anfang August ist nicht unüblich, dann lockt das Sommerwetter, das vorher vielleicht dürftig war, aber man muss dann in den Tritt kommen und kann das Schuljahr nicht auslaufen lassen (in vielen weiterführenden Schulen scheint es zu Schuljahresende ohnehin viele außergewöhnliche Tage zu geben).

    Das Schuljahr erst im September zu beginnen ist aber auch gewöhnungsbedürftig, beginnt man im August, hat man bis dahin ja schon 6 Wochen rum.

    NDS rutscht nun wieder nach hinten, bis 2030 sind wir nicht wieder im Juni dran und beginnen dann auch etwas später im August.

    Ich mag die Mischung.

    1/2 ist toll, anders, bei uns ist man flexibler, hat weniger Fachunterricht, mehr Kontakt zur eigenen Kasse,

    die Entwicklung ist immens und auch immer wieder überraschend,

    trotzdem finde ich es schon in den Jahren gut, wenn ich auch Stunden in 3/4 habe.

    Ich mag auch 3/4, wenn die Inhalte sich verändern, die Gedanken der Kinder,

    wenn sie selbstständiger werden - hapu! - ,

    nebenbei habe ich dann doch etwas in 1/2 ... man ahnt schon, was wieder kommen wird und weiß, dass es noch ein Weilchen dauert.

    Es gibt Lehrkräfte, die in Klasse 1/2 viele Jahre gut und gerne arbeiten, man hat andere Korrekturen, keine Klassenarbeiten, dafür eine Menge Diagnostik, Elterngespräche, es braucht sehr viel Kraft, alle Kinder auf einen guten Weg zu bringen.

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