Beiträge von Humblebee

    Wie du als Bedenkenträger sicher weißt, ist man bei Covid zu Beginn ansteckend, nach Abklang der Symptome nicht. Ich wiederhole: KEINE. SYMPTOME.

    Neugierdehalber: Wieso wusste deine Kollegin denn dann überhaupt, dass sie Corona-positiv ist und wieso ist sie symptomlos zum Arzt gegangen? Um sich durch einen PCR-Test die Corona-Infektion bestätigen zu lassen?

    Also braucht's den Förderverein nicht. Also muss man sich als Lehrerin auch keien Gedanken dazu machen, ob man eintritt. Dann habe ich ja alles richtig gemacht.

    Na ja, wenn du meinst. Wie gesagt: Ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die sich in Schul-Fördervereine engagieren und sich damit am Schulleben beteiligen. Ob Lehrkräfte dort Mitglied sein möchten, überlasse ich ihnen; ich bin es nicht und meines Wissens auch die wenigsten meiner Kolleg*innen (zumindest nicht im Förderverein unserer Schule, wohl aber in vielen Fällen in den Fördervereinen von Schulen ihrer Kinder oder ihrer eigenen früheren Schule).

    Der Förderverein finanziert zum einen diese Projekte etc. nicht voll, sondern unterstützt diese nur. Zum anderen würden diese auch stattfinden, wenn der Förderverein sie nicht unterstützen würde; ich finde es zumindest gut, dass es in solchen Fällen die Möglichkeit einer zusätzlichen "Finanzspritze" gibt.

    Die Erfüllung dieser Aufgaben hängt dann davon ab, wie engagierte Menschen sind finden, nicht von den Bedürfnissen der Schülerinnen.

    Tut mir leid, diesen Satz verstehe ich nicht.

    Ich hatte zwar eine ganze Reihe von Schlumpf-Figuren, aber keine Schlümpfe-LP.

    P. S.: Der Link zu deiner Wunschschule funktioniert bei mir übrigens nicht.

    Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug?

    Ist das wichtig?

    Natürlich ist das wichtig.

    Wenn's wichtig ist, sollte Geld dafür da sein.

    "da sein"... Aha. Und wer soll dafür sorgen, dass das Geld "da ist"?

    Schrieb ich etwas von der Schulträgerin?

    Nein, du schriebst:

    dass es den Schulen an Mitteln mangelt

    Wer, wenn nicht der Schulträger (in unserem Fall: der Landkreis) ist denn deiner Meinung nach für diese Mittel verantwortlich?

    Fördervereine sind doch nur ein Sympton dessen, dass es den Schulen an Mitteln mangelt. So etwas sollte es nicht geben. Insofern erübrigt sich auch eine Mitgliedschaft.

    Nein. Der Förderverein unserer Schule unterstützt bspw. Projekte von SuS/Klassen und schulweite Projekte, gibt Zuschüsse zu Abschlussfeiern u. ä., also Dinge, mit denen der Schulträger ja nun rein gar nichts zu tun hat. Nichtsdestotrotz wird m. E. auch vom Schulträger unsere Schule gut "gefördert"; ich sehe da wenige bis gar keine Mängel.

    Im Personalausweis steht kein Geschlecht und mit Reisepass laufen die wenigsten Leute ins Schwimmbad.

    Wenn sie denn überhaupt einen Reisepass haben; dazu besteht ja in Deutschland keine Pflicht. Meiner ist schon seit über 10 Jahren abgelaufen und ich habe bislang keinen neuen beantragt, weil ich ihn nicht benötige.

    Wo ist das Problem?

    Nochmal: Das Problem ist, dass du das Trinken und Essen im Unterricht im selben Atemzug mit "Anstand" nennst. Zur Erinnerung nochmal deine Aussage aus Beitrag Nr. 120:

    Selbst wenn es nicht verboten ist, hat es meiner Meinung nach etwas mit Anstand zu tun.

    Man kann auch in den Pausen Essen und Trinken. Ich habe in über 20 Jahren als Lehrer bisher nur zwei mal in einer Unterrichtsstunde gegessen, und dafür habe ich mich auf den Flur gestellt. Getrunken (Wasser) habe ich höchsten 5 mal in über 20 Jahren.

