Beiträge von Humblebee

    Ach, der Serengeti-Park... das war zu meiner Grundschulzeit ein beliebtes "Ausflugsziel" für die Art Leute, die heutzutage übers Wochenende nach New York fliegen. Wurde gern kombiniert mit dem Heide-Park in Soltau und dem Vogelpark Walsrode. Aber die 600 km Anfahrt mussten sich ja rentieren.

    Ernsthaft?!? Das habe ich "damals" gar nicht mitbekommen. Die von dir genannten Orte waren zu meiner Schulzeit (und sind es wohl auch noch heute) Ziele für Wochenendausflüge mit der Familie für uns in NDS. Und der "Heide Park" wird auch gerne von Schulklassen angesteuert.8)

    *neidischer Blick in den Norden*

    Schöne Ferien :gruss:

    Muss hier noch eine "Projekt-Woche" bis kommenden Do. durchstehen.

    Mal schauen, ob sich BW und By doch irgendwann einmal dem rollierenden System unterordnen. Sommerferien bis Mitte September sind meistens ggM.

    Na, die eine Woche macht den Kohl ja nun auch nicht mehr fett, oder? Das schaffst du!

    Und dafür, dass ihr in BW und BY immer so spät in die Sommerferien startet, habt ihr aber den Vorteil der zweiwöchigen Pfingstferien, die es sonst in keinem BL gibt.

    Was soll "ggM" bedeuten???:/

    Woher soll die das auch wissen.

    Weil wir schon öfter über die "Schülerschaft" gesprochen haben?! Sie hatte das wohl falsch interpretiert und dachte eben, ich erzähle nicht aus Lehrerinnen- sondern aus Sekretärinnen-Sicht ;) .

    Wir schreiben total aneinander vorbei. Natürlich ist mir das wurscht ob einer Hausmeister oder Lehrer ist. Aber wenn ich mit dem erwähnten Kollegen z. B. schon 12 x in einem Klassenkonvent gesessen habe und der nicht weiss, welche Fächer ich unterrichte, dann hat der offenbar kein einziges Mal zugehört.

    Ja, dann haben wir tatsächlich aneinander vorbeigeschrieben. Dass du mit dem erwähnten Kollegen schon so oft über deine/eure Fächer gesprochen hast, hattest du ja bisher auch gar nicht erwähnt! Für mich klang es so, als wärest du schon "angefasst", wenn überhaupt ein/e Kollege/Kollegin an deiner Schule - egal, wie oft du schon mit der-/demjenigen gesprochen hast -, nicht weiß, welche Fächer du unterrichtest. Und das fände ich halt unangebracht, weil es - wie gesagt - mich prinzipiell gar nicht interessiert, welche Fächer die KuK unterrichten und ich das meiner Meinung nach auch nicht zu wissen brauche, um sie zu schätzen /wertzuschätzen.

    BTW: Was ich neulich schon fragen wollte: "Konvent" ist das, was hier in Deutschland eine "Konferenz" ist, oder?

    Das hängt m. E. auch sehr von der Region, von der Schulform, vom Bedarf / den Unterrichtsfächern, ... ab. Ich kenne Lehrkräfte mit Familie, die jahrelang erfolglos Versetzungsanträge gestellt haben, und auf der anderen Seite Singles, die problemlos nach dem ersten Antrag versetzt wurden.

    So langsam habe ich den Eindruck, dass sich Lehramt/Beamtentum eigentlich nur für Leute rechnet, die zum Zeitpunkt ihres eigenen Schulabschlusses schon wissen, dass sie mit Ende 20 Anfang 30 einen Ring am Finger, ein bis zwei Kinder und ein Eigenheim haben wollen - sprich: Leute die einen ganz klassischen Lebensweg einschlagen.

    Die Singles ohne Kinderwunsch sind die Lückenbüßer. Egal wie gut die Noten sind, egal wie gut die dienstlichen Beurteilungen ausfallen... Verheiratete Kollegen mit Kindern können einen miesen Job mit Minimalaufwand machen und trotzdem hofiert sie das System.

    Dem möchte ich dementsprechend zumindest für meine Schulform und meine Region - ganz klar widersprechen.

    @Fossi: Dass die "alten" Prüfungsnoten noch solch eine große Rolle im weiteren "Lehrerleben" spielen, ist scheinbar tatsächlich nur in Süddeutschland der Fall, wie chilipaprika ja auch schon schrieb.

    Hier in BW bist Du beispielsweise durchs Examen gefallen, wenn Dir ein Prüfer eine Fünf in einer von x Prüfungen verpasst.

    Das ist hier und insbesondere in meiner Schulform auch nicht so. Wir haben bspw. am Ende des Ref nicht "x" Prüfungen sondern nur zwei Prüfungsunterrichtsstunden (in der beruflichen Fachrichtung und im Unterrichtsfach) sowie eine mündliche Prüfung; plus natürlich die schriftliche "Examensarbeit". Für die Prüfungsunterrichte gibt auch nicht jede/r Prüfer/in eine eigene Note sondern es gibt nur eine Gesamtnote von allen. So schnell fällt also bei uns niemand durch's Examen (das habe ich bei den vielen Refis, die wir seit 2003 - also seit ich an meiner jetzigen Schule bin - noch nicht ein Mal erlebt; wenn jemand das Ref nicht geschafft hat, hat er/sie schon vor der Prüfung abgebrochen).

