Beiträge von Humblebee

    Ich lese überheblichen Sarkasmus heraus. Mit viel Wohlwollen Resignation.

    Lies' heraus, was du herauslesen möchtest.

    Meine Meinung zum Threadthema werde ich hier nicht noch einmal darstellen, denn das haben - wie gesagt - bereits Moebius und Seph zu Beginn dieses Threads passend in Worte gefasst; siehe Beiträge vom 05.03.

    Aber Augenverdrehen und Kopfschütteln gibt es bei euch ja nicht. Ich vergaß.

    Aber klar doch! Bitte sehr: :rolleyes: (mit einem kopfschüttelndem Emoji kann ich aber tatsächlich nicht dienen).

    Und es ist müßig zu fordern "Dann machen wir halt Analoges und Digitales parallel". Nein. In dieser Welt leben wir einfach (überwiegend) nicht mehr. Wer das glaubt, bei dem wundert es mich aber auch nicht, dass er/sie überfordert ist.

    Entschuldige bitte, aber das ist doch Unsinn. Fast alle Lehrkräfte nutzen doch "Analoges" wie auch "Digitales" in ihrem beruflichen Alltag. Seien es Schulbücher in Papierform, Kreidetafeln oder analoge Whiteboards oder auch nur von den SuS handgeschriebene Klausuren. Schon findet sich "das Analoge" in meinem täglichen Unterricht (und hat m. E. noch genauso eine Daseinsberechtigung wie "das Digitale"; siehe die Beiträge von Moebius und Seph auf der ersten Seite dieses Threads).

    Wie kopfschüttelnd waren diejenigen damals selbst unterwegs wenn sie gesehen haben, wie sich der Papa z.B. CDs verweigert hat?

    Überhaupt nicht. Warum auch? Mein Vater hat halt LPs besessen, ich hatte in meiner Jugend ebenfalls LPs und Musikkassetten und später dann CDs. So what?

    Wenn ich so etwas lese, verschlägt es mir die Sprache. Wenn man ein Schulnetzwerk ordentlich aufsetzt, gibt es dort auch einen Server. Auf diesen Server kopiert man die jeweiligen Hörverstehensübungen/Software und kann diese anschließend von jedem Raum aus abrufen. Ich verstehe schon, dass das an vielen deutschen Schulen anders gehandhabt wird - vor allem dort, wo der Physik- und Techniklehrer die Räume vernetzen müssen und quasi nebenher das Schulnetzwerk am laufen halten. Oder es sich um Uraltgebäude handelt, wo der Schulträger seit Jahrzehnten nichts mehr investiert hat. Ein Armutszeugnis

    Ich lach' mir einen Ast! Wir haben selbstverständlich einen Schul-Server, vernetzte Räume mit guter Software und sind insgesamt sehr gut ausgestattet (unser Schulträger investiert jährlich in unsere Gebäude; gerade erst wurde das Hauptgebäude aufwändig saniert). Versteht sich m. E. für eine Landkreis-BBS von selber.

    Aber auf unserem Server für jedes Englisch-Lehrwerk, das wir in den unterschiedlichen Bildungsgängen benutzen (und im BG auch Spanisch), einige Hörverstehensübungen - die ja auch immer wieder wechseln, wenn es alle paar Jahre einen Lehrbuchwechsel oder jährlich neue vorgeschriebene Materialien im beruflichen Gymnasium gibt -, ist ein Zeitaufwand, der sich unserer Meinung nach (also dem unseres Fremdsprachenteams) nicht lohnt, zumal in den allermeisten Räumen die Lehrer-PCs mit entsprechendem Laufwerk ausgestattet sind. Haben wir kurz drüber nachgedacht, aber die Idee mit den sechs externen DVD-Laufwerken, die in jedem unserer sechs Lehrerzimmer liegen, fanden wir dann doch sinnvoller.

    Na ja, wahrscheinlich können Nicht-Fremdsprachen-Lehrkräfte und die, an deren Schulen es nur wenige unterschiedliche Lehrwerke in den Fremdsprachen gibt, das nicht nachvollziehen. Soll mir wurscht sein, ist auch nicht euer Bier. Unserer Lösung funktioniert momentan auf jeden Fall sehr gut.

