Beiträge von Humblebee

    Eine meiner Kolleginnen hat genau das gemacht und es bis zum Mutterschutz durchgezogen. Ich hab keine Ahnung, wieso man sich sowas antut, aber sie hat klar gesagt, dass sie arbeiten möchte und keine Lust auf Beschulung aus der Distanz hat.

    Alle anderen Kolleginnen waren und sind sofort raus gewesen.

    An meiner Schule haben auch zwei Kolleginnen während der Corona-Zeit bis zum Mutterschutz in Präsenz gearbeitet, weil sie das gerne wollten (mit "antun" hat das m. E. nichts zu tun, denn das kann doch wohl jede Frau für sich entscheiden): eine hat bis zu kurz vor den Sommerferien 2021, die andere bis Anfang Dez. 2021 gearbeitet. Beide haben im letzten bzw. Anfang diesen Jahres gesunde Kinder zur Welt gebracht.

    Die anderen Kolleginnen, die seit Corona-Beginn schwanger waren, sind - bis auf zwei, die von ihren Frauenärzt*innen wegen Komplikationen gleich zu Schwangerschaftsbeginn ein Beschäftigungsverbot bekamen - spätestens im 3./4. Schwangerschaftsmonat in den Distanzunterricht gegangen.

    A14 gibts bei uns für allen möglichen Kram. Abteilungsleitungen, IT/Schulwebsite-Beauftragter, Fortbildungskoordinitator, Sicherheitsbeauftragter, Bücherverwaltung, Schülerbibliothek, Veranstaltungskoordination, Koordination von Sportveranstaltungen, Beratungsteam fallen mir gerade spontan ein..

    Bei uns gibt es zwar auch ziemlich viele A14-Stellen, aber die Sicherheits-, Hygiene- oder FoBI-Beauftragten, die "Bücherverwalter*innen", die Mitglieder der Beratungsteams u. a. bekommen lediglich Anrechnungsstunden.

    Wenn die Schülerschaft kapiert, dass dort wichtige Mitteilungen erscheinen, dann werden sie auch reinschauen.

    In meinem Fall am BK: Wer nicht öfter mal bei Teams (gegen beliebiges Kommunikationsmittel austauschbar) reinschaut, sieht eben nicht, dass die erste Stunde ausfällt und steht dann eine Stunde eher vor der verschlossenen Tür. Das passiert nur einmal.

    Das hängt bestimmt von der Schülerklientel ab. Für meine eigenen BFS- und auch einige andere Klassen kann ich das ganz klar mit "Nein" beantworten. Denen passiert es immer wieder, dass sie eben keine Mitteilungen auf "Moodle" oder Mails von der Klassenlehrkraft lesen (obwohl wir ihnen immer wieder "predigen" dort regelmäßig 'reinzuschauen), oder nicht mitbekommen, dass Unterricht ausfällt, weil sie nicht in "WebUntis" nachgesehen haben. Klar, im Endeffekt ist das deren eigenes Problem, aber das passiert defintiv nicht nur einmal ;) .

    Ich nicht. Kann ja jeder drauf achten. Aber man sollte nicht über andere urteilen, die die Grenze anders ziehen.

    Eine feste Grenze zwischen "privat" und "beruflich" zu ziehen, finde ich als Lehrkraft generell schwierig bis unmöglich. Genauso im Übrigen, wie für alle Personen, die im Homeoffice arbeiten bzw. ein Arbeitszimmer in ihrer Privatwohnung/ihrem Privathaus haben und dieses auch nutzen (siehe auch unten!). Allein dadurch, dass ich zuhause Unterricht vor- und -nachbereite, Leistungsnachweise korrigiere usw. verschwimmt diese Grenze doch schon.

    Solch eine feste Grenze zu ziehen ist m. E. nur in Berufen möglichen, wo man außerhalb der eigenen vier Wände arbeitet und zu Feierabend die Büro-/Betriebstür hinter sich schließt.

    EDIT: Das bestätigen mir auch immer wieder ein Bekannter, der als Grafikdesigner selbstständig ist und sein Büro im ausgebauten Dachboden hat, und eine Nachbarin, die als Pharmareferentin ca. 90 % ihrer Arbeit von zuhause aus erledigt.

    Naja, in BW ist auch das Abitur am BG sehr unterschiedlich zu dem am allgemeinbildenden Gymnasium.

    Das ist in NDS auch nicht so "krass" der Fall. Unterschiede bestehen natürlich darin, dass am BG der jeweilige berufliche Schwerpunkt starke Beachtung findet (dies ist für alle SuS der erste "Kurs mit erhöhten Anforderungen", in dem sie dadurch natürlich auch eine der drei Abiklausuren schreiben müssen) und darin, dass - wenn ich das richtig überblicke (ich war seit meiner eigenen Schulzeit - Abi 1991! - ja nicht mehr an einem allgemein bildenden Gym.) - die Wahlmöglichkeiten der Kurse am BG geringer sind als am allgemein bildenden Gym oder einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe: z. B. ist es bei uns nicht möglich, Sport als LK zu wählen, als zweite Fremdsprache gibt es an meiner Schule nur Spanisch und einige andere Fächer - wie Kunst oder Musik - werden hier an einem BG gar nicht erteilt.

    In Englisch, Deutsch, Mathe, ... nehmen aber in NDS die beruflichen genauso wie die allgemein bildenden Gymnasien am Zentralabitur teil. Dadurch schreiben dann auch unsere BG-SuS am selben Tag dieselben Abiklausuren wie alle anderen im jeweiligen Fach.

