Beiträge von Meer

    Distanzunterricht sieht bei mir auch ähnlich aus wie bei dir beschrieben. In Anwendungsentwicklung sind ggf. die Präsentationsphasen auch erst später, aber da stehe ich dann eben für Fragen bereit, wie auch im Unterricht. Was halt leider wegfällt, ist das gucken, wo stehen die Schüler aktuell. Bei Gruppenarbeiten mit Untergruppen in anderen Kanälen oder Breakoutrooms geht das noch, da kann man mal reinspringen und schauen, bei individueller Arbeit eben nicht. Da schaut man dann leider nur Kacheln an.

    An einigen Stellen setzte ich mehr kollaborative Tools ein, gestern z.B. Flinga um gemeinsam eine Planung zu erarbeiten. Da konnte dann jeder direkt schreiben. Funktioniert halt nur nicht mit jeder Lerngruppe gleich gut. Diese war sehr diszipliniert und recht klein.

    Für Wechselunterricht muss ich abwarten was die Vorgabe der Schule ist. Vor den Sommerferien war das Streaming, was ich persönlich nicht so optimal finde, da man sich immer zweiteilt. Ich fände Erarbeitungsaufgabe und Präsenz im Wechsel da tatsächlich besser. Zumal die SuS im Klassenraum eh ständig Headsets und Co vergessen und man dann die zuhause auch nur bedingt mit denen im Klassenraum verbinden kann. Sonst könnte man ja auch da wieder für Gruppen und Partnerarbeiten die Videoplattform nutzen und jemanden aus der Präsenz mit jemandem Zuhause zusammensetzen. Wir haben zum Glück fast überall die technische Ausstattung und zumindest überall WLAN, dass man auch im Zweifel mit den Schülereigenen Geräten arbeiten könnte.

    Ja, hat man definitiv versäumt.

    Bei uns schreiben die Fachabiturklassen diese Woche auch Klassenarbeiten. Ich wollte erst nach den Ferien schreiben um alles zu entzerren. Eine weitere Kollegin auch. Mal sehen was damit nun wird. In einzelnen Fächern lässt die APO ggf auch noch Ersatzleistungen zu.

    Die Frage ist, ob allen positiv getesteten die das Ergebnis nicht teilen, bewusst ist das sie es nicht teilen, oder ob sie einfach nicht "kapieren", dass man noch auf weiter klicken muss um das Ergebnis zu teilen. (Die Tage erst so ein Beispiel auf Twitter gesehen, wo sich jemand beschwerte die App ginge nicht, sie wäre nicht rot, obwohl er mit positiv getestetem im Haus lebt. Da wurde wie auf dem Bild ersichtlich, der Test auch nicht geteilt)

    Ich hab meinen Mann auch nicht angesteckt und so wie es aktuell mir bekannt ist auch sonst niemanden. Finde ich ehrlich gesagt ziemlich beruhigend in dieser eh schon nicht wirklich tollen Situation.

    Bei uns an der Schule findet aktuell noch Sportunterricht statt. Ist auch ganz gut bei unserem zum Teil klassischen Informatikklientel ;)

    Mir selbst fehlt gerade insbesondere in der Quarantäne die Bewegung. Hab mich noch nicht so fit gefühlt auf mein Trampolin zu steigen oder so, ein Spaziergang, dass wäre es gewesen, aber ist halt grad nicht. Nun wo ich mich besser fühle, werde ich die nächste Woche wohl mit diversen Sportvideos überbrücken und am Ende der Quarantäne wohl als erstes einen ausgiebigen Spaziergang machen.

    Unser Gesundkeitsamt ist der Meinung, dass ein Kind in den Unterricht gehen darf, dessen Eltern und Geschwister Covid-19 haben - weil die Familie das Kind doch so gut separiert habe. (In einer kleinen Mietwohnung.)

    Kein Wunder, dass während überall in NRW die Zahlen sinken, sie bei uns steigen.:neenee:

    das entspricht übrigens auch nicht der Quarantäneverordnung des Landes NRW

    Unser Gesundkeitsamt ist der Meinung, dass ein Kind in den Unterricht gehen darf, dessen Eltern und Geschwister Covid-19 haben - weil die Familie das Kind doch so gut separiert habe. (In einer kleinen Mietwohnung.)

