Beiträge von Humblebee

    Moment: Ich rede von den Bildungsgängen, die zum Abschluss einen Realschulabschluss und alles darunter als Ziel haben. Nicht als Voraussetzung.

    Ja, wenn man mit Hauptschulabschluss Klasse 10 kommt, kann man in einem Jahr den Realschulabschluss erwerben.

    Nochmal: Zum einen gehen bei uns in allen Vollzeitbildungsgängen - abgesehen vom BG - die SuS-Zahlen zurück. Zum zweiten gibt es Vollzeitbildungsgänge, die zum Realschulabschluss führen, an meiner Schule nun mal gar nicht, weil der Erwerb desselben eben in NDS nur nach erfolgreichem Abschluss der Klasse 2 der BFS oder der BFSn "Kosmetik" und "Pflegeassistenz" möglich ist (und auch da werden die Klassen an den nds. BBS immer kleiner; bei uns wird diese Klasse 2 deshalb schon seit etlichen Jahren gar nicht mehr angeboten). Hier in NDS können die SuS innerhalb eines Jahres lediglich ihren Hauptschulabschluss in der BES Klasse 2 nachholen, den "einfachen" Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) in den "Sek I Hauptschulabschluss" (den man auch in HS Kl. 10 erwerben kann) oder den Realschulabschluss in den "erweiterten Sek I Abschluss" verbessern. Aber auch in den Bildungsgängen, wo diese Möglichkeiten bestehen, sind die Zahlen an Bewerber*innen halt seit einigen Jahren rückläufig.

    In diesem Bereich sind wir tatsächlich mehr als voll. Also alles bis mittlerer Schulabschluss. Wir eröffnen schon eine Klasse mehr. Und noch eine mehr geht einfach nicht. Der mittlere Schulabschluss kann bei uns in einem Jahr erworben werden.

    Ach, das ist ja wirklich interessant! Hier gehen - wie gesagt - gerade in den Vollzeitbildungsgängen, die den Haupt- oder den Realschulabschluss als Eingangsvoraussetzung haben, vermutlich aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge die SuS-Zahlen seit mehreren Jahren zurück. An meiner Schule gab es dieses Jahr ca. 200 Anmeldungen weniger als noch im Vorjahr und wir mussten drei Vollzeitbildungsgänge, in denen es schon seit Jahren relativ kleine Klassen gab, leider (erstmal) komplett "einstampfen" (die einjährige BFS Elektrotechnik, die zweijährige BFS kfm. Assistent/in - Schwerpunkt Informationsverarbeitung und die Fachoberschule Technik; diese Klassen hatten im abgelaufenen Schuljahr nur noch 11-14 SuS und fürs nächste Schuljahr weniger als zehn Anmeldungen).

    Auch finde ich es interessant - das war mir gar nicht bewusst -, dass in NRW der mittlere Schulabschluss in nur einem Jahr nachgeholt werden kann. Das war - siehe oben - in NDS bislang noch nie möglich und soll erst im übernächsten Schuljahr geändert werden (dazu läuft derzeit ein Modellversuch bzw. "Innovationsvorhaben" an acht nds. BBSn; siehe u. a. hier: Berufsfachschule dual – BFSdual – Walter-Gropius-Schule (bbs-walter-gropius.de))

    Das hängt meines Wissens entweder mit der Größe von Bauernhöfen oder mit der Verteilung der Hofstätten auf die Erben zusammen (wer das größere Stück erbte, bekam den Namenszusatz "große" und demensprechend der Erbe des kleineren den Zusatz "kleine"). Oder so ähnlich ;) .

    EDIT: Habe dazu noch eine Erklärung gefunden, hier am Nachnamen "große/kleine Bley" erläutert: Bley (Familienname) – GenWiki (genealogy.net)

    Kann ich toppen mit von der Pütten-Blum ^^ von der Grün kannte ich auch mal.

    "von der Pütten-Blum" ist aber kein Name eines Kindes sondern einer Frau oder eines Mannes, der als Doppelname durch Heirat entstanden ist, oder? Ich bezog mich ja auf die von Geburt an "vorhandenen" Nachnamen von Kindern.

    Nachnamen mit "von der ..." oder "van der ..." sind hier in der Gegend gar nicht so ungewöhnlich, ebenso wie der Namenszusatz "große ..." oder "kleine ..." im Südoldenburger Raum. "Meyer zu/zum ..." findet man m. E. oft im Westfälischen und im südlichen NDS/Osnabrücker Raum.

    Also, um einen mittleren Schulabschluss nachzuholen, nehmen wir keine Schüler über 30 an. Wir sind da nämlich voll und nehmen daher nur schulpflichtige Schüler auf, die zudem auch noch aus unserem Einzugsgebiet kommen müssen.

    An unserem BK wäre daher nur die Möglichkeit gegeben, das Abitur fachbezogen nachzuholen.

    Hm, ok. Finde ich merkwürdig, dass ihr da trotz rückläufiger SuS-Zahlen (oder ist dem bei euch nicht so?) "voll" seid. An den mir bekannten BBSn in NDS gehen die Zahlen der Bewerber*innen seit einigen Jahren insbesondere in den Vollzeitbildungsgängen (abgesehen u. a. vom BG) zurück. Aufgrund dessen nehmen wir dort auch nicht mehr Schulpflichtige und Bewerber*innen, die außerhalb unseres Einzugsgebiets wohnen, auf. Könnte also durchaus passieren, dass wir in den Klassen SuS in höherem Alter haben (de facto hatten wir aber in den letzten 20 Jahren in solch einem Bildungsgang noch nie Bewerber*innen über Mitte 20).

