Beiträge von Humblebee

    Ich hab kein Handy im Schlafzimmer finde es aber schlicht unpassend nachts WhatsApps zu bekommen .

    Woher soll mein Gegenüber ( sprich normale KuK's) wissen wie ich das handhabe.

    Geht m.E. gar nichts.

    Mal abgesehen davon, dass ich mit meinen KuK überhaupt nicht über "WhatsApp" kommuniziere, sondern allenfalls über "Signal" (und auch da nur äußerst selten), wissen die KuK, mit denen ich enger zusammenarbeite und die überhaupt meine Handynummer haben, sehr genau, dass ich a) eher selten auf mein Handy schaue und es b) nachts komplett ausschalte. Da wundert sich niemand, wenn ich erst sehr verspätet auf eine solche Nachricht antworte.

    Von daher ist mir auch da völlig egal, ob mir jemand nachts oder sonstwann eine Nachricht aufs Handy schickt. Die wird gelesen, wenn ich wieder aufs Handy schaue, und beantwortet, wenn ich Zeit habe, und fertig.

    Ich arbeite NIE zu nachtschlafender Zeit. Ich lese dann auch weder mails noch V-Pläne noch sonst was. Nur noch in den Augen meines Liebsten:liebe:

    Und ich wundere mich oft tatsächlich, zu welchen Zeiten manche Kolleginnen arbeiten. Mein alter Chef schrieb auch seine mails nie vor 22 Uhr. So what, wurden eben erst am nächsten Werktag gelesen. Auch Schüleranfragen lese ich nie kurz nach ihrem abendlichen/Nächtlichen Erscheinen

    So handhabe ich es auch. Alle meine KuK wissen und meinen SuS teile ich es zu Beginn jeden Schuljahres mit, dass ich nach 18 Uhr i. d. R. keine Mails mehr lese, erwarten dann also auch keine Antwort mehr von mir. Ich kenne aber viele KuK, die erst abends an den Schreibtisch gehen, weil sie einfach dann besser arbeiten können (bei mir ist das gerade nicht der Fall, ich kann mich dann absolut nicht mehr konzentrieren). Dementsprechend schreiben sie dann auch noch Mails, was mir aber herzlich egal ist.

    Ich sage, man kann Erwachsene nicht mehr erziehen. Du sagst nein und dann doch :D Egal ich verstehe was du meinst und natürlich hast du da recht. Das mache ich auch. Ich zwinge aber niemanden dazu. Wenn er das nicht möchte und auch nach Gesprächen es nicht macht, dann ist das nicht mehr meine Verantwortung. Es ist auch Teil des Erwachsenseins, dass man Konsequenzen aus dem eigenen Handeln erlebt.

    Man kann nicht jeden retten und ich stecke bei sowas auch nicht viel Energie rein, weil es verschwendet ist. Dann richte ich meine Energie lieber auf andere, bei denen ich mehr damit erreichen kann.

    Du scheinst meinen Beitrag entweder nicht verstanden zu haben (obwohl du meinst, dass du ihn verstehst) oder du legst ihn anders aus, als ich ihn gemeint habe.

    Also nochmal: Nein, ich sage, dass ich junge Leute in dem Alter, in dem ich sie unterrichte (und auch hier nochmal: die meisten meiner SuS sind noch nicht "erwachsen", da noch nicht volljährig) nicht mehr wirklich erziehen kann, wohl aber ihre sozialen Kompetenzen, Schlüsselfähigkeiten oder wie auch immer du es nennen willst, fördern kann und muss (so steht es auch in unseren Kerncurricula)! Das ist für mich ein Unterschied (für dich vielleicht nicht; das kann ich nicht beurteilen). Und ich sehe das - im Gegensatz zu dir - auch nicht als verschwendete Energie an. Dazu habe ich viel zu oft in den letzten 20 Jahren meiner Berufstätigkeit erlebt, dass die allermeisten SuS, die sich zuerst irgendwelchen Dingen wie Teamarbeit verweigern, sich doch noch ändern können. Natürlich sind aber irgendwann Grenzen erreicht, denn wenn Gespräche mit mir und auch mit der Schulsozialarbeit nicht fruchten, ist eben Schluss. Das betrifft im Endeffekt aber nur die allerwenigsten SuS (meistens diejenigen, die dann im Laufe des Schuljahres durch hohe Fehlzeiten auffallen).

