Beiträge von Humblebee

    Och bitte, das kannst du doch wohl selber für dich definieren! Langsam wird's echt albern!

    Aber bitte, wenn ich dir damit einen Gefallen tue: "richtig krank" heißt für mich zum Beispiel (!) Fieber haben, sich total schlapp und matt und müde fühlen, starken Husten haben, heftige Hals- und/oder Kopfchmerzen (oder anderswo im Körper Schmerzen) haben etc. pp.

    Sich also insgesamt in einem so kranken Zustand zu befinden, dass man a) nicht zur Arbeit geht und b) sich einige Tage im Bett auskurieren muss. Statt eben sich nach draußen zu begeben um einzukaufen.

    Hinsichtilich des Maske-Tragens sehe ich es etwas anders, aber bzgl. deines letzten Absatzes gebe ich dir absolut recht Meer .

    s3g4 : Es ist doch völlig egal, ob es nun um Corona oder sonstige Krankheiten geht! Wer "richtig krank" ist, gehört meiner Meinung nach ins Bett und nicht in den Supermarkt! Wirklich schade, dass einige von euch scheinbar trotzdem in solchen Fällen selber einkaufen gehen müssen, weil ihnen niemand Hilfe dabei anbietet :(

    Zum Glück ist es in meinem "Dunstkreis" so, dass - schon immer, nicht erst "seit Corona"! - man sich gegenseitig hilft, wenn jemand erkrankt ist. Als ich vor etlichen Jahren mal einen heftigen Magen-Darm-Infekt hatte (damals war ich noch Single), haben mir eine Nachbarin und eine Bekannte Medikamente besorgt und für mich eingekauft. Nach der Gallenstein-OP meines Lebensgefährten hat sein Bruder unseren Rasen gemäht. Als ein Ehepaar in der Nachbarschaft im Sommer an Corona erkrankt war, habe ich ihre AU bei ihren Hausarztpraxen abgeholt und wir haben Getränke, frisches Brot und Obst für sie eingekauft. Jetzt hat sich dieselbe Nachbarin den Fuß angeknackst und ich habe sie schon zweimal zum Arzt gefahren, weil ihr Mann bei der Arbeit war und sie nicht fahren konnte. Da muss sie sich doch nicht extra ein Taxi bestellen, wenn genausogut ich sie fahren kann. Solcherlei Hilfe versteht sich m. E. von selber!

    Echt, du hast deinen Freundeskreis verändert? Ist das nicht traurig?

    Mal abgesehen davon, dass ich das aus dem Post von Tom gar nicht 'rauslese: Ist es nicht eher "normal", dass sich der Freundeskreis im Laufe der Zeit verändert? Ich finde das zumindest überhaupt nicht traurig, sondern das bringen die unterschiedlichen Phasen im Leben nun mal so mit sich. Und auch Corona brachte das halt mit sich.

    Wir haben "Corona-bedingt" den Kontakt zu einem Paar abgebrochen, mit dem wir zwar nicht befreundet waren, die aber zu unserem Bekanntenkreis zählten. Der Mann ging uns schon seit längerer Zeit wegen seiner Begeisterung für verschiedene Verschwörungstheorien auf den Keks, aber als er sich dann als kompletter Coronaleugner entpuppte und seine Frau auch noch mitzog (die bis dahin zumindest von diesen Verschwörungstheorien nichts gehalten hatte), haben wir und weitere Bekannte uns von ihnen abgewandt. Sorry, aber mit solchen Leuten mag ich nichts zu tun haben.

    Zum Thema "Einkaufen gehen, wenn man krank ist", halte ich mich mal zurück. Das muss im Endeffekt jede/r selbst wissen, wie sie/er das hält.

    EDIT: Ach doch, eines noch: Einen Lieferdienst des örtlichen Supermarkts - den sie auch heute noch anbieten - gab es in der norddeutschen Kleinstadt, wo ich aufgewachsen bin, schon vor 50 Jahren. Meine Eltern und Großeltern haben sich von dort oft Getränke liefern lassen. Aber das mag natürlich eine Ausnahme gewesen sein; kann ich nicht sagen und auch nicht mit anderen Orten vergleichen.

    Genau!! Ich sage da dann auch mittlerweile ganz direkt: "Bleib lieber zuhause, bevor du uns alle ansteckst."

    Ich kann mir vorstellen, dass darin - also dem "Eher-mal-zuhause-Bleiben" - auch teilweise der erhöhte Krankenstand in den Kollegien und der Schülerschaft begründet ist. Gerade gestern sprach ich mit einer Freundin, deren Sohn in der vierten Klasse ist und die meinte, dass sie selbst und andere Eltern derzeit ihre Kinder auch bei leichteren Erkältungen zuhause lassen würden. Das habe sich seit Corona-Beginn geändert: Früher habe man die Kinder eben bei Schnupfen und Co. trotzdem zur Schule geschickt, heute würde man sie eher mal zuhause behalten.

