Beiträge von Humblebee

    Hier in der Umgebung gab auch keine Neugründungen von Privatschulen. Im Rhein-Main-Gebiet aber schon, glaube ich. Ich bezog mich aber auf das Dokument von destatis, das aufzeigt, dass die Anzahl an Privatschulen steigt.

    Für NDS habe ich nun nachgeschaut: Hier beträgt der Anteil der Privatschulen 8,1%, wobei von den 401 Privatschulen allein 96 im beruflichen Bereich angesiedelt sind (Privatschulen in Niedersachsen (privatschulberatung.de)). Viele davon bilden im Gesundheits- und Pflege- sowie im sozialen Bereich aus und führen Bildungsgänge wie die BFS Ergotherapie, die Fachschule Heilerziehungspflege u. ä. (siehe hier - auf der rechten Seite unten sind die Bildungsgänge und Bildungsangebote der nds. BBSn in freier Trägerschaft einzusehen: Schulen in freier Trägerschaft | Nds. Kultusministerium (niedersachsen.de)).

    Kommst du aus einem Bundesland, in dem die Stellenvergabe ausschließlich oder vorrangig Schulschwänzer ausgeschrieben werden?

    :D Den Satz müsstest du bitte mal genauer erklären ;) !!! Meintest du evtl. "schulscharf" statt "Schulschwänzer"? (Sch... Worterkennung, gell?!)

    Was genau an deinen Gesprächen lässt dich denn am Seiteneinstieg als passenden Schritt für dich selbst zweifeln? Was lässt dich umgekehrt vermuten, dass dies ein für dich passender Schritt sein könnte?

    Das fände ich auch mal interessant Rossvita . Wurdest du dermaßen "abgeschreckt" von den Schulen an sich oder von dem, was dich als Seiteneinsteiger*in erwarten würde/könnte?

    Es gibt immer mehr Privatschulen, da immer mehr Eltern ihre Kinder lieber auf eine Privatschule schicken.

    Ist das tatsächlich so? Hier in der Region wüsste ich nicht, dass in den letzten zehn Jahren neue Privatschulen gegründet wurden. In meinem Umfeld gibt es zudem nur sehr wenige Eltern, deren Kinder auf eine Privatschule gehen oder gingen (spontan fallen mir nur drei Familien ein).

    Aber evtl. ist das in anderen Gegenden Deutschlands anders. Das kann ich nicht sagen.

    Wie aus dritter Hand? Mich betrifft es selbst, wie ich oben geschrieben habe. Ich habe rund 80€ mehr raus als als Beamter (angenommen sind 350€ Abzug für PKV).

    Oben schriebst du doch nur, dass "Bekannte" von dir an einer Privatschule tätig sind, nicht du selbst. Oder habe ich da was überlesen?

    Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so angesprochen worden. Vielleicht eher so ein Nordmenschen Ding.

    Deshalb schrieb ich ja, dass diese "Anrede" hier in der Gegend gar nicht mal so unüblich ist. Wahrscheinlich heißt es deshalb auch "Hamburger Sie" bzw. "hanseatisches Sie".

    Ich selbst bin übrigens - wenn ich mich recht erinnere - auch noch nie so angesprochen worden. Habe es aber schon in diversen Fällen mitbekommen.

    Da geht dann jede Unterrichtsstunde nur 30 Minuten und nicht 45. So fallen nicht einfach die letzten beiden Stunden aus, sondern überall wird ein bisschen was "geklaut".

    Das ist ja mal eine gute Idee (mit der wahrscheinlich auch das "Hitzefrei für die Sek II gibt es nicht" umgangen werden kann, oder?)!

    Für viele meiner Kollegen ist der extrem frühe Ferienbeginn deswegen eine Katastrophe, weil sie als Prüfer in den IHK-Prüfungen festhängen. Aufgrund des so frühen Ferienbeginns finden in diesem Jahr die IHK-Prüfungen in den Sommerferien statt.

    Ist das ein Abspracheproblem oder woran liegt das? Bei uns haben die mündlichen IHK-Prüfungen in diversen Bereichen (z. B. Einzelhandel, Büromanagement,...) schon Anfang Juni stattgefunden. Ich wüsste nicht, dass von meiner Schule schon mal Lehrkräfte dafür in den Sommerferien - auch wenn diese früh starteten - "ran mussten".

    Dass soviele siezen mit Vornamen finde ich echt merkwürdig. Das macht man nirgends sonst.

