Herzlichen Glückwunsch
und viel Erfolg bei der Stellensuche!
Beiträge von Humblebee
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Ah ok, im Technikbereich und auch in der Region Braunschweig kenne ich mich nicht aus. Deshalb schrieb ich ja, dass ich in meiner Region keine BBS ohne Berufsschule kenne
. Diese "Technikakademie"in BS ist aber ja auch eine sehr kleine Schule mit nicht mal 300 SuS, die lediglich die "Fachschule Technik" umfasst. -
Selbst wenn es eine Berufsschule dort gibt, heißt es ja nicht dass man dort eingesetzt wird.
Nein, natürlich nicht, das ist ja wieder was anderes. Ich schrieb ja schon mehrfach, dass ich selbst auch in einer ganzen Reihe von Schuljahren überhaupt nicht in der Berufsschule sondern ausschließlich in Vollzeitbildungsgängen eingesetzt war. Ich glaube, in den über 19 Jahren, die ich nun schon an meiner Schule bin, gab es nur sechs oder sieben Schuljahre, wo ich Englisch in der Berufsschule unterrichtet habe (Wirtschaft habe ich dort tatsächlich in all den Jahren nur ein einziges Mal unterrichtet).
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Lernbereich so ähnlich wie Lernfeld nur z.B. im beruflichen Gymnasium
Witzig, bei uns sind "Lernbereiche" der "Hauptbereich", in dem es noch eine zusätzliche Durchschnittsnote gibt. Bspw. werden in meiner BFS-Klasse die Fächer Deutsch, Englisch, Politik, Sport und Religion auf dem Zeugnis natürlich mit einer einzelnen Note ausgewiesen, darüber steht aber noch die Durchschnittsnote für diesen "berufsübergreifenden Lernbereich". Zudem gibt es noch den "berufsbezogenen Lernbereich", unterteilt in "Theorie" und "Praxis" mit den einzelnen Lernferldern.

Im BG gibt es in NDS gar keine Lernfelder o. ä., sondern - wie im allgemeinbildenden Gymnasium - "Fächer".
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Unter Fachlehrern in Hessen verstehe ich alleinig Leute, die einen Meister (ich glaube sowas wie Techniker geht mittlerweile auch) haben, und den berufspraktischen Unterricht in der Berufsschule übernehmen. Für die ist m.W. bei A10 Schluss.
Ob es sowas auch beim Wirtschaftszweig gibt, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht.Wie @golum schon schrieb, heißen diese KuK in NDS "Fachpraxislehkräfte" (und werden mit A9 besoldet; über A10 oder A11 kommen die m. E. nie hinaus), die es aber meines Wissens im kaufmännisch-verwaltenden Bereich bzw. in der Fachrichtung "Wirtschaft" tatsächlich nicht mehr gibt. Bis etwa 2015 hatten wir an meiner Schule noch Fachpraxislehkräfte, die Fächer/Lernfelder wie "Bürotechnik" oder "Bürokommunikation" unterrichtet haben. Diese Fachpraxis-KuK sind aber mittlerweile alle im Ruhestand und es werden meiner Meinung nach in NDS keine neuen Lehrkräfte für diesen Bereich mehr eingestellt.
Aber Fachpraxislehrkräfte unterrichten in NDS nicht in der Berufsschule (da gibt es meines Wissens gar keinen "berufspraktischen" Unterricht, denn für die Praxis ist ja der Ausbildungsbetrieb zuständig), sondern fast ausschließlich in Vollzeitbildungsgängen wie den Berufsfachschulen und den Berufseinstiegsklassen.
Es gibt "Berufsschullehrer", die nie Berufsschullehrer waren, weil es an ihrer berufsbildenden Schule keine Berufsschule gibt

Das allerdings ist mir bisher hier noch nicht untergekommen. Ich kenne keine BBS hier in der Gegend, an der es keine Berufsschule, sondern ausschließlich Vollzeitbildungsgänge gibt.
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LF kenne ich, der Rest sag mir nix
Geht mir genauso. Hier in NDS gibt es aber statt "LM" und "LB" (das sind vermutlich "Lernbereiche", oder?) auch noch "LG" ("Lerngebiete", z. B. in der Fachoberschule) und "QB" ("Qualifizierungsbausteine" in der Berufseinstiegsschule)
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Ich war auch schon 30, als ich ins Ref gestartet bin
und fand die 18 Monate gerade richtig. Allerdings hatte ich - im Gegensatz zu dir Flo123 - vorher noch nicht an einer Schule gearbeitet und hatte nur im Studentenjob in der freien Wirtschaft gearbeitet.BTW: Was ist denn dieses "Brücken bauen"? Eine Art Nachhilfe/Lernunterstützung für Berufsschüler*innen?
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Das hängt wahrscheinlich auch mit den Fächern zusammen. Im Wirtschaftsbereich ist fast nie der Quer-/Seiteneinstieg offen, so dass da viele die 52 Wochen machen und ein normales Lehramtsstudium.
