Beiträge von Humblebee

    Außer in Baden-Württemberg... Da erlaubt Frau Eisenmann die Alltagsmaske wieder im Unterricht.

    Auch hier in Niedersachsen gilt das. Zitat aus dem "Elternbrief" von Herrn Tonne von gestern: "Ab dem 08. März 2021 bis zu den Osterferien ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Szenario B ab Klasse 5 auch am Sitzplatz verpflichtend. Alltagsmasken werden hier weiterhin als ausreichend angesehen, es gibt keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske."

    Wenn das stimmt: alleine der Aufwand die Stundenpläne für 2 (!) Wochen umzugestalten ist doch unfassbar.

    Bei uns in Niedersachsen kommen im Laufe der Wochen (startend ja schon im Januar) auch immer mehr Klassen im Wechselunterricht wieder in die Schulen. War letztes Schuljahr ab April ja auch schon der Fall. Spätestens in der Woche vor den Osterferien - die hier am 26.03. starten - sollen alle SuS wieder im "Szenario B" in der Schule sein.

    Warum muss denn dafür bei euch der Stundenplan umgestaltet werden? Bei uns wird einfach weiter nach Stundenplan unterrichtet. