Beiträge von Humblebee

    Weil man auch im Kopierraum, Klassenzimmer, Besprechungsraum usw. etwas trinken möchte? Manche "schleppen" auch ganze Kannen mit sich.

    Zum einen: Warum sollte man in den paar Minuten, die man im Kopierraum verbringt, etwas trinken wollen?! Zum anderen: Man sich ja einen Thermobecher o. ä. mitbringen, den man wieder mitnimmt und nicht irgendwo herumstehen lässt (das ist nämlich ziemlich eklig bei offenen Gefäßen!). Ganze Kannen schleppt zumindest in meinem Kollegium niemand mit. Wenn mal jemand eine Thermoskanne dabei hat, bleibt die auch im Lehrerzimmer stehen.

    Wie gesagt, sind es aber eh nur sehr wenige KuK, die Kaffee oder Tee aus dem Lehrerzimmer in andere Räumlichkeiten mitnehmen. Ich habe zwar auch immer ein (Kalt-)Getränk dabei, aber das befindet sich in meiner Schultasche und ich nehme es während des Unterrichts nur kurz zum Trinken 'raus.

    "sogar" im Kopierraum...
    DAS ist doch prädestiniert ...
    sowie auf dem eigenen Tisch (3 Meter von der Küche, aber am Ende der Woche gibt es trotzdem 3 leere Tassen auf dem Tisch... praktischerweise sind sie montags wieder sauber im Schrank) :D

    Erschließt sich mir nicht wirklich, wieso man Tassen/Becher durch's halbe Schulgebäude schleppt :rolleyes:... Zum Glück trinken aber die meisten KuK tatsächlich nur im Lehrerzimmer ihren Kaffee oder Tee und lassen dann die Becher auch dort. Wenn nach Ende der 8. Stunde noch immer benutzte Tassen auf den Tischen stehen, "erbarmt" sich eigentlich immer jemand (Kolleg*innen oder die Putzfeen) und verräumt sie in den Spüler.:thumbup:

    Anekdotisch dazu: Die älteste Nichte meines Lebensgefährten (28) war Ende November oder Anfang Dezember - so ganz genau weiß ich es nicht mehr - Corona-positiv getestet worden und litt fast ein halbes Jahr an Geschmacksverlust. Erst jetzt kommt ihr Geschmackssinn langsam wieder.

    Unterlasse bitte solche Behauptungen.

    Du hast gesehen, dass ich meine angebliche "Behauptung" gelöscht habe, oder?

    Der Ernüchterung fehlt dieser negative Aspekt.

    Finde ich nun so gar nicht. Aber wenn "ernüchtert sein" für dich ein "neutraler" Zustand ist, verharre von mir aus darin bis zu deiner Pensionierung :weissnicht:. Ich bin allerdings sehr froh, dass ich bisher weder ernüchtert, noch frustiert, enttäuscht, ... durch meinen Schulalltag gehe.

    Und nun: Back to the topic!

    Ich bin nicht frustriert, unterlasse bitte solche Behauptungen. Vor Frustration weiß ich mich zu schützen. Ich bin lediglich ernüchtert (s. o.), das ist kein unangenehmer Zustand.

    Dir kann man es wirklich nicht recht machen. Aber bitte: gerne ändere ich meinen obigen Beitrag entsprechend ab... (auch wenn "Ernüchterung" für mich eigentlich ein Synonym von "Frustration" ist; aber ich will ja um Himmels Willen keine unrichtigen Behauptungen aufstellen)

    Tatsächlich? Ich dachte, das wäre bundeseinheitlich.

    Nein, ist es nicht. Ich hatte den Link zu dem entsprechenden Schreiben der nds. Landesschulbehörde hier schon mal irgendwo gepostet. Muss mal schauen, ob ich das nochmal finde...

    EDIT: Gefunden! Der Link zur entsprechenden Rundverfügung findet sich unten auf dieser Seite der MK: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…etz-185968.html

    Auszug aus dieser Rundverfügung: "Die öffentlichen berufsbildenden Schulen sind vom Nachweis eines Impfschutzes gegen Masern ausgenommen, da sie typischerweise von weniger als 50 Prozent minderjährigen Schülerinnen und Schülern besucht werden." Hier wird also einfach davon ausgegangen, dass an den beruflichen Schulen mehr als 50% der SuS schon volljährig sind. Das würde ich - zumindest zu Beginn eines Schuljahres - für unsere BBS nicht unbedingt unterschreiben wollen, muss ich sagen.

    Natürlich bekommen wir für Klassengeschäfte keine Ermäßigungsstunden.