Unsere Technik-LuL sind zum größten Teil QE/SE mit Berufserfahrung und nur manchmal mit echtem Lehramtsstudium und diese häufig mit Ausbildung vorher.
Stimmt, im Wirtschaftsbereich gibt es auch in NDS meines Wissens nur weniger Quereinsteiger*innen. Aber zumindest an meiner Schule sind auch die KuK im Technikbereich nicht zum größten Teil über den Quereinstieg in den Schuldienst gekommen; wir haben doch recht viele Theorie-KuK, die die beruflichen Fachrichtungen Metalltechnik, Elektrotechnik oder Bautechnik plus ein Unterrichtsfach auf Lehramt BBS studiert haben.
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Ich würde dir nicht empfehlen, ein verkürztes Ref in einem dir nicht bekannten Bundesland zu machen. Einmal kennst du dich dort gar nicht aus. Zum anderen wird die Rückkehr nach Bayern schwieriger werden
Ich auch nicht. Aber nicht nur aus dem Grund, dass du in ein dir unbekanntes BL ziehen müsstest und die Rückkehr nach Bayern schwierig werden könnte, sondern weil ich einfach finde, dass ein Jahr für das Ref zu wenig sind- Ich war damals in der ersten Gruppe, für die in NDS das Ref auf 18 Monate verkürzt wurde und fand schon damals, dass dies das untere Limit sei, um sich "vernünftig" in den Beruf einzufinden. Aber das ist natürlich mal wieder Ansichtssache.
Da würde mit einem überlaufenen Fach wie Wirtschaft nicht riskieren.
Ist Wirtschaft wirklich in Bayern (oder beziehst du dich auf Hessen?) so überlaufen? Den Eindruck habe ich zumindest hier in NDS nicht. Natürlich werden BBS-Lehrkräfte mit der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften nicht so händeringend gesucht wie z. B. diejenigen mit Elektrotechnik, aber von "überlaufen" kann hier nicht die Rede sein.
Außerdem ist es Brandenburg.... 12 Monate dort verbringen?
Was wäre daran so schlimm?
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Humblebee ja bin mir sicher. In Hessen kommt es auf die jeweilige Uni an. Kassel verlangt z.B 52 Wochen Praktikum, aber in Frankfurt ist das keine Voraussetzung und nach dem Wipäd Master kann man direkt ins Ref gehen.
Das finde ich wirklich verrückt, dass es da keine einheitlichen Regelungen gibt! Hier in NDS ist es egal, wann genau man dieses einjährige Praktikum macht (also ob vor oder nach dem oder auch während des Studiums), aber vor Beginn des Ref muss man auf jeden Fall die erforderliche berufspraktische Tätigkeit nachweisen; egal, an welcher Uni man studiert. In der beruflichen Fachrichtung Pflege- und/oder Gesundheitswissenschaften ist m. E. sogar eine einschlägige Berufsausbildung erforderlich, da reicht also ein einjähriges Praktikum nicht aus.
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Und zum LuL-Mangel ein Artikel aus der FAZ -> Tipp: Schnell lesen! Noch ist der Artikel frei, aber die verschwinden schnell hinter der Bezahlschranke.
Ich kann ihn schon nicht mehr öffnen wg. der Bezahlschranke.
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hinti : Bist du dir wirklich sicher, dass du in Hessen für das Studium des Lehramts an beruflichen Schulen keine berufspraktische Tätigkeit nachweisen musst? Ich meinte, dass ich hier mal etwas anderes darüber gelesen habe. Kann mich aber irren.
Mit nur den 52 Wochen Praxis kenne ich persönlich niemand.
Ich schon. An meiner Schule haben eine ganze Reihe von Theorielehrkräften lediglich die o. g. einjährige berufspraktische Tätigkeit vor dem Referendariat absolviert. Ich selber übrigens auch: Ich habe nach meinem Abi eine zweijährige berufsqualifizierende BFS besucht und anschließend ein Jahr lang in zwei verschiedenen Betrieben die fürs Studium Lehramt BBS erforderlichen kaufmännischen Berufspraktika absolviert. Zudem habe ich während des Studiums in einem Büro gearbeitet (während der Semesterferien oft täglich, während der Semester ein- bis zweimal die Woche nachmittags oder - je nach meinem "Stundenplan" an der Uni - auch mal einen Tag ganztags).
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mehrjährigem Zwangs-Berufspraktikum (für die berufsbildenden Fakulten in der Berufsschule)
Mehrjährig? Soweit ich weiß, muss die nachzuweisende berufspraktische Tätigkeit (die im Übrigen sehr viele meiner KuK schon durch eine Berufsausbildung im dualen System erfüllt haben) einen Umfang von 52 Wochen - also einem Jahr, nicht mehreren - haben.
Viele Quereinsteiger im mittleren Alter wechseln nur zur Schule, weil die bessere Hälfte auch Lehrer ist und damit lange gemeinsame Urlaube möglich sind.
