Beiträge von Meer

    Finde ich absolut super.

    (Mensch, mit so kurzen Sätzen kann man richtig gut diskutieren.)

    Edit: Ich habe gestern zum ersten Mal einen Test von fast 30 SuS beaufsichtigt. Wer da behauptet, er kann sehen, dass die SuS den Test korrekt durchführen, lügt. Und somit ist die Bescheinigung nicht mal das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurde. Oder anders formuliert: Ich sehe mich nicht in der Lage, den Aspekt "beaufsichtigt" in "beaufsichtigter Test" zu gewährleisen.

    sehe ich auch so.

    Durfte mir aber auch schon anhören ich soll mich mal nicht so anstellen, ich würde ja lediglich unterschreiben das der Test negativ sei und in den Testzentren wären ja auch nur angelernte Kräfte. Und wie viel Geld der Staat dadurch spart, wenn wir die Tests in den Schulen bescheinigen.... etc. pp.

    (solche Sätze kommen von KuK und nicht KuK)

    Das Dilemma der Landesregierung ist doch, dass die Schultests die Grundlage für die Vertretbarkeit von Präsenzunterricht sein soll. Ab nächster Woche dürfen die getesteten SuS zu 30+ in einen Raum gepfercht werden. Wenn die Landesregierung nun unseren Einwänden stattgäbe, müsste sie ja zugeben, dass die Tests auch für den Schulbetrieb nicht hinreichend sicher sind. :saint:

    Das macht man übrigens nicht nur mit SuS sondern auch mit Lehramtsanwärtern, gut die haben in der Regel zumindest eine Impfung aber naja...

    Mein "Problem" ist auch weniger, da einen Zettel zu unterschreiben, als dass ich doch gar nicht sagen kann, ob alle das richtig machen, ich hab nunmal nur 2 Augen...

    Auch wenn die meisten meiner SuS soweit ich das bis dato beobachten konnte sehr gewissenhaft machen. Wir haben inzwischen auch recht viele SuS die ihre ersten Impftermine hatten oder haben. Das ist dann tatsächlich ein Vorteil mit älteren SuS. Und wenn dann bald die Betriebsärzte impfen, werden es sicher noch mehr sein, weil wir viele Unternehmen haben, die sehr dahinter her sind, was Infektionsschutz angeht.

    Dennoch finde ich das alles sehr merkwürdig. Aber kann man wohl nicht ändern. Wir haben eh noch keine Info von der Schulleitung zu dem Thema.

    schweift ab, von der Ursprungsfrage, aber danke für die vielen Infos hier. Da bin ich ja mal gespannt was passiert, sollte die Verbeamtung durchgehen. Für die OBAS Einstufung wurden mir sämtliche vorherigen Erfahrungsstufen von der Uni anerkannt. Wäre da schon super, wenn das auch bei einer evtl. Verbeamtung dann weiterhin so ist.

    Ich finde das ziemlich grenzwertig, ich führe den Test nicht durch, ich sage die Schritte an, schaue auf die Uhr und lese ab. Aber ich kann beim besten Willen nicht kontrollieren, ob alle richtig den Abstrich nehmen, die richtige Zahl an Tropfen verwenden etc.

    Und wenn ich selbst eine Bescheinigung möchte, dann muss ich das unter Aufsicht von jemandem machen, der eine entsprechende Unterweisung bekommen hat, die ich selbst nie bekommen habe....

    Bin gespannt wie das bei uns umgesetzt werden soll

    Na da bin ich ja mal gespannt. Wenn es für mich als Lehrkraft aktuell noch heißt, ich kriege nur eine Bescheinigung wenn ich den Test vor entsprechend angewiesenen Kollegen mache und selbst bis dato eine solche Anweisung nicht bekommen habe, werde ich sicherlich etwas für SuS bestätigen, wo ich bei 15 und mehr SuS im Raum doch eh nicht sehen kann, ob dass jetzt jeder wirklich richtig macht. Gut ich könnte mit jedem SuS den Test einzeln durchführen, dann mache ich statt Unterricht in Zukunft Test. Hilft bestimmt....

    Meinen Masernschutz hat bis dato niemand kontrolliert, könnte ggf. an der Impfhaltung der Verantwortlichen liegen.

    Aktuell muss ich 2 mal die Woche in eine Liste eintragen, dass ich mich getestet habe. Bezüglich vollem Impfschutz wollte ich die Tage mal fragen, eigentlich muss man sich dann ja nicht mehr testen. Hätte aber auch kein Problem damit es weiter zu tun.

