Beiträge von Humblebee

    In diesem Bereich sind wir tatsächlich mehr als voll. Also alles bis mittlerer Schulabschluss. Wir eröffnen schon eine Klasse mehr. Und noch eine mehr geht einfach nicht. Der mittlere Schulabschluss kann bei uns in einem Jahr erworben werden.

    Ach, das ist ja wirklich interessant! Hier gehen - wie gesagt - gerade in den Vollzeitbildungsgängen, die den Haupt- oder den Realschulabschluss als Eingangsvoraussetzung haben, vermutlich aufgrund der geburtenschwachen Jahrgänge die SuS-Zahlen seit mehreren Jahren zurück. An meiner Schule gab es dieses Jahr ca. 200 Anmeldungen weniger als noch im Vorjahr und wir mussten drei Vollzeitbildungsgänge, in denen es schon seit Jahren relativ kleine Klassen gab, leider (erstmal) komplett "einstampfen" (die einjährige BFS Elektrotechnik, die zweijährige BFS kfm. Assistent/in - Schwerpunkt Informationsverarbeitung und die Fachoberschule Technik; diese Klassen hatten im abgelaufenen Schuljahr nur noch 11-14 SuS und fürs nächste Schuljahr weniger als zehn Anmeldungen).

    Auch finde ich es interessant - das war mir gar nicht bewusst -, dass in NRW der mittlere Schulabschluss in nur einem Jahr nachgeholt werden kann. Das war - siehe oben - in NDS bislang noch nie möglich und soll erst im übernächsten Schuljahr geändert werden (dazu läuft derzeit ein Modellversuch bzw. "Innovationsvorhaben" an acht nds. BBSn; siehe u. a. hier: Berufsfachschule dual – BFSdual – Walter-Gropius-Schule (bbs-walter-gropius.de))

    Das hängt meines Wissens entweder mit der Größe von Bauernhöfen oder mit der Verteilung der Hofstätten auf die Erben zusammen (wer das größere Stück erbte, bekam den Namenszusatz "große" und demensprechend der Erbe des kleineren den Zusatz "kleine"). Oder so ähnlich ;) .

    EDIT: Habe dazu noch eine Erklärung gefunden, hier am Nachnamen "große/kleine Bley" erläutert: Bley (Familienname) – GenWiki (genealogy.net)

    Kann ich toppen mit von der Pütten-Blum ^^ von der Grün kannte ich auch mal.

    "von der Pütten-Blum" ist aber kein Name eines Kindes sondern einer Frau oder eines Mannes, der als Doppelname durch Heirat entstanden ist, oder? Ich bezog mich ja auf die von Geburt an "vorhandenen" Nachnamen von Kindern.

    Nachnamen mit "von der ..." oder "van der ..." sind hier in der Gegend gar nicht so ungewöhnlich, ebenso wie der Namenszusatz "große ..." oder "kleine ..." im Südoldenburger Raum. "Meyer zu/zum ..." findet man m. E. oft im Westfälischen und im südlichen NDS/Osnabrücker Raum.

    Also, um einen mittleren Schulabschluss nachzuholen, nehmen wir keine Schüler über 30 an. Wir sind da nämlich voll und nehmen daher nur schulpflichtige Schüler auf, die zudem auch noch aus unserem Einzugsgebiet kommen müssen.

    An unserem BK wäre daher nur die Möglichkeit gegeben, das Abitur fachbezogen nachzuholen.

    Hm, ok. Finde ich merkwürdig, dass ihr da trotz rückläufiger SuS-Zahlen (oder ist dem bei euch nicht so?) "voll" seid. An den mir bekannten BBSn in NDS gehen die Zahlen der Bewerber*innen seit einigen Jahren insbesondere in den Vollzeitbildungsgängen (abgesehen u. a. vom BG) zurück. Aufgrund dessen nehmen wir dort auch nicht mehr Schulpflichtige und Bewerber*innen, die außerhalb unseres Einzugsgebiets wohnen, auf. Könnte also durchaus passieren, dass wir in den Klassen SuS in höherem Alter haben (de facto hatten wir aber in den letzten 20 Jahren in solch einem Bildungsgang noch nie Bewerber*innen über Mitte 20).

