Beiträge von Humblebee

    In meinem Seminar damals war es so: Bei einem Kollaps oder anderen Warnsignalen wurden die Leiter sehr hellhörig und man war direkt angezählt. Weitere solcher Aktionen führten dann bei betroffenen meisten zu schlimmen Konsequenzen im Examen.

    Die TE ist in der Schule kollabiert! In diesem Zusammenhang von "Aktionen" zu sprechen, finde ich - milde gesagt - reichlich befremdlich :( .

    Wenn es eine vernünftige Einführung für nicht so affine KuK gibt und ggf. nochmal eine Einführung für die Klassenlehrkräfte bezüglich Fehlzeiten wird das schon klappen. Ich möchte nicht mehr zurück. Bei uns läuft inzwischen die komplette Stundenplanung über Untis und die Klassenbücher dann entsprechend über Webuntis. Raumreservierungen sind inzwischen ebenfalls möglich. Bei uns ist allerdings auch freigeschaltet, dass alle KuK in alle Stundenpläne und Einträge schauen können.

    Soweit ich weiß, ist an meiner Schule leider keine "vernünftige" Einführung geplant. Wir haben bisher lediglich dieses Nutzerhandbuch per Mail zugeschickt bekommen mit dem Hinweis, dass das elektronische Klassenbuch direkt nach den Sommerferien eingeführt und dann direkt die Papierklassenbücher abgeschafft würden, und das war's. Daher hagelt es aber bereits Beschwerden aus dem Kollegium, da die meisten gerne einen Workshop o. ä. persönliche Einführung dazu hätten.

    Die Stunden- und Vertretungsplanung läuft bei uns auch schon seit Jahren über "(Web)Untis" und Raumbuchungen sind genauso lange bereits möglich. Das läuft bislang einigermaßen problemlos, außer dass es ein paarmal schon vorkam, dass zwei Lehrkräfte zur selben Zeit einen Raum buchen konnten.

    Gut finde ich, dass auch die SuS einen "WebUntis"-Zugang erhalten und sich damit jederzeit über ihren Stundenplan und evtl. Änderungen, Vertretungen, ... informieren können.

    Mein Lebensgefährte und ich kennen ja nun alles: Er ist mitten auf dem platten Land glücklich aufgewachsen, ich in einer Kleinstadt; beide in größeren Einfamileinhäusern. Später hat er in der seinem Heimatdorf nächstgelegenen Kreisstadt (ca. 15000 Einwohner*innen) gewohnt, ich während des Refs in Osnabrück und dann an meinem Schulort (ca. 19000 Einwohner*innen); jeweils in Mehrfamilienhäusern. Nun wohnen wir - wie hier bekannt ist - am Rand einer Großstadt mit derzeit ca. 170000 Einwohner*innen in einem Einfamilienhaus mit Bushaltestelle schräg gegenüber und guter Infrastruktur in ein paar Kilometern Umkreis (Geschäfte, Arztpraxen, Friseure, Krankengymnastikpraxen u. äl, Sportvereine und ein Fitnessstudio, zwei Grundschulen und eine Oberschule, Kitas und Kindergärten, ein Naherholungsgebiet mit Stadtteilpark und See, Natur auch im nahgelegenen Landkreis und sogar einem Autobahnanschluss ;) ).

    Davon kann ich nur abraten. Wir hatten eine 6 Monate Hybrid-Phase, in der zuerst nur die Anwesenheit, dann auch die Stundenberichte freiwillig digital erfasst wurden. So von jetzt auf gleich...das wird spannend:D

    Darf ich das meiner Schulleitung so weitergeben :P? Ist jetzt alles schon beschlossene Sache (und fürs neue Schuljahr wurden gar keine Papier-Klassenbücher mehr bestellt...). Na ja, zumindest ein fast 30seitiges "Handbuch" hat man uns zur Verfügung gestellt :D.

    Du hast recht: Das wird seeehr spannend!

    Hallo Frau Hoppenstedt,

    ich habe mich auch erst vor kurzem für eine andere Lehrstelle interessiert. Ich habe dem SL einfach eine nette Email gesendet und mein Interesse bekundet. Einen Tag später hatte ich eine Antwort mit einer Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

    Am Ende wurde mir die Stelle auch angeboten, aber aus strategischen Gründen bin ich dann doch erstmal an meiner aktuellen Schule geblieben.

    Hier geht es doch nicht um eine "andere Lehr(er)stelle"- also eine Versetzung in eine andere Schule -, sondern um eine Abordnung ins Kultusministerium, wo eine Stelle ausgeschrieben ist!

    An meiner Schule wird nun auch ab Beginn des neuen Schuljahres das elektronische Klassenbuch von "(Web)Untis" eingeführt und die Papierklassenbücher fallen ersatzlos weg. Ich bin gespannt, wie es laufen wird!

    Schade finde ich nur, dass diese Entscheidung so kurz vor den Sommerferien gefallen ist und uns nun nur noch knapp drei Wochen bleiben, um dieses digitale Klassenbuch schon mal auszuprobieren.

