Beiträge von Humblebee

    Eine Std fürs Klima ist nicht so lang. Zudem kann man die Zeit im ÖV nutzen.

    Wieso ÖV? Es ging doch um "motorisierte Zweiräder". Das war der vorausgegangene Beitrag:

    In Deutschland spricht man immer nur von Auto, Öpnv und eventuell Fahrrad. Dabei gibt es doch noch andere umweltfreundliche Verkehrsmittel, nämlich motorisierte Zweiräder. Da muss man nicht strampeln, fährt in der Regel schneller als mit dem Auto, bewegt nicht sinnlos eine bis zwei Tonnen, kann überall parken und verbraucht die Hälfte oder weniger an Benzin.

    Und eine Stunde bei Wind und Wetter auf einem solchen fahren zu müssen, finde ich schon lang.

    Wenn ich hier nochmal Kiggies Beitrag zu deinem Thread bzw. Fragebogen von vor zwei Jahren zitieren darf (Habilitationsprojekt in den Bildungswissenschaften (Thema: Binnendifferenzierung))

    Hallo,

    mal wieder zeigt es sich, dass die berufsbildenden Schulen hinten über fallen.

    Anzugeben ist nur die Berufsschule, die ist ein Teil von berufsbildenden Schulen/Berufskollegs.

    Bei der Frage nach den Klassenstufen war ich dann raus. Wüsste nicht, was ich da angeben sollte, bzw. man fragt sich, worauf die Frage abzielt.

    11-13 könnte man missverstehen als gymnasiale Oberstufe. Weder das duale System, noch die Techniker oder die Bildungsgänge der Berufsvorbereitung lassen sich da richtig einsortieren.

    Wirklich sehr schade, dass du dieselben Fehler nun wieder eingebaut hast.

    Sehe ich auch so. Ich habe kein Problem damit, wenn bei mir in der Klasse Mützen getragen werden. Warum auch? Das alte Argument, dass das später im Beruf oder an der Uni ja auch nicht gehe ist erstens falsch (zumindest so pauschal) und zweitens sind Schüler weder im Beruf noch an der Uni. Der Grad des Respekts drückt sich auch nicht über eine vorhandene oder nicht vorhandene Kopfbedeckung aus.

    Das sehe ich persönlich auch so. Nichtsdestotrotz wird dieses Argument in vielen Schulen als Begründung für ein Verbot von Caps, Mützen,... im Unterricht genutzt.

    Finde es sehr seltsam, mit dieser Einstellung ein Lehramtsstudium und den Vorbereitungsdienst aufzunehmen.

    Zumindest finde ich es seltsam, ein Lehramtsstudium und Referendariat für eine Schulform zu absolvieren, wo relativ klar ist, dass man in dieser Schulform auch jüngere SuS unterrichten wird.

    Ich komme mit Kindern auch nicht so besonders gut klar (Was nicht heißt, dass ich sie nicht mag!). Aber genau aus dem Grund habe ich ein Lehramt gewählt, wo ich ganz sicher nicht mit jüngeren SuS zu tun habe. Meine jüngsten Schüler*innen sind 15.

    Ich war mir während des Studiums nicht ganz sicher, hatte aber immer schon das Gefühl, lieber in der Oberstufe zu unterrichten. Dieser Verdacht hat sich dann im Referendariat bestätigt: Ich hasse den Unterricht in 5-7 und es würde mich totunglücklich machen, wenn das Teil (oder gar der Schwerpunkt) meines Jobs wäre.

    Nur interessehalber: Warst du dir denn im schon so sicher, dass du eine Planstelle an einem WBK bekommen würdest (oder ansonsten evtl. an einem BK)?

    Bedeutet Schulvorstand, dass du an einer Privatschule arbeitest?

    Nein, der "Schulvorstand" ist ein Gremium an öffentlichen Schulen in Niedersachsen (siehe hier:

    https://www.rlsb.de/themen/schulor…schulverfassung). §38a (1) NSchG:

    "Im Schulvorstand wirken der Schulleiter oder die Schulleiterin mit Vertreterinnen oder Vertretern der Lehrkräfte, der Erziehungsberechtigten sowie der Schülerinnen und Schüler zusammen, um die Arbeit der Schule mit dem Ziel der Qualitätsentwicklung zu gestalten."

