Beiträge von Humblebee

    Naja, das persönliche Abwägen und Entscheiden nach eigenem Empfinden. Alter der Schüler und deren möglicher Impfstatus könnte z. B. ein landesweites Kriterium sein. Wieso muss Schulleiter X selbst entscheiden, ob er persönlich das Schließen für nötig hält?

    Ich finde halt, dass das Infektionsgeschehen an der eigenen Schule mit einbezogen werden sollte. Wenn z. B. an unserer Schule nur sehr wenige SuS und KuK Corona-positiv sind, in der BBS eines Nachbarlandkreises dies aber mehr Personen betrifft, macht es in meinen Augen wenig Sinn, unsere Schule in den Wechsel- oder Distanzunterricht zu schicken. Und den Überblick über das Infektionsgeschehen an der eigenen Schule hat doch i. d. R. gerade die SL.

    Dass der/die Schulleiter/in komplett allein entscheiden "muss", ob die Schließung seiner/ihrer Schule ratsam ist, habe ich ja nicht gesagt. Das sollte die erweiterte SL [EDIT: oder die SL, an Schulen, wo es keine "erweiterte SL" gibt] in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt beschließen können. Wurde ja in der Vergangenheit auch schon vielfach so gehandhabt (hier in der Gegend zumindest).

    Dann entspricht dies ja genau dem, was du schriebst: ein Abwägen und Entscheiden nach eigenem Empfinden usw.

    Unsere (erweiterte) Schulleitung ist von 7.30 Uhr bis mindestens 18 Uhr in der Schule (oft länger).

    Bis in die Abendstunden sind bei uns weder der Schulleiter noch die stellvertretende Schulleiterin oder die Abteilungsleiter*innen normalerweise in der Schule. Manchmal schon, aber das ist doch eher der Ausnahmefall. Allerdings arbeitet die erweiterte SL dann auch manchmal noch von zuhause aus - wie CDL schon erwähnte: Mails oder Vertretungsplan bearbeiten usw. - oder muss eben (gerade im Fall des Schulleiters) bei irgendwelchen Abendveranstaltungen (Info-Abende in allgemeinbildenden Schulen u. ä.) teilnehmen.

    Mh 7 Uhr bis 16 Uhr ist bei mir ein ganz normaler Schularbeitstag... mit A13..

    So lange bist du jeden Tag in der Schule?!? Dann hast du aber auch "Springstunden" dazwischen, oder? Oder erledigst du auch deine Vor- und Nachbereitung dort?

    Bei uns beginnt der Unterricht um 8:10 Uhr, die achte - und für die meisten SuS und KuK letzte - Stunde endet um 15:10 Uhr (bis zur 10. Stunde, die um 16:50 Uhr endet, haben nur wenige Klassen/Kurse Unterricht). Also sind die meisten KuK - die ja nun zudem nicht jeden Tag von der ersten bis zur achten Stunde Unterricht haben - von etwa 7:45 bis max. 15:30 Uhr in der Schule.

    Da gab es 50+ KollegInnen, die noch A13 waren, es gab KollegInnen, die als A13er in Pension gegangen sind. Irgendwann um 2010 herum kamen dann auf einmal jede Menge A14 Stellen, weil die Pensionierungswelle rollte. Da wurden ganz viele junge KollegInnen relativ schnell A14. (Relativ = innerhalb von drei bis acht Jahren.)

    An meiner Schule ist das nicht der Fall. Ich gehe davon aus, dass weiterhin viele Theorielehrkräfte (so auch ich, die keine Ambitionen auf eine A14-Stelle hat) mit A13 in Pension gehen werden. Auch gab es bisher nicht mehr A14-Stellen als zu der Zeit, als ich in der Schule anfing (2003). Wird aber auch daran liegen, dass wir zu der Zeit ein relativ junges Kollegium waren. Sooo viele KuK sind bei uns in den letzten Jahren gar nicht in Pension gegangen und darunter waren nur wenige, die eine A14-Stelle hatten, die dadurch frei wurde.

    Da bin ich inzwischen dagegen, denn dann hängt es vom Coronainteresse des Schulleiters ab.

    Regional verschieden okay, aber dann hängt's vom Coronainteresse des Ministerpräsis ab...

    Was genau verstehst du denn unter "Coronainteresse"?

    Was NDS angeht, vertraue ich unserem Herrn Weil - der immer wieder betont, wie vorsichtig wir bzgl. Corona sein müssen - doch schon ein großes Stück weit, dass er die richtigen Entscheidungen trifft. Und meinem Schulleiter auch.

    Ach, da kommt doch häufiger vor.

    Öhm, nö, "häufiger" kommt das an meiner Schule absolut nicht vor.

    Ich selbst hatte bis auf mein Referendariat (das war schon vor 20 Jahren), wo ich in einer Berufsschulklasse mit Bürokaufleuten zwei Umschüler sitzen hatte, noch nie SuS, die älter als Mitte 20 waren. Nur ganz vereinzelt in der FOS Klasse 12 (da hatte ich bisher zweimal SuS, die Ende 20 waren) oder in den Fachschulen (Technikerschule u. ä.), wo ja oftmals die SuS schon älter sind, weil sie bereits seit längerer Zeit im Berufsleben stehen.