    Ich verstehe nur nicht, was wirklich GEGEN eine 4. Impfung spricht. Mag sein, dass wenig dafür spricht, aber das Wenige könnten ja dann die entscheidenden Antikörper sein...

    Ja, das mag sein. Eigentlich würde ich mich zwar auch erst im Herbst, wenn eine Impfung gegen die Omikron-Variante zur Verfügung steht, impfen lassen, aber falls die Expert*innen nun doch schon im Sommer eine zweite Boosterimpfung für alle Altersgruppen empfehlen sollten, würde ich mich auch früher impfen lassen. Mir hat die Corona-Impfung m. E. bisher nicht geschadet.

    Man leidet also unter Realitätsverlust, wenn man sich vorher Gedanken macht, wo man wohnen möchte und welche Konsequenzen das hat?

    Wenn man solche Beiträge wie die unten stehenden schreibt, kann man schon glauben, dass du unter einer Art "Realitätsverlust" leidest:

    Warum nicht in einem Mehrfamilienhaus leben? Weil man was besseres ist?

    Auf dem Land sollten genauso große Klassen wie in der Stadt sein. Warum auch nicht? Sind die Landkinder was besseres? In den Städten sind Klassengrößen jenseits der 30 nichts seltenes, aus vielen Gründen (Platzmangel, Lehrermangel, Geiz usw.). Das sollte dann auf dem Land auch so sein.

    Zumindest gerechter als ein Privileg des Landes. Sollen die Lehrer vom Land doch in die Stadt versetzt werden, damit auch dort die Klassen kleiner werden können.

    Na ja, was soll's. Bring' du mal erstmal dein Studium zuende und dann schauen wir mal, wo du einen Ref-Platz und später eine Planstelle bekommst.

    Dass Tests in NDS nicht bewertet werden, ist /war auch die Lehre im Ref am Gym (2012-14). auch mit Quelle, aber meine Refsachen habe ich nicht mehr.
    Sternchen bzw. Smilies waren aber ein zugelassener Kompromiss, um den SuS eine Rückmeldung zu geben.

    Finde ich wirklich interessant! Ich kenne es tatsächlich aus den verschiedensten Schulformen (natürlich BBS, aber auch Gymnasium, Oberschulen, IGS,...) insbesondere für den Englischunterricht nur so, dass Tests - z. B. Vokabel- oder Multiple Choice-Tests - wie oben vom Philologenverband beschrieben, bewertet/benotet werden, aber dann natürlich nicht zu den "schriftlichen Leistungen" zählen, sondern in die mündliche Note eingehen. Ich habe auch im Referendariat nichts anderes dazu gehört (wobei das ja nun schon 20 Jahre her ist). Muss dringend mal bei unseren jüngeren KuK und/oder unseren derzeitigen Refis nachfragen, ob ihnen irgendwas dahingehend bekannt ist!

    Kann unser niedersächsicher Rechtsexperte Seph dazu vielleicht noch etwas sagen?

    Falls eine Benotung solcher Tests wirklich nicht zulässig sein sollte, würde ich das nämlich unbedingt in unserer nächsten Fremdsprachen-Teamsitzung im neuen Schuljahr mal auf die Tagesordnung bringen wollen.

    Öhm... Die 3 stand bei mir schon vorne, als ich mit dem Referendariat begonnen habe :pfeifen:...

    Wir haben vor allem in den Technikerklassen ältere SuS (mit "älter" meine ich ü30) und seltener in den Berufsschulklassen. Da hatte z. B. ein Kollege vor einigen Jahren mal eine Dame, die mit über 50 (und damit war sie älter als er als Klassenlehrer) aus Polen nach Deutschland gekommen war und im Betrieb ihres Ehemannes eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation gemacht hat.

    Das ist spannend, sowas höre ich zum ersten Mal. Ist das eine Definitionsfrage, was man unter "Tests" und unter "zensieren" versteht?

    Ich auch. Habe ich noch nie gehört, dass man bspw. Vokabeltests nicht benoten darf.

    In dem Zusammenhang hier ein Auszug aus einer Broschüre des nds. Philologenverbandes von 2019 (zu finden unter http://www.phvn.de/wp-content/upl…lrecht-2019.pdf :(

    "Neben den Klassenarbeiten und Klausuren (der Oberstufe) sind kurze schriftliche Leistungskontrollen, sog. „Tests“, zulässig. Sie bieten den Vorteil, schnell einen überschaubaren Bereich abzuprüfen und sind auch unangekündigt möglich. Das VG Braunschweig hat in einer Entscheidung sehr treffend herausgestellt, dass diese Tests eigentlich dem mündlichen Abfragen eines Schülers entsprechen – nur dass nicht erst ein Schüler, dann der nächste, dann der übernächste usw. abgefragt wird, sondern es werden in einem Durchgang alle Schüler gleichzeitig abgefragt, was natürlich viel effektiver ist. Aber weil solche Tests einem mündlichen Abfragen entsprechen, geht die Note in die mündliche Note mit ein, selbst wenn in ihnen das eine oder andere Wort geschrieben wird."

