Beiträge von Humblebee

    Ok, dann verstehst du plattyplus unter "Erwartungshorizont" tatsächlich etwas anderes als Joker13 und auch ich. Dass man in einem EWH auch zu erwartende Fehler mit einbezieht, kenne ich so nicht.

    Für Englisch in der Oberstufe könnte ein EWH z. B. so aussehen: https://www.abiweb.de/englisch-abitu…r-englisch.html (wobei die EWH der Abiklausuren noch detaillierter und auf die jeweilige Aufgabenstellung genau bezogen formuliert werden).

    Für die Klassenarbeiten im Wirtschaftsunterricht (den ich in den Lernfeldern in meiner BFS-Klasse erteile) und für "einfache" Englisch-Klassenarbeiten (z. B. in den BFS- und BES-Klassen) erstelle ich auch eine "Musterlösung", keinen detaillierten EWH. Das wäre bspw. für Grammatikaufgaben m. E. völlig überflüssig. Da nehme ich auch keine Positivkorrekturen vor, weil ich die Klassenarbeiten bei Rückgabe mit den SuS durchspreche und diese eine Berichtigung anfertigen.

    In der Sek 2b läuft es nach IHK-Schlüssel:

    1. 100-92%
    2. 91-81%
    3. 80-67%
    4. 66-50%
    5. 49-30%
    6. 29-0%

    Mit den 85%, mit denen man in den allgemeinbildenden Bildungsgängen also noch eine 1 bekommt, ist man bei den Azubis fast schon bei einer 2 minus. ;)

    Der IHK-Schlüssel wird bei uns auch benutzt, allerdings nicht im Beruflichen Gymnasium, Klasse 12 und 13. In den Klassen 12 und 13 am BG und den allgemein bildenden Gymnasien gibt es aber hier in NDS eh keine Noten mehr sondern Punkte von 0-15. An das in diesen Klassen geltende Bewertungsschema müssen sich aber alle Schulen halten.

    Positiv-Korrekturen sind von unserem Arbeitgeber nicht gefordert. Wären sie gefordert, müßten wir noch einmal ganz dringend über das Deputat reden, weil die Korrekturen wesentlich länger dauern.

    Das stimmt so nicht oder zumindest nicht für alle Fächer und alle Schulformen. Für den Fremdsprachenunterricht gab es hier in NDS für die gymnasialen Bildungsgänge vor einigen Jahren einen Runderlass "Aufgabenformate in den modernen Fremdsprachen", in dem u. a. steht: "Schriftliche Leistungsüberprüfungen sind für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern nachvollziehbar zu korrigieren und zu bewerten. Deshalb stellt Positivkorrektur eine wichtige Hilfestellung für Schülerinnen und Schüler dar."

    Daher nehmen wir im BG, in der Fachoberschule und den Fachschulen auf jeden Fall Positivkorrekturen in Englisch vor.

    Humblebee, bei fünf Wochen komme ich aber immer noch auf 25 Tage und es kann mir niemand erzählen, dass er nicht noch irgendwo fünf Tage abknapsen kann.

    !. Siehe Post von Kris24 : Außerhalb der Ferien arbeite ich teilweise mehr als die reguläre Arbeitszeit, gerade wenn Prüfungskorrekturen anstehen (und das ist bei mir jedes Schuljahr im Mai/Juni der Fall).

    2. Hast du denn wirklich in den Sommerferien 25 Tage 0,0 für die Schule zu tun? Also, ich kann nur sagen, dass ich auch in den Sommerferien mind. eine bis 1,5 Wochen mit Schulischem beschäftigt bin (Stoffverteilungspläne erstellen oder abändern, Lektürelesen für die Oberstufe, Einarbeitung in neue Lehrbücher bzw neue Ausgaben derselben, ...). Dazu gehört meiner Meinung nach auch das Aufräumen des Arbeitszimmers, das Sichten und Abheften von Unterlagen/Materialien usw.; also Tätigkeiten, die andere Arbeitnehmer*innen während ihrer Arbeitszeit im Büro erledigen.

