Beiträge von Humblebee

    Ja, da steht aber auch nicht so viel drin. Die Fotos sind leider (aber nachvollziehbar, Zeitungen wollen ja auch Geld verdienen) hinter einer Bezahlschranke.

    Das sind keine "Fotos" sondern andere Artikel zur selben Thematik ;) . Aber stimmt, die sind hinter 'ner Bezahlschranke.

    Vielleicht findest sich in nächster Zeit noch was dazu.

    Habe oben noch einen Artikel vom WDR ergänzt. Das Video dazu aus der "Lokalzeit" müsste sich ja noch in der Mediathek finden.

    Mich würde mal ein unparteiischer, sachlicher, neutraler Überblick dazu interessieren. Gibt es da irgendwas?

    (Vielleicht steht was im zitierten Spiegel-Artikel, aber den kann ich nicht lesen, da ich schon einmal einen Probemonat hatte. ;) Außerdem bin ich skeptisch, ob ein Artikel in dessen Überschrift clickbait-mäßig nicht von "Abordnung" sondern von "Strafversetzung" die Rede ist, wirklich sachlich und neutral ist. Mag aber sein.

    Hast du den Artikel aus der obigen Verlinkung von Flipper79 zur "Hertener Allgemeinen" gesehen bzw. gelesen? Vielleicht erscheint dir der sachlicher, neutraler,... Dort ist allerdings auch von einer "Versetzung" und nicht (nur) von einer "Abordnung" die Rede.

    EDIT: Habe nun noch auf der Homepage des WDR etwas über den Fall gefunden; dort heißt es allerdings doch "Abordnung": Herten: "Schulleiterin Schäfer soll bleiben!" - Ruhrgebiet - Nachrichten - WDR Ja, was wurde denn nun angeordnet?!

    Spontane Fachkonferenzen (eine FK pro Schuljahr ist verpflichtend) gibt es in Niedersachsen nicht, da hierzu auch Eltern- und Schülervertreter eingeladen werden müssen. Insofern können DBen, da ohne Eltern- und Schülerbeteiligung, noch einigermaßen spontan einberufen werden - was angesichts anderer Termine aber auch nicht immer möglich ist.

    Nur noch als kleine Anmerkung dazu: Das ist an den BBSn anders, denn bei uns gibt es keine "Fachkonferenzen" sondern nur "Sitzungen der Fachgruppen" bzw. "Teamsitzungen", zu denen wir dann dementsprechend keine SuS- und Elternvertreter*innen einladen müssen. Nichtsdestotrotz haben wir an meiner Schule den Donnerstag als "Konferenztag"/"Sitzungstag" gewählt, so dass eben auch die Bildungsgang- und Fachteamsitzungen möglichst an einem Donnerstag stattfinden sollen. Wenn es nicht anders passt, kann aber auch mal an einem anderen Wochentag eine Sitzung stattfinden.

    von daher hätte ich es am liebsten, wenn ich dem Programm sagten könnte: 6-8 Fotos pro Seite, nach Datum sortiert, mach mal. Und ich gucke dann nur noch mal drüber und verändere auf einzelnen Seiten ein paar Kleinigkeiten.

    Bei "cewe" müsste das m. E. möglich sein.

    Wusste gar nicht, dass man in ein paar Bundesländern zwei allgemeinbildende Fächer aufs Berufsschullehramt studieren kann. Um welche Bundesländer handelt es sich genau?

    In NRW ist das bspw. für das Studium des Lehramts Berufskolleg möglich. Zitat von Lehramt an Berufskollegs | Landesprüfungsamt für Lehrämter an Schulen (nrw.de):

    "Die folgenden Beispiele sollen Ihnen deutlich machen, welche Fachrichtungen und Fächer Sie grundsätzlich miteinander kombinieren können.

