Beiträge von Humblebee

    Also, um einen mittleren Schulabschluss nachzuholen, nehmen wir keine Schüler über 30 an. Wir sind da nämlich voll und nehmen daher nur schulpflichtige Schüler auf, die zudem auch noch aus unserem Einzugsgebiet kommen müssen.

    An unserem BK wäre daher nur die Möglichkeit gegeben, das Abitur fachbezogen nachzuholen.

    Hm, ok. Finde ich merkwürdig, dass ihr da trotz rückläufiger SuS-Zahlen (oder ist dem bei euch nicht so?) "voll" seid. An den mir bekannten BBSn in NDS gehen die Zahlen der Bewerber*innen seit einigen Jahren insbesondere in den Vollzeitbildungsgängen (abgesehen u. a. vom BG) zurück. Aufgrund dessen nehmen wir dort auch nicht mehr Schulpflichtige und Bewerber*innen, die außerhalb unseres Einzugsgebiets wohnen, auf. Könnte also durchaus passieren, dass wir in den Klassen SuS in höherem Alter haben (de facto hatten wir aber in den letzten 20 Jahren in solch einem Bildungsgang noch nie Bewerber*innen über Mitte 20).

    (Das war vor 10 Jahren noch anders. Da haben wir ebenfalls nur Schulpflichtige aus unserem Einzugsgebiet aufgenommen, weil wir hohe Bewerber*innenzahlen hatten.)

    BTW: Den mittleren Schulabschluss kann man in NDS an einer BBS derzeit nur in einer zweijährigen Berufsfachschule nachholen (das wird sich ab dem Schuljahr 25/26 höchstwahrscheinlich ändern, da dann eine Reform der FOS Kl. 11 und der einjährigen BFS vorgesehen ist). An einem Besuch der Klasse 2 besteht allerdings bei den jungen Leuten zum einen wenig Interesse - weil man den Realschulabschluss ja auch automatisch mit Bestehen einer Berufsausbildung erhält - und zum anderen schaffen nur sehr wenige in der einjährigen BFS überhaupt den erforderlichen Notendurchschnitt von 3,0, der zum Besuch der Klasse 2 berechtigt. Sprich: Die Klassen 2 der BFS sind an fast allen mir bekannten BBSn recht klein; an meiner Schule wird sie schon seit 2011 gar nicht mehr angeboten. Es wäre also prinzipiell kein Problem, dort noch ältere SuS aufzunehmen, die den Realschulabschluss nachholen wollen.

    Im zweiten Bildungsweg gibt es in NDS Abendgymnasien und Kollegs, wo die Bewerber*innen mind. 19 Jahre alt sein müssen.

    Also es gibt doch sprachwissenschaftliche Untersuchungen, welche Laute (Lautkombinationen) angenehmer wirken als andere. Ich bin aber kein Sprachwissenschaftler und auch kein Sprachlehrer, du solltest du eigentlich eher Bescheid wissen als ich.

    Sorry, aber über "angenehm wirkende Lautkombinationen" haben wir in meinen englischen Sprachwissenschaftsveranstaltungen an der Uni nicht gesprochen...

    Diese Meinung zu haben, steht dir ja auch zu.

    Danke, zu gütig von dir ;) .

    Ok, mir geht's anders. Ich sehe wenig Unterschied zwischen "Heufer-Umlauf", "Schmidt-Hammer" oder einem langen Nachnamen wie "Schnarrenberger". Bei einem Doppelnamen von einer "Bestrafung für ein Kind" zu sprechen, halte ich für dennoch für total übertrieben.

    Für diejenigen bliebe ja quasi nur das BK, nur bin ich mir unsicher, ob dort Leute mit über 30 Jahren aufgenommen werden

    Warum sollten sie nicht? Es wird doch in beruflichen Schulen keine Altersbeschränkung geben?! Gerade in den Fachschulen oder auch zwei- bis dreijährigen BFSn - wie der BFS "Sozialpädagogische/r Assistent/in" - gibt es viele SuS, die über 30 sind. Ob man allerdings als deutlich ältere Person in einer Klasse mit vielen jüngeren Mitschüler*innen sitzen möchte, um bspw. an einem BG das Abitur zu machen/nachzuholen, ist natürlich eine andere Frage.