    Vielleicht liegt unser unterschiedlicher Umgang mit den SuS auch in der unterschiedlichen Schülerklientel bedingt, die wir unterrichten.

    Ja, bei uns schafft es niemand der ordentlich arbeitet unter 40 Stunden zu bleiben.

    Die die es schaffen machen einen Teil ihrer Arbeit einfach nicht ordentlich und drücken sich ständig vor ihrer Arbeit.

    Ach so. Ja, dann mache ich sicherlich meine Arbeit nicht ordentlich und bin eine Drückebergerin. Ja nee, is' klar!:lach:

    Da ich bei Weitem nicht die Einzige in meinem Kollegium mit diesen Arbeitszeiten bin (Wir haben auf Anregung unseres Personalrates alle - oder zumindest die allermeisten - unsere Arbeitszeiten über einige Schuljahre erfasst), scheinen wir wohl ein stinkfaules Lehrer*innenpack zu sein, das durchgehend schlechte Arbeit macht.:rotfl:

    Made my day!

    Alle Schreiben der Senatsverwaltung kamen am Wochenende. Also alle neuen Corona-Verordnungen und die Anweisungen kam vom. Schulrat, nicht der Schulleitung

    Das ist natürlich traurig (na ja, vielleicht auch nicht, denn das zeigt ja, dass dort jemand auch am Wochenende schwer beschäftigt ist/war...)! Hier in NDS kommen/kamen Mails vom MK m. E. spätestens am Freitag Nachmittag.

    Unsere SL schreibt übrigens auch nur im äußersten Notfall Mails am Wochenende. Und die lese ich i. d. R. auch erst am Montag Morgen.

    Stimmt, um das nochmal zu präzisieren: Ich habe seit einigen Jahren um vier Unterrichtsstunden reduziert und arbeite derzeit nie mehr als 35 Stunden pro Woche. Auch vor meiner Reduzierung kam ich aber sehr gut mit meiner 40-Stundenwoche hin. Ich habe das nämlich über die Jahre immer mal wieder protokolliert, wie ich hier schon mehrfach schrieb.

    Was ist daran verwirrend Susannea ? Arbeite ich für deinen Geschmack zu wenig ;) ?

    Klinger : Wofür steht denn die Abkürzung "G11D"? Diese Abkürzung gibt es an meiner Schule nicht. Unsere Schwerpunkt im BG werden abgekürzt nach dem jeweiligen Schwerpunkt, z. B. "BGW11a", "BGT12" usw.

    Ich bin prinzipiell in denselben Bildungsgängen wie schon seit Jahren eingesetzt, abgesehen von der FOS12, die ich in diesem Schuljahr in Englisch an eine Kollegin "abgegeben" habe. In meiner eigenen BFS-Klasse (einjährige BFS Wirtschaft) unterrichte ich insgesamt elf Stunden (Englisch und drei verschiedene Lernfelder). Außerdem habe ich Englisch in einem Kurs aus drei verschiedenen BFS-Klassen im Technikbereich, in einer BGW Klasse 11, im ersten und zweiten Ausbildungsjahr der Berufsschule Kauffrau/mann im Einzelhandel und Verkäufer*in und in einer Berufseinstiegsklasse Wirtschaft.

    Vor allem mich selbst während des Studiums ;) Da hat die Chefin das sogar ganz klar so artikuliert.

