Beiträge von Humblebee

    Lohnt sich Teilzeit wirklich ?

    Ja, für mich persönlich schon. Nämlich genau aus dem von dir genannten Grund (plus dem, was CDL schrieb): mehr Freizeit, mehr Lebensqualität. Man muss aber wirklich darauf achten, dass man nicht genauso viel arbeitet wie vorher. Bei mir klappt das gut.

    Es gibt nur eine Form der Teilzeit, die sich lohnt: Das Sabbatjahr.

    Für dich vielleicht, für mich käme das nicht infrage.

    Unsere SL verlangt in einem solchen Fall (krank bis zu den Ferien) definitiv immer eine Gesundmeldung und sagt, dass sie sonst die Ferien mit als Krankenzeit dazurechnen muss!

    Da bin ich mir sehr sicher, dass deine SL die Ferien nicht mit dazurechnen darf! Wenn du gemäß einer AU bis zum Tag X krankgeschrieben bist, bist du doch automatisch ab dem auf Tag X folgenden Tag wieder arbeitsfähig. Egal, ob da nun Ferien sind oder nicht (Ferien sind ja schließlich "unterrichtsfreie Tage").

    Bei uns ist meines Wissens noch nie eine per Mail eingegangene Krankmeldung übersehen worden oder "verschütt gegangen", denn wir haben eine eigens für Abmeldungen eingerichtete E-Mail-Adresse. Ich finde dieses System bei einem großen Kollegium auf jeden Fall besser, als wenn ich als Lehrkraft extra bei den Vertretungsplaner*innen anrufen müsste. Telefonische Abmeldungen wären bei uns auch allein deswegen nicht praktikabel, weil sehr viele KuK in mehreren Abteilungen eingesetzt sind und sich dementsprechend evtl. bei zwei oder noch mehr Vertretungsplaner*innen abmelden müssten (jede der fünf Abteilungen hat zwei Personen - Abteilungsleiter*in und Stellverteter*in -, die u. a. für Stunden- und Vertretungsplanung der jeweiligen Abteilung zuständig sind).

    5 Min vor Unterrichtsbeginn? Na ich hoffe, dass das die absolute Ausnahme ist, bei uns ist krankmelden bis 6.15h angesagt.

    Sonst hat der Vertretungskoordinator auch keine Chance mehr, dass zu planen, da er/sie ja selbst Unterricht hat.

    Zwar finde ich 5 Min. vor Unterrichtsbeginn auch sehr spät (kommt bei uns m. E. auch so gut wie nie vor), aber 6:15 Uhr wiederum sehr früh. Wir sollen uns bis ca. eine Dreiviertelstunde vor Unterrichtsbeginn - bis 7:30 Uhr (Beginn ist um 8:10 Uhr) - per Mail abmelden. Um 6:15 Uhr würde noch keiner unserer Vertretungsplaner*innen "in Aktion treten".

    Mein intensives Englisch-Studium hat sich definitiv negativ auf mein Deutsch ausgewirkt.

    Das kann ich für mich nicht bestätigen. Ich würde mal von mir behaupten, dass ich sowohl in der deutschen wie auch der englischen Grammatik, Rechtschreibung usw. recht gut "aufgestellt" bin. Allerdings kenne ich im Englischen dadurch, dass ich dieses Fach unterrichte, einfach viele Grammatikregeln. Das ist im Deutschen nicht der Fall (da mache ich sehr viel wohl einfach "instinktiv" richtig).

    nein, die Beihilfe und die Versicherung scannen die Rechnungen und vernichten sie dann.

    Ich mache Beihilfe für zwei, da käme an Papier schon was zusammen.

    Ok, das ist was anderes und ist hier in NDS bisher nicht der Fall gewesen. Ich habe allerdings zuletzt Anfang dieses Jahres Beihilfe beantragt (bei der PKV noch gar nichts eingereicht, weil es sich bisher nicht lohnte aufgrund der Beitragsrückerstattung) und da bekam ich die eingereichten Unterlagen zurück. Evtl. wurde das hier mittlerweile auch geändert.

    Ich scanne alles und schicke die Originale an Beihilfe und Versicherung. Aktenordner sehen einfach hässlich aus …

    Mal abgesehen davon, dass ich Aktenordner keineswegs hässlich finde: Du bekommst aber doch die Rechnungen von der Beihilfe mitsamt Bescheid wieder zurückgeschickt. Oder ist das in NRW nicht der Fall? Und wenn doch: Wirfst du dann direkt alles weg?