    Und da sage ich einfach: Trinken im Unterricht hat überhaupt nichts mit "Anstand" zu tun.

    Diese Möglichkeit wird doch von kaum einem Schüler genutzt, weil vermutlich die meisten Schüler einen funktionsfähigen Verdauungstrakt haben und schon in der Pause getrunken haben. So wie ich das auch mache.

    Wie gesagt: Viele können das doch "ohne".

    Bitte nicht pauschalisieren. Es mag ja bei dir so sein, dass die SuS die Möglichkeit kaum nutzen, auch während des Unterrichts in einem Fachraum etwas zu trinken. Unsere SuS nutzen diese Möglichkeit sehr wohl und trinken auch während des Unterrichts bspw. im PC-Raum mal etwas in der Mitte oder an der Seite des Raumes oder halt vor der Tür., gerade bei den jetzigen warmen Temperaturen. Kommt mir irgendwie merkwürdig vor, dass das bei deinen Sek I-SuS so anders zu sein scheint (Liegt das evtl. am Alter der SuS, dass diese im jüngeren Alter weniger Durst verspüren als unsere älteren SuS? Oder daran, dass ihr keine 90 Minuten am Stück Unterricht habt?). BTW: Auch sehr viele meiner KuK trinken während des Unterrichts.

    Was regelmäßiges Trinken im Übrigen mit einem "funktionsfähigen Verdauungstrakt" zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht.

    Durch Emotionalisierung und Moralisierung versuchst du einfach, einer sachlichen Debatte zu entgehen, weil du argumentativ nicht mehr weiterkommst.

    Du glaubst tatsächlich, dass du mit deinen Äußerungen - gerade gegenüber CDL (deine Beleidigungen ihr gegenüber finde ich mehr als geschmacklos) - eine "sachliche Debatte" führst?!?

    Für diese Diskussion wird bei mir der Titel "Kanzlerkandidatur" angezeigt. Ich klicke hier mal rein und lese irgendwas von Damenumkleidekabinen und Sexualstraftaten. Ist da etwas falsch zugeordnet?

    Schau' mal in deine eigenen Beiträge vom 19.09.2021 und die dazugehörige Antwort; da ging es dir schon mal um genau dieselbe Thematik.

    Ich sprach von Verhaltensregeln. Natürlich ist eine Schulordnung sinnvoll, die ein gewisses Grundgerüst vorgibt. Entschuldigungswesen, Fehlzeiten, etc. Alles fein. Aber doch nicht ob man jetzt Käppis tragen oder Kaugummi kauen darf. Oder gar eine gewisse Kleiderordnung. Gibt es auch an manchen Schulen. Da muss ich manchmal echt den Kopf schütteln.

    Ok, das war mir nicht klar, dass es dir nur um Verhaltensregeln ging (so hast du es ja nicht formuliert). Hinsichtlich Caps oder Jacken tragen, Kaugummi kauen, bestimmter Kleidung usw. steht nichts weiter in unserem "Schulvertrag" (der wohlbemerkt auch von der SV unterzeichnet wurde).

    Aber in bestimmten Bildungsgängen wurden eben vom Bildungsgangteam aus guten Gründen noch zusätzliche Regeln beschlossen, wie die Abgabe des Handys zum Stundenbeginn (Ablage in einer "Handygarage") oder die Regel, dass der Unterricht zwar grundsätzlich mit dem Klingelzeichen endet, aber die Lehrkraft diesen beendet und halt die SuS nicht vorher einpacken und aufstehen.

    Und wenn da ein Schüler wirklich arg aus der Reihe schlägt, dann spreche ich das direkt an. Und zwar ruhig und sachlich, auf Augenhöhe, nicht von oben herab.

    Das versteht sich doch von selbst, oder nicht?

    Natürlich passiert es dabei, dass nicht jeder diese Vereinbarung, Regel, ... sinnig findet. Aber umsetzten sollte man sie schon. Man kann ja, meine Meinung nach, nicht so verfahren, dass man sich nur an Vereinbarungen, Regeln, ... hält, bei denen man "dafür" halt und diejenigen bei man "dagegen" war, nicht hält.