    Wenn ein Kind dann einen Doppelnamen hat (was ich eh für eine Bestrafung für ein Kind halte)

    Warum denn das? Wo liegt für das Kind der Unterschied, ob es mit Nachnamen "Meyer zu Westerhausen", "von der Pütten" oder "Schmidt-Hammer" (kenne ich alle persönlich) heißt?

    Hat von euch schon mal jemand Biereis probiert? Schmeckt besser, als es klingt.

    Mein Lebensgefährte bekam mal vor etlichen Jahren eines als "Proband" in einer Eisdiele vorgesetzt, ohne dass ihm gesagt wurde, um welche Sorte es sich handelte. Er mag absolut kein Bier und fand das Eis scheußlich :rofl:.

    Ich finde einen Papierkalender, der hinten an der Pinwand hängt besser als digitale Varianten. Man schaut direkt drauf, ohne sich irgendwo einloggen zu müssen. Und die Schüler ohne digitale Endgeräte werden nicht ausgeschlossen. Wie schon häufiger geschrieben gibt es die bei uns.

    SuS ohne digitale Endgeräte - also auch ohne Handy/Smartphone - erlebe ich nur sehr selten. Die Variante mit der Pinnwand ist bei uns nicht möglich, da es a) viele Klassen gibt, die im Laufe des Tages den Raum wechseln müssen (zwar haben einige Vollzeitklassen feste Klassenräume, aber müssen eben auch mal in Fach- und andere Räume wechseln) - gerade im BG wechseln die SuS ständig die Räume - und b) weil sich im Falle der Berufsschulklassen mehrere Klassen die Räume mit anderen Klassen (ebenfalls Berufsschulklassen oder auch mal Vollzeitklassen) teilen müssen.

    Obwohl einige Bundeslnder mitten in den Ferien sind, würde mich interessieren, wie die Terminplanung der Klassenarbeiten bei euch geregelt ist.

    Hängt z.B. eine Wochenübersicht im Lehrerzimmer, liegt ein Buch im Sekretariat etc.?

    Oder benutzt ihr irgendeine Onlinelösung, wenn ja, welche?

    Bei uns werden die Klausuren in fast allen Bildungsgängen von den Lehrkräften ins Online-Klassenbuch ("webuntis") eingetragen. Ausnahme: Für das berufliche Gymnasium erstellt die Abteilungsleitung zunächst zu Schuljahresbeginn einen Klausurplan für alle Jahrgänge, der anschließend von allen Lehrkräften "abgesegnet" wird (die Terminvorschläge stammen - in Absprache - von den jeweiligen Fach-KuK) und den dann die BG-Abteilungsleitung ins "webuntis"-Klassen- bzw. Kursbuch überträgt. Das klappt nun seit Einführung des Online-Klassenbuchs sehr gut.

    Grundsätzlich ist die Aussage, dass es psychischen Druck im Vorbereitungsdienst gibt, natürlich auch richtig.

    Ja, klar, den habe ich auch verspürt. Das ist aber meiner Meinung nach ein Druck, der häufig in Situationen, wo man "unter Beobachtung steht" und/oder sich in Prüfungssituationen befindet, entsteht.

    Wie immer gibts zwei Seiten, aber wenn es tatsächlich solche Zustände gibt, dann wird es Zeit, die zu beenden.

    Das ist vollkommen richtig. Was das Studienseminar Gym. in OL angeht, kann ich dazu eh nichts sagen, da ich niemanden kenne, der mit diesem Seminar zu tun hat. Nur was die plötzlichen negativen Berichte über das Studienseminar BBS angeht, bin ich halt sehr erstaunt, weil ich davon zum ersten Mal höre, obwohl ich ja nun wirklich viele kenne, die an diesem Seminarstandort selbst ihr Referendariat absolviert haben.

    Und wir alle hier im Forum wissen ganz genau, wie man an solche Positionen gelangt. Man muss nur derart unangenehm in der Schule auffallen, dass man 'hoch'-gelobt wird.

    Ist das so? Hier in NDS bewirbt man sich um die Stelle einer Fachleiterin/eines Fachleiters am Studienseminar. Diejenigen BBS-Lehrkräfte auf Fachleiter*innenposten, die ich persönlich kenne (10-15) sind nie "unangenehm in der Schule aufgefallen" und von denen wurde auch niemand "hochgelobt".