    Ich habe die Arztrechnungen, Beihilfebescheide etc. bisher immer etwa sechs bis acht Jahre aufbewahrt. Da ich nicht so viele habe (meist nur wenige Arztbesuche pro Jahr, nehme selten verschreibungspflichtige Medikamente,...), bleibt die Menge überschaubar.

    Naja, in den Ferien muss ich dann noch eine Kinderbetreuung finden, das ist deutlich mehr Stress, deshalb bleibe ich dabei, meine Arzttermine werde ich immer vormittags an meinen freien Tagen legen, wird der Stundenplan geändert, hat der Stundenplaner Pech (wobei bei uns niemand wagen würde ohne Absprache freie Tage überhaupt nur ansatzweise zu ändern).

    Dir ist schon klar, dass ich das auf mich persönlich bezogen habe? Daher habe ich den Beitrag in der "Ich"-Form geschrieben ;) . Ich habe ja keine Kinder, ergo auch nicht die von dir geschilderten Probleme. Dass du das anders handhabst, mag ja sein.

    Scheinbar aber auch noch woanders üblich und vor allem einfach ehrlich, denn auch Ärzte brauchen Feierabend und mit den Sprechzeiten sind sie trotzdem selten vor 18/19 Uhr raus.

    Mag ja sein, dass die auch woanders üblich sind, hier aber halt nicht. Natürlich nehmen sich die Ärztinnen und Ärzte aber auch ihren Feierabend (wären ja blöd, wenn nicht!), aber sie bieten dann eben bspw. keine Akutsprechstunden an, haben mittags längere Schließzeiten (z. B. vormittags von 8 bis 12 Uhr geöffnet und dann zwei-/dreimal die Woche nachmittags von 16 bis 18 Uhr) und definitv keine Sprechzeiten an Samstagen.

    Kontrolltermine bei (Fach)Ärzt*innen nehme ich übrigens fast immer in den Ferien. Da bin ich dann ja flexibel bzgl. der Zeiten und kann auch Vormittagstermine nehmen, wenn da gerade beim Zahnarzt, Gynäkologen, ... was frei ist, und für mich selber bedeutet es weniger Stress, als wenn ich noch nachmittags nach der Schule einen Arzttermin wahrnehmen muss.

    DArum ging es ja, das ich sie genau deshalb eben in die Zeit lege und nicht außerhalb der regulären Unterrichtszeit legen kann und dann bei einer Stundenplanänderung eben der Schule nicht zur Verfügung stehe. Womit wir wieder am Anfang des Threads wären und es wie man sieht somit völlig berechtigt ist, dass die TE genervt ist bzw. trotz nun Unterricht da den Termin wahrnehmen wird.

    Auch da kann ich nochmal wiederholen: Ich halte das "Genervtsein" aufgrund von Stundenplanänderungen generell für nicht unbedingt berechtigt, denn die sind halt nun mal oftmals notwendig (und - wie man hier im Thread ja lesen konnte - bei fast allen an der Tagesordnung). Allenfalls der kurzfristige Termin zur Umsetzung des neuen Stundenplans ist m. E. ein Grund genervt zu sein. Nichtsdestotrotz - auch das wurde hier ja mehrfach betont - sollte es eigentlich überhaupt kein Problem sein, wenn der/die TE mit der SL spricht, den Arzttermin trotz nun Unterricht wahrzunehmen.

    Davon abgesehen, sind solche Öffnungszeiten wie die deiner Hausarztpraxis - wie ich bereits schrieb - hier in der Stadt und auch in den Landkreisen drumherum ungewöhnlich. Alles in allem kann und konnte ich persönlich auch unter Berücksichtigung unserer regulären Unterrichtszeit (wenn ich dabei vom Ende der 8. Stunde um 15:10 Uhr ausgehe und meiner Fahrzeit von max. 45 Minuten) also problemlos Arzttermine außerhalb der Unterrichtszeit an Nachmittagen machen.

    Hängt ja vom Arbeitsweg ab, bei mir würde es außerhalb der regulären Schulzeiten nicht reichen, außerhalb meiner Unterrichtszeiten vermutlich schon, denn die beginnen ja später.

    Wie früh beginnt denn bei euch die reguläre Schulzeit bzw. wie lang ist dein Arbeitsweg, dass du nicht mal um 6 Uhr früh zum Arzt gehen könntest?!?

    auch die Samstagssprechstunde, genau wie die späteren Sprechzeiten machen sie einfach nicht mehr.

    Samstagssprechstunden gibt es hier in der Gegend überhaupt nicht (und gab es auch nie). Wer am Wochenende erkrankt, für den gibt es einen hausärztlichen Notdienst. Früher haben sich die Hausärzt*innen in der Gegend diesen geteilt, so dass jede/r mal an einem Wochenende dran war; mittlerweile gibt es vielfach "Notfallpraxen".

