Beiträge von Humblebee

    Also in meiner eigenen Schulzeit habe ich die Klassenfahrten in die Pampa nie gemocht und ich konnte auch nie verstehen warum man zum Wandern in den verregneten Harz, die Elbmarsch oder sonst wo hin fahren mußte. Ich habe mich als Schüler immer gefragt, ob es bei den Lehrern einen Wettbewerb gibt, bei dem der Pauker mit dem unattraktivsten Reiseziel gewinnt.

    Scheint wohl schulabhängig zu sein. Solche Klassenfahrten wie die von dir genannten "in die Pampa" habe ich zu meiner Schulzeit nicht gemacht.

    :( Das klingt ja furchtbar! Hier in der Gegend sind viele Schwimmbäder wochentags in den Vormittagsstunden (meist so zwischen 8 und 12/13 Uhr) für die Öffentlichkeit gesperrt, wenn Schulklassen dort Unterricht haben. Aber es gibt hier - abgesehen von den "Spaßbädern" - in den kleineren Städten auch nur kleine Hallenbäder mit einem großen bzw. Schwimmer- und einem Nichtschwimmerbecken.

    Wie gesagt: Kann ich als Nicht-Sport-Lehrkraft nicht wirklich beurteilen. Bei uns gibt's nur einen Schwimmkurs am BG und da geht es - laut Aussage der Kollegin, die diesen seit Jahren unterrichtet - nicht sonderlich laut zu. Und bzgl. des Unterrichts in der Sporthalle höre ich von meinen Sport-KuK eher, dass dieser weniger anstrengend sei als der Unterricht im Klassenraum. Also liegt es vermutlich eher an den Fächern in Verbindung mit der SuS-Klientel und u. a. deren Alter, oder?

    Wobei solche Parameter wie Alter und Corona (wie eigentlich Kinder) sich bei jedem ganz anders auswirken.

    Natürlich, beides hat bei mir auch eine (negative) Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit, würde ich meinen. Aber groß ist diese Auswirkung bei mir persönlich nicht. Das wird aber bei jeder/jedem unterschiedlich sein. Und schrieb ich ja auch oben, dass es tatsächlich auch eine "Geschmacksfrage" ist, ob man acht Stunden am Stück unterrichten möchte (und kann).

    Ich würde sagen, das liegt an den Fächern und den Schülern zum Großteil.

    Na ja, an den Fächern vielleicht zum Teil, aber nicht zum Großteil, an den SuS hingegen schon. Auf jeden Fall ist es anstrengender, wenn ich acht Stunden in lauten, recht undisziplinierten Klassen habe, als wenn ich acht Stunden im BG oder in Berufsschulklassen der Industriekaufleute unterrichte. Aber ob ich nun acht Unterrichtsstunden in Englisch oder Wirtschaft habe, ist für mich relativ egal (kann alerdings für die Sport-KuK nochmal anders sein, das kann ich nicht beurteilen; wobei an meiner Schule keine Lehrkraft mehr als max. vier Stunden Sportunterricht am Tag hat).

    10 Uhr ist doch Frühstück? 🤔

    Echt? Also um 10 Uhr frühstücke ich nur im seltensten Fall.

    Ungewöhnlicher finde ich deftiges zum Frühstück (das verbinde ich eher mit Frühstücksbuffet im Hotel).

    Nö, finde ich gar nicht ungewöhnlich. Ich esse fast ausschließlich Deftiges - wie Käse und Wurst als Auflage oder auch gerne mal am WE ein Rührei - zum Frühstück.

    Muss wohl an den Kindern liegen ;) . Am Alter oder an Corona liegt es vermutlich eher nicht - zumindest bei mir nicht, denn mir haben im letzten Schuljahr die acht Stunden, die ich dienstags hatte, nicht wirklich viel ausgemacht.

    Bei einer Erkrankung kann ich das allerdings gut nachvollziehen! Ist schon anstrengend, aber - wie gesagt - bei uns nehmen viele KuK einen 8-Unterrichtsstunden-Tag hin, wenn sie dafür einen Tag komplett unterrichtsfrei bekommen. Ist wahrscheinlich auch "Geschmackssache". Ein Kollege in meiner Abteilung hat in diesem Halbjahr sogar drei Tage mit acht Stunden und zwei Tage unterrichtsfrei; das findet er super.

