Beiträge von Humblebee

    In der Sek1 ausschließlich Klassen >30 SuS, Sek2 immer 20-25 SuS.

    Lehrer ist halt nicht immer gleich Lehrer. Ich bin mir durchaus darüber bewusst, was ich leiste und stehe für eine entsprechende Besoldung ein. Aber das ist hier off-topic.

    Ich kann deinen Gedankengängen nicht folgen. Was hat dein zweiter Satz mit der Klassengröße zu tun?

    Aber das ist wirklich OT und ich bin jetzt auch 'raus aus diesem Thread.

    Wir haben die für uns ideale Kombination von beidem: wohnen am Stadtrand und sind genauso schnell in der Stadtmitte (wobei ich aber nicht wirklich "kulturinteressiert" bin) wie im Grünen.

    Wenn ich zwischen dem o. G. wählen müsste, würde ich mich aber ziemlich sicher fürs Landleben entscheiden. Mitten in einer größeren Stadt zu wohnen, hatte ich für 1,5 Jahre im Ref; das hat mir gereicht, ist absolut nicht meins (zu laut, zu unruhig, Parkplatzprobleme, ...).

    Ich gebe die Frage neugierdehalber auch nochmal weiter!

    Wenn ich eine etwas längere Nachricht an jemanden habe und die/den Empfänger*in nicht durch einen Anruf stören möchte, finde ich die Möglichkeit der Sprachnachrichten super. Für kurze Nachrichten bevorzuge ich alerdings auch das Schriftliche.

    Gebe die Frage auch nochmal weiter!

    Nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche frisch kochen; einige Gerichte friere ich aber auch ein (vieles, was eingeforen war, schmeckt mir allerdings aufgetaut nicht wirklich gut).

    Übers Handy Sprachnachrichten senden oder lieber schriftliche Nachrichten?

    Und, wie viele Beamte / Lehrkräfte kennt ihr, die tatsächlich 6 Kinder haben, das wird wohl auch die absolute Ausnahme sein? Das Maximum, das ich kenne, sind 4 (Zwillinge als Nachzügler).

    Richtig. Ich kenne einen einzigen ehemaligen Kollegen, der zwölf Kinder hatte; allerdings nur zwei eigene, die anderen waren Pflegekinder. Vier Kinder haben allerdings mehrere Lehrkräfte in unserem Kollegium.

    Das ist wegen der Studiendauer schon echt nochmal krasser als GS und MS...

    In NDS gibt es übrigens gar kein Studium des Lehramts "Hauptschule" (die ja den "Mittelschulen" in BY entsprechen). Hier kann man nur die Lehrämter "Grundschule", "Haupt- und Realschule" (wobei es immer weniger reine Hauptschulen und Realschulen in NDS gibt; sehr viele wurden in den letzten Jahren in "Oberschulen" zusammengefasst), "Gymnasium", "Berufsbildende Schulen" und "Sonderpädagogik" studieren.

    Ehrlich gesagt, bin ich mit meiner Schule, was die Ausstattung, unsere Schulsozialarbeit und die Kolleg*innen, mit denen ich zusammenarbeite, angeht, prinzipiell zufrieden. Ich gehe am Wochenende noch mal in mich und überlege, was mir für meine "Traumschule" noch fehlt bzw. ich gerne anders organisiert hätte!

    So Quizze und sowas mache ich auch nicht.

    Ich mache ab und zu Kreuzworträtsel, Wortsuchrätsel, Kahoots o. ä. (eher in Englisch, aber auch in Wirtschaft). Rätselvorlagen finden sich des Öfteren auch in den Lehrermaterialien zu den Lehrbüchern, die wir benutzen, oder in den "HOT"-Heften vom Westermann-Verlag o. ä. Insbesondere die SuS in den Vollzeitbildungsgängen mögen solche Rätsel ganz gern mal zwischendurch; auch gern zum Abschluss eines Themenbereichs bzw. einer Unterrichtsreihe.

    Viele haben aber wohl nicht die Qualität dafür. Wer viel vorbereiten muss, das ist für mich ähnlich wie sehr viel trainieren zu müssen für einen sportlichen Wettkampf oder viel Lernen zu müssen fürs Examen- in Ermangelung des Talents.

    Das musst du mir bitte mal näher erläutern! Du meinst also, wenn ein/e Sportler/in viel für einen Wettkampf trainiert, fehlt ihm/ihr eigentlich das Talent für diese Sportart? Und genauso sei jemand als Lehrkraft nicht geeignet, der/die keine "Türschwellendidaktik" macht/machen möchte? Seltsamer Gedankengang.

    Ich muss sagen, ich "übernehme" mich bei der Unterrichtsvorbereitung auch nicht (mehr); 50-Stunden-Wochen tue ich mir definitiv nicht an. Ich habe nämlich mittlerweile gerade in Englisch, aber auch in Wirtschaft einen guten Fundus an Materialien, so dass ich, wenn ich diese AB u. a. verwende oder im Lehrbuch arbeite, nicht akribisch vorbereiten muss. Andererseits gibt es aber ja auch immer mal neue Unterrichtsinhalte - insbesondere in Englisch im BG in Klasse 12 und 13 -, komplett neue Lehrbücher oder ich werde auch immer mal wieder in Bildungsgängen eingesetzt, wo ich noch nie unterrichtet habe; da muss ich natürlich die Unterrichtsstunden genauer vorbereiten. Und das ist auch gut so, denn ansonsten würde ich mich tatsächlich in meinem eigenen Unterricht langweilen.

    Zu der Verbeamtung kann ich leider ebenfalls nichts sagen. Zum einen kenne ich niemanden, bei der/dem es Probleme wegen der Erreichung der Höchstaltersgrenze gab, zum anderen ist dein Fall wirklich speziell. Von daher kann ich mich nur ebenfalls der Empfehlung von CDL anschließen, dir eine/n Fachanwalt/anwältin zur Beratung und Unterstützung zu suchen.

    Was die Kontaktaufnahme mit für dich in Frage kommenden BBSn angeht, stimme ich Seph zu: Eine "Initiativbewerbung" ist m. E. nie verkehrt. Es war es schon damals, als ich mein zweites Staatsexamen absolviert hatte (das war im Frühjahr 2003), üblich, dass die angehenden Lehrkräfte bei den verschiedenen BBSn angefragt haben. Und ich habe noch heute die Aussage eines Schulleiters einer BBS, bei der ich vorstellig geworden war, im Ohr, der sagte: "Wenn Sie gerne zu uns kommen möchten, schaffen wir Ihnen eine Planstelle!".

    Wirklich offene Stellenausschreibungen sind, zumindest hier in Ostfriesland, sehr selten.

    Ist das wirklich so? Wenn ich mir die auf "eis-online" ausgeschriebenen Stellen für Theorielehrkräfte so ansehe, finden sich - Stand heute - auf den sieben Seiten drei Planstellen mit der beruflichen Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften" an BBSn in Ostfriesland (Emden, Aurich und Leer), allerdings alle mit dem Unterrichtsfach "Politik".

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