HCL
Die Unterrichtseinstiege müssen spannend sein
- es muss einen Ablaufplan geben, der die Kinder wissen lässt was kommt
Es geht ja genau um das „Abholen“ und darum, wann es hilfreich ist und wann es Erwartungen schürt.
Unterrichtseinstiege müssen nicht immer ein Feuerwerk sein, es reicht auch, wenn man sagt, was in der Stunde gemacht wird.
Dabei ist der Mehraufwand gering.
Mir raubt der Einstieg ansonsten Zeit, die ich im Unterricht dringend für Schüleraktivität benötige. Zudem finde ich, dass man eben auch dahin erzieht, dass Arbeitsphasen 7nd Übungsphasen „arbeiten“ bedeutet, ohne dazu extra animiert zu werden.
Schöne Einstiege gibt es dort, wo sie wirklich passen, ein Thema eröffnen, entdeckendes Lernen anregen, aber dann sind sie Teil der Stunde und nicht als Spiel oder anderes vorweg gesetzt.
- einmal pro Stunde eine kleine Bewegungsphase einbauen--> kann/muss aber nicht fachspezifisch sein
In Klasse 1 braucht es häufige Wechsel, das kann und muss man dann aber reduzieren, um die Arbeitsphasen zu verlängern.
Die Bewegung gibt es dann nach der Arbeitsphase oder nach der Stunde.
Die meisten Schulen haben ein Konzept zur Bewegten Pause, haben 3 Stunden Sport im Plan, haben Bewegung am Vormittag integriert.
Ich erlebe wenige Schüler:innen, die sich nicht bewegen mögen, Sport ist für sehr viele das Lieblingsfach.
Helfen würde z.B. auch, dass Kinder den Schulweg selbstständig zurücklegen. Aber auch da unternimmt die Schule doch schon Fußgänger-Übungen, Anreizsysteme, Fahrrad-Sicherheitstraining, Fahrradführerschein.
für gute Schüler müssen sinnstiftende schwierigere Aufgaben zur Verfügung stehen
Sehe ich auch so. Dann müssten diese Schüler:innen aber entsprechend selbstständig arbeiten können, sonst ist es sehr schwierig, gute Aufgaben hinlegen zu können.
Für schwache Schüler:innen muss man aber auch sinnstiftende leichte Aufgaben zur Verfügung haben und für die noch schwächeren auch.
Spätestens da ist der Mehraufwand immens und wird weder gesehen noch gewürdigt bzw. anerkannt.
Und spätestens da bräuchte es dringend eine helfende zweite Person im Raum, die auch koordiniert, organisiert, anleitet, Ergebnisse sichtet.