Wenn ich so etwas lese, verschlägt es mir die Sprache. Wenn man ein Schulnetzwerk ordentlich aufsetzt, gibt es dort auch einen Server. Auf diesen Server kopiert man die jeweiligen Hörverstehensübungen/Software und kann diese anschließend von jedem Raum aus abrufen. Ich verstehe schon, dass das an vielen deutschen Schulen anders gehandhabt wird - vor allem dort, wo der Physik- und Techniklehrer die Räume vernetzen müssen und quasi nebenher das Schulnetzwerk am laufen halten. Oder es sich um Uraltgebäude handelt, wo der Schulträger seit Jahrzehnten nichts mehr investiert hat. Ein Armutszeugnis
Ich lach' mir einen Ast! Wir haben selbstverständlich einen Schul-Server, vernetzte Räume mit guter Software und sind insgesamt sehr gut ausgestattet (unser Schulträger investiert jährlich in unsere Gebäude; gerade erst wurde das Hauptgebäude aufwändig saniert). Versteht sich m. E. für eine Landkreis-BBS von selber.
Aber auf unserem Server für jedes Englisch-Lehrwerk, das wir in den unterschiedlichen Bildungsgängen benutzen (und im BG auch Spanisch), einige Hörverstehensübungen - die ja auch immer wieder wechseln, wenn es alle paar Jahre einen Lehrbuchwechsel oder jährlich neue vorgeschriebene Materialien im beruflichen Gymnasium gibt -, ist ein Zeitaufwand, der sich unserer Meinung nach (also dem unseres Fremdsprachenteams) nicht lohnt, zumal in den allermeisten Räumen die Lehrer-PCs mit entsprechendem Laufwerk ausgestattet sind. Haben wir kurz drüber nachgedacht, aber die Idee mit den sechs externen DVD-Laufwerken, die in jedem unserer sechs Lehrerzimmer liegen, fanden wir dann doch sinnvoller.
Na ja, wahrscheinlich können Nicht-Fremdsprachen-Lehrkräfte und die, an deren Schulen es nur wenige unterschiedliche Lehrwerke in den Fremdsprachen gibt, das nicht nachvollziehen. Soll mir wurscht sein, ist auch nicht euer Bier. Unserer Lösung funktioniert momentan auf jeden Fall sehr gut.