Beiträge von Palim

    Soweit ich mich erinnere, gab es zu dem Fall einfach nur ein Rundschreiben der Landesschulbehörden an die Schulen mit der Erinnerung, dass beim nicht abgemeldeten Fehlen von SuS die Eltern kontaktiert werden müssen.

    Bei uns gab es die Ansage, dass man bis 9 Uhr (?) die Eltern erreicht haben muss, ansonsten geht die Meldung an die Polizei.

    Hintergrund war der Fall in Sachsen, bei dem ein Kind morgens auf dem Schulweg verschwunden war, die Schule aber nicht reagiert hatte - und es daraufhin eine Anzeige/ Klage gab.

    Schwierig, wenn es diverse Kinder unterschiedlicher Sprachen betrifft, das Sekretariat nur zum Teil besetzt ist, man also die Klasse/ den Klassenraum verlassen muss und für die Telefonate längere Zeit benötigt ... UND die Polizei die Anfragen gar nicht erledigen kann.

    Niedersachsen hat seit ein paar Monaten eine Regelung für diese Fälle:

    Nachdem irgendwo (in Sachsen?) ein Kind unauffindbar war, dies aber erst mittags oder nachmittags aufgefallen war, gab es die beschrieben Anweisung, dass die Polizei zu benachrichtigen ist, wenn die Eltern nicht erreicht werden können.

    Unsere örtliche Polizei ist aber nicht in der Lage, den gesamten Meldungen nachzugehen.

    In NDS muss man zwar für das GS-Lehramt nicht Deutsch und Mathe studieren, wohl aber muss Deutsch oder Mathe eines der gewählten Unterrichtsfächer sein (Ich bin zwar keine GS-Lehrkraft, aber so steht es zumindest hier: Abiturient/innen | Lehrer werden).

    Das wechselt in den Studienbedingungen häufiger und war offenbar zwischenzeitlich aufgehoben, sodass auch wir Lehrkräfte ohne D / Ma (weder noch) an der Schule haben.

    Inzwischen muss man eines als Fach belegen, Anteile für beide Fächer gab es im Studium schon immer, wenn auch gering.

    Wenn du unbedingt eine Stelle finden möchtest und ungebunden bist, kannst du dich in NDS bewerben (initiativ oder direkt), man kann die offenen Stellen einsehen, man kann die Vertretungsstellen einsehen und weiß dann, welche Schulen Bedarf haben.

    Wenn du dich da vorab vorstellst, können Schulleitung und Dezernat sich um eine entsprechende Stellenausschreibung bemühen.

    Es gibt eine Menge Kinder, die das gar nicht so toll finden, zumal man den Stift kaum radieren kann.

    Auch ist er stumpfer als ein Bleistift, da ist die Frage, welche Reibung für das Üben besser ist.

    Ich finde es gut, es als Übung zu setzen, wenn es aber um Schreibübung geht, bevorzuge ich den Bleistift.

    Ein Kriterium des Lehrwerkes ist, dass die Kinder durch die genutzten Gebärden länger im Lehrgang mithalten, weil sie über die oft gezeigten Bilder die Übungen schaffen können, auch wenn sie das Lesen nicht verstanden haben.

    In meiner Ausbildung gab es einen Lehrgang, der auf das Abbauen setzte. Das Wort wurde mit einem Bild vorweg als Ganzes präsentiert und dann abgebaut. (Wie bei der Wanze auf der Mauer)

    Dann wissen die Kinder, wie das Wort klingt.

    Auch ich nutze solche Übungen zwischendurch als eine von vielen.

    Meiner Meinung nach hilft es denen, die das Zusammenbinden zu Silben verstanden haben, jedoch nicht unbedingt das von Wörtern. Das bestimmt auch den Zeitpunkt der Übung relativ genau.

    Diejenigen, die voll auf die Silbe setzen, werden Silbe mit Silbe präsentieren, das wäre konsequent.

    Andererseits gibt es ja auch Wortverwandlungen durch den Austausch von Buchstaben (Hose-Hase-Nase), was man ebenso über das Vertauschen von Silben generieren kann.

    Da ich nicht denke, dass alle Kinder immer auf die gleiche Weise lernen, biete ich unterschiedliche Zugänge an, da ist das Auf- oder Abbauen einer von vielen, allerdings nur auf dem Leseblatt und nicht als Schreibübung.

    Man verwendet die gleiche Schrift wie vorher, ergänzt aber z. B. die Farbe.

    Ja, daraus ergibt sich dann gemeinsam mit Schriftart und Farbgebung eine andere Darstellungsweise, die die Grundschullehrkräfte als "Silbenschrift" bezeichnen, um sie von anderen Schriften, die nicht Silben-markiert sind, zu unterscheiden.

    Unterstrichene Schriften gibt es tatsächlich als einzelne Schriftarten für den Grundschulbereich, ebenso wie Schriften, die in die unterschiedlichen Lineaturen gesetzt sind und jeweils einen eigenen Typensatz bilden. Da ist es auch die gleiche Schrift, die aber anders eingesetzt und dargestellt wird, sodass es nicht ausreicht von "Druckschrift Bayern" zu sprechen, wenn es doch diverse verschiedene Darstellungsweisen gibt. Entsprechend werden die Schriften unterschiedlich bezeichnet, z.B. mit einem Zusatz in Form von Zahlen oder dem Wort "Linie".