    Das wird schon klappen. Ich erwarte tatsächlich nicht, dass jetzt mit den Schulöffnungen die Inzidenzen dramatisch nach oben gehen, ich frage mich nur, wie sinnvoll es ist, wenn man bedenkt, dass das Schuljahr fast gelaufen ist. Sie kommen für gut 5 Wochen komplett und nach ungefähr 3 Wochen müssen bei uns die Noten stehen. Das lohnt sich halt nicht wirklich.

    Ich hätte halt gesagt, bis zu den Sommerferien Wechselunterricht und dann plant man vernünftig, wie das nächste Schuljahr wieder halbwegs normal laufen kann. Das halte ich für viel wichtiger. Das Schuljahr ist doch eh zum abhaken, da reißen es jetzt fünf Wochen in voller Präsenz nicht heraus.

    Wenn Schule für einen nur aus Noten besteht mag das sein.

    Schule und auch Bildung sind für mich mehr als Noten.

    Das jetzt mal ganz unabhängig davon, ob ich das alles für sinnvoll halte oder nicht

    Ich selbst war/bin davon nicht betroffen, aber habe im Seminar Kolleginnen die in der OBAS-Zeit in Elternzeit gegangen sind. In der Regel haben sie ein Jahr pausiert. Man wird dann einem neuen Kernseminar zugeordnet und wie schon gesagt, falls der Seminarort dann mal zu ist in dem Jahrgang kann es passieren das man zu einem anderen ZfsL zugeordnet wird. Aber das ist soweit ich weiß das einzige. Man muss halt mind. 14 Unterrichtsstunden +Seminar machen als OBAS.

    Und noch ein aktueller Vorteil: die IT Berufe wurden komplett überarbeitet, alles wurde neu strukturiert. Selbst erfahrene Kollegen müssen sich in die neuen Lernfelder einarbeiten.

    Wo bei man dazu sagen muss, dass fachlich neu da tatsächlich "nur" der Bereich Datenanalyse/Machinelearning und Co in den entsprechend neuen Berufsbildern ist. Alles andere ist neu strukturiert und mit etwas anderen Schwerpunkten, aber der Kern bleibt doch erhalten. Ob ich nun Programmieren eher im Kontext von Anwendungen zur Datenaufbereitung, Analyse und Co. erstellen lasse oder mit anderen Anwendungsszenarien, die Grundprinzipien der Programmierung bleiben gleich. Manche nutzen die Chance vielleicht die Programmiersprache zu ändern, da muss man sich dann erstmal ein bisschen reinfuchsen ja. Dennoch ist es etwas anders, ob ich mich mit der Syntax und den Eigenheiten einer Programmiersprache auseinandersetzten muss, oder diese von Grund auf lernen muss.

    Aber ohne die Bereitschaft sich immer wieder in neue Dinge einzuarbeiten ist man wahrscheinlich im Bereich Informatik eh nicht richtig.

    Den SuS würde ich es auch nicht bestätigen, soweit kann man ja auch gar nicht alle im Blick haben.

    In der letzten Klasse schienen mir die das allerdings alle recht genau zu nehmen. Das Nieskonzert war auch groß....

    Dank neuem Stundenplan habe ich ab kommender Woche auch häufiger das Vergnügen mit den Tests...

    Ich erlebe das durchaus sehr individuell aktuell. Habe den Eindruck, wenn der Fachleiter einen für fähig und geeignet sieht, keine großen Probleme die Prüfung zu bestehen, dann hat man mehr Spielraum. Das betrifft sowohl die Methoden als auch die generelle Stundenauswahl. Da darf man dann auch nach vorheriger Absprache ohne Probleme mal eine Reflexionsstunde zeigen, die vielleicht weniger fachlich ist, als die Auswertung einer Arbeitsphase mit welcher Methode auch immer die dann stattfand. Aber natürlich wollen sie auch immer einen moderierenden Teil sehen. Z.B. 45 Minuten Museumsrundgang, dessen Auswertung dann in der nächsten Stunde stattfindet ist dann halt nicht so sinnvoll.

    Vielleicht hab ich einfach Glück mit meinen Fachleitern keine Ahnung. Mein Eindruck ist, wenn man vernünftig mit den Leuten spricht, bekommt man auch vernünftige Antworten und Lösungswege.

    Dennoch bin ich froh, wenn das alles vorbei ist, insbesondere unter den aktuellen Bedingungen ;)

    In NRW ist es wohl erlaubt, von Prio 1 und zwei nicht abgerufene Impfdosen an Lehrkräfte an weiterführenden Schulen zu geben. Daher ist es wohl auch sehr unterschiedliche wo Lehrkräfte geimpft werden und wie sie Termine bekommen. Hier scheint das Kollegium nun aber auch an Termine zu kommen.

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