    Mal davon abgesehen, dass die letzten Termine so weit ich weiß um 15 Uhr vergeben werden, ja, dann müsste ich innerhalb der regulären Unterrichtszeit aus der Schule gehen, denn ich muss ja auch noch hin zum Arzt. Nützt mir ja nichts, wenn der Termin außerhalb der Zeit ist, aber ich nicht vor Ort.

    Nein, das ist wohl wahr. Ich kann mich nur wiederholen, dass ich es für eine Arztpraxis absolut "arbeitnehmer*innenunfreundlich" finde, nicht wenigstens zweimal die Woche auch nach 16 Uhr oder noch später Termine zu vergeben!

    Zum Glück scheinen die Hausarzt- und Facharztpraxen hier in der Umgebung, die ich so kenne, das ähnlich zu sehen. Gerade in den letzten ca. 10 Jahren sind da so einige dazu übergegangen, einen "langen Tag" anzubieten. Bei meiner Hausarztpraxis ist das seit ca. drei Jahren der Dienstag, wo sie bis 19:30 Uhr (statt 18 Uhr) geöffnet haben. Dafür schließen sie nun montags, dienstags und donnerstags mittags schon eine halbe Stunde früher (um 12 statt 12:30 Uhr).

    Es ging darum, ob ich immer außerhalb der regulären Unterrichtszeit Termine machen kann und nein, das kann ich eben genau dann nicht.

    Eine Akutsprechstunde brauche ich ja nur mit akuten Sachen, dann gehe ich eh nicht zur Schule.

    Nützt mir also bei Terminen nichts!

    Also vor 16 Uhr bedeutet für dich "außerhalb der regulären Unterrichtszeit"? Wie lange dauert die denn bei euch? Wäre es denn noch innerhalb der regulären Unterrichtszeit, wenn du bspw. um 15:30 Uhr einen Termin bei dieser Hausarztpraxis hättest? A8ßerdem bleibt die Frage (daher hatte ich meinen Beitrag nochmal geändert): Hat dein Hausarzt/deine Hausärztin denn wirklich jeden Tag ab 16 Uhr Akutsprechstunde? Wenn ja, ist das m. E. - wie bereits erwähnt - eine sehr merkwürdige Regelung.

    Aber du hast ja eh zwei "freie Tage" pro Woche (darauf hast du doch in der letzten Zeit ständig hingewiesen). Dann sollte es mit den Hausarztterminen ja eigentlich für dich kein Problem sein, weil du sie auch morgens machen kannst.

    Unser Hausarzt ist extremer Frühaufsteher und wenn man dann um 6 Uhr auf der Matte steht, dann kommt jede(r) schnell und spontan dran. Glücksfall. Und dann nur 5 Minuten weg. Doppelplusguter Glücksfall.

    Ui, 6 Uhr ist aber tatsächlich seeehr früh! Aber das ist natürlich auch eine gute Sache, gerade wenn man noch vor Arbeitsbeginn zum Arzt möchte!

    Also unsere Hausarztpraxis hat maximal bis 16 Uhr auf, danach nur Akutsprechstunde, also ohne Termin.

    Ähm, dann hat sie aber doch trotzdem geöffnet, vergibt aber halt nach 16 Uhr keine Termine mehr, richtig? Und ist das tatsächlich täglich der Fall? Finde ich eine etwas seltsame Regelung, muss ich sagen. Meiner Meinung nach sollten Nachmittagstermine doch eher für diejenigen, die bis nachmittags an ihrem Arbeitsplatz sind, vorgehalten werden und daher die Akutsprechstunden für die akut Erkrankten dann lieber auf den Vormittag gelegt werden. Aber na ja, Praxismanagement halt...

    Eine Hausarztpraxis hier in der Nähe hat übrigens ebenfalls dreimal die Woche Akutsprechstunde: einmal morgens von 8 bis 9, dann an einem Tag von 11 bis 12:30 und noch einmal nachmittags von 16:30 bis 18:30 Uhr; vorher bzw. hinterher haben sie aber trotzdem noch Terminsprechstunden. Meine Hausarztpraxis bietet hingegen gar keine Akutsprechstunden an. Dort kann man nur mit Termin vorstellig werden, erhält diese aber - wie gesagt - i. d. R. in akuten Fällen noch am selben oder spätestens am nächsten Tag (zumindest in dringenden Fällen; ansonsten kann ich ja eh nur hingehen, wenn ich Zeit habe, also auch ruhig mal einige Tage warten)

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