Beiträge von Humblebee

    Ich finde die gekünstelte Aufregung um sowas einfach lächerlich. Mit dem Österreichischen und dem Schweizer Schriftdeutsch gibt es sowieso zwei offizielle Varianten die anders geschrieben werden als der gemeine deutsche Sprachfetischist das gerne hätte.

    Es gibt halt einfach Dinge, die, wenn man sie hört, einem einfach "die Fußnägel hochrollen lassen", weil es sich so schräg/falsch anhört. So geht es mir mit vielen Wörtern oder Redewendungen aus Dialekten, z. B. dem in der Schweiz verbreiteten "innert" oder "Nachtessen" statt "Abendessen". Vielen geht es allgemein so, wenn sie Dialekte hören.

    Mit "gekünstelter Aufregung" hat das meiner Meinung nach aber nichts zu tun.

    state_of_Trance : Ich kann im Übrigen absolut nicht nachvollziehen, wieso du dich so sehr darüber aufregst, was andere Menschen tun. Wer 'ne Maske tragen will, kann das doch machen, wer sich 'ne Drittimpfung verpassen lassen möchte, genauso. Wer sich darüber freut, dass ihre/seine SuS und KuK trotz Abschaffung der Maskenpflcht weiterhin welche tragen, darf auch das. So lange es keine Masken- oder Impfstoffknappheit gibt, frage ich mich wirklich, was dich das eigentlich angeht und was dich das überhaupt zu interessieren hat.

    Wo genau liegt denn dein Problem damit?

    Die selben Leute bitten doch hier um "freiwilliges Maske tragen" und betonen wie toll ihre Schüler sich an eine, Gott sei Dank, abgeschaffte Regel halten.

    Kann ja sein, dass ich mich auf der letzten Seite verlesen habe, aber alle diejenigen, die berichten, dass sie schon einen Termin für die Drittimpfung haben, stammen aus Süddeutschland (BW oder BY). Dort sind a) noch Herbstferien und b) wird doch zumindest in BY nach den Ferien die Maskenpflicht wieder eingeführt.

    Dein obiger Satz stimmt also nicht.

    Und diejenigen, die bereits eine Drittimpfung erhalten haben (sowohl hier als auch in meinem Bekanntenkreis), sind Risikopatient*innen, arbeiten in der Pflege o. ä. oder sind schon "äteren Datums".

    Ich finde es trotzdem verwirrend, dass es ausgerechnet die Lehrer sind, die sich so um diese Boosterimpfung kloppen, bevor sie überhaupt empfohlen wird.

    Ich "kloppe" mich sicherlich nicht darum; zumal meine Zweitimpfung und die der meisten Lehrkräfte an weiterführenden Schulen hier in NDS eh erst Ende November/Anfang Dezember sechs Monate her sein dürfte. Zudem haben wir hier ja weiterhin Maskenpflicht in allen Klassen ab Klasse 3. Wenn ich also Anfang Dezember einen Termin für die Drittimpfung bekommen kann, werde ich ihn wahrnehmen; wenn ich noch warten muss, ist es für mich auch ok.

    Und dass die Boosterimpfung nicht empfohlen wird, stimmt auch nicht unbedingt. Während die STIKO diese noch nicht empfiehlt, tut es z. B. die sächsiche Impfkommission sehr wohl: https://www.leipzig.de/news/news/saec…le-ab-18-jahre/

    Jup, so wird's sein. Allerdings stelle ich immer mal wieder fest, dass sich viele dieser übernommenen englischen Wendungen im Norden schon länger durchgesetzt haben.

    Neueste Erkenntnis: Die gesamte Hamburger Familie meiner Frau sagt "ich erinnere an etwas", anstatt "ich erinnere mich an etwas". Mich macht das halb wahnsinnig, aber es ist tatsächlich eine offizielle Variante und da oben schon lange gängig.

    Nö, hier in der Gegend habe ich das "in" plus Jahreszahl bisher selten gehört und "ich erinnere an xxx" noch nie. Ist das evtl. nur im Hamburger Raum üblich?

    Warum ist es denn schlimm, wenn man freiwillig eine Maske trägt? Das hat nichts mit "moralischer Überlegenheit" zu tun

    In einigen Ländern Asien ist das Maske-Tragen doch schon lange verbreitet. Sowohl zum Schutz vor Luftverschmutzung als auch um andere Menschen nicht mit Krankheiten anzustecken.

    Daher verstehe ich das Gejammer hier in Deutschland nicht. Wen stört es denn, wenn jemand anderer eine Maske trägt? Mir ist das völlig wumpe; stört mich ebenso wenig, als wenn jemand irgendeine Kopfbedeckung, Stirnband, zehn Make-up-Schichten, Tattoos und Piercings im Gesicht oder weiß der Geier was trägt.