    (Das war vor 10 Jahren noch anders. Da haben wir ebenfalls nur Schulpflichtige aus unserem Einzugsgebiet aufgenommen, weil wir hohe Bewerber*innenzahlen hatten.)

    BTW: Den mittleren Schulabschluss kann man in NDS an einer BBS derzeit nur in einer zweijährigen Berufsfachschule nachholen (das wird sich ab dem Schuljahr 25/26 höchstwahrscheinlich ändern, da dann eine Reform der FOS Kl. 11 und der einjährigen BFS vorgesehen ist). An einem Besuch der Klasse 2 besteht allerdings bei den jungen Leuten zum einen wenig Interesse - weil man den Realschulabschluss ja auch automatisch mit Bestehen einer Berufsausbildung erhält - und zum anderen schaffen nur sehr wenige in der einjährigen BFS überhaupt den erforderlichen Notendurchschnitt von 3,0, der zum Besuch der Klasse 2 berechtigt. Sprich: Die Klassen 2 der BFS sind an fast allen mir bekannten BBSn recht klein; an meiner Schule wird sie schon seit 2011 gar nicht mehr angeboten. Es wäre also prinzipiell kein Problem, dort noch ältere SuS aufzunehmen, die den Realschulabschluss nachholen wollen.

    Im zweiten Bildungsweg gibt es in NDS Abendgymnasien und Kollegs, wo die Bewerber*innen mind. 19 Jahre alt sein müssen.

    Also es gibt doch sprachwissenschaftliche Untersuchungen, welche Laute (Lautkombinationen) angenehmer wirken als andere. Ich bin aber kein Sprachwissenschaftler und auch kein Sprachlehrer, du solltest du eigentlich eher Bescheid wissen als ich.

    Sorry, aber über "angenehm wirkende Lautkombinationen" haben wir in meinen englischen Sprachwissenschaftsveranstaltungen an der Uni nicht gesprochen...

    Diese Meinung zu haben, steht dir ja auch zu.

    Danke, zu gütig von dir ;) .

    Ok, mir geht's anders. Ich sehe wenig Unterschied zwischen "Heufer-Umlauf", "Schmidt-Hammer" oder einem langen Nachnamen wie "Schnarrenberger". Bei einem Doppelnamen von einer "Bestrafung für ein Kind" zu sprechen, halte ich für dennoch für total übertrieben.

    Für diejenigen bliebe ja quasi nur das BK, nur bin ich mir unsicher, ob dort Leute mit über 30 Jahren aufgenommen werden

    Warum sollten sie nicht? Es wird doch in beruflichen Schulen keine Altersbeschränkung geben?! Gerade in den Fachschulen oder auch zwei- bis dreijährigen BFSn - wie der BFS "Sozialpädagogische/r Assistent/in" - gibt es viele SuS, die über 30 sind. Ob man allerdings als deutlich ältere Person in einer Klasse mit vielen jüngeren Mitschüler*innen sitzen möchte, um bspw. an einem BG das Abitur zu machen/nachzuholen, ist natürlich eine andere Frage.

    Wenn ein Kind dann einen Doppelnamen hat (was ich eh für eine Bestrafung für ein Kind halte)

    Warum denn das? Wo liegt für das Kind der Unterschied, ob es mit Nachnamen "Meyer zu Westerhausen", "von der Pütten" oder "Schmidt-Hammer" (kenne ich alle persönlich) heißt?

    Hat von euch schon mal jemand Biereis probiert? Schmeckt besser, als es klingt.

    Mein Lebensgefährte bekam mal vor etlichen Jahren eines als "Proband" in einer Eisdiele vorgesetzt, ohne dass ihm gesagt wurde, um welche Sorte es sich handelte. Er mag absolut kein Bier und fand das Eis scheußlich :rofl:.

