Beiträge von Humblebee

    Genau, je kleiner die Kinder bei uns waren, umso später waren sie im Bett ;)


    Also scheinbar hast du das wirklich nicht verstanden. Mit 2 und 4 Jahren konnten wir sie problemlos auf Partys bis 3 Uhr morgens mitnehmen z.B.

    8| Ernsthaft?!? Ich staune nur noch. Ich kenne keine Kinder in dem Alter, die nach 20 Uhr ins Bett gehen und erst recht nicht bis frühmorgens mit ihren Eltern auf Partys unterwegs sind. Wenn kleinere Kinder auf Feiern - z. B. Hochzeiten - dabei sind, verlassen entweder die Eltern zusammen mit den Kindern die Feier recht früh oder ein Elternteil fährt mit den Kindern nach Hause. Habe ich noch nie, wirklich nicht in einem einzigen Fall!, anders erlebt.

    Ist ein absoluter Mythos!

    Ich kenne mittlerweile einige die mehr als 1 Jahr raus waren und keiner von denen ist DU.

    Ja, sie mussten meist zum Amtsarzt..aber eine DU war überhaupt kein Thema.

    Einen "Mythos" würde ich das nicht nennen. Ich kenne sowohl Fälle, wo jemand nach 13 Monaten Krankheit nun wieder im Schuldienst ist (derzeit in Wiedereingliederung), als auch Fälle, wo Lehrkräfte ein Jahr oder weniger krankgeschrieben waren und für dienstunfähig erklärt wurden.

    Vermutlich haben die einfach mehr Paar-/Familienzeit? Unsere findet in letzter Zeit in der Regel bei der Gartenarbeit oder in Turnhallen statt.

    Nein, nicht unbedingt. Bei einem befreundeten Paar bspw. arbeitet der Mann seit ca. 15 Jahren ausschließlich in der Nachtschicht, seine Frau tagsüber; die sehen sich also sehr häufig nur kurz, wenn er von der Schicht heimkommt und bevor seine Frau zur Arbeit fährt und dann abends nach ihrem Feierabend und vor seinem Schichtbeginn. Ähnlich ist es bei zwei weiteren Paaren, wo einmal der Mann im Hafen in Wechselschicht arbeitet und im anderen Fall die Frau als Krankenschwester im Schichtdienst ist. Die sehen sich ebenfalls manchmal nur kurz tagsüber. Nichtsdestotrotz handhaben sie es so, wie von mir beschrieben.

    Zum einen schließe ich mich da an und zum anderen ist uns unsere Familien- bzw. Paarzeit dann deutlich mehr wert in der Regel als so eine Feier und wer uns eben als Familie nicht haben will, der muss damit leben, dass wir dann unsere Familien-/Paarzeit der Einladung vorziehen.


    Wenn man nur wenig bis gar keine Zeit zu zweit hat, dann wird man die vermutlich eher nicht einzeln verbringen wollen, also wir zumindest nicht und damit wäre dann die Feier einfach raus bei uns und wir würden alle nicht kommen, um evtl. eben noch ein wenig Zeit gemeinsam zu haben (die man ja sonst auf der Feier gehabt hätte).

    Ich kann nur wiederholen, dass die Einstellung der meisten Personen in meinem Umfeld eine andere ist.

    Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum man das nicht nachvollziehen kann,

    ??? Genau, weil ich euer "mit allen Zuhausebleiben" nicht nachvollziehen konnte, hatte ich doch nachgefragt. Und du hast mir ja eine Erklärung geliefert, die für mich zwar nachvollziehbar ist, was aber eben - siehe oben - in meinem Umfeld nicht so gehandhabt wird.

    Im Endeffekt muss das aber ja nun jede/r selbst wissen, wie sie/er mit derartigen Einladungen umgeht.

    Weil ich in 90% der Fälle nichts finde, was ich überhaupt essen kann, so dass es nicht gleich wieder rückwärts kommt z.B. deshalb sind solche Einladungen für uns eh Belastungen (was dann die Verträglichkeit natürlich noch reduziert).