    Zwei berufliche Fachrichtungen:

    • Beispiel: Maschinenbautechnik und Elektrotechnik

    Eine große berufliche Fachrichtung mit einer kleinen beruflichen Fachrichtung:

    • Beispiel: Maschinenbautechnik und Fertigungstechnik

    Berufliche Fachrichtung und Unterrichtsfach:

    • Beispiel: Maschinenbautechnik und Englisch

    Zwei Unterrichtsfächer:

    • Beispiel: Mathematik und Physik

    Berufliche Fachrichtung und Sonderpädagogische Fachrichtung:

    • Beispiel: Maschinenbautechnik und emotionale und soziale Entwicklung

    Unterrichtsfach und Sonderpädagogische Fachrichtung:

    • Beispiel: Deutsch und Förderschwerpunkt Lernen"

    Ja, Humblebee das ist vielleicht traurig, aber um hier zu bauen reicht zwei mal A13 bei weitem nicht aus. Da muss einer schon einen "richtigen" Job haben, wo man eher ein Vielfaches verdient.

    https://www.immobilienscout24.de/expose/141462262#/

    Das ist das billigste Grundstück in Düsseldorf +20km. Wird im Bieterverfahren veräußert.

    Ja, das finde ich mehr als traurig und bin mal wieder froh, in einer anderen Ecke Deutschlands zu wohnen, wo ein Hausbau oder der Kauf einer eigenen Immobilie auch ohne zweimal A13 oder ähnlich hohe Einkommen finanzierbar ist (oder zumindest in den letzten Jahren noch finanzierbar war; wobei natürlich auch hier in den letzten Jahrzehnten die Preise enorm gestiegen sind)! Und zwar auch ohne "gut geerbt" zu haben.

    Froh bin ich insbesondere, dass wir uns schon 2009 ein Haus mit Garten haben kaufen können.

    Wir haben damals für unsere mündlichen Prüfungen nur drei Themengebiete, um die es in der Prüfung gehen sollte (ein pädagogisches Thema und je eines aus der Didaktik und Methodik der beruflichen Fachrichtung sowie des Unterrichtsfachs) angeben müssen, aber ohne irgendwelche Literaturangaben. Das ist meines Wissens auch heute noch bei unseren BBS-LiV genauso.

    Die Texte, gesetzlichen Regelungen u. ä. dafür mussten wir uns natürlich trotzdem selber heraussuchen, aber auswendig lernen brauchten wir nichts (finde ich für eine zweite Staatsprüfung auch mehr als unangebracht, muss ich sagen!). Insbesondere ging es in der mündlichen Prüfung darum, die gewählten Themen aus Sicht der im eigenen Unterricht während des Refs gemachten Erfahrungen zu betrachten. In der Prüfung wurde dann ca. eine Viertelstunde direkt über die drei Themengebiete - also pro Thema nur ca. fünf Minuten - gesprochen und danach ging es eher allgemein um das Referendariat. Um welche Themen es in meiner eigenen Prüfung ging, weiß ich bzgl. der beruflichen Fachrichtung und des Unterrichtsfachs gar nicht mehr genau. In Pädagogik hatte ich "Unterrichtsstörungen" gewählt.

    Ich weiß von einer Bekannten (Lehrerin an einem Gym), dass sie für die mündliche Prüfung im zweiten Staatsexamen ein Fallbeispiel vorgelegt bekam, worauf sie sich in einer gewissen Vorbereitungszeit (15 Minuten? - das weiß ich leider nicht genau) vorbereiten und über das sie zu Beginn der Prüfung sprechen musste. Dieses Vorgehen kenne ich aus dem BBS-Bereich allerdings nicht.

    Wie organisiert ihr Treffen, Dienstbesprechungen etc. in kleinen Fachgruppen? Habe immer den Eindruck, besonders flexibel sein zu müssen, wenn z.B. eine Person erkrankt ist, eine weitere auf Fortbildung ist und wir dann zu zweit in der DB sitzen. Trefft ihr euch dafür umso mehr inoffiziell oder wie löst ihr das?

    À+,

    An meiner Schule trifft sich jedes Fach- und Bildungsgangteam einmal pro Halbjahr zu einer Teamsitzung; andere Treffen gibt es zumindest in den "Fachgruppen", die bei uns eben "Teams" heißen, nicht ("Dienstbesprechungen" gibt es dann erst wieder auf Abteilungsebene; daran nehmen aber natürlich mehr Lehrkräfte teil). Wir haben darunter ein paar Teams, die nur aus drei oder vier Lehrkräften bestehen, aber die treffen sich genauso oft (oder selten ;) ) wie die größeren Teams. Wenn abzusehen ist, dass jemand aus diesen kleinen Teams fehlen wird - wegen Fortbildung o. ä., wo der Termin recht weit im Voraus bekannt ist -, wird eben ein anderer Termin für die Teamsitzung vereinbart. Und wenn dann noch jemand spontan - z. B. wegen plötzlicher Erkrankung - ausfällt, ist es eben so und man trifft sich notfalls halt zu zweit.