    Diejenigen, die man heute als Fachleiter wirken sieht, haben nicht selten einen Doktor-Titel.

    Nun wandeln sie in einer Zwischenwelt. Von Schule zu Schule ziehen sie - ohne ein wirkliches berufliches Zuhause zu haben. Im Stamm-Kollegium isolieren sie sich nicht selten. Selten da sind sie ohnehin. Beliebt sind sie auch selten. Weder bei Schülern, Kollegen noch bei Referendaren.

    Wie auch CDL schon schrieb, kann ich beides absolut nicht bestätigen.

    Meine Schule ist ja ebenfalls dem Studienseminar BBS in Oldenburg zugeteilt und ich bin etwas geplättet, dass dieses Seminar momentan so negativ dargestellt wird. Ich selbst habe mein Ref an einem anderen Studienseminar gemacht, aber ich erlebe ja nun schon seit 20 Jahren Refis/LiV, die ihres an eben jenem Standort absolvieren bzw. absolviert haben - ich habe deren Ref in einigen Fällen auch als Ausbildungslehrerin begleitet - und es hat sich bisher noch nie jemand derart schlecht über die dortigen Fachleiter*innen usw. geäußert. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass sie dies aus Angst nicht getan haben; eine ganze Reihe von ehemaligen Refis dieses Seminarstandorts sind mittlerweile bei uns als "fertige" Lehrkräfte (zwei gerade erst jetzt im Mai fertig geworden und von uns übernommen worden) und z. T. bin ich mit ihnen befreundet - wenn sie ihr Ref also als derartigen Horror erlebt hätten, hätten sie sich ziemlich sicher mal dahingehend geäußert. Auch von einer enorm hohen Abbrecherquote im BBS-Studienseminar OL, von der in einem der Artikel berichtet wird, ist mir im Übrigen nichts bekannt. Nach den Sommerferien werde ich auf jeden Fall unsere derzeitigen Refis zu dieser Thematik befragen; mal sehen, ob sie auch so viel Negatives zu erzählen haben.

    Nun ja, vielleicht liegt meine recht positive Sichtweise des Vorbereitungsdienstes auch mit daran, dass ich selbst zum Glück in meinem Ref. keinerlei negative Erfahrungen gemacht und es überhaupt nicht als "furchtbare Zeit" erlebt habe. Mit meinen Fachleiter*innen wie auch den Ausbildungslehrkräften kam ich gut zurecht und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, ungerecht, von oben herab oder sonstwie schlecht behandelt zu werden (so ging es auch meinen "Mit-Refis").

    Hat das nicht eher was mit der Schulform zu tun? Abteilungsleitung kenne ich von der Berufsschule, das Konzept ist mir aber von keiner allgemeinbildenden Schule bekannt.

    Ich kenne "Abteilungsleitungen" sowohl von beruflichen Schulen als auch in einigen BL von allgemeinbildenden weiterführenden Schulen. In Hamburg gibt es sie meines Wissens in den Stadtteilschulen und Gymnasien, dann eben in BW - wie Kris24 ja oben ausführte - und meine, diesen Begriff auch für NRW schon mal gelesen zu haben (da ging es - wenn ich mich richtig erinnere - um Gesamt- oder Sekundarschulen).

    Im Übrigen finde ich es amüsant, über was ihr euch, an eurer Schule, so aufregt…Ist das parken auf den Lehrerparkplätzen wirklich DAS Top 1 Thema an eurer Schule? Habt Ihr so wie fast alle Schulen nicht genug andere und viel wichtigere Probleme?

    Amüsant finde ich mal wieder deine Ausführungen :rotfl: - aber das kennen wir hier ja schon von dir. Vor allem hast du anscheinend meinen Beitrag entweder nicht vollständig gelesen oder aber überhaupt nicht verstanden. Ich weiß bspw. nicht, wen genau du mit "euch" und "eurer Schule" oder aber mit "uns aufregen" meinst. Mich bzw. meine Schule und meine KuK kannst du nicht meinen, denn ich schrieb ja, dass es diese Problematik bei uns seit Jahren schon nicht mehr gibt, da wir mittlerweile genügend Parkflächen haben - sowohl auf dem Schulgelände als auch auf einem nahegelegenen Parkplatz, den unsere SuS und Lehrkräfte mit Genehmigung der Stadt zusätzlich nützen dürften (ist aber selten notwendig).