    Hm, doch, hier schon. Dieses "Hamburger Sie" (jaaa, das hat sogar einen Namen ;) !) habe ich schon häufiger in Betrieben - egal ob Büros, Handwerksbetrieben, in der Gastronomie und Hotels oder in Friseursalons usw. - gehört. Meist sind es entweder die Chefinnen und Chefs, die ihre Mitarbeiter*innen mit dem Vornamen plus Sie ansprechen oder aber die Mitarbeiter*innen, die ihre Vorgesetzten so ansprechen.

    Also: in dem Grenzbereich, in dem ich in NDS gewohnt habe (NDS/NRW (und NL)) betraf es sehr viele Familien, weil das Oberstufenangebot zb. von locker einem Drittel der Schüler*innen (also ein Fünftel der Gymnasiasten wechselte das BL, ihr könnt euch die Richtung denken) im Grenzbereich wahrgenommen wird.
    Für BK/Berufliche Schule wurde eben nach Berufsbild und /oder nach Niveau entweder in die eine oder andere Richtung gependelt, sehr viele meiner SuS (in NDS) hatten Geschwister in NRW.
    Die Privatschule am Ort hat sogar ein Mischkonzept und ihre eigenen Ferien genau in der Mitte gebastelt.

    Ich habe in Mainz auch in der Schule gearbeitet und auch da sind einige Schüler*innen zur Oberstufe nach Hessen gewechselt (komischerweise hatten wir nie Hessen in den Oberstufen, haha). Es sind aber vergleichsweise - in meiner Erinnerung - viel weniger gewesen. Da reden wir von zwei Landeshauptstädte mit genug jeweiligem Angebot, es ist vermutlich an anderen Orten der Grenze viel krasser sichtbar.
    Aus meiner NDS-Erfahrung kann ich sagen: es betrifft durchaus viele Familien. Aber in einem Grenzbereich ist es vermutlich "halt so". Dann hat die 16jährige Nachbarin in dem Jahr keinen Familienurlaub gehabt und keinen Urlaub mit den "früheren" Freundinnen gehabt. So ist es, wenn man annimmt, das Abitur im Nachbarland zu machen sei einfacher. (Spoiler: ist es.)

    Das finde ich sehr interessant! Danke für die Info. Ich habe mehrere Bekannte im Osnabrücker Raum (Stadt und Landkreis), weiß dort aber von niemandem, dass Kinder in NRW zur Schule gegangen sind; abgesehen von zwei Töchtern, die ihre Ausbildungsbetriebe in NRW hatten und dadurch natürlich auch dort zur Berufsschule gingen.

    Ist es denn eigentlich so unproblematisch die Kinder auf eine Schule in einem benachbarten Bundesland zu schicken, wenn es dieselbe Schulform auch im Heimat-BL gibt? Bzgl. HB und NDS weiß ich von zwei Fällen, wo das nicht genehmigt wurde.

    Ich wäre nicht überrascht, wenn wir erst mal mit Kurzstundenplan wegen Hitze anfangen müssen.

    Was genau sind denn eigentlich "Kurzstundenpläne"?

    Das Problem betrifft ja nicht nur Lehrerfamilien, sondern in Grenzbereichen bzw. sogar zwischen Bundesländern geteilten Orten auch viele andere Familien mit Kindern auf unterschiedlichen Schulformen in unterschiedlichen Bundesländern.

    Nochmal (das schrieb ich oben ja bereits): Betrifft das denn wirklich viele Familien? Wie gesagt, wohne ich in keinem solchen "Grenzbereich" und dass Kinder in einem anderen BL zur Schule gehen als dem, wo ihre Familien wohnen, kenne ich so nicht.

    Hier in den Grenzlanden ist das in den Kollegien durchaus ein Thema.

    Ok, dann scheint das wohl ein Problem zu sein, dass ich noch nie so genau gesehen oder miterlebt habe. Liegt vermutlich daran, dass ich ja nicht in einem "Grenzbereich" wohne (von Bremen und Bremerhaven abgesehen, aber da besteht dieses Problem ja nicht) und weil ich persönlich nur drei Lehrkräfte kenne, die in NDS wohnen und in einem anderen BL arbeiten (einmal HH und zweimal NRW - wobei der eine ehemalige Mitrefi von mir kinderlos ist und sich für ihn das genannte Problem dadurch nie stellte). Das sind zudem auch keine LuL-Familien, sondern in zwei Fällen arbeitet ein Teil des Paares in einem anderen Beruf, im dritten Fall ist die Lehrkraft alleinerziehend.

    Dieser frühe Ferienbeginn ist eine absolute Katastrophe. Wir beginnen schon am 07.08. wieder mit dem Unterricht, also im Hochsommer. Ich wäre nicht überrascht, wenn wir erst mal mit Kurzstundenplan wegen Hitze anfangen müssen.