    Ich finde einen Papierkalender, der hinten an der Pinwand hängt besser als digitale Varianten. Man schaut direkt drauf, ohne sich irgendwo einloggen zu müssen. Und die Schüler ohne digitale Endgeräte werden nicht ausgeschlossen. Wie schon häufiger geschrieben gibt es die bei uns.

    SuS ohne digitale Endgeräte - also auch ohne Handy/Smartphone - erlebe ich nur sehr selten. Die Variante mit der Pinnwand ist bei uns nicht möglich, da es a) viele Klassen gibt, die im Laufe des Tages den Raum wechseln müssen (zwar haben einige Vollzeitklassen feste Klassenräume, aber müssen eben auch mal in Fach- und andere Räume wechseln) - gerade im BG wechseln die SuS ständig die Räume - und b) weil sich im Falle der Berufsschulklassen mehrere Klassen die Räume mit anderen Klassen (ebenfalls Berufsschulklassen oder auch mal Vollzeitklassen) teilen müssen.

    Obwohl einige Bundeslnder mitten in den Ferien sind, würde mich interessieren, wie die Terminplanung der Klassenarbeiten bei euch geregelt ist.

    Hängt z.B. eine Wochenübersicht im Lehrerzimmer, liegt ein Buch im Sekretariat etc.?

    Oder benutzt ihr irgendeine Onlinelösung, wenn ja, welche?

    Bei uns werden die Klausuren in fast allen Bildungsgängen von den Lehrkräften ins Online-Klassenbuch ("webuntis") eingetragen. Ausnahme: Für das berufliche Gymnasium erstellt die Abteilungsleitung zunächst zu Schuljahresbeginn einen Klausurplan für alle Jahrgänge, der anschließend von allen Lehrkräften "abgesegnet" wird (die Terminvorschläge stammen - in Absprache - von den jeweiligen Fach-KuK) und den dann die BG-Abteilungsleitung ins "webuntis"-Klassen- bzw. Kursbuch überträgt. Das klappt nun seit Einführung des Online-Klassenbuchs sehr gut.

    Grundsätzlich ist die Aussage, dass es psychischen Druck im Vorbereitungsdienst gibt, natürlich auch richtig.

    Ja, klar, den habe ich auch verspürt. Das ist aber meiner Meinung nach ein Druck, der häufig in Situationen, wo man "unter Beobachtung steht" und/oder sich in Prüfungssituationen befindet, entsteht.

    Wie immer gibts zwei Seiten, aber wenn es tatsächlich solche Zustände gibt, dann wird es Zeit, die zu beenden.

    Das ist vollkommen richtig. Was das Studienseminar Gym. in OL angeht, kann ich dazu eh nichts sagen, da ich niemanden kenne, der mit diesem Seminar zu tun hat. Nur was die plötzlichen negativen Berichte über das Studienseminar BBS angeht, bin ich halt sehr erstaunt, weil ich davon zum ersten Mal höre, obwohl ich ja nun wirklich viele kenne, die an diesem Seminarstandort selbst ihr Referendariat absolviert haben.

    Und wir alle hier im Forum wissen ganz genau, wie man an solche Positionen gelangt. Man muss nur derart unangenehm in der Schule auffallen, dass man 'hoch'-gelobt wird.

    Ist das so? Hier in NDS bewirbt man sich um die Stelle einer Fachleiterin/eines Fachleiters am Studienseminar. Diejenigen BBS-Lehrkräfte auf Fachleiter*innenposten, die ich persönlich kenne (10-15) sind nie "unangenehm in der Schule aufgefallen" und von denen wurde auch niemand "hochgelobt".

    Diejenigen, die man heute als Fachleiter wirken sieht, haben nicht selten einen Doktor-Titel.

    Nun wandeln sie in einer Zwischenwelt. Von Schule zu Schule ziehen sie - ohne ein wirkliches berufliches Zuhause zu haben. Im Stamm-Kollegium isolieren sie sich nicht selten. Selten da sind sie ohnehin. Beliebt sind sie auch selten. Weder bei Schülern, Kollegen noch bei Referendaren.

