Man verwendet die gleiche Schrift wie vorher, ergänzt aber z. B. die Farbe.
Ja, daraus ergibt sich dann gemeinsam mit Schriftart und Farbgebung eine andere Darstellungsweise, die die Grundschullehrkräfte als "Silbenschrift" bezeichnen, um sie von anderen Schriften, die nicht Silben-markiert sind, zu unterscheiden.
Unterstrichene Schriften gibt es tatsächlich als einzelne Schriftarten für den Grundschulbereich, ebenso wie Schriften, die in die unterschiedlichen Lineaturen gesetzt sind und jeweils einen eigenen Typensatz bilden. Da ist es auch die gleiche Schrift, die aber anders eingesetzt und dargestellt wird, sodass es nicht ausreicht von "Druckschrift Bayern" zu sprechen, wenn es doch diverse verschiedene Darstellungsweisen gibt. Entsprechend werden die Schriften unterschiedlich bezeichnet, z.B. mit einem Zusatz in Form von Zahlen oder dem Wort "Linie".
Wenn man danach sucht, findet man den Hinweis, dass weitere Schriftmerkmale sogenannte "Schriftschnitte" bilden, die dann gemeinsam zur "Schriftfamilie" gehören. Da sind Lineaturen und Farben jedoch bisher nicht benannt, weil es diese auch nur in bestimmten Kontexten gibt und letztere im Unterricht zum Erstlesen im Zusammenhang mit der Silbensegmentierung eine Funktion erhalten, die man in anderen Kontexten nicht benötigt.
"Texte im Schriftschnitt farbiger Silbenmarkierung" wäre also eine neue Sache, für die es bisher gar keinen Namen gibt. Deshalb entwickelt sich einer, Verlage umschreiben es, Lehrkräfte bezeichnen es als "Silbenschrift".
Musst du darum fürchten, dass dir ein Stein auf den Kopf fällt, weil einfach beschrieben hast, was das Tool macht?
Nein, ich denke, das *klong*-Geräusch entsteht bei dir, wenn du mit Spitzfindigkeiten um dich wirfst. Möge dir im neuen Jahr nicht der Himmel auf den Kopf fallen!