    Dass ihr ja feste Anwesenheitszeiten und eigene Arbeitsplätze in der Schule habt, hatte ich gerade nicht mehr auf dem Schirm, sorry.

    Und dann Tage mit >6 Stunden?

    Ich bin froh, dass bei uns eigentlich nie mehr als 6 Stunden pro Tag zugeordnet werden. Ansonsten würde man zumindest gefragt, ob das für einen Block mal ok ist.

    Bei euch gibt es so selten Lehrkräfte, die mal acht Stunden am Stück haben? Das ist bei uns oft der Fall (wenn das jemand nicht möchte - was ich allerdings selten mitbekommen habe -, wird aber natürlich von den Stundenplaner*innen versucht das zu vermeiden) und dann i. d. R. mindestens für ein Halbjahr, weil wir nur wenige Klassen mit Blockunterricht haben. Auch ich habe lieber einen Tag durchgehend acht Stunden und an einem anderen Tag unterrichtsfrei als jeden Tag nicht mehr als sechs Stunden, muss ich sagen.

    Mich würde eine Umfrage hier interessieren, wenn der Partner nicht Lehrer ist, ob er ungefähr gleich, deutlich mehr oder deutlich weniger verdient. Ich glaube, wenn der Partner nicht deutlich mehr verdienen würde, wären deutlich weniger Lehrerinnen in Teilzeit, oder würden in Teilzeit mehr Stunden unterrichten.

    Mein Lebensgefährte verdient nicht deutlich, aber doch einige hundert Euro weniger als ich mit A13+Z, und ich arbeite seit einigen Jahren Teilzeit (hatte bisher sechs Stunden reduziert und im nächsten Schuljahr werden es mehr sein, aus gesundheitlichen Gründen). Durch meine Teilzeitarbeit kommt unser Verdienst dann ungefähr auf dasselbe 'raus.

    Wir haben allerdings keine Kinder.

    Wo sind denn die Lehrerinnen, deren Mann beispielsweise Geisteswissenschaftler und NICHT-Lehrer ist. Oder einen Ausbildungsberuf ausübt?

    Hier auch (schrieb ich m. E. bereits mehrmals)! Mein Lebensgefährte ist seit Jahrzehnten (nächstes Jahr sind es 40 Jahre!) im selben Industriebetrieb tätig, hat dort damals eine Ausbildung im technischen Bereich - in der Produktion - gemacht und arbeitet in diesem Betrieb mittlerweile im Qualitätsmanagement, also im Bürobereich.

    Genau, davon kenne ich wie gesagt NIEMANDEN, alle können inzwischen wenigstens ein Teil aus dem Homeoffice machen von Büromitarbeitern und gerade in der IT war das ja schon vorher üblich und ist nun noch häufiger, dass das geht.

    Siehe oben. Ich habe nur wenige Freund*innen, Bekannte und Verwandte, die (noch - während der Corona-Hochzeit war das anders) HO machen können. Mag u. a. daran liegen, dass ich nur eine Person kenne, der in der IT arbeitet; die ist tatsächlich nur dreimal die Woche in ihrem Betrieb.

    EDIT: Damit meine ich aber tatsächlich Personen, die "am Schreibtisch" arbeiten, und keine der o. g. Berufsgruppen!

    Du kennst Büromitarbeiter, die TÄGLICH ins Büro müssen?!

    Klar, das schrieb ich ja. Die allermeisten in meinem Umfeld, die im Büro arbeiten, müssen täglich dort hin (mein Lebensgefährte (tätig im Qualitätsmanagement) eingeschlossen; in seinem Betrieb haben einige Mitarbeiter*innen - auch er - nicht mal während der Corona-Hochzeit HO machen können, u. a. weil ihre Anwesenheit in der Produktion, im Warenausgang,... mehrfach am Tag erforderlich ist).

    Nein, das ist in einigen Berufen weder selten, noch ist Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit so unüblich.

    Was ist das denn für eine Aussage? Ich kenne keine Büromitarbeiter, die nicht wenigstens einen Tag Home-Office machen, die meisten deutlich mehr oder gar nur.

    Tja, da sind sie wieder, die unterschiedlichen "Bubbles": Ich kenne - wie Anna Lisa - auch kaum jemanden, der/die noch im Home Office arbeitet, und gar niemanden, der/die Gleitzeit ohne eine Kernarbeitszeit hat.

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