    Das sehe ich auch so.

    Ein ähnliches Beispiel wie das, was du mit dem Aufschließen der Räume brachtest, hatten wir im Frühjahr zur Abstimmung in unserer Abteilungsdienstbesprechung. Da ging es darum, ob die SuS in den Pausen (die bei uns ja immer 20 Minuten dauern), die Klassenräume verlassen und diese von den Lehrkräften abgeschlossen werden sollen. Bei der Abstimmung gab es eine etwa 2/3-Mehrheit für das Abschließen der Räume. Nichtsdestotrotz lässt aber nun keine der Lehrkräfte, die dagegen waren, ihre Klasse in der Pause einfach mal im Raum sitzen, während alle anderen 'raus müssen. Demnächst werden wir dann wohl noch einmal abstimmen, ob diese Regelung auch im Winter aufrecht erhalten werden soll.

    Bei kleineren Kindern sehe ich es noch ein, dass man mit Regeln arbeiten muss. Aber bei (jungen) Erwachsenen?

    Hm, ich finde, auch die SuS an beruflichen Schulen benötigen bestimmte Regeln, z. B. bzgl. Fehlzeiten. Natürlich muss das kein großer "Regelkatalog" sein, aber - je nach Klientel - finde ich eine Schulordnung, an die sich alle zu halten haben (und hinter der m. E. auch alle KuK stehen sollten), wie auch bestimmte Klassen- oder Bildungsgangregeln sinnvoll.

    Man kann auch in den Pausen Essen und Trinken. Ich habe in über 20 Jahren als Lehrer bisher nur zwei mal in einer Unterrichtsstunde gegessen, und dafür habe ich mich auf den Flur gestellt. Getrunken (Wasser) habe ich höchsten 5 mal in über 20 Jahren.

    Es hat deiner Ansicht nach mit "Anstand" zu tun, wenn man - insbesondere bei heißen Temperaturen - nichts trinkt?! Meines Wissens soll man über den Tag verteilt 1,5 bis 2 Liter trinken und zwar möglichst in regelmäßigen Abständen. Ich selber trinke auch während des Unterrichts, allein um meine Stimmbänder zu "ölen" und weil mir von ärztlicher Seite dringend empfohlen wurde etwa alle halbe Stunde ein wenig Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Ab und zu esse ich auch etwas während der Unterrichtsstunden, insbesondere bei Klausur- und Prüfungsaufsichten oder bei Aufsichten im Prüfungsvorbereitungsraum. Oder natürlich, wenn ich mal mit Klassen frühstücke, Kuchen oder ein Eis esse.

    Ich habe gerade keine Lust zu googlen. Auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt böse blamiere: Was ist ein "Quetschie"?

    Als ich zur Schule ging, sind wir bei jedem Eintreten eines Erwachsenes in den Klassenraum aufgestanden.

    Das kenne ich auch aus meiner eigenen Schulzeit nicht.

    Cap im Unterricht: ja oder nein ist genauso wie Jacke anbehalten: ja oder nein und andere "Bekleidungsfragen" (Jogginghose und Co.) meiner Meinung nach eine Geschmackssache. Darüber haben wir hier schon mehrfach, seit ich in diesem Forum dabei bin, lang und breit diskutiert. Meine Ansicht weiterhin: Mir ist es völlig egal, was jemand an- oder aufhat, solange es nicht zu tiefe Einblicke gewährt und ich das Gesicht meines Gegenübers noch erkennen kann.

    Im Informatikraum geht es wahrscheinlich um die Krümel und Flüssigkeiten, die in die Tastaturen oder anderen Gerätschaften geraten könnten. So wurde das Verbot zumindest zu meiner Schulzeit begründet.

    Deshalb dürfen die SuS bei uns nur "abseits" der PCs in den PC-Räumen etwas trinken und essen. Wir haben da immer mal wieder schlechte Erfahrungen gemacht, wenn Getränke versehentlich auf Tastaturen gekippt wurden oder selbige durch Essensreste "versifft" wurden.

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