    So "natürlich" finde ich das nicht, muss ich sagen! Bei uns erhalten die Klassenlehrkräfte der Berufseinstiegsklassen (den früheren BVJ-Klassen) schon seit langem eine Ermäßigungsstunde, weil deren "Klassengeschäfte" deutlich umfangreicher sind als die z. B. der Klassenlehrkräfte von Berufsschulklassen.

    Also schickt die Amtsärzte durch die Schulen und dann wird klassenweise zur Impfung angetreten, wie früher in den 1950ern bis 90ern auch schon.

    Ich bin 1978 eingeschult worden, bin aber nie in der Schule von irgendeinem Amtsarzt geimpft worden. Solche Reihenimpfungen gab es bei uns nicht (zumindest zu meiner Schulzet in den von mir besuchten Schulen nicht). Meine Eltern haben mich vom Haus- bzw. Kinderarzt impfen lassen.

    Ich habe 1991-93 eine Berufsfachschule für Fremdsprachen und Korrespondenz besucht und dort auch nur "Sehr geehrte Damen und Herren" gelernt :weissnicht:.

    Frau Bulmahn benutzt ja auch nur zu Beginn ihrer Rede "Sehr geehrte Herren und Damen", im Folgenden aber mehrfach "Meine sehr geehrten Damen und Herren" - da ist sie sich wohl auch nicht sicher ;) .

    In keiner meiner Lebenssituationen ist die Ansteckungsrisiko auch nur annähernd so hoch wie im Klassenzimmer mit 30 Schülern vor der Nase, die sich noch zum Testen alle die Masken runterziehen, auf das sie sich dann bei der Testerei erst recht gegenseitig (und auch mich) anstecken.

    Ich habe zwar keine Klassen mit 30 SuS, aber bei uns ist schon seit Längerem aufgrund der niedrigen Inzidenz keine Maskenpflicht mehr im Klassenzimmer. Mittlerweile trägt nur noch max. die Hälfte der Schülerschaft während des Unterrichts eine MNB (die KuK allerdings weiterhin, obwohl wir größtenteils geimpft sind). Nichtsdestotrotz haben wir seit Wochen keinen postiiv Getesteten mehr gehabt. Zufall oder Glück? Man weiß es nicht...

    Allerdings haben wir ja in einer ganzen Reihe von Räumen (in einem völlig neu errichteten Gebäude und in einem sanierten Gebäudeteil) Luftfilteranlagen.

    Bei uns gibt es heute an der Autobahnraststätte (A2, Raststätte Herford) eine spontane Impfung mit Johnson&Johnson, es reicht also der eine Pieks. Alle werden geimpft, egal welcher Nationalität.

    --> https://www.nw.de/lokal/kreis_he…-Parkplatz.html

    Unser Impfzentrum hatte sich auch auf eine zusätzliche Lieferung von J&J-Impfstoff beworben. Daher können nun am nächsten Wochenende 1500 Dosen davon verimpft werden.

    1. Überquellende Ordner mit Arbeitsblättern im Lehrerzimmer, gefühlt aus den 90ern, aus denen Jahr für Jahr eifrig kopiert wird (Wie kann man immer das Gleiche machen?)

    2. DIN A 4 Schülerhefte, in die Seite für Seite A 4 Arbeitsblätter geklebt werden, vorzugsweise in Religion mit lila Umschlag (Warum nimmt man nicht gleich einen Schnellhefter?)

    3. Anklagende Stimme und böses Herumgeschaue: "Wer hat den Pad in der Kaffeemaschine gelassen?" (Warum schmeißt man den nicht einfach raus und lässt dafür seinen drin?)

    Gibt's bei uns zum Glück alles drei nicht. :)

    1. Ordner mit Arbeitsblättern, die im Lehrerzimmer stehen, haben wir nicht, da es keine "Arbeitsblätter für alle" gibt und die KuK ihre eigenen Arbeitsmaterialien entweder digital oder in Ordnern in ihrem Fach haben.

    2. Alle meine SuS führen ebenfalls Ordner oder Mappen. In dem Alter benutzen sie keine Hefte mehr.

    3. Wir haben einen Kaffeevollautomaten gemietet.

    Mir fällt so auf Anhieb auch nichts ein, was mich im Schulalltag wirklich "abturnt". Ich schüttele mittlerweile nur noch den Kopf (z. B. über gewisse Kollegen, die wirklich überall im Schulgebäude ihre leeren Kaffeebecher stehenlassen; sogar im Kopierraum!), aber ich ärgere mich nicht (mehr) darüber.

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