    Bei Mitarbeiter*innen, die das Ganze nur als Nebenjob machen, kann ich das aus Sicht der Chefin/des Chefs sogar ein Stück weit verstehen. Aber bei festangestellten Vollzeitkräften ist mir ein solches Verhalten noch nicht untergekommen. Da finde ich z. T. sogar unsere Ausbildungsbetriebe im Einzelhandel zu tolerant ihren Azubis gegenüber. Wir waren im Lehrkräfteteam dieser Ausbildungsklassen schon mehrmals der Meinung, dass wir hohe Fehlzeiten bei einigen Azubis nicht so lange dulden würden, wie einige Betriebe das tun.

    Du hast reduziert, du solltest konsistent darunter sein :(

    Stimmt, um das nochmal zu präzisieren: Ich habe seit einigen Jahren um vier Unterrichtsstunden reduziert und arbeite derzeit nie mehr als 35 Stunden pro Woche. Auch vor meiner Reduzierung kam ich aber sehr gut mit meiner 40-Stundenwoche hin. Ich habe das nämlich über die Jahre immer mal wieder protokolliert, wie ich hier schon mehrfach schrieb.

    Ich weiß, dass das in Lehrerkreisen wenig verbreitet ist: Aber für eine 40-Stundenwoche (mit freiem Wochenende) muss man tatsächlich an 5 Tagen jeweils 8 Stunden arbeiten. Und bevor ich mich am Sonntag hinsetze, bereite ich meinen Unterricht doch lieber am Freitag vor.

    Das ist aber doch auch mal wieder Geschmackssache. Ich persönlich mache oftmals den Freitag Nachmittag frei (und auch einige Nachmittage nach Unterrichtsschluss) und setze mich dann am Samstag oder auch am Sonntag nochmal ein oder zwei Stunden an den Schreibtisch zum Vor- oder Nachbereiten von Unterricht. Mir ist der Sonntag halt nicht so "heilig" wie vielen anderen. Einen Tag am Wochenende halte ich mir aber definitiv komplett "arbeitsfrei" und ich komme so gut wie nie über meine 40 -Stundenwoche (eher bleibe ich darunter)! Zudem hatte ich in den letzten Schuljahren das Glück einen unterrichtsfreien Tag zu haben, an dem ich dann vor- und nachbereiten konnte.

    Da merkt man, dass der privilegierte Beamte spricht: Supermarktmitarbeiter werden völlig fertig gemacht, wenn sie "zu oft krank" sind. Da ist man ganz schnell weg, das ist nicht wie bei Lehrern wo man sich ein halbes Jahr zu vollen Bezügen mal eben krank schreiben lässt.

    Interessant. Wieviele Supermarktmitarbeiter*innen kennst du denn so? ich habe in meinem persönlichen Umfeld eine ganze Reihe von Personen, die im Einzelhandel arbeiten und teilweise schon über längere Zeiträume erkrankt waren. Entlassen oder in irgendeiner Art "fertig gemacht" wurde deshalb aber niemand. Na ja, mal wieder anekdotische Evidenz...

    Ich würde gerne meine dafür zuständigen KuK zu deinen Fragen befragen, aber leider sind die alle für mich derzeit nicht "greifbar" (ein Kollege ist momentan krankgeschrieben, eine weitere Kollegin in Elternzeit und der dritte Kollege, der sich jahrelang damit befasst hat, zum Schuljahresende in Pension gegangen). Tut mir leid!

    Auf dieser Website hast du sicherlich schon geschaut, oder? : https://erasmusplus.schule/service/ansprechpersonen

    Berufsbegleitend ist es, wenn ich als Quereinsteigerin angestellet werde, mehr Stunden an der Schule arbeite und einen unbefristeten Vertrag habe.

    Na ja, dann ist es aber ja nicht "berufsbegleitend", sondern die Lehrtätigkeit ist dein Beruf! ;)

    Ich würde dir auch raten, den Weg über den Vorbereitungsdienst/das Referendariat zu nehmen, auch wenn du bereits eine im Ausland eine Ausbildung als Lehrerin gemacht hast. Du bekommst im Vorbereitungsdienst zwar weniger Geld, wirst aber noch einmal im deutschen Schulsystem ausgebildet und wirst nicht direkt "ins kalte Wasser" geworfen.