    Kein Wunder, dass während überall in NRW die Zahlen sinken, sie bei uns steigen.:neenee:

    krass, mein Mann ist mit mir in Quarantäne

    Ich denke auch, man müsste in der Lehrerbildung in allen Fächern anfangen. Und es nicht mit einem "digitalen UB" getan, wie es aktuell in NRW gemacht wird.

    Und zum Thema Fachinformatiker und vorheriger Informatikunterricht, es macht einen gewaltigen Unterschied, ob die Azubis schonmal Informatikunterricht genossen haben oder nicht. Für die, die noch nie Informatikunterricht hatten ist die Ausbildung deutlich schwerer und bedarf viel mehr eigenes Engagement. Sei denn man hat sich vorher schon im Selbststudium mit Programmierung und Co. auseinander gesetzt.

    Und wenn ich dann wie letztens erlebe, dass jemand der eine Ausbildung als IT-Systemelektroniker macht, noch nie ein Tabellenkalkulationsprogramm gesehen hat und darin nicht mal Zellen mit Text oder Zahlen füllen kann (Formeln oder ähnliches waren gar nicht gefordert). Dann frage ich mich schon was an Medienkompetenz an der vorherigen Schule überhaupt gelaufen ist und wie wir diese Defizite auffangen sollen.

    Es ist nunmal Fakt, dass es in Zukunft kaum noch einen Beruf geben wird, wo man nicht mit Informatiksystemen in Berührung kommt. Und ein gewisses Grundverständnis hilft nunmal damit zurecht zu kommen. Da hilft auch keine Produktschulung, denn beim Update sieht vielleicht auf einmal alles anderes aus und meine eingeprägte Klickreihenfolge funktioniert nicht mehr...

    Abgesehen davon ist es die Lebenswelt der SuS mit diesen Geräten tagtäglich in Berührung zu kommen.

    Mh also bei uns wird tatsächlich verlangt das man das nebenbei macht. Wenn man Glück hat bekommt man mal einen Block etwas Entlastung, wenn es möglich ist. Ich hab bis dato nur den ITE gemacht, dass war fachlich nicht wirklich neu, eher wie die ihre Fragen stellen und was die da genau wissen wollen. Trotzdem war es nebenher viel Arbeit.

    Würde wie gesagt sehen, dass du es zumindest zeitlich strecken kannst.

    Kannst du mir was empfehlen? Mein Sohn kommt nächstes Jahr in die Schule und baut so gerne, erfindet Maschinen,... Wir haben beide Informatik studiert, aber wären irgendwie nicht auf die Idee gekommen da schon was mit ihm zu machen.

    Ich kann mal ein paar Sachen nennen die ihr euch mal ansehen könnt.

    Ganz schön finde ich persönlich die Bücher von Linda Luikas, die enthalten Geschichten die man vorlesen kann und hinten und online viele Aufgaben, Dinge zum selbst basteln etc. Beim Haus der kleinen Forscher wie gesagt ggf. auch mal gucken, ob da auch was bei ist was man gut zuhause umsetzen kann.

    Zum experimentieren gibt es für das Alter z.B. den Primo Cubetto, der ist aber relativ teuer und wird für ihn vielleicht schon schnell langweilig.

    Wenn er gerne erfindet und baut eignet sich vielleicht etwas von Lego, zwar auch nicht günstig aber die Sachen finde ich sehr gut. Da gibt es einmal WeDo und seid einiger Zeit noch SPIKE, ich glaube Spike ist noch flexibler was selbst bauen angeht als WeDo, wird aber eigentlich erst ab Klasse 5 empfohlen. Müsste man sich mal anschauen.

    Es gibt dann noch diese Beebot und Bluebots, aber ich glaube für den Hausgebrauch lohnen die sich nicht, weil zu schnell langweilig.

    Fischertechnik hat inzwischen auch einiges, aber die Sachen kenne ich selbst nicht, im Sinne von habe ich noch nicht in der Hand gehabt.

Werbung