    Merkwürdig Leo13 , dass du dahingehend eine andere Auskunft von der RLSB erhalten hast!

    Ich finde es selbstverständlich, dass man sich vorstellt. Habe ich selbst gemacht, machen alle unsere Refis.

    Natürlich ruft man vorher an und vereinbart einen Termin. Dann kann die SL immer noch absagen, wenn sie es nicht will.

    Das scheint aber doch sehr unterschiedlich zu sein. Ich habe mich vor dem Ref nicht an meiner Ausbildungsschule vorgestellt (hatte extra im Studienseminar telefonisch nachgefragt und mir wurde mitgeteilt, dass sei nicht notwendig und auch nicht üblich). Die LiV an meiner Schule stellen sich ebenfalls nicht vor. Wir erhalten eine Liste vom Studienseminar, wer zu uns kommen wird. Dann haben die neuen LiV bei Referendariatsbeginn eine Woche Vorbereitung im Studienseminar, kommen dann zu uns, stellen sich zunächst - zusammen mit den "LiV-Betreuer*innen" der einzelnen Abteilungen - beim Schulleiter vor und werden dann von besagten Betreuer*innen in ihren jeweiligen Abteilungen vorgestellt bzw. stellen sich selbst in einer Pause kurz vor.

    Da unsere BBS-LiV aber zum 01.05. oder 01.11. beginnen und zu Beginn des Ref erstmal nur hospitieren, ist die Sache natürlich anders, als wenn man direkt zum Schuljahresbeginn eigene Klassen übernimmt, so wie chilipaprika es schildert. In dem Fall würde ich mich auch beim Studienseminar erkundigen, ob ich schon mal mit der Ausbildungsschule in Kontakt treten soll.

    Da hast du recht. Das schreckt junge Praktikant*innen vermutlich eher ab (und dass es die BBS überhaupt gibt, hat ja eh kaum jemand, der auf eine allgemein bildende Schule geht, auf dem Schirm).

    Dass SuS mal gleich alt oder älter waren als ich als Lehrkraft, ist mir in meiner berurlichen Laufbahn äußerst selten passiert, am Weiterbildungskolleg ist das aber wahrscheinlich an der Tagesordnung, oder?

    Ja, wirklich fossi74 ! Meine Bekannten und Verwandten berichten mir regelmäßig von Migräneattacken und anderen Krankheiten zu Beginn ihres Urlaubs (meinem Lebensgefährten passiert ersteres auch häufig) und "chillen" an ihren ersten Urlaubstagen fast nur, weil sie erstmal entspannen und 'runterfahren müssen. Deshalb fährt auch kaum jemand direkt am ersten Urlaubstag weg.

    Deine Empfindungen kann ich für mich übrigens nicht nachvollziehen. Wenn ich von anderen Lehrkräften höre, dass sie sich über die Ferien freuen, weil sie so "auf" sind, freue auch ich mich, dass ich Ferien habe. Da können wir uns doch gemeinsam freuen!? Also kann ich sagen: Auf meine Stimmung färbt das auch ab, aber im positiven Sinne! Mir tun dann eher diejenigen leid, die nicht frei bzw. keine Ferien haben. Und zu Beginn des neuen Schuljahres oder nach den Ferien haben wir halt alle dasselbe "Schicksal" und packen es gemeinsam an. Auch das empfinde ich in keinster Weise negativ.

    Entstehen bei dir denn vor deinem Urlaub überhaupt keine Stressphasen? Ich höre von vielen Nicht-Lehrer*innen "Ich muss vor dem Urlaub noch sooo viel erledigen" und nach dem Urlaub "Boah, ich komme mir vor, als hätte ich gar keinen Urlaub gehabt; muss sooo viel aufarbeiten, was liegengeblieben ist".

    Ich habe noch eine Flasche im Lehrerzimmerkühlschrank. ...aber bei uns hat das im Laufe der Zeit sehr abgenommen, das Entkorken. In der Pause schon gar nicht, höchstens nach der 6. Stunde, wenn jemand Geburtstag hat, aber auch das passiert so gut wie nie.

    Ist bei uns ähnlich. "Früher" (bis vor zehn Jahren so etwa) haben wir uns häufig am letzten Schultag vor den Ferien - nicht nur den Sommerferien - im Lehrerzimmer auf ein Sektchen getroffen. Jetzt gibt' s das nur noch, wenn jemand aus unserer Abteilung einen runden Geburtstag hat, in Pension geht oder ein/e LiV ihr Referendariat erfolgreich beendet hat.

    Nach der Zeugnisausgabe im Sommer - also nach der dritten Stunde - treffen wir uns aber weiterhin zum "Ferien-Angrillen" im Innenhof unserer Schule. Das war schon Tradition, als ich 2003 an die Schule kam.

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