    Wer weiß, was der Sommer noch so bringt... Vielleicht ist es im August ja gar nicht mehr so warm. Und in den nächsten Jahren habt ihr ja auch erst später Sommerferien (08., 14., 20. und 19.07.).

    Mich persönlich stört es überhaupt nicht, wenn die Sommerferien ab und zu schon im Juni starten. Dann kann ich (als "Hitzeempfindliche") auch mal Sommerurlaub in Ländern machen, wo es mir ab Mitte Juli viel zu heiß ist, und bei frühem Ferienbeginn ist es vielerorts noch nicht allzu voll, weil eben in den meisten anderen BL die Ferien erst später beginnen.

    ... und das Problem in den Grenzlanden ist, dass die anderen Ferien komplett aneinander vorbeilaufen.

    Wo genau ist denn da nun das große Problem? Dass Familien in dem einen BL wohnen und ihre Kinder dort zur Schule gehen, aber ein oder beide Elternteile im angrenzenden BL arbeiten, betrifft doch wohl nur einen kleinen Teil der Einwohner*innen des jeweiligen BL, oder? Eine Freundin von mir wohnt in NDS, arbeitet aber an einem BK in NRW (nicht weit entfernt von ihrem Wohnort) und fand es nun in den Jahren, wo ihr Sohn noch zur Schule ging, keinen "Weltuntergang", nur einen Teil der Ferien mit ihm zusammen frei zu haben. Das ist bei Eltern in anderen Berufen ja auch nicht anders; die müssen ja nun mal oft arbeiten, wenn ihre Kids Ferien haben.

    Seit mehreren Jahren ist das mit Hessen/RLP eine einzige Katastrophe mit den Winz-Ferien an Ostern und Weihnachten in RLP (wo die Hessen viel länger haben) und dann den völlig bescheuerten Winterferien (Klientelferien für Skifahrende, die anderen hocken bei beschissenem Wetter zuhaus') bzw. den Pfingstferien, die zwar prinzipiell ganz nett sind, die aber durch Weihnachten/Ostern erkauft wurden, wo niemand Erholung finden konnte wegen der Kürze.

    Das wurde doch in RLP letzten Herbst schon wieder geändert: "Von Weihnachten 2024 an wird es in Rheinland-Pfalz wieder längere Weihnachtsferien geben. Laut Bildungsministerium sind dann im darauffolgenden Jahr 2025 keine Winter- und Pfingstferien mehr vorgesehen." (Schluss mit mit Winterferien und Pfingstferien in RLP - SWR Aktuell) Oder ist das noch nicht beschlossen, sondern bislang nur angedacht?

    "Ältere" Kolleg*innen (zum Teil in Beförderungspositionen) habe ich anfänglich nur gesiezt, bis SIE mir das Du anbieten / aufdrücken.

    An meiner Schule und auch an meiner Ausbildungsschule duzen sich meines Wissens fast alle (auch die Refis ihre Ausbildungslehrkräfte). Ausnahme: Schulleitung - an meiner jetzigen Schule duzen nur wenige den Schulleiter, an meiner Ausbildungsschule wurden auch die Mitglieder der erweiterten SL von recht vielen gesiezt.

    Im Englischunterricht habe ich ja dieses "Sie-Problem" zum Glück gar nicht :) !

    Mitglied_26.288 : Wenn dir das "Sie plus Vorname" am besten gefällt, verwende doch das. Damit kannst du m. E. nichts falsch machen. Nichtsdestotrotz würde ich mal abwarten, wie die "Gepflogenheiten" an dem BK, wo du dein OBAS machen wirst, so sind und mich dem ggf. anpassen.

    Der Humanistenverband ist als staatskirchenrechtliche KdöR nach Art. 137 Weimarer Reichsverfassung organisiert und damit sogar kirchensteuerfähig.

    Das stimmt so nicht wirklich. Der "Humanistische Verband Deutschlands" (Bundesverband) ist keine KdöR, sondern ein e. V. Und von den zehn Landesverbänden sind auch nur fünf Körperschaften des öffentlichen Rechts und die anderen fünf gemeinnützige Vereine. Das lässt sich hier nachlesen: HVD vor Ort | Humanistischer Verband Deutschlands (humanismus.de). Die Mitglieder zahlen eine "Verbandssteuer": Verbandsteuer und Kirchensteuer im Vergleich - HVD Niedersachsen (hvd-niedersachsen.de).

    Oh, ich sehe gerade, Caro07 war schneller ;) !

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