    Frohe Ferien, Ende mit dieser Thematik - weil "völlig überholt" - und "Plonk" 8)!

    Was ist "jedes Problem"? wenn es ein Beschwerdemanagement gibt, müsste auch geklärt sein, mit was man sich an wen wendet.

    Die "Reihenfolge" sollte möglichst eingehalten werden, egal um welches Problem/welchen Konflikt es geht. Das ist der Sinn und Zweck eines solchen "Beschwerdemanagements". Ausnahmen bilden natürlich wirklich schwere Konfliktsituationen, wie extreme "Verfehlungen" von SuS oder Lehrkräften, z. B. Situationen, in denen eine sofortige Ordnungsmaßnahme als Eilmaßnahme (bspw. ein Unterrichtsausschluss einer Schülerin/eines Schülers bis zur Ordnungsmaßnahmenkonferenz) notwendig ist oder die Polizei eingeschaltet wird (bei tätlichen Angriffen mit Personengefährdung,...). Da ist natürlich direkt der/die Schulleiter*in gefragt.

    Ich finde den "Leitfaden" für das unserer Schule gerade nicht und habe keine Lust zu suchen, aber in dem Konzept der BBS Meppen ist alles sehr gut erläutert (sogar ausführlicher als in dem unserer Schule): Microsoft Word - Vorschlagsmanagement neu.docx (bbs-meppen.de) (es geht dabei aber nicht um das "Vorschlags-" sondern ums "Beschwerdemanagment"; ist wohl ein Fehler in der Bezeichnung des verlinkten Dokuments).

    Dürfen sich Lehrpersonen mit Fragen, die die Ausübung des Schulrechts betreffen, an ihre Vorgesetzten wenden, ja oder nein? Womit dürfen sie die Schulleitung überhaupt behelligen?

    Nochmal: In einer großen Schule sind als "Vorgesetzte" zunächst einmal die Abteilungsleiter*innen - sprich: die erweiterte Schulleitung - in sehr vielen Fällen (auch denen, die das Schulrecht betreffen) die Ansprechpartner*innen der Lehrkräfte. Man wendet sich also als Lehrkraft nicht direkt mit jedem Problem an die/den Schulleiter*in, denn -wie German ja nun schon mehrfach schrieb - es ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit, dass ein/e Schulleiter*in einer großen Schule für jedes Problem, das im Schulalltag auftritt, zuständig ist/sein kann. Da müssen gewisse Dinge einfach delegiert werden. Wenn die Abteilungsleitung das Problem nicht lösen kann, kann ja immer noch die/der Schulleiter*in eingeschaltet werden.

    Anderes Beispiel: An meiner Schule gibt es ein "Beschwerdemanagement". Der sieht auch vor, dass Beschwerden und Konflikte zunächst natürlich zwischen den Konfliktparteien versucht werden zu klären (ggf. unter Einbeziehung der Schulsozialarbeit oder einer Beratungslehrkraft), als nächster Schritt sich dann ggf. an die Klassenlehrkraft, in Stufe 3 an die Abteilungsleitung und erst als letzte Stufe - wenn keine Einigung erzielt bzw. das Problem/der Konflikt nicht gelöst werden kann - an den Schulleiter oder seine Vertreterin gewendet wird.

    Ich glaube, solch ein Vorgehen können diejenigen von euch, die an einer kleinen Schule unterrichten, sich nicht so richtig vorstellen, kann das sein? Es ist halt einfach so, dass in einer kleineren Schule die Schulleitung etwas "näher dran an allem" ist und bei Problemen und Konflikten eher eingeschaltet wird als an einer größeren Schule.

    wenn da der Schüler oder Mami und Papi genug Geld bzw. eine RV für einen guten, ausgefuchsten Anwalt haben, dann gibt es zumindest erst einmal Theater, Diskussionen und überflüssige Klagen.

    Glücklicherweise haben wir im Übrigen weder klagefreudige Schüler*innen noch klagefreudige Erziehungsberechtigte.

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