    Und auch wenn ich während des Schuljahres Überstunden mache, so kann mir niemand erzählen, dass er seine Urlaubstage plus eben Überstunden nicht angemessen nehmen kann. Kein Lehrer arbeitet ein Jahr durch

    Das hat doch auch nirgendwo jemand geschrieben!? Ich sage nur, dass ich nicht unbedingt mehr als 30 Tage im Jahr wirklichen Urlaub habe und eben auch keine 25 Tage in den Sommerferien.

    Du bekommst deine 30 Tage doch auch noch mit anderen Ferien locker voll

    Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber in den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien habe ich nur wenig "Urlaubstage", weil ich da gut ausgelastet bin mit Klausur-/Klassenarbeits-, Prüfungs- und anderen -korrekturen sowie Unterrichtsvorbereitung. Deshalb war ich ja im "Reisethread" auch schon baff erstaunt, dass es scheinbar Lehrkräfte gibt, die wirklich fast in jeden Ferien verreisen (und das nicht nur ein paar Tage).

    Was die Anwesenheitspflicht in NRW in der letzten Sommerferienwoche angeht, von der ich hier schon öfter las, hatte ich vor kurzem mal interessehalber gegooglet und diesen Artikel gefunden: https://vbe-nrw.de/?content_id=3565

    Im Kollegium haben wir meines Wissens keine Pilot*innen, aber ein Kollege meines Lebensgefährten und dessen Ehefrau haben einen Flugschein und durch sie kennen wir halt noch zwei andere Freizeitpilot*innen. Hier in der Gegend gibt es einige Flugplätze. Die beiden hatten mir schon mal angeboten bei ihnen mitzufliegen, aber aufgrund meiner Höhen- und Flugangst habe ich dankend abgelehnt ;) .

    OT Hast du bestimmt falsch verstanden. Ich kenne keine einzige Pilot*in und finde manchmal einfach faszinierend, wozu Menschen alles in der Lage sind. Manche kommen sogar ins All und landen zu bestimmten Zeiten auf Raumstationen oder dem Mond- frag ich mich auch jedes Mal, wie das geht^^

    Ach, so meintest du das! Ich dachte, du wolltest darauf hinaus, dass manche Pilot*innen ohne Begleitung in einem Sportflugzeug unterwegs sind oder aber, dass du der Ansicht seist, man dürfe nicht über Städte fliegen (darauf hat ja Platty in seiner Antwort auch Bezug genommen; er hat deine Aussage dann wohl ebenfalls falsch verstanden).

    kleiner gruener frosch : Du bist übrigens dran mit einem neuen "Ratefoto"!!!

    @samu : Nein, aber ich frage mich halt, warum es nicht möglich sein sollte, allein über einen Ort zu fliegen. Ich kenne einige Freizeitpilot*innen, die oft allein unterwegs sind.

    Oder habe ich deine Anmerkung falsch verstanden?

    Bei uns durfte jemand ohne Test nicht am Unterricht teilnehmen.

    Bei uns auch nicht. Diejenigen, die morgens ohne Testkassette und Unterschrift auftauchen, müssen sich draußen nachtesten, und diejenigen, die am Testtag gefehlt haben, müssen am Tag, wo sie wiederkommen, beides vorzeigen bzw. abgeben.

    Testbescheinigungen hat bei uns noch nie jemand haben wollen (zumindest in den Klassen, in denen ich unterrichte, nicht).

    70/80er,

    aber einige Verwandte und Freunde schlachten auch heute noch ihre selbst gehaltenen Tiere. Man kennt das Tier und weiß, dass es wirklich gut aufwachsen durfte. Das Fleisch ist nicht vergleichbar mit Discounterfleisch.

    Ich selbst bin in einer Einfamilienhaussiedliung in einer Kleinstadt aufgewachsen, kenne aber viele, die auf dem Land auch mit Tieren aufgewachsen sind, die zum Eigenverbrauch, zum Verschenken oder Verkauf an Bekannte geschlachtet wurden. Die Großeltern und Eltern meines Lebensgefährten hielten z. B. Hühner, Gänse und Kaninchen. Verwandte von mir, die auf dem Land leben, haben schon, als ich noch Kind war, Kaninchen gehalten und geschlachtet und ziehen seit Jahrzehnten jedes Jahr zwei bis drei Schweine groß, die dann von einem befreundeten Fleischermeister geschlachtet, verwurstet etc. werden.

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