    Ich werde auch "nach Corona" im Herbst und Winter Maske tragen, aber ich verlange das von niemand anderem. Dann aber bitte auch nicht jammern, wenn man sich erkältet oder die Grippe einfängt.

    So werde ich es auch handhaben.

    Jetzt ist es wohl auch bei uns soweit... :(

    Unser Sohn ist offensichtlich Corona positiv. Er ist gestern richtig krank geworden und der Selbsttest eindeutig positiv.

    Alles Gute auch von mir!

    Die beiden Kinder eine Kollegin sind derzeit in Quarantäne. Ihr achtjähriger Neffe und ihre (geimpfte) Schwester, bei der die Kids letzten Freitag waren, fühlten sich am Wochenende nicht wohl und haben dann am Sonntag Selbsttests gemacht. Da beide positiv waren, gingen sie am Montag zum PCR-Test, die ebenfalls positiv ausfielen. Meine Kollegin hat ihre Kinder dann auch gleich seit Montag zuhause gelassen (Nachricht vom Gesundheitsamt hatte sie bis gestern noch nicht erhalten); ihre Selbsttests sind aber bisher negativ und sie zeigen auch keinerlei Symptome. Dem Neffen geht es bis auf einen leichten Schnupfen gut, der Schwester mit dem Impfdurchbruch nicht ganz so toll (sie hat Fieber und starken Husten).

    In der Schule gelten diese Regeln leider nicht.

    Also, in NDS schon. Lies' mal hier: https://www.arbeitsschutz-schulen-nds.de/uebergreifende…lima/massnahmen

    Demnach sollten in Unterrichtsräumen 20-22 Grad herrschen.

    Mag aber durchaus sein, dass das während der Corona-Zeit hinfällig geworden ist wegen der Lüfungskonzepte. Aber ich finde es absolut nicht schlimm, wenn man sich mal etwas dicker anzieht (was wir im letzten Corona-Herbst/Winter/Frühjahr auch schon getan haben, als wir nicht im Distanzunterricht waren). Eine Dauerlüftung muss aber nun wirklich nicht sein; zumal ich keine Lust habe durch srändige Zugluft selber krank zu werden.

    Ich kann nur sagen, dass in normalen Büros bei überwiegend sitzender Tätigkeit eine Raumtemperatur von min. 20° C vorherrschen muss (Quelle: ASR A 3. 5)

    Mehr als 20 oder 21 Grad haben wir nicht mal zuhause in unseren Räumen. Wir mögen es nicht so warm ;). Aber das ist wohl typisch norddeutsch, dass wir keine solchen "Frostköttel" sind (s. a. Toms Beitrag Nr. 26885 - diese Nummer ist es bei mir zumindest).

    Bei mir gelten die Lizenzen dauerhaft (Kollegiumslizenz kostete pro Buch pro Kollege ca. 10 - 15 Euro (Schüler - und Lösungsbuch zusammen). Erst hatten wir auf die Schule gehofft, aber dann als Fachschaft doch selber gezahlt (bei mir sind es 4 - 6 Klassen, also 8 - 12 Bücher pro Tag, Vertretungsstunden kein Problem, ich habe das Buch inkl. Lösungen). Statt schwerer Lehrertasche reicht eine kleine Handtasche. Mein Rücken ist froh, ich laufe in die Schule, benötige kein Auto mehr.

    Über E-Books wird bei uns an der Schule auch gerade diskutiert. Da ich oftmals mehrere Bücher für einen Unterrichtstag mitschleppen muss, wäre ich sehr dafür, welche anzuschaffen (inkl der Zusatzmaterialien wie Lehrerhandbuch etc. natürlich).

    Humblebee

    Es hängt in NRW tatsächlich von der Schulform ab. Die A13-Stellen im Sek I-Bereich sind dünn gesät und im GS-Bereich gibt es das überhaupt nicht. Dahingegen findest Du im Sek II Bereich natürlich haufenweise A14-Stellen.

    Hier gibt es schon eine schulformbezogene Ungerechtigkeit, denn im Gymnasialbereich kannst Du auch ohne echte Leitungsfunktion A15 bekommen - das gibt es an Grundschulen und den nicht-gymnasialen Sek I-Schulen nicht.

    Das ist mir schon klar (und das ist in NDS auch nicht anders, soweit ich weiß); daher schrieb ich ja auch, dass es an meiner Schule (BBS!) nicht so schwierig sei, eine A14-Stelle zu bekommen. Der User Nestor ist laut Profil an einem Gymnasium tätig - ein BL ist ja leider nicht angegeben - und da dürfte es wahrscheinlich mit Beförderungsstellen auch besser aussehen als in der Sek I oder an einer GS.

    Bzgl. der Ungerechtigkeit stimme ich dir absolut zu!

    Bei uns wäre es gar nicht zulässig gewesen Humblebee , dass SL oder Mentoren in den Prüfungslehrproben anwesend gewesen wären. Da waren nur Prüfer:in und Vorsitzende:r zulässig. Nur bei den UBs vorab (die ansonsten bei uns unbenotet blieben) durften Mentoren und SL mit anwesend sein.

    Ah ok, das ist dann bei uns anders. In den "normalen" UBs sind nur die Ausbildungslehrkaft des jeweiligen Fachs und die/der Fachleiter*in dieses Fachs aus dem Studienseminar anwesend. In den BUBs ("besondere Unterrichtsbesuche") sind SL (oder ein Mitglied der erweiterten SL), Ausbildungsleher*in des jeweiligen Fachs und Fachleiter*in dieses Fachs anwesend. Die Prüfungsunterrichtsstunden unterscheiden sich nur insoweit, dass dort alle Fachleiter*innen (in meinem Fall Fachleiter des Englischseminars, Fachleiter des Wirtschaftsseminars, Leiterin des pädagogischen Seminars) anwesend sind. "Externe" sind bei uns auch bei den Prüfungsunterrichtsstunden nicht dabei.

    Bei uns gibt es aber auch keine Noten für die einzelnen Unterrichtsbesuche.

    Einer der mir mal zugeordneten Referendare wurde nie von der SL hospitiert. Meine Mentorenkollegin und ich haben jeweils eine 1,5 an die SL weitergeleitet. Herauskam bei der SL dann eine 4,0. Gutachten kann man schon so drehen das sie einem in den Kram passen wenn man wem ans Bein pissen will. 😬

    Da frage ich mich aber wirklich, warum ein/e SL das tut, wenn sie/er die/den betreffenden Referendarin/Referendaren gar nicht kennt oder zumindest nie im Unterricht erlebt hat. Und muss die/der SL nicht zumindest an den Prüfungsunterrichtsstunden teilnehmen (oder ist das in deinem BL nicht der Fall)?

    Weil man als Lehrer für den "goldenen Beamtenkäfig" seine Seele an den Teufel verkauft hat.

    Ja, nee, is' klar. Was für ein Quatsch. Ich fühle mich definitv nicht, als habe ich "meine Seele an den Teufel verkauft"!

    Versuche das mal als Lehrer von Bremen nach Bayern zu kommen.

    Tut mir ja leid, dass du das nicht geschafft hast. Eine ehemalige Mitstudentin von mir hat ihr Ref in Bremen gemacht und dort fünf Jahre gearbeitet (geweohnt allerdings in NDS). Anschließend ist sie mit ihrerm Mann nach Bayern gezogen, weil er dort ein Jobangebot hatte, und unterrichtet nun dort an einer Berufsschule. Möglich ist das also durchaus; evtl. aber eben auch schulformabhängig.

    Leistung in der feien Wirtschaft zahlt sich in der Regel aus und wenn nicht kann man kündigen und das Unternehmen wechseln. An Schulen ist es viel schweriger befördert zu werden und es zählt eher Alter statt Leistung um befördert zu werden.

    1. Das Thema hatten wir hier neulich schon mal. In der Gegend, wo ich wohne, kann man nicht mal "eben so" kündigen und den Betrieb wechseln (außer man ist bereit, weiter weg zu ziehen). 2. Vielleicht hängt das ja von der Schulform ab, aber an meiner Schule ist es so schwierig nun auch wieder nicht, eine Beförderungs-/A14-Stelle zu bekommen. Und von denjenigen, die in den 20 Jahren, die ich nun schon an meiner Schule bin, auf eine A14-Stelle befördert wurden, war kaum jemand "älteren Datums", sondern viele zwischen 30 und 40.

    Die TE hat übrigens schon seit August keine Ahnung, was sie mit diesem Kurs anfangen soll und im Fach Deutsch scheint es nicht besser zu sein. Ich zähle in 8 von 13 Beiträgen die Frage "hättet ihr Ideen?". Vielleicht einfach noch mal die Berufswahl überdenken, das wäre jetzt meine grundsätzliche "Idee" dazu.

    Oder mit KuK absprechen. Mache ich immer, wenn mir mal die Ideen ausgehen (was tatsächlich ab und zu der Fall ist; aber ich habe einige sehr kreative Kolleg*innen).

Werbung