    Mir geht es diesbezüglich wie s3g4 . Ich sehe da kein Problem, wenn nur wenige KuK bei diesen Treffen dabei sind.

    Zumal meist diejenigen Lehrkräfte - welche ´zig Baustellen im Alltag zu meistern haben (ähnlich wie bei SuS ;-)) - die Zuverlässigsten sind.

    Rein aus meiner Erfahrung heraus...

    Hm, die Erfahrung teile ich nicht. Sehr viele unserer Vollzeit-SuS, die einen Nebenjob, ein zeitaufwändiges Hobby o. ä. haben, gehören zu denen, die an der Schule kaum interessiert sind und sind absolut nicht die zuverlässigsten SuS. Bei einigen KuK - besonders habe ich da mehrere Ex-KuK in (schlechter) Erinnerung - war/ist es ähnlich; für die war/ist ihr Beruf noch weniger als zweitrangig, sondern fiel/fällt eher unter "ferner liefen"...

    Deine Argumentationskette im kompletten Thread ist ein guter Beweis dafür, dass es sinnvoll ist, wenn Lehrkräfte auch noch das wahre Leben kennenlernen. Leider treffe ich immer wieder auf Exemplare wie dich, die wohl nur Schule, Uni und wieder Schule kennen

    Hast du deinen Seiteneinstieg nun denn schon begonnen oder wo triffst du diese "Exemplare" von Lehrkräften? An beruflichen Schulen dürften diejenigen, die nur den Weg Schule - Uni - Schule beschritten haben, in der Minderzahl sein.

    Ja, das meinte ich mit meinem Beitrag oben, dass die anderen Schulformen umgestellt haben, nur die BBS ist noch beim alten System,

    die zusätzlichen Stunden im Ref. und das Streichen der Arbeit sind erst seit dem Jahrgang, der jetzt in die Prüfungsphase geht

    Ah ok, das war mir aus deinem vorherigen Beitrag nicht klar, dass du dich auf die anderen Schulformen - also BBS ausgenommen - beziehst.

    Grüne Soße habe ich noch nie gemacht - auch noch nie gegessen - ich dachte, das ist total kompliziert?

    Nein, das ist - zumindest nach dem Rezept, das ich oben verlinkt habe (und das auch dem entspricht, wie unsere ursprünglich aus Nordhessen stammende Nachbarin ihre "grüne Sauce" macht) - gar nicht kompliziert.

    Nein, das stimmt für die niedersächsischen BBS definitiv nicht (für die Grundschule ist es ja scheinbar anders; deshalb schrieb ich ja, dass ich mich bzgl. der anderen Schulformen nicht auskenne). Da bin ich mir ganz sicher, denn wir haben jedes Schuljahr Refis in unserer Abteilung (zwei sind gerade fertig geworden, eine im letzten Winter angefangen und eine weitere fängt im Mai an). An den BBS sind es weiterhin drei Monate vorweg. Unsere Refis/LiV starten nicht zum Halbjahr, sondern zum 01.05. oder 01.11. und haben dann bis zu den Sommerferien bzw. bis zum Ende des ersten Halbjahres erstmal nur betreuten Unterricht und erst ab Schuljahres- bzw. Halbjahresbeginn eigenverantwortlichen Unterricht. Das Ref. endet bei uns somit nicht zum Halbjahr,, sondern eben zum 30.04. oder zum 31.10. Unsere gerade fertigen LiV haben beide bis zum Ende des Schuljahres PKB-Stellen bei uns und erhalten zum neuen Schuljahr hin Planstellen.

    Es sind an den BBS auch nur 12 Stunden insgesamt, nicht 13, und davon die Mehrzahl eigenverantwortlich. Die schriftliche Arbeit ist an den nds. BBS ebenfalls nicht weggefallen.

    Siehe dazu auch die aktuellste Broschüre des ""Berufsschullehrerverbands" bzw. des "Verbands der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen" NDS: Leitfaden_Referendare 2021_02_16 Seiten124_V3_Final.indd (vlwn.de) (aus 04/2021; ist aber noch immer gültig, wie der Homepage zu entnehmen ist).

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