Beiträge von Humblebee

    Kein gutes Essen ist meiner Meinung nach der Punkt. Manche Restaurant, besonders in kleineren Orten, leben davon, dass Touristen oder andere Ortsfremde dort essen, weil es gerade keine andere Möglichkeit gibt. Einheimische würden dort nie essen. Wenn man nur mit Fertigware "kocht", bricht dann natürlich das gesamte Geschäft weg.

    Auch das kommt vermutlich auf die Region an. Sooo viele Touristen oder Ortsfremde, die essen gehen, gibt es hier nicht (zumindest nicht so viele, dass allein davon ein Restaurant "überleben" könnte; die sind alle auch auf einheimische Gäste angewiesen, sonst sind sie schnell "weg vom Fenster").

    Es gibt Gastronomien mit derzeit mehr als 90% Umsatzverlust und die Kompensationszahlungen sind teilweise Monate im Verzug.

    Bei einigen mir bekannten Gastronomen ist das auch der Fall.

    Sooo schlecht steht es bei vielen nicht. Sie bekommen Hilfsgelder ausbezahlt und die to-go-Umsätze werden dabei nicht berücksichtigt.

    Vielleicht ist das regionsabhängig. Wie gesagt: Ich kenne auch mehrere Selbstständige (nicht nur in der Gastronomie), die von den Hilfsgeldern noch gar nichts gesehen haben.

    Warum können diese Gastronomen nicht liefern oder abholen lassen? Gibt es dafür einen vernünftigen Grund?

    Landgaststätten, die einfach zu weit "ab vom Schuss" liegen. Vielleicht würden dort zwar einige zum Essen-Abholen hinkommen, aber Liefern lohnt sich nicht wegen der weiten Entfernungen. Und auch das Vorhalten von Lebensmitteln für etwaige Bestellungen zur Abholung ist dann doch einigen Betreiber*innen dieser Gaststätten zu riskant.

    An Berufsbildenden Schulen müssten ja viele SchülerInnen zumindest im Wechselmodell sein und einige von ihnen außerdem auch in Betriebe gehen, aber von Testungen habe ich noch nichts gehört.

    Nein, warum sollten an den BBS schon alle [Sorry, verschrieben!] so viele SuS wieder (im Wechselmodell) im Präsenzunterricht sein? Es ist zumindest in Niedersachsen nur in der Woche vor den Osterferien - also in der Woche ab dem 22.03. - so, dass alle Klassen wieder in der Schule anwesend sein sollen. Bei uns bleiben in der kommenden Woche z. B. noch alle Berufsschulklassen im ersten und zweiten Lehr-/Ausbildungsjahr und die "Unterstufen" der mehrjährigen Fach- und Berufsfachschulen im Distanzunterricht. Das sind gar nicht mal so wenige (ca. 30-40% der SuS an unserer Schule, würde ich mal schätzen)

    Tests gibt es aber - zumindest an den mir bekannten niedersächsischen BBS (und auch an anderen weiterführenden Schulen) - bisher nicht.

    Ohne jeglichen Studienabschluss, Berufsausbildung reicht. Aber nicht in den Quereinstieg, sondern in den Seiteneinstieg. Wenn wir schon bei "kleinlich" sind :autsch:

    Der Begriff "Seiteneinstieg" wird ja auch nicht in jedem Bundesland verwendet. Hier in Niedersachsen gibt es nur den "Quereinstieg" (als "Quereinstieg in den Vorbereitungsdienst" oder als "direkten Quereinstieg").

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    Krokus

    Bei uns war es an dem Vormittag so ähnlich, wie Sarek es schilderte: Wir haben in den meisten Klassen die Lehrer-PCs und den Beamer eingeschaltet und mit den Scbüler*innen zusammen die Pressekonferenz geschaut, die um 10:30 Uhr startete. Dort wurden die Schulschließungen, die sich schon angedeutet hatten, bestätigt. Gar nicht so wenige SuS haben sich darüber gefreut, denn sie setzten das anscheinend mit verfrühten Osterferien (die hier in Niedersachsen zwei Wochen darauf begannen) gleich. Andere waren - so wie wir Lehrkräfte - sehr betroffen; jetzt wurde es richtig ernst...

    Wir Lehrkräfte haben dann die SuS in den Klassen, die wir noch "greifen" konnten (einige - insbesondere die meisten Berufsschulklassen - hatten ja an dem Freitag gar keinen Unterricht), nochmal gebeten, uns ihre Handynummern und privaten E-Mail-Adressen aufzulisten und alle ihre Unterlagen mit nach Hause zu nehmen.

    Nach der 6. Stunde saßen wir noch einige Zeit mit mehreren Kolleg*innen im Lehrerzimmer und haben uns gefragt, wie es nun wohl weitergeht und wann wir uns und die Klassen wiedersehen würden...