    Wenn dem so ist, würdest du ja vermutlich eh entweder gar nicht erst in ein Restaurant eingeladen werden oder würdest von vornherein absagen, oder?

    (BTW: ich schrieb extra "Ich" - das war nicht auf andere Personen bezogen!)

    Für mich ist ein Hemd Verkleidung. Am besten noch mit Blazer.

    Puh... Trägst du denn nicht mal auf Hochzeiten, Beerdigungen,... Hemd und Sakko oder Anzug? Das fände ich dann schon zu "underdressed".

    Da habe ich auch wenig Interesse dran, von den Portionen in entsprechenden Restaurants werde ich sowieso nicht satt

    Ich gehe auch selten (und tatsächlich auch nicht sonderlich gerne) in derartige Restaurants. Aber wenn ich dahin eingeladen werde: Warum nicht? Wenn ich wüsste, dass ich dort nicht satt werde, würde ich halt vorher zuhause eine Kleinigkeit essen ;) .

    Sorry fürs OT MrsPace !

    Mach du als Lehrperson einfach einen vernünftigen Job, dann ist die Nachhilfe nicht nötig.

    Nee, ist klar, bei dir verstehen natürlich immer alle SuS alles... Komisch, ich hatte selbst als Schülerin Mathe-Nachhilfe, was aber sicherlich nicht daran lag, dass meine Mathe-Lehrkräfte ihren Job nicht "vernünftig" gemacht haben, sondern dass ich bzgl. Mathe einfach oft ein Brett vor dem Kopf habe. Die Nachhilfe, wo ich alles in Ruhe nochmal mit meinen Nachhilfelehrer*innen durchgesprochen habe, oder auch das Durchgehen des Lehrstoffs mit Mitschüler*innen, die in Mathe besser waren als ich, hat mir immer sehr geholfen und meine Noten haben sich verbessert.

    Und die eigenen Kinder müssen auch nicht zwingend Abi machen nur weil Mutti studiert hat.

    Nein, das sehe ich auch so. Hat aber mit den übrigen Themen hier im Thread überhaupt nichts zu tun.

    Da wäre ich dann auch raus. Verkleiden für einen Geburtstag? Nein danke.

    Tja, dann würdest du halt an einer Feier, die in einem gehobeneren Restaurant stattfindet, nicht teilnehmen; persönliches Pech :weissnicht:. Ich schätze mal, dass der/die Einladende, der/die in einem solchen Restaurant feiern möchte, dich gut genug kennen würde, um zu wissen, warum du absagst.

    Dass man schickere Kleidung mit "Verkleiden" gleichsetzt, finde ich allerdings etwas merkwürdig, aber ist halt deine Ansicht.

    Wenn ihr es nicht schafft ihnen direkt zu sagen, dass ihr die Kinder nicht dabei haben wollt und dann evtl. damit zu leben, dass keiner kommt, müsst ihr wohl mit Kindern leben.

    Wir hätten vermutlich ohne das Restaurant zu kennen die auch mitgebracht als sie so klein waren, jetzt wären wir vermutlich dann eher zuhause geblieben und zwar alle.

    Warum wärt ihr denn dann alle zuhause geblieben? Ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich kenne es aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis so, dass in einem solchen Fall (wo kein/e Babysitter*in gefunden wurde und/oder zu Feiern, wo Kinder sich nicht unbedingt wohlfühlen würden (und dazu würde ich einen Besuch in einem "schicken" Restaurant auf jeden Fall zählen)) halt nur ein Elternteil an der Feier teilnimmt. Aber dass dann gleich alle zuhause bleiben - quasi "aus Protest dagegen, dass Kinder unerwünscht sind" -, fände ich ziemlich albern; das würde in meinem persönlichen Umfeld niemand machen.