    Ist das bei euch in Niedersachsen anders?

    Was Mathe angeht, habe ich dahingehend keine Ahnung, denn das ist ja nicht mein Unterrichtsfach ;) . Ich unterrichte ausschließlich Englisch in der FOS und da kann ich dir sagen, dass bei uns in der Abschlussprüfung (wie auch in der Prüfung im beruflichen Schwerpunkt, die ich mir schon des Öfteren angeschaut habe) nicht nur Aufgaben drin sind, bei denen es um Reproduktion geht. In den schriftlichen Englischprüfungen kommen alle drei Anforderungsbereiche vor, genau wie im "normalen" Abitur.

    Unterschiedlich sind in NDS in der FOS aber die Prüfungen selbst und deren Länge: Die SuS schreiben vier schrifliche Abschlussprüfungen; eine verpflichtende mündliche Prüfung gibt es nicht. Wahlmöglichkeiten haben die SuS - im Gegensatz zum allgemeinen Abitur - aber nicht, denn sie müssen jeweils eine 240minütige Prüfung im beruflichen Schwerpunkt und in Deutsch schreiben und jeweils eine 180minütige Prüfung in Englisch und in Mathe. Mündliche Prüfungen sind - wie gesagt - nicht verpflichtend, sie können aber zur Notenfindung vom Prüfungsausschuss angesetzt werden.

    Du wärst doch sowieso erst zufrieden, wenn die paar "Quertreiber", wie ich, @NRW-Lehrerin, puntino oder auch Frechdachs sagen: Ja ich trage freiwillig die Maske und bin päpstlicher als der Papst :)

    Ja, und du und einige andere wärest/wären erst zufrieden, wenn Corona ab sofort als beendet erklärt würde, weil es sich ja als total ungefährlich erwiesen hat und der "Lappen" im Gesicht doch eh nix bringt.

    Drehen wir uns also nicht im Kreis? Moment, ich vergaß, es ist ja ein wenig anders: Es drehen ja alle am Rad außer einigen wenigen "Vernünftigen" hier...

    Im - auch international vertretenen und mit weit über 10.000 Mitarbeiter*innen weltweit als "groß" zu bezeichnenden - Unternehmen, in dem mein Lebensgefährte arbeitet, sind wegen solchen Verhaltens schon einige abgemahnt und sogar "gegangen" worden... Traurig zu hören, dass das in anderen Betrieben wohl an der Tagesordnung ist.

    Als ich vor wenigen Wochen nach Jahren noch einmal auf einem Konzert war mit tausenden singenden und lachenden Menschen habe ich erst realisiert, wie sehr mir das gefehlt hat. Zuvor war mir das nicht so im Bewusstsein.

    Zu so großen Konzerten und "Massen-Events" gehe ich schon seit Langem nicht mehr. Ist mir zu laut und zu voll dort. Dahingehend kann ich also nicht sagen, ob mir etwas fehlt bzw. gefehlt hat.

    So was mit dem Umfeld Schule zu vergleichen ist einfach abstrus.

    Wo hat denn laleona einen Vergleich mit dem Umfeld Schule angestellt? Es ging doch ums Masketragen allgemein, nicht nur in der Schule.

    Nun gut, halten wir fest: Für die einen käme eine dauerhafte oder auch phasenweise Maskenpflicht dem Weltuntergang gleich...:

    Eine gesetzliche Maskenpflicht AUF DAUER würde ich als krasse Einschränkung der Lebensqualität ansehen.

    Für mich wäre das der SuperGAU

    Aber eine Vorschrift auf Dauer? Um Gottes Willen…

    ... mich persönlich - und scheinbar auch einige andere User*innen hier - würde es halt kaum oder gar nicht stören in Zukunft (gerade bei einer hohen Anzahl an Corona-Erkrankten oder auch während Grippe- und Erkältungswellen) Maske zu tragen.

    Definitiv. Im Alltag auf Gesichtsmimik und freie Atmung verzichten ist eine ganz andere Nummer, von meiner Warte aus empfinde ich das als gnadenlos übertrieben. Gerne soll jeder, der möchte, Maske tragen aber ich würde sie ohne gesetzliche Vorschrift erst dann wieder anziehen, wenn die Intensivstationen sich der Belastungsgrenze nähern, was einfach nicht der Fall ist. Eine gesetzliche Maskenpflicht AUF DAUER würde ich als krasse Einschränkung der Lebensqualität ansehen.

    Interessant, so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Ich habe mich mittlerweile absolut ans Masketragen gewöhnt (ich trage - wie gesagt - auch weiterhin in der Schule und in Innenräumen sowie bei großen Menschenansammlungen, bei denen das Abstandhalten schwierig ist, auch draußen FFP2-Maske (die "Air Queen")), so dass ich überhaupt keine Beeinträchtigung beim Atmen mehr empfinde. Auch stört es mich überhaupt nicht, einen Teil des Gesichts meiner Mitmenschen (die Augen sehe ich ja immernoch) nicht zu erkennen. So sehe ich jedenfalls nicht, wenn z. B. SuS mir die Zunge 'rausstrecken, "blöd grinsen" oder Kaugummi kauen (was ich überhaupt nicht leiden kann) :D.

    Als eine "Einschränkung der Lebensqualität" habe ich das bloße Tragen von Masken nie empfunden.

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