    EDIT: Aber wenn ich dieses Jahr in der Rückschau betrachte, muss ich sagen, wir KuK und die SuS haben sich, was das Thema "Digitalisierung" angeht, wirklich gut "eingefuchst". Wie sagte vorletzte Woche ein Kollege: "Ich hätte nie gedacht, dass ich da in so kurzer Zeit soviel hätte dazulernen können, wie es jetzt der Fall war!"

    So schlimm wie du, Sissymaus, bin ich dann doch nicht dran, aber gerade deswegen würde mich interessieren, ob du bereit wärst, eine OP zur Korrektur der Sehstärke eibzugehen. Es wäre zwar cool, ohne Sehhilfe sehen zu können, aber ich hätte voll Schiss, da die Augen sehr empfindliche Organe sind.

    Vier Kolleginnen von mir (alle jünger als ich selbst) haben solch eine OP bereits vor einigen Jahren durchführen lassen; alle in derselben Augenklinik. Sie sind allesamt super glücklich keine Brille mehr tragen zu müssen.

    Ich hatte auch überlegt mich dieser OP zu unterziehen, es aber auch "aus Schiss" sein lassen...

    Also dazu muss ich jetzt auch mal was sagen: Das Bundesland zu wechseln wird hier immer so salopp vorgeschlagen. Aber wenn man nicht gerade Single ist, hängt da i.d.R. ein großer Umzug mit dran und noch eine ganze Menge mehr. Zum Beispiel der Beruf/Arbeitsplatz des Partners. Schulwechsel von Kindern ggf., und vielleicht auch ein Eigenheim, das man natürlich nicht aufgeben möchte (und wo wiederum eine große Finanzierung, Verträge etc. dran hängen). Das Verlassen von Familie, Verwandten, Freunden.

    Ich kann absolut verstehen, wenn man das nicht machen möchte.

    (Und ich selbst habe GENAU DAS gemacht, mit all den Nebenbedingungen, die ich oben erwähne.)

    Einen Bundeslandwechsel oder auch nur einen Umzug an einen weit entfernten Ort (der nicht mehr im Rahmen eines üblichen täglichen Arbeitsweges machbar ist), sollte man wirklich niemanden vorwerfen. Bleibt mal bitte ein bisschen auf dem Teppich.

    "Salopp" vorgeschlagen hat einen BL-Wechsel dem TE meiner Meinung nach niemand. Wir haben ihm lediglich aufgezeigt, dass in anderen Bundesländern ein Seiteneinstieg auch in anderen Schulformen in Frage käme.

    Zudem war zu Beginn des Threads nicht klar, dass der TE in Bayern Familie hat und er schrieb selbst auch:

    Auch ich kenne mich in anderen Bundesländern nicht so gut aus. Gibt es vielleicht die Möglichkeit einer Sondermaßnahme in einem anderen Bundesland? Dann könnte ich mich nach einer gewissen Zeit ggf. nach Bayern versetzen lassen.

    Oh man. Was soll man dazu sagen? Warum werden eigentlich einfach so pauschal alle Praktika abgesagt? Wo ist da der Sinn?

    Die Ansage, dass bis zu den Osterferien (z. T. sogar bis zu den Sommerferien) keine Praktika stattfinden dürfen, gab es hier in Niedersachsen auch: "Die Durchführung von Schülerbetriebspraktika für Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen ist aufgrund der COVID-19-Pandemie bis zu den Osterferien 2021 untersagt. [...] Abweichend davon werden die Schülerbetriebspraktika im Jg. 11 der allgemein bildenden Gymnasien und Gesamtschulen bis zu den Sommerferien 2021 untersagt. Sollte eine Verbesserung der Infektionslage eintreten, wird über eine etwaige vorzeitige Durchführung neu entschieden." (https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…a-8-193853.html)

    Mit dem Fahrrad zur Arbeit

    Das sind bei mir fast 50 km einfacher Weg ;) . Einkäufe erledigen wir fast nur auf dem Rückweg von der Arbeit (Bäckerei, Fleischerei) oder am Wochenende mit dem Auto, da wir dann für die ganze Woche einkaufen; das lässt sich nicht alles mit dem Fahrrad transportieren. Aber im Schulgebäude laufe ich tatsächlich viel (den Fahrstuhl benutze ich selten).

    Nur schaffe ich es in der Woche nur im Sommer, nach Feierabend noch Spaziergänge mit meinem Lebensgefährten zu machen (er ist nie vor 17/17:30 Uhr zuhause); im Dunklen haben wir dazu nun wirklich keine Lust. Ich mache aber ca. einmal pro Woche auf dem Heimweg von der Schule alleine einen kurzen Spaziergang.

    Ansonsten gehe ich mal zwischendurch für eine halbe Stunde auf den Hometrainer.

    Das mit der Essensvorbereitung am Sonntag wäre absolut nicht mein Ding. Ich hätte zum einen keine Lust, mich sonntags so viele Stunde in die Küche zu stellen und zum anderen mag ich nicht jeden Tag in der Woche Aufgewärmtes essen. Ich koche meist für zwei Tage.

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