    Weisst du, wer die Maturarbeiten meiner Jugendlichen (also, die, die ich betreue) korrekturliest bevor sie bewertet werden? Ich. Genauso habe ich es an der Uni übrigens gelernt, ich habe nicht eine einzige Arbeit zur finalen Bewertung abgegeben, ohne dass sie vom Betreuer zuvor korrekturgelesen wurde.

    Das kenne ich überhaupt nicht so; weder dass Facharbeiten in der Schule von Lehrkräften vor der Abgabe korrekturgelesen werden, noch dass in der Uni etwas von Betreuer*innen aus der Uni gegengelesen wird. Vielleicht ist das in anderen Gegenden Deutschlands und in anderen Ländern anders, aber - wie gesagt - mir ist diese Vorgehensweise völlig unbekannt.

    Warum sollte ich keine Nachhilfe bezahlen, wenn mein Kind Hilfe braucht.

    Nur weil andere diese finanziellen Mittel nicht haben??

    Sehe ich auch so. Zudem gibt es auch die Möglichkeit für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, aus dem "Bildungspaket" Nachhilfe finanziert zu bekommen (Bildung & Teilhabe | Familienportal des Bundes). Das wird an meiner Schule gerade von Migrant*innen und eben SuS, deren Eltern nicht viel Geld haben, gerne genutzt.

    Nur aus Interesse wüsste ich gerne, wie das in den einzelnen Bundesländern geregelt ist

    In NDS endet das vierte Schulhalbjahr der Qualifikationsphase in der Woche vor dem Beginn der schriftlichen Abi-Prüfungen. Die Abiturient*innen brauchen dann nur noch für die Abi-Klausuren und ihre mündlichen Prüfungen in die Schule zu kommen. Dieses Jahr war ihr letzter Schultag der Donnerstag nach Ostern/den Osterferien, also der 13.04., und die Abiprüfungen begannen diese Woche Montag, 16.04.23, mit dem Fach Geschichte (für unsere BG-SuS war am Dienstag die erste Abi-Klausur in ihrem beruflichen Schwerpunkt, also z. B. Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen-Controlling oder Gesundheit-Pflege).

    EDIT: Die Entlassung der Abiturient*innen ist bei uns übrigens auch erst in der Woche vor Beginn der Sommerferien (dieses Jahr zwischen dem 29.06. und 01.07.) und kurz davor finden eventuelle mündliche Nachprüfungen in den schriftlichen Prüfungsfächern statt (26.06.-28.06.23).

    Terminplan fürs diesjährige Abi in NDS siehe hier: Termine für die Abiturprüfungen 2023 (schure.de)

    In BW haben die Schüler Unterricht bis zum schriftlichen Abitur, dann haben sie die schriftlichen Prüfungen und dann natürlich wieder Unterricht bis zu den mündlichen Prüfungen im Juni. Da findet ja auch noch Prüfungsvorbereitung statt.

    Und da die letzten Kurse auch noch für das Zeugnis relevant sind, wäre es seltsam, wenn das letzte Halbjahr nur die paar Wochen von Februar bis Ostern ginge. Es ist so schon kürzer als die anderen.

    Es ist hier in NDS schon lange so, dass das vierte Schulhalbjahr für die Abiturient*innen sehr kurz ist aufgrund der o. g. Regelung. Zu meiner eigenen Schulzeit hatten wir allerdings zwischen den schriftlichen und mündlichen Abi-Prüfungen noch Unterricht. Da fand aber keine Prüfungsvorbereitung mehr statt und deshalb kamen viele SuS gar nicht mehr in die Schule.

    Müsst ihr in NRW und Hessen eure Schüler bereits bis zu den schriftlichen Prüfungen um Ostern herum auch vollständig auf die mündlichen Prüfungen vorbereitet haben?

    Ja, ist in NDS auch so. Und was heißt "vollständig vorbereitet haben"? Im mündlichen Abi kann ja alles aus den vier Schulhalbjahren der Klassen 12 und 13 drankommen; darauf müssen sich die SuS schon selbstständig vorbereiten.