Echt? Lass' mich überlegen,.. Da kenne ich genau: null. EDIT: Genau so wenige kenne ich übrigens, die "mit 60 mit fast vollen Bezügen oder tollen Abfindungen in den Vorruhestand" gehen
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Es gab bei uns früher eine ähnliche Regelung für den Reformationstag.
Für den Besuch eines GoDi konnte man als Schüler:in vom Unterricht befreit werden. Der GoDi war direkt neben der Schule. Vorher und hinterher hatte man Unterricht.
Bei uns konnte man sich zu meiner eigenen Schulzeit, an meiner Ausbildungsschule und auch an der Schule, wo ich jetzt tätig bin, früher für den Reformationstag komplett freistellen lassen. Lag aber auch daran, dass die SuS (abgesehen von der Grundschule und der zu meiner Schulzeit noch existierenden "Orientierungsstufe") aus verschiedenen Orten in den Schulort kamen, und daher weder vor noch nach dem Gottesdienst noch in der Schule hätten erscheinen können.
Viele SuS sind meiner Meinung nach im Endeffekt gar nicht zur Kirche gegangen, sondern haben den freien Tag zuhause verbracht
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Lehrkräften aller Schulformen
Auflistung der Schulformen
In der Umfrage tauchen doch lediglich "Grundschule" und "Oberschule (Gymnasium oder Integrierte Gesamtschule)" auf!? Da fehlen also z. B. Förderschulen, Realschulen, Hauptschulen, Mittelschulen, ... und wie sie in den einzelnen Bundesländern jeweils heißen mögen, und vor allem die beruflichen/berufsbildenden Schulen.
Wäre es nicht evtl. geschickter, das Ganze nach "Grundschule", "weiterführende Schule" (und dort mit Eintragungsmöglichkeit, um welche Schulform es sich genau handelt) und "berufliche Schule" zu unterteilen?
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Ich kann dich beruhigen: Natürlich ist das Wissen aus dem beruflichen Alltag immer Gold wert, aber ich kenne eine Reihe von Lehrkräften an beruflichen Schulen, die keine Berufsausbildung im dualen System absolviert haben und trotzdem gut klarkommen.
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Ich mag mich irren, aber ich glaube, wir haben hier im Forum keine User*innen, die in Brandenburg an einer beruflichen Schule tätig sind.
ich für Brandenburg die Aussage habe, dass ich es dort aufgrund der erfüllten Voraussetzungen auch in 12 Monaten machen könnte
Welche "erfüllten Voraussetzungen" meinst du denn? Gemäß des brandenburgischen MK dauert das Ref dort generell nur ein Jahr: https://mbjs.brandenburg.de/bildung/lehrer…ueberblick.html
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Eine Frage an die Lehrkräfte Berufsbildender Schulen: ihr habt doch regelmäßig mit Azubis zu tun.
Nö, nicht unbedingt. Ich unterrichte seit über 19 Jahren mit einem Großteil meiner Stunden in Vollzeitklassen - also nicht in der Berufsschule/Teilzeitklassen - und habe daher nur sehr unregelmäßig "mit Azubis zu tun"
.Daher kann ich diese Fragen
Sind sich die jungen Männer und Frauen bewusst, was sie später verdienen werden, was Teilzeit für die Rente bedeutet und wie man dafür sorgt, dass alleinerziehen nicht den finanziellen Ruin bedeutet?
auch nicht wirklich beantworten, denn ich weiß nicht, ob sie sich dessen bewusst sind.
Was ich allerdings weiß, ist dass von unseren Azubis/Berufsschüler*innen die meisten älter als 16 Jahre sind (du schriebst ja in deinem nächsten Satz von "16-jährige"); ich würde meinen, die meisten "unserer" Jugendlichen sind durchschnittlich mittlerweile 17 bis 18 Jahre alt, wenn sie in eine Ausbildung starten (weil die meisten mind. bis zur 10. Klasse eine allgemeinbildende Schule und/oder im Anschluss an den Besuch der allgemein- noch eine berufsbildende Schule besuchen). Zudem gibt es bei uns immer mal wieder Berufsschülerinnen, die bereits Mutter und des Öfteren auch alleinerziehend sind, und für die ihre Situation trotzdem nicht den "finanziellen Ruin" bedeutet (denn sie kommen - laut eigener Aussage - mit familiären/elterlicher und staatlicher Unterstützung einigermaßen über die Runden). Wie es für diese jungen Mütter allerdings in der Zukunft weitergehen wird, kann ich natürlich nicht sagen.
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Ich kenne bei uns niemanden, der Elterngespräche kürzer als 30 min ansetzt. Eher 45 min.
"Elterngespräche" finden aber ja i. d. R. nicht am Elternsprechtag statt, oder?
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Kein AU --> Was möchtest du uns damit sagen? Ich habe seit Jahren keine AU.
"kein Ausbildungsunterricht" nehme ich an. (Nicht zu verwechseln mit der "Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung"
).
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