    Ähnlich argumentierte letzte Woche eine Kollegin, mit der ich telefonierte und die mit Halsschmerzen und Schnupfen drei Tage nicht zur Arbeit gekommen war. Sie meinte, früher hätten sie diese Symptome nicht davon abgehalten zur Schule zu gehen.

    Einmal von einer Klasse nach dem Abschluss. Ist aber sehr unüblich bei uns.

    Tatsächlich? Bei uns ist es schon üblich, dass Klassen (BG, FOS, BFS, BES, Fachschulen,...) im Sommer zu ihrem Abschluss ihren Klassenlehrkräften eine Kleinigkeit schenken. Ich habe schon oft einen Blumenstrauß, eine Karte und Süßigkeiten bekommen; auch mal einen Becher (nicht selbstbemalt!) mit einer Packung Tee o. ä.

    Gutscheine sind dienstrechtlich aber strengstens verboten. Gelten als Bargeld und dürfen nicht mal unter den Freigrenzen angenommen werden.

    Für welches Bundesland gilt das? In NDS gilt für die Annahme von Geschenken u. a. (siehe https://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quell…psml&max=true):

    "Die Zustimmung ist allgemein erteilt für

    [...]

    b) die Annahme von Geschenken (z. B. Eintrittskarten, Gutscheine) aus dem dienstlichen Umfeld (z. B. Klassenschülerschaft/Elternschaft einer Lehrkraft – nicht aber einer Einzelperson – aus Anlass eines Dienstjubiläums, eines Geburtstages oder einer Verabschiedung) im herkömmlichen und angemessenen Umfang; Bargeld ausnahmsweise, wenn es sich um einen geringen Restbetrag aus der Sammlung für das Geschenk handelt,"

    Nichts für ungut, ich korrigiere: "sich in der Sprache ihrer Familie zu unterhalten".

    Heimat kann sehr wohl (auch) Deutschland sein, aber zu Hause oder mit bestimmten Personen sprechen sie etwas Anderes.

    Das stimmt natürlich. Ich hatte aber bei meinem Post insbesondere diejenigen SuS im Hinterkopf, die erst vor einigen Jahren nach Deutschland gekommen sind und die selbst noch von Albanien, Syrien, Afghanistan, Bulgarien usw. als ihren "Heimatländern" sprechen. Diejenigen, die in Deutschland aufgewachsen sind oder schon als Kleinkind hierher kamen, sprechen - so fällt es zumindest mir auf - in der Schule (im Unterricht und auch in den Pausen mit denjenigen, deren Familien dieselbe Sprache sprechen) meist Deutsch, auch wenn sie zuhause eine andere Sprache mit ihren Familien sprechen.

    Ich kann mit vorstellen, dass es auch türöffnend in Familien sein kann, wen man sie in ihrer Erstsprache begrüßt.

    Eine unserer Schulsozialarbeiterinnen ist insbesondere für die Migrant*innen unter unseren SuS zuständig und sie hat sich vorgenommen, in möglichst vielen Sprachen der Herkunftsländer mit den Eltern und auch den SuS zumindest bruchstückhaft kommunizieren zu können. Sie hat bisher - was ich sehr bewundere - schon ansatzweise z. B. Türkisch, Arabisch, Kurdisch, Persisch/Farsi, Russisch, Albanisch, Bulgarisch, Rumänisch. Litauisch und im Sommer Ukrainisch gelernt. So kann sie zumindest die SuS und deren Eltern begrüßen, nach deren Befinden fragen und einige für uns als Schule wichtige Fragen - z. B. nach der bisherigen Schullaufbahn - stellen.

    Den SuS zu verbieten sich in der Sprache ihres Heimatlandes zu unterhalte, fände ich auch nicht in Ordnung und ist gerade in den Pausen völlig realitätsfern. Allerdings versuchen wir schon - gerade in den Klassen mit hohem Anteil an Migrant*innen (das sind bei uns insbesondere die Berufseinstiegsklassen, in denen die meisten - teilweise sogar alle - SuS erst vor kurzer Zeit nach Deutschland gekommen sind) die SuS dazu zu bewegen, während des Unterrichts möglichst viel Deutsch zu sprechen. Da geht es aber nicht darum, dass die Lehrkräfte in irgendeiner Form "Angst" hätten, dass die SuS über sie sprechen/lästern könnten, sondern einfach ums Deutschlernen.

    War neulich nachts in Tübingen und hatte den Eindruck, dass es allgemein doch dunkler war als sonst. Kann man Straßenlampen auf Sparflamme drehen?

    Ob man die "dimmen" kann, weiß ich nicht, aber hier in der Gegend werden seit ein paar Wochen in einigen Orten die Straßenbeleuchtungen schon um 21 Uhr aus- und erst um 6 Uhr wieder angeschaltet (statt Beleuchtung rund um die Uhr oder Ausschalten von 22 bis 5 Uhr) oder jede zweite Straßenlaterne "vom Strom genommen".

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