    In Sachsen-Anhalt suchen Berufsbildende Schulen regelmäßige Lehrkräfte der Fachrichtung Wirtschaft/Verwaltung. Idealerweise sollte man noch ein allgemeinbildendes Fach abdecken, wie Sozialkunde, Deutsch, Ethik oder Englisch.

    Ja nun, dann gibt es in dieser beruflichen Fachrichtung in Sachsen-Anhalt wohl nicht genügend grundständig ausgebildete Lehrkräfte. In NDS ist das nicht der Fall (gerade mit dem Unterrichtsfach "Politik" - das hier "Sozialkunde" entspricht - nicht). Ohne Unterrichtsfach/allgemeinbildendes Fach und als Quereinsteiger*in, der/die nur "Wirtschaftswissenschaften" anzubieten hat wie der/die TE, dürfte es hier in NDS seeehr schwierig werden mit einer Stelle. Das schrieb ich ja bereits mehrfach.

    Der/Die TE scheint im Übrigen aber ja auch ein Problem mit Sachsen-Anhalt zu haben:

    Jetzt habe ich noch Sachsen-Anhalt auf der Liste. (Will man das? :tot: )

    Ein Burnout ist nicht die psychische Erkrankung, die zu einer dauerhaften Dienstunfähigkeit führt. In der Regel für der zu einem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik, einer begleitenden Therapie und einem Wiedereinstieg nach einem Schulwechsel.

    Mit einem Burnout ist man vielleicht 6 Monate raus, aber nicht dDU.

    In meinen o. g. Fall war es aber tatsächlich so. Die Wiedereingliederung der Kollegin ist damals gescheitert.

    Danke, mit jemanden der mir in den Mund legt, dass ich der Meinung wäre physische Krankheiten wären keine echten Krankheiten, möchte ich auch nicht diskutieren. Das ist ekelhaft und wurde von mir an keiner Stelle so geäußert.

    Ich habe gesagt, dass ICH mich nicht in der Burnout Risikogruppe sehe.

    Du meinst "psychische" Krankheiten, nicht "physische", oder?

    Tja, genau deshalb hatte ich ja nachgefragt, weil man es so wie von Moebius formuliert verstehen konnte. Oder aber, dass du einen Burnout halt für dich selbst als unwahrscheinlich ansiehst (was ich - ehrlich gesagt - nicht nachvollziehen kann; du weißt doch jetzt noch nicht, wie es dir in einigen Jahren sowohl körperlich als auch psychisch gehen wird!) Meine Frage wurde von dir aber ja leider nicht beantwortet.

    Humblebee

    Deine Beispiele sind ja ein guter Grund diese Versicherung nicht abzuschließen. Mit 59 wird bei mir die Pension gut genug sein.

    Na, wenn du meinst. Ich sehe es anders.

    Ich wüsste gerne ein Beispiel, indem man als Lehrer Dienstunfähig ist, das Leben aber nicht quasi schon vorbei ist.

    Und nein, Burnout zählt nicht.

    Wozu zählt Burnout deiner Meinung nach nicht? Als Grund dienstunfähig zu werden/zu sein oder als Grund, dass man das Leben als "game over" betrachtet?

    Du möchtest weitere Beispiele? Ok, here we go: Eine Nachbarin wurde mit 59 aufgrund eines Schlaganfalls für dienstunfähig erklärt (mittlerweile - fünf Jahre später - geht es ihr aber wieder soweit gut), ein ehemaliger Kollege mit 60 nach einem heftigen Hörsturz und ebenso heftigem Tinnitus (auch ihm geht es nun - ca. acht Jahre seit der DU - wieder einigermaßen; er hat sich halt mit seiner Krankheit "arrangiert"). Für beide ist das Leben also auch mit Mitte bzw. Ende 60 auf keinen Fall "quasi vorbei". Ach, und unsere ehemalige Abteilungsleiterin ist tatsächlich aufgrund eines Burnout dienstunfähig geworden... Aber der "zählt" ja nicht...

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