    Wir haben in der FK 3 abgestimmt, aber unser Schulleiter sagte, wir müssen 4 schreiben, dass hätte der Schulvorstand so festgelegt.

    Darf der Schulvorstand also unsere Abstimmung einkassieren?

    Meines Wissens hat der Schulvorstand mit der Anzahl von Klausuren/Klassenarbeiten nichts zu tun und deshalb auch kein Mitspracherecht über deren Anzahl, sondern lediglich über die Ausgestaltung der Stundentafel. Die Aufgaben des Schulvorstandes finden sich in o. g. §38a des NSchG (das findest du hier: https://www.nds-voris.de/jportal/?quell…d.psml&max=true)

    Bei uns wird bei 8 Stunden am Tag schon Rücksprache mit den Kollegen gehalten. Da soll eine Unterrichtsstunde Mittagspause sein. Bei unseren Schülern ist das ja auch so.

    Nein, bei uns wird da keine Rücksprache mit den KuK gehalten, weil acht Stunden Unterricht am Stück - wie gesagt - an einer BBS absolut normal sind (auch für die SuS, insbesondere die in der Berufsschule, den Fachschulen und im BG). Unsere SuS haben ebenfalls keine längere Mittagspause; zwei Umfragen in den letzten 15 Jahren haben ergeben, dass die auch von den SuS nicht gewollt wäre (sie möchten stattdessen lieber bei Unterrichtsende nach der 8. oder 10. Stunde so schnell wie möglich nach Hause).

    Wie lang muss die Pause denn am Stück sein? Unsere großen Pausen sind keine 30 Minuten lang.

    Unsere auch nicht. An meiner Schule ist bis zur 10. Stunde Unterricht (acht Unterrichtsstunden am Stück sind für die Lehrkräfte an einer BBS völlig normal! - Ich hätte gedacht, dass dies auch an Gymnasien mittlerweile üblich ist!) und wir haben - da wir nur Doppelstunden unterrichten - nach der 2., der 4. und der 6. Stunde jeweils zwanzig Minuten Pause, nach der 8. Stunde nochmal 10 Minuten. Es gab mal vor etlichen Jahren einen Antrag in der Gesamtkonferenz, die Pause nach der 6. Stunde zu verlängern (auf 30 oder 40 Minuten; das weiß ich gar nicht mehr so genau), aber dieser Antrag wurde abgelehnt. Mir reichen die 20 Minuten Pause vollauf, muss ich sagen.

    Rein formal sicher richtig, aber in der Realität werden solche Stellen passend auf einzelne Personen ausgeschrieben. Guck Dir mal an wie detailiert die Stellenausschreibungen verfaßt werden. Ich denke z.B. daran, daß es im Berufsschulebereich eine bestehende langjährige Zusammenarbeit mit einer ganz bestimmten Prüfungskammer einer bestimmten IHK geben muß. Da ist klar, daß die Stelle paßgenau auf einen gewünschten Kandidaten ausgeschrieben ist.

    Das mag für viele A14-Stellen stimmen. Aber die A15-Stellen an meiner Schule sind nicht derart "passgenau" ausgeschrieben. Ansonsten hätten wir sicher nicht immer mal wieder Abteilungsleitungsstellen, die mit externen Bewerber*innen besetzt werden.

    Daher sehe ich es aber auch als meine Pflicht, mich durch jedwedes Unwetter durchzukämpfen, wenn auch Kollegen, die direkt neben der Schule wohnen, pünktlich zum Unterricht erscheinen können.

    Na, wie gut, dass zum einen u. a. in dem Landkreis, in dem meine Schule liegt, heute der Unterricht komplett ausfiel (also keine KuK - auch nicht die, die im Schulort wohnen - anwesend waren) und dass zum anderen mein Schulleiter ausdrücklich in seiner gestrigen Mail alle KuK aufgefordert hat nicht zur Schule zu kommen (siehe mein Beitrag Nr. 7 von gestern). Dienstpflicht hin oder her; scheinbar ist er der Ansicht, dass seine Fürsorgepflicht überwiegt.

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