    In unseren Berufsschulklassen tauchen höchstens mal einige wenige ältere SuS auf, die vor nicht allzu langer Zeit nach Deutschland gekommen sind. Wenn ich so darüber nachdenke...: Ich kann mich in den letzten Jahren an gar keine Umschüler*innen, Studienabbrecher*innen o. ä. mehr in Berufsschulklassen erinnern. Früher kam das ab und an vor, momentan nicht mehr.

    Oder in der Berufsvorbereitung sitzen Schüler im Fach IT-Grundlagen, die perfekt programmieren können, aber an der einfachen Prozentrechnung scheitern.

    Sowas ist mir auch noch nicht untergekommen. In unseren Berufseinstiegsklassen (für SuS ohne (Haupt)Schulabschluss) sitzen ausschleßlich SuS, die höchstens mal in einem Fach - mal Englisch, mal Mathe, mal Deutsch - besser sind als ihre Klassenkamerad*innen. Dass dort jemand sitzt, der irgendetwas "perfekt" kann, habe ich noch nicht erlebt. Aber vielleicht haben wir da ein anderes Schülerklientel als du.

    Das ist doch dann noch viel interessanter: Wo in der Arbeitswelt sitzen 25 Personen in einem Raum zusammen? Die meisten ungeimpft!

    In den beruflichen Schulen sind nicht die meisten SuS ungeimpft. Von daher fände ich eine Regelung sinnvoll, dass je nach Infektionsgeschehen entschieden wird, ob und welche Schulen in den Wechsel- oder Distanzunterricht gehen. Oder man sollte den einzelnen Schulen diese Entscheidung überlassen.

    MrsPace : Da hast du auf jeden Fall recht. Ich hatte allerdings die Fragestellung der/des TE so verstanden, dass bei ihr/ihm die Frage nach dem Thema "Irland im Englischunterricht" nur mehr oder weniger zufällig bei der Beschäftigung mit dem geplanten Auslandssemester aufgekommen ist. Sprich: Sie/Er würde auch das Semester in Irland verbringen wollen, wenn diese Land nicht im EU behandelt würde.

    Ich habe - allerdings aus meiner Sichtweise von außen als "einfache Studienrätin" - manchmal den Eindruck, unsere Abteilungsleiter*innen arbeiten genauso viel wie unser Schulleiter...

    Liegt aber vielleicht daran, dass ich bei den Abteilungsleiter*innen eher mitbekomme, wieviel zusätzliche Zeit (also zusätzlich zu ihrer Unterrichtsverpflichtung, Dienstbesprechungen usw.) sie in der Schule verbringen, während ich das bei unserem Schulleiter, der viel Zeit in seinem Büro verbringt, auch mal zu Abendveranstaltungen muss etc. und dem ich daher nicht so häufig begegne, nicht so sehr mitkriege.

    Hallo,

    ich studiere Englisch und möchte ein Auslandssemester in Irland verbringen und im Bewerbungsprozess hat sich mir die Frage gestellt, ob Irland als Thema im Englischunterricht überhaupt behandelt wird. Ich kann mich, wenn ich mich an meine Schulzeit zurück erinnere, nicht daran erinnern. Aber vielleicht habe ich es auch verdrängt oder das hat sich geändert. Ist Irland Thema in euren Bundesländern?

    VG

    In Niedersachsen war "Ireland - Changes and Challenges" bspw. 2010 und 2011 Abi-Thema in Englisch. Und ich meine, dass mein Nachbar (Lehrer an einer IGS) mir mal erzählt hat, dass "Ireland" und "Northern Ireland" an seiner Schule auch in der Unterstufe im Englischunterricht behandelt werden.

    Ich kann von einer Kollegin berichten, die mehrere Wochen lang nicht gehen konnte, weil sie sich bei einem Sturz von der Treppe den einen Fuß gebrochen und am anderen den Mittelfußknochen angebrochen hatte. Während sie im Krankenhaus war (ca. zwei Wochen, meine ich mich zu erinnern), konnte ihr Mann Urlaub nehmen, danach aber nicht mehr (er ist berufsbedingt in ganz Deutschland und im europäischen Ausland unterwegs). Die Großeltern sind nicht mehr in der Lage zu unterstützen oder bereits verstorben.

    Sie hat dann eine "Dorfhelferin" als Haushaltshilfe und Hilfe mit den Kindern bekommen. Diese wurde zumindest teilweise bezahlt. Für NDS fand ich diese Aussage: "Haushaltshilfe für Beihilfeberechtigte -Nach der Niedersächsischen Beihilfeverordnung erhalten Beihilfeberechtigte bei Ausfall der haushaltsführenden Person Haushaltshilfe nach § 38 Sozialgesetzbuch V. Die Kosten für Haushaltshilfe werden nicht in vollem Umfang sondern individuell erstattet." (https://www.dhw-nds.de/leistungen/kostenregelung.html). Weitere Quelle: https://www.nlbv.niedersachsen.de/beihilfe_heilf…ilfe-68236.html

    Für BW finden sich Infos hier: https://lbv.landbw.de/-/familien-und-haushaltshilfe

    Für Sachsen: https://www.lsf.sachsen.de/download/Beihi…shaltshilfe.pdf

    Nur mal auf die Schnelle! Die Angabe deines Bundeslands wäre wirklich hilfreich.

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