    Warum "versehentlich"? Wer braucht im Jahre des Herrn 2023 ein CD-ROM-Laufwerk?

    Die Fremdsprachenlehrkräfte für Hörverstehensübungen von CD!?! Tja, das ist leider noch nicht alles anderweitig von den Verlagen für unsere Lehrwerke verfügbar. Und für das Abspielen von DVDs werden die auch von anderen KuK gerne genutzt. Geht natürlich auch ohne CD bzw. DVD, aber da müsste man erstmal alles "digitalisieren".

    Freut mich natürlich für euch, wenn ihr kein CD-ROM-/DVD-Laufwerk mehr benötigt. Aber das die scheinbar auch von anderen Lehrkräften gebraucht werden, sieht man ja an obigem Beitrag von Wolfgang Autenrieth .

    Ich habe das mal rausgegriffen, weil ich wirklich finde, dass das ein zunehmend schwieriger Begriff ist: Schwierige Klassen und pädagogisches Arbeiten

    Ich muss sagen, sooo viel hat sich in den letzten 20 Jahren nicht geändert. "schwierige Klassen" gab es in all den Jahren, die ich nun schon Lehrerin bin, schon immer; nur die Art der Schwierigkeiten ist unterschiedlich. Früher hatte ich in meiner BFS-Klasse oft SuS, die zu spät kamen oder Stunden "abgehängt" haben. Das ist in den letzten Jahren kaum noch ein Problem, aber dafür habe ich mittlerweile mehr SuS mit psychischen Problemen in meiner Klasse, die deswegen größtenteils auch schon in Behandlung sind, und in der Zeit nach den Corona-bedingten Schulschließungen hat m. E. die Zahl der SuS mit problematischem Sozial- und Arbeitsverhalten noch zugenommen.

    JA, da bin ich lieber mit 31 Mann im Leistungskurs und alle schauen mich an (manchmal auch in einer Klasse!), keiner geht an sein bescheuertes Handy und keiner (!) geht auf Toilette. In 90 Minuten!

    Dahingehend muss ich leider sagen, dass es an unserem BG nicht so ist. Dort gehen die SuS in einer Doppelstunde genauso häufig (was aber nicht wirklich oft ist) zur Toilette wie in anderen Klassen und sie gucken ebenso oft auf ihre Handys wie SuS in FOS- oder Berufsschulklassen. Aber was das angeht, schaue ich mir das eh nicht lange an; wer dadurch stört, muss eben sein/ihr Handy bis zum Ende der Stunde bei mir abgeben (ja, das trifft auch mal BG-SuS!). Für die BFS- und BES-Klassen haben wir "Handygaragen" (das schrieb ich m. E. schon mal).

    Das finde ich wirklich einfach nur „verwirrend“, normalerweise kämpft man um die Leistungskurse, damit man nicht ständig in den Bildungsgängen eingesetzt wird, denen eh alles egal ist.

    Oh nö, bei uns (und das höre ich auch von anderen BBSn) gibt es auch KuK, die nicht gerne im BG eingesetzt werden möchten. Dass bei uns ein "Kampf" um die LKs stattfindet, kann ich absolut nicht bestätigen; es werden zwar die meisten KuK zumindest mit ihrem Unterrichtsfach irgendwann im BG eingesetzt, aber da wird meist versucht zu rotieren (sprich: Die KuK sind nicht böse drum, wenn sie mal ein Schuljahr lang gar nicht ins BG müssen). Und ich "schlage" mich garantiert auch nicht drum, dort eine Klassenlehrerschaft und dementsprechend einen BRC-LK zu übernehmen. Mir liegt aber tatsächlich die Arbeit mit den schwierigeren Klassen eher; das wiederum ist ja nun auch nicht bei jeder Lehrkraft der Fall.

    Freu Dich, bei mir waren es eher 2-3 Stunden. Wir müssen aber auch einzelne Fehlstunden abrechnen und nicht nur ganze Tage. Unsere SuS neigen wie gesagt dazu nur wenige Minuten am Tag anwesend zu sein.

    Ja, das weiß ich doch (beides). Ist halt von BL zu BL (und in Antimons Fall: sogar vom Land ;) ) wie auch von Bildungsgang zu Bildungsgang bzw. Schulform zu Schulform unterschiedlich.

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