    Wie auch CDL schon schrieb, kann ich beides absolut nicht bestätigen.

    Meine Schule ist ja ebenfalls dem Studienseminar BBS in Oldenburg zugeteilt und ich bin etwas geplättet, dass dieses Seminar momentan so negativ dargestellt wird. Ich selbst habe mein Ref an einem anderen Studienseminar gemacht, aber ich erlebe ja nun schon seit 20 Jahren Refis/LiV, die ihres an eben jenem Standort absolvieren bzw. absolviert haben - ich habe deren Ref in einigen Fällen auch als Ausbildungslehrerin begleitet - und es hat sich bisher noch nie jemand derart schlecht über die dortigen Fachleiter*innen usw. geäußert. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass sie dies aus Angst nicht getan haben; eine ganze Reihe von ehemaligen Refis dieses Seminarstandorts sind mittlerweile bei uns als "fertige" Lehrkräfte (zwei gerade erst jetzt im Mai fertig geworden und von uns übernommen worden) und z. T. bin ich mit ihnen befreundet - wenn sie ihr Ref also als derartigen Horror erlebt hätten, hätten sie sich ziemlich sicher mal dahingehend geäußert. Auch von einer enorm hohen Abbrecherquote im BBS-Studienseminar OL, von der in einem der Artikel berichtet wird, ist mir im Übrigen nichts bekannt. Nach den Sommerferien werde ich auf jeden Fall unsere derzeitigen Refis zu dieser Thematik befragen; mal sehen, ob sie auch so viel Negatives zu erzählen haben.

    Nun ja, vielleicht liegt meine recht positive Sichtweise des Vorbereitungsdienstes auch mit daran, dass ich selbst zum Glück in meinem Ref. keinerlei negative Erfahrungen gemacht und es überhaupt nicht als "furchtbare Zeit" erlebt habe. Mit meinen Fachleiter*innen wie auch den Ausbildungslehrkräften kam ich gut zurecht und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, ungerecht, von oben herab oder sonstwie schlecht behandelt zu werden (so ging es auch meinen "Mit-Refis").

    Hat das nicht eher was mit der Schulform zu tun? Abteilungsleitung kenne ich von der Berufsschule, das Konzept ist mir aber von keiner allgemeinbildenden Schule bekannt.

    Ich kenne "Abteilungsleitungen" sowohl von beruflichen Schulen als auch in einigen BL von allgemeinbildenden weiterführenden Schulen. In Hamburg gibt es sie meines Wissens in den Stadtteilschulen und Gymnasien, dann eben in BW - wie Kris24 ja oben ausführte - und meine, diesen Begriff auch für NRW schon mal gelesen zu haben (da ging es - wenn ich mich richtig erinnere - um Gesamt- oder Sekundarschulen).

    Im Übrigen finde ich es amüsant, über was ihr euch, an eurer Schule, so aufregt…Ist das parken auf den Lehrerparkplätzen wirklich DAS Top 1 Thema an eurer Schule? Habt Ihr so wie fast alle Schulen nicht genug andere und viel wichtigere Probleme?

    Amüsant finde ich mal wieder deine Ausführungen :rotfl: - aber das kennen wir hier ja schon von dir. Vor allem hast du anscheinend meinen Beitrag entweder nicht vollständig gelesen oder aber überhaupt nicht verstanden. Ich weiß bspw. nicht, wen genau du mit "euch" und "eurer Schule" oder aber mit "uns aufregen" meinst. Mich bzw. meine Schule und meine KuK kannst du nicht meinen, denn ich schrieb ja, dass es diese Problematik bei uns seit Jahren schon nicht mehr gibt, da wir mittlerweile genügend Parkflächen haben - sowohl auf dem Schulgelände als auch auf einem nahegelegenen Parkplatz, den unsere SuS und Lehrkräfte mit Genehmigung der Stadt zusätzlich nützen dürften (ist aber selten notwendig).

    Frohe Ferien, Ende mit dieser Thematik - weil "völlig überholt" - und "Plonk" 8)!

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