    (Das war vor 10 Jahren noch anders. Da haben wir ebenfalls nur Schulpflichtige aus unserem Einzugsgebiet aufgenommen, weil wir hohe Bewerber*innenzahlen hatten.)

    BTW: Den mittleren Schulabschluss kann man in NDS an einer BBS derzeit nur in einer zweijährigen Berufsfachschule nachholen (das wird sich ab dem Schuljahr 25/26 höchstwahrscheinlich ändern, da dann eine Reform der FOS Kl. 11 und der einjährigen BFS vorgesehen ist). An einem Besuch der Klasse 2 besteht allerdings bei den jungen Leuten zum einen wenig Interesse - weil man den Realschulabschluss ja auch automatisch mit Bestehen einer Berufsausbildung erhält - und zum anderen schaffen nur sehr wenige in der einjährigen BFS überhaupt den erforderlichen Notendurchschnitt von 3,0, der zum Besuch der Klasse 2 berechtigt. Sprich: Die Klassen 2 der BFS sind an fast allen mir bekannten BBSn recht klein; an meiner Schule wird sie schon seit 2011 gar nicht mehr angeboten. Es wäre also prinzipiell kein Problem, dort noch ältere SuS aufzunehmen, die den Realschulabschluss nachholen wollen.

    Im zweiten Bildungsweg gibt es in NDS Abendgymnasien und Kollegs, wo die Bewerber*innen mind. 19 Jahre alt sein müssen.

    Also es gibt doch sprachwissenschaftliche Untersuchungen, welche Laute (Lautkombinationen) angenehmer wirken als andere. Ich bin aber kein Sprachwissenschaftler und auch kein Sprachlehrer, du solltest du eigentlich eher Bescheid wissen als ich.

    Sorry, aber über "angenehm wirkende Lautkombinationen" haben wir in meinen englischen Sprachwissenschaftsveranstaltungen an der Uni nicht gesprochen...

    Diese Meinung zu haben, steht dir ja auch zu.

    Danke, zu gütig von dir ;) .

    Ok, mir geht's anders. Ich sehe wenig Unterschied zwischen "Heufer-Umlauf", "Schmidt-Hammer" oder einem langen Nachnamen wie "Schnarrenberger". Bei einem Doppelnamen von einer "Bestrafung für ein Kind" zu sprechen, halte ich für dennoch für total übertrieben.

    Für diejenigen bliebe ja quasi nur das BK, nur bin ich mir unsicher, ob dort Leute mit über 30 Jahren aufgenommen werden

    Warum sollten sie nicht? Es wird doch in beruflichen Schulen keine Altersbeschränkung geben?! Gerade in den Fachschulen oder auch zwei- bis dreijährigen BFSn - wie der BFS "Sozialpädagogische/r Assistent/in" - gibt es viele SuS, die über 30 sind. Ob man allerdings als deutlich ältere Person in einer Klasse mit vielen jüngeren Mitschüler*innen sitzen möchte, um bspw. an einem BG das Abitur zu machen/nachzuholen, ist natürlich eine andere Frage.

    Wenn ein Kind dann einen Doppelnamen hat (was ich eh für eine Bestrafung für ein Kind halte)

    Warum denn das? Wo liegt für das Kind der Unterschied, ob es mit Nachnamen "Meyer zu Westerhausen", "von der Pütten" oder "Schmidt-Hammer" (kenne ich alle persönlich) heißt?

    Hat von euch schon mal jemand Biereis probiert? Schmeckt besser, als es klingt.

    Mein Lebensgefährte bekam mal vor etlichen Jahren eines als "Proband" in einer Eisdiele vorgesetzt, ohne dass ihm gesagt wurde, um welche Sorte es sich handelte. Er mag absolut kein Bier und fand das Eis scheußlich :rofl:.

    Ich finde einen Papierkalender, der hinten an der Pinwand hängt besser als digitale Varianten. Man schaut direkt drauf, ohne sich irgendwo einloggen zu müssen. Und die Schüler ohne digitale Endgeräte werden nicht ausgeschlossen. Wie schon häufiger geschrieben gibt es die bei uns.

    SuS ohne digitale Endgeräte - also auch ohne Handy/Smartphone - erlebe ich nur sehr selten. Die Variante mit der Pinnwand ist bei uns nicht möglich, da es a) viele Klassen gibt, die im Laufe des Tages den Raum wechseln müssen (zwar haben einige Vollzeitklassen feste Klassenräume, aber müssen eben auch mal in Fach- und andere Räume wechseln) - gerade im BG wechseln die SuS ständig die Räume - und b) weil sich im Falle der Berufsschulklassen mehrere Klassen die Räume mit anderen Klassen (ebenfalls Berufsschulklassen oder auch mal Vollzeitklassen) teilen müssen.

    Obwohl einige Bundeslnder mitten in den Ferien sind, würde mich interessieren, wie die Terminplanung der Klassenarbeiten bei euch geregelt ist.

    Hängt z.B. eine Wochenübersicht im Lehrerzimmer, liegt ein Buch im Sekretariat etc.?

    Oder benutzt ihr irgendeine Onlinelösung, wenn ja, welche?

    Bei uns werden die Klausuren in fast allen Bildungsgängen von den Lehrkräften ins Online-Klassenbuch ("webuntis") eingetragen. Ausnahme: Für das berufliche Gymnasium erstellt die Abteilungsleitung zunächst zu Schuljahresbeginn einen Klausurplan für alle Jahrgänge, der anschließend von allen Lehrkräften "abgesegnet" wird (die Terminvorschläge stammen - in Absprache - von den jeweiligen Fach-KuK) und den dann die BG-Abteilungsleitung ins "webuntis"-Klassen- bzw. Kursbuch überträgt. Das klappt nun seit Einführung des Online-Klassenbuchs sehr gut.

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