    Der Irrglaube man könnte Erwachsene noch erziehen ist unsinn, das geht bei euch ja auch nicht mehr.

    Das sehe ich anders. Erziehen können wir die jungen Menschen vielleicht nicht mehr (die meisten meiner SuS sind übrigens derzeit noch minderjährig, weil ich mit dem Großteil meiner Stunden in BFS- und BES-Klassen, im ersten Ausbildungsjahr und in der Klasse 11 des BG eingesetzt bin), sie sehr wohl aber in Kompetenzen, die den sozialen Umgang miteinander betreffen, fördern. Wir arbeiten schließlich in der Berufsbildung! Und dazu gehört für mich - das schrieb ich ja bereits -, dass wir u. a. die Team- und Kooperationsfähigkeit in Gruppenarbeiten schulen, wo die SuS mit jedem/jeder(!) anderen zusammenarbeiten müssen.

    Dass jemand das Arbeiten mit anderen aus religiösen Gründen verweigert hat, ist in meinem Unterricht auch noch nicht passiert. Wohl aber hatte ich schon SuS, die generell nicht mit anderen zusammenarbeiten wollten. Mit denen habe natürlich ich als Klassen- oder Fachlehrerin zuerst gesprochen, falls das aber nichts gebracht hat, habe ich die Schulsozialarbeit eingeschaltet. Im Endeffekt haben dann bisher doch alle SuS sich nicht weiter gegen das Arbeiten im Team gesperrt.

    Auch wenn es nicht böse gemeint ist, finde ich deine Anmerkung etwas komisch. Meine Eltern leben schon lange beide nicht mehr. Trotzdem weiß ich doch genau, womit ich sie nerven konnte und genervt habe. Keine Ahnung, was du meinst mit unangebracht. Tut mir leid. :weissnicht::ka:

    Entschuldige, ich hatte mich verlesen und hatte "kannst" statt "konntest" gelesen und habe meinen Post gelöscht.

    Trotzdem weiß ich doch genau, womit ich sie nerven konnte und genervt habe.

    Nein, ich persönlich kann mich tatsächlich nicht mehr erinnern, womit/mit welcher Musik ich meine Eltern bzw. meinen Vater früher nerven konnte. Hab' dahingehend wohl ein schlechtes Gedächtnis. Na ja, und meine Mutter ist verstorben ist, als ich erst 9 war; in dem Alter habe ich noch nicht großartig Musik gehört

    Auch Aufregung, wenn jemand nicht mit einer anderen Person zusammenarbeiten will.

    aber auch mit jemandem nicht zusammenarbeiten zu wollen ist in meinen Augen legitim, wenn es – wie der Schüler es tut – nicht gegen die potenziellen Partner geht sondern aus eigener Einschränkung erfolgt.

    Unsere SuS sollen - so steht es in unseren KC - in der Schule Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit u. a. erwerben. Stichwort "Sozialkompetenz". Und dazu gehört für mich einfach auch, dass jede Schülerin und jeder Schüler bereit ist, mit anderen im Team in Partner- und Gruppenarbeitsphasen zusammenarbeiten. Das müssen sie schließlich später im Berufsleben auch.

    Wie handhabt ihr s3g4 und RosaLaune es denn, wenn ein/e Schüler/in diese Zusammenarbeit in eurem Unterricht verweigert? Sagt ihr dann einfach: "Ok, dann musst du mit den Konsequenzen leben und bekommst eine schlechte Note."? Das kann's ja irgendwie auch nicht sein, dass man als Lehrkraft solch ein Verhalten dann einfach toleriert und gut ist es!

    Darüber hinaus bin ich ein bisschen erschrocken über die hier zu Tage tretende Fremdenfeindlichkeit und Homophobie...

    Die sehe ich in diesem Thread nicht.

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