Beiträge von Humblebee

    Wegen Schnee und Eis und Eisregen/ Blitzeis mehrfach, was die Südländer oft nicht verstehen,

    wegen Sturm kann ich nicht erinnern,

    Aber war das dann wirklich jeweils niedersachsenweit oder nur in einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten? Das weiß ich nicht mehr so genau, muss ich sagen.

    können ja auch nur FSP L oder esE studieren - selbst allgemeine Sonderpädagogik nur in reduziertem Umfang

    In NDS studieren die BBS-Lehrkräfte meines Wissens als Unterrichtsfach "allgemeine Sonderpädagogik".

    auch der sonderpädagogische Ausbildungsumfang ist ja gegenüber dem sonderpädagogischem Lehramt sehr eingeschränkt (absolvieren ja auch am BK-Seminar ihr Ref.).

    Na ja, das ist ja klar. Sie machen ihr Ref halt im Unterrichtsfach "Sonderpädagogik", so wie andere BBS-Refis ihres in den Unterrichtsfächern Deutsch, Englisch, Politik usw. machen.

    von daher ist eine sonderpädagogische Qualifizierung für Berufsschullehrer sicherlich nicht sinnlos

    Nein, absolut nicht! Zumindest nicht für diejenigen, die in den "schwierigeren" Bildungsgängen eingesetzt sind.

    Jo, schrieb ich ja, die haben einen praktische Nutzen für Schulleitungen und so...die haben dann halt welche, denen sie die schwierigen Klassen geben können, ohne dass die maulen könnten....

    Wieso "maulen"? Wer die berufliche Fachrichtung "Sonderpädagogik" für das Lehramt BBS studiert, weiß ja wohl von vornherein, dass er hauptsächlich in den "schwachen" Klassen eingesetzt wird. Im Übrigen gibt es an meiner Schule derzeit nur eine Kollegin mit diesem Unterrichtsfach; die anderen Berufseinstiegsklassen werden also von KuK als Klassenlehrkräfte betreut, die nicht Sonderpädagogik studiert haben (und die würden sich manchmal wünschen, sie hätten es getan...).

    Ich sehe diese ganze Sachen, wo man Sonderpädagogik nur als Ersatz für ein Unterrichtsfach hat, kritisch..

    Ich nicht. Diese Kolleg*innen sind in unseren Berufseinstiegsklassen gerade als Klassenlehrkräfte Gold wert! Für diese Klassen fehlen uns "normalen" BBS-Lehrkräften definitv die sonderpädagogischen Kenntnisse.

    Bei uns wird dieses Problem hoffentlich nicht bestehen, da der Distanzunterricht für heute und morgen schon gestern Mittag von meiner SL angekündigt wurde und die Klassenlehrkräfte entweder gestern in der Schule oder - in den Berufsschulklassen, die gestern keinen Unterricht hatten - über "Moodle", per Mail oder wie auch immer ihre SuS entsprechend informiert haben und dies zusätzlich auf unserer Schulhomepage steht. EDIT: Ach ja, und auf "Untis" steht es außerdem auch.

    In dem Gym hier in der Stadt, das ebenfalls heute Distanzunterricht anbietet (davon schrieb ich ja weiter oben), ging an alle SuS und Eltern gestern am späten Nachmittag eine Mail 'raus mit dieser Ankündigung. Das erzählte mir gestern Abend meine Freundin am Telefon.

    In NDS gilt Folgendes: "Unterrichtsstunden, die wegen des angeordneten Unterrichtsausfalls nicht erteilt werden können, sind als Minderzeiten im Sinne des § 4 Abs. 2 der Bezugsverordnung zu c) zu berücksichtigen. Dies gilt nicht, soweit die jeweilige Lehrkraft während der ausfallenden Unterrichtsstunden auf Weisung der Schulleitung andere dienstliche Aufgaben (u. a. Aufsichts- und Betreuungsaufgaben im Rahmen der Verlässlichen Grundschule) wahrnimmt."

    Hier stellt sich mir die Frage, ob die Fächerkombi Sozialpädagogik + sonderpädagogischem Schwerpunkt für BK-Schulen von Interesse sind.

    dass es dieses BK-Lehramt mit Sopäd. (fast?) nur in NRW gibt

    In Niedersachsen kann man zwar das Lehramt BBS mit Sonderpädagogik als Unterrichtsfach studieren: https://www.studieren-in-niedersachsen.de/studienwahl/st…nderformen.html Es ist hier allerdings nicht möglich, dieses Unterrichtsfach zusammen mit der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik zu studieren.

    Eine Kollegin von mir hat die berufliche Fachrichtung Wirtschaft mit Sonderpädagogik als Unterrichtsfach studiert und wir hatten gerade in den letzten Jahren zwei Referendarinnen mit derselben Fächerkombination. Diese Lehrkräfte sind dann insbesondere in den "schwachen" Klassen wie der Berufseinstiegsschule eingesetzt, können durch ihre Fachrichtung aber natürlich bis hin zum beruflichen Gymnasium auch andere Bildungsgänge unterrichten.

    Kurzes Update: Mein Schulleiter hat nochmal Rücksprache mit dem Schulträger (Landkreis) genommen und wir verfahren so, wie vorgesehen (also Distanzunterricht heute und morgen für alle unsere SuS). Diverse andere Schulen hier in Niedersachsen handhaben das genauso, u. a. ein Gymnasium hier in der Stadt, das die Tochter einer Freundin besucht, oder die BBSn in Lüneburg und Wilhelmshaven.