    Das kannst du ja nur behaupten, wenn du's weisst als was die Person arbeitet

    Nein, denn meine Wertschätzung einer Person mache ich nicht von deren Beruf abhängig sondern von anderen Faktoren ;) .

    Es geht scheinbar anderen auch nicht anders; also, dass sie nicht wissen, als was und wo jemand bei uns in der Schule tätig ist. Neulich stellte sich bspw. in einem Gespräch mit einer Dame, die schon jahrelang in unserer Cafeteria arbeitet, 'raus, dass sie bisher gedacht hatte, ich sei eine der Sekretariatsmitarbeiterinnen und keine Lehrerin. Ja, und?!? Sollte ich nun deswegen beleidigt sein und meinen, sie interessiere sich nicht für mich, obwohl wir uns des Öfteren nett unterhalten?

    Ich kann im Schulhaus auch jeden aus der Verwaltung etc richtig zuordnen.

    Ich auch. Aber in unserer Verwaltung arbeiten auch nur vier bzw. derzeit drei Damen (drei Sekretärinnen und bisher eine "Verwaltungsleiterin", die aber längerfristig erkrankt ist und evtl. nicht wieder an unsere Schule zurückkehren wird).

    Na ja, ist ja auch egal und hat mit dem Ausgangsthema nüscht zu tun!

    "Ist mir nicht wichtig" ist das gleiche wie "interessiert mich nicht". Ist nicht meine Art, deswegen hab ich mit den Leuten dann auch nichts zu tun. Ich muss ja nicht jeden mögen. Beruht dann ohnehin auf Gegenseitigkeit.

    Ok, das kann man natürlich gleichsetzen. Aber wenn mich die Fächerkombi eines Kollegen oder einer Kollegin nicht interessiert / mir nicht wichtig ist, bedeutet das doch nicht, dass ich mich nicht trotzdem mit der- oder demjenigen unterhalte oder ich ihn/sie nicht mag?!? Zu wissen, wer welche Fächer unterrichtet - oder überhaupt: in welchem Job jemand arbeitet - hat für mich überhaupt nichts mit Wertschätzung zu tun. Ich wertschätze jemanden, der als Hausmeister oder Putzkraft arbeitet genauso wie meine KuK. Ich bin absolut niemandem böse, wenn er/sie nicht weiß, was ich unterrichte und würde nie auf die Idee kommen, diese Person deswegen zu ignorieren!

    (EDIT: Von einigen meiner Bekannten weiß ich nicht, als was - und insbesondere nicht: wo- sie arbeiten und recht viele aus meinem Bekanntenkreis wissen zwar, dass ich Lehrerin bin, aber nicht an welcher Schulform. So what?!?)

    Na ja, dahingehend scheinen wir unterschiedlicher Meinung zu sein. Lässt sich nicht ändern. Dir ist das halt wichtig, mir nicht.

    An einer allgemeinbildenden Schule warst du nach 7 Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit übrigens mal mit jedem im Klassenteam.

    Das kommt sicherlich auch auf die Schulform an. Mein Nachbar unterrichtet seit über 10 Jahren an einer IGS, aber größtenteils nur ab Klasse 10 aufwärts. Ich glaube kaum, dass er schon mit allen aus seinem Kollegium in einem Klassenteam war (zumal er ja nicht mal jede Jahrgangsstufe unterrichtet; er war z. B. noch nie in Klasse 5 und 6 eingesetzt).

    An einer allgemeinbildenden Schule ist das was anderes, da ist das ein schieres Zeichen von Desinteresse.

    Finde ich nicht; vielleicht ist es für die KuK einfach nicht wichtig?! Ganz ehrlich: Es interessiert mich auch nicht unbedingt, was ein/e Kollege/Kollegin unterrichtet. Warum sollte denn das für mich in irgendeiner Form von Belang sein? Umgekehrt finde ich es auch überhaupt nicht wichtig, dass meine KuK wissen, welche Fächer ich unterrichte. Was habe ich denn davon, wenn ich weiß, dass Kollegin Ilse Müller Deutsch und Sport unterrichtet, Kollege Peter Meyer Physik und Geschichte usw., wenn ich mit diesen KuK im normalen Schulalltag gar nichts zu tun habe, weil sie nicht in meiner Klasse unterrichten, nicht in meinen Teams/Fachkonferenzen sind,...???

    P. S.: Von den Tamilen hatte ich in den 1980er Jahren schon im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Sri Lanka gehört.

    Ich habe KuK, die nach 7 Jahren immer noch nicht wissen, welche Fächer ich unterrichte. Mit denen rede ich nicht mehr. Sorry, ich bin da empfindlich.

    An unserer großen Schule mit fünf verschiedenen Abteilungen - eine davon an einem anderen Standort - ist es nichts Besonderes, dass man nicht weiß, welche berufliche Fachrichtung und welches Fach die KuK unterrichten. Ich kenne eine ganze Reihe meiner Kolleg*innen auch gar nicht mit Namen, weil ich mit sehr vielen überhaupt nichts zu tun habe und sie höchstens ein paar Mal im Jahr auf Gesamt-Dienstbesprechungen/-Konferenzen sehe. Zudem bleiben einige KuK durch PKB-Verträge - also befristete Arbeitsverträge - manchmal nur ein bis zwei Schuljahre bei uns.

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