    Wenn man danach sucht, findet man den Hinweis, dass weitere Schriftmerkmale sogenannte "Schriftschnitte" bilden, die dann gemeinsam zur "Schriftfamilie" gehören. Da sind Lineaturen und Farben jedoch bisher nicht benannt, weil es diese auch nur in bestimmten Kontexten gibt und letztere im Unterricht zum Erstlesen im Zusammenhang mit der Silbensegmentierung eine Funktion erhalten, die man in anderen Kontexten nicht benötigt.

    "Texte im Schriftschnitt farbiger Silbenmarkierung" wäre also eine neue Sache, für die es bisher gar keinen Namen gibt. Deshalb entwickelt sich einer, Verlage umschreiben es, Lehrkräfte bezeichnen es als "Silbenschrift".

    Musst du darum fürchten, dass dir ein Stein auf den Kopf fällt, weil einfach beschrieben hast, was das Tool macht?

    Nein, ich denke, das *klong*-Geräusch entsteht bei dir, wenn du mit Spitzfindigkeiten um dich wirfst. Möge dir im neuen Jahr nicht der Himmel auf den Kopf fallen!

    Eine (andere) Schrift wird weder verwendet noch gar „erzeugt“.

    Im Unterricht wird eine Schrift genutzt, in der die Silben hervorgehoben sind durch farbige Markierungen oder den Einsatz fett gedruckter Buchstaben.

    Dadurch entsteht also eine Silben-markierende Darstellungsweise, die im Sprachgebrauch als „Silbenschrift“ bezeichnet wird.

    Das vorgestellte Tool ermöglicht es, Wort- oder Textmaterial leicht in die Silben-markierende Darstellungsform zu übertragen, durch die die sogenannte Silbenschrift praktikabler zu erstellen und in anderen Materialien einzusetzen ist.

    wissenschaftsrelativierenden Äußerungen ignoriere ich mal.

    Gut, dann muss ich mir ja nicht von dir erläutern lassen, worauf du diese Behauptung beziehst und wie du sie begründen wollen würdest.

    Ich verstehe aber den Begriff Silbenkönig ist? Was ist der Mehrwert gegenüber Silbenkern?

    Und die Kinder verstehen, dass in jeder Silbe nur ein König/Kapitän ist, aber mehrere andere Mitreisende im Silbenboot, das den Silbenbögen entspricht.

    Mehrere Lehrwerke nutzen Kronen zur Kennzeichnung, später wird daraus eine gelbe Markierung, bis es ganz wegfällt.

    Aber Jayden fängt an, Monsterwörter zu lesen, sobald die Silben gefärbt sind? Beobachtest du diesen Motivationsschub bei SuS?

    Jayden fängt an, alles zu lesen, wenn er erst mal verstanden hat, worum es geht.

    Ja, das habe ich nun mehrfach beobachtet bei Kindern, die 1-3 Jahre gar keinen Zugang und kaum Fortschritte gezeigt haben. Plötzlich geht es dann und lesen ist interessant.

    Vielleicht hilft es ja ungeübten Leser*innen etwa in Klasse 3 Grundschule und nutzt absoluten Leseanfängern oder Kindern mit Förderbedarf oder LRS nichts?

    Die eine FöS-Lehrkraft an unserer Schule schwört auf Mildenberger, sie empfiehlt das, und nur das, was ich nicht nachvollziehen kann.

    Andere haben IntaAct mitgebracht, was auch auf Silben basiert, aber vom Ansatz ganz anders ist.

    Ich würde sagen, dass es auch denen hilft, die am Anfang gar keinen Zugang zu Schrift und zum Lesen finden. Nachdem alles, was ich hatte, nicht half, bin ich immer neu auf die Suche gegangen und habe eigenes Material erstellt.

    Das Erfassen von Anlauten ist sehr schwierig für einige Kinder, ebenso wie z.B. das Erkennen von Reimen muss man dies mühsam trainieren, was Begleitung braucht.

    Auch das einschleifende Lesen von nur 2 Silben wie bei IntraAct braucht Begleitung, das können Kinder nicht allein.

    Beim Schreiben denke ich, dass Kinder, die wenig Strukturen mitbringen (z.B. Rhythmus), sich auch wenig an strukturierten Vorgaben orientieren können. Da ist zu überlegen, ob man ihnen genau das zuerst beibringen muss … und ob man es kann. Aber auch das braucht engere Begleitung und sehr viel Wiederholung.

    aber ich finde es nach wie vor fatal, wenn man sich als Lehrkraft nicht der phonographischen Eigenheiten der deutschen Sprache und ihrer Terminologie bewusst ist.

    Das unterstellst du denen, die in einem Internetforum keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, sondern allgemein verständlich Vorgehensweisen schildern oder Hintergründe für allgemein verständlich darlegen.

    Ja, kann man kritisieren, dass es sprachwissenschaftlich ungenau formuliert ist, diejenigen, die es betrifft, haben es verstanden, ebenso wie sie „Silbenschrift“ verstehen, gerade weil sie mit der Sache als solche täglich befasst sind.

    Ich bin immer wieder entsetzt, dass du, Plattenspieler , deine sprachwissenschaftlichen Kenntnisse vor dir her trägst, um andere hinsichtlich ihres Sprachgebrauches in einem Internetforum zu kritisieren, jedoch keinerlei didaktische und methodische Hinweise hinsichtlich der Vermittlung von Sprache oder Hilfen bezüglich des Unterrichts mit Kindern äußerst, die anderen in der Inklusion helfen könnten.

    Schreib doch mal, wie deine Erfahrungen hinsichtlich des Erstlesens und Erstschreibens unter Einbeziehung silbenbasierter Konzepte ist, gerne im von dir bevorzugten sprachwissenschaftlichen Duktus. Wir verstehen dich dann schon.

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