    Bei BBS habe ich es ansonsten noch nie wirklich verstanden:

    Fällt der Unterricht aus, gehen sie doch in den Betrieb.

    Das betrifft aber ja nur die Berufsschüler*innen/Azubis (von denen morgen eh nur ein Bruchteil Berufsschulunterricht hätte). An meiner Schule gibt es mehr Vollzeitschüler*innen in den Berufsfachschul-, Fachschul-, BG-, FOS- und anderen Klassen als SuS in den Teilzeitklassen.

    Hm, in NRW wären die BKs (korrigiert mich) dem Kreis unterstellt. Also würde hier das gelten, was der Kreis vorgibt. Keine Ahnung, wie das bei euch ist.

    Hätte ich eigentlich auch gesagt. Da sind einige meiner KuK aber anderer Meinung, wie sie gerade in einer "Signal"-Gruppe äußerten. Von der SL gab es bisher leider keine weiteren Infos.

    Jetzt mal ehrlich. Nach jeder Grippe hat man konditionellE Defizite und es geht einem die Pumpe, wenn man wieder aktiv ist. Das ist doch wirklich vollkommen normal, erst recht wenn man für 10-15 Tage nicht außer den eigenen Wänden sieht und nur noch im Flur spazieren gehen kann.

    Im direkten Vergleich: mehrere Bekannte und Verwandte, die die "echte Grippe" hatten, hatten einige Wochen konditionelle Probleme, dann waren sie wieder fit. Mehrere Bekannte und Verwandte, die mit Covid19 infiziert waren, hatten ein halbes bis dreiviertel Jahr kondtionelle Probleme, Geruchs- und Geschmacksverlust, Atemprobleme, ...

    Humblebee

    Da der Schulausfall so früh verkündet wurde, bleiben ja noch ein paar Stunden Zeit, das zu diskutieren … und das nicht nachts zwischen 4 und 6 Uhr.

    Ja, so weit, so gut. Ich finde es ja prima, dass der Unterrichtsausfall so früh verkündet wurde, nur stellt sich die Frage, ob wir nun unsere SuS morgen im Distanzunterricht "erwarten" sollen oder nicht und ob die Azubis nun in die Betriebe gehen sollen oder nicht. Sprich: Steht das, was die SL heute Mittag verkündet hat über dem, was der LK vorhin verkündet hat, oder nicht?

    Jetzt gehen bei uns auch die Spekulationen los: Unsere SL hat den Distanzunterricht für morgen und übermorgen (den sie ja heute Mittag beschlossen hatte) auf unserer Schulhomepage verkündet. Aber die Meldung auf der LK-Homepage - wie natürlich auch der diverser Zeitungen und Radiosender, der Verkehrsmanagementzentrale usw. - lautet, dass in unserem LK "an allen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen" (unsere BBS ist die einzige in diesem LK ;) ) der Unterricht ausfällt. Jetzt melden sich schon die ersten Ausbildungsbetriebe bei den KuK der Berufsschulklassen und fragen nach, ob ihre Azubis nun morgen Distanzunterricht haben oder in die Betriebe konnen sollen/dürfen.

    Wie gesagt: Es bleibt spannend :D!

    Bei uns ist das ganz einfach, wenn kein Unterricht, dann müssen die SuS der dualen Ausbildung ins Unternehmen. Die SuS kommen aber aus ganz Deutschland. Sollen wir die jetzt für einen Tag 500 km durch die Gegend schicken? Bereits vor 2 Jahren bei dem Sturm haben wir den SuS-Aufgaben gegeben. Nun gibt es statt einfach Aufgaben halt Distanzunterricht mit Videokonferenz. Die Vollzeitschüler haben halt Pech, dass es bei uns so geregelt ist.

    Macht absolut Sinn. Ihr seid aber auch eine Privatschule, die sich nicht unbedingt an die Vorgaben aus dem Minsterium halten muss, oder?

    chaotisch ist wirklich nichts. Also: abgesehen mal von den Schulleitern in NRW, die nicht lesen können. Die Anweisung ist klar: Unterrichtsausfall.

    Chaotisch ist also doch insofern, dass die einen Schulen auf Distanzunterricht bestehen, andere nicht. Die einen beordern - wenn ich das hier richtige verstanden habe - ihre Lehrkräfte zur Schule, die anderen nicht. Klar, im Endeffekt liegt dieses uneinheitliche Vorgehen an der mangelnden Lesekompetenz der Schulleitungen.

    Im Übrigen schriebst du selbst vor einigen Stunden von einem "lustigen Tohuwabouhu" (Beitrag Nr. 52) ;) .

    Na ja, mir soll's egal sein. Ich warte mal ab, ob hier im LK nun morgen auch der Unterricht komplett ausfällt oder wir D.U. machen. Bin ja flexibel.

    Wenn nun also noch einmal wegen Corona die Schulen hätten geschlossen werden müssen, hättet ihr euch geweigert, von zuhause aus Distanzunterricht zu machen, weil ihr dafür euren privaten Strom, Internetzugang, ... hättet nutzen müssen? Interessant.

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