Beiträge von Humblebee

    Dir ist schon klar, dass der allergrößte Teil - vermutlich min. 99% - immer noch so redet?

    Eine Nachbarschaft ist in einer Großstadt aber noch etwas anderes als Nachbarn.

    Das ist mir herzlich egal, wenn viele Menschen immer noch so sprechen. Ich wollte dir nur aufzeigen, dass das definitv nicht alle tun und das man es ändern kann! Die meisten meiner - Achtung! - Kolleg*innen sagen im Übrigen auch nicht "meine Schüler" sondern eben "meine Klasse" o. ä.

    Der Begriff "Nachbarschaft" impliziert für mich die Menschen, die in unmittelbarer Nähe / in benachbarten Häusern wohnen. Im Zusammenhang mit einer Großstadt spricht man m. E. eher von "Stadtteil" (zumindest hier in der Region; da wird "Nachbarschaft" scheinbar anders - nämlich im eben genannten Sinne - verwendet).

    Nein, soweit ich weiß, musst du für eine Krankschreibung nichts zahlen (musst ich jedenfalls nie) und dementsprechend kann dir der "Bonus" (damit meinst du die Beitragsrückerstattung, oder?) nicht "flöten gehen", weil du bei der PKV gar nichts einreichst.

    Kurze Frage: Um welches BL handelt es sich denn, wo Refis ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankmeldung abgeben müssen? Davon habe ich bisher noch nie gehört.

    Rede ich von "meinen Nachbarn" habe ich konkrete Personen vor Augen und nicht nur Männer, erwähne ich "meine Schüler" habe ich meine Klasse vor Augen und nicht nur die Jungs usw.

    Mag ja sein, dass du so es so sagst, andere aber nicht. Ich rede z. B. von "meiner Nachbarschaft" oder "meiner Klasse" (oder "meinen Schülis").

    Irgendwann muss man sich da doch auch mal eingestehen, dass das keine gangbare Praxis ist ...

    Aha.

    Radio hören ist für mich kein "echtes" Leben. Ich meinte damit normale Leute auf der Straße, wo sich dieser Sprachgebrauch letztendlich bewähren und durchsetzen muss. Da habe ich das bisher noch nicht gehört.

    Wie gesagt: Ich schon!

    Beim Begriff "Busfahrer*innen" kann man ableiten, dass es Busfahrer und Busfahrerinnen bedeutet. Bei "Ärzt*innen" wird das schwierig, weil es keine Ärzt gibt, aber Ärztinnen.

    Das liegt aber wohl an der Wortendung, oder? Da wird's bei jedem Wort schwierig, das in der maskulinen Mehrzahl nicht auf -er endet.

    Wenn man von "Ärzt*in" oder "Ärzt*innen" schreibt oder spricht, schließt man dann nicht das männliche Geschlecht aus?

    Dass jemand "Ärzt*in" schreibt, habe ich noch nie gesehen. "Ärzt*innen" hingegen schließt doch das männliche Geschlecht nicht aus (genauso wenig wie "Kolleg*innen", "Freund*innen" usw.)!?

    Personen dieser Berufsgruppen sind auch in der Realität fast immer weiblich.

    Personen der Berufsgruppe "GS-Lehrer" sind männlich, nicht weiblich 8).

    Sind es deutschlandweit mehr Frauen oder mehr Männer, die technische Fächer an Berufsschulen unterrichten?

    Keine Ahnung (und keine Lust, danach zu suchen)... Falls du dazu Zahlen findest, lass' es mich wissen! Ich habe noch nirgends eine Übersicht gesehen, wie die Fächerverteilung an den einzelnen Schulformen ist. Zumal ja viele Lehrkräfte Fächer unterrichten, die sie gar nicht studiert haben.

    Eine Übersicht, die ich jetzt gefunden habe, bezieht sich auf den Anteil weiblicher Lehrkräfte in allen Schulformen im Schuljahr 2019/20: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gese…ehrkraefte.html . Demnach sind an den beruflichen Schulen über 50% der Lehrkräfte weiblich.

    Ach, und eines noch: Bitte achte auf die Bezeichnungen! Es sind "berufsbildende bzw berufliche Schulen", nicht "Berufsschulen", denn letztere sind nur ein Teilbereich der BBS :aufgepasst:!

    Ja @Lindbergh, sowohl an meiner Schule wie auch hier im Forum gibt es eine ganze Reihe von Frauen mit technischen Fächern als Unterrichtsfach/berufliche Fachrichtung. Bspw. hat unsere stellvertretende Schulleiterin "Bautechnik" als berufliche Fachrichtung und eine der Abteilungsleiterinnen ebenfalls.

    Das Kollegium ist ganz klar weiblich dominiert und trotzdem sitzen in der Chefetage überproportional Männer.

    Bei uns nicht: wir haben in der Schulleitung einen Mann (Schulleiter) und eine Frau (stellvertretende Schulleiterin); in den Abteilungsleitungen unserer fünf Abteilungen zwei Frauen und drei Männer. Das Kollegium ist - ggf. schulformbedingt - weder von dem einen noch dem anderen Geschlecht dominiert.

    Ich habe das noch nie im echten Leben gehört und kann mir auch einfach nicht vorstellen, dass das außerhalb einer bestimmten Blase Anklang findet.

    Tja, dann leben Samu und ich wohl in derselben "Blase". Ich kenne auch eine ganze Reihe von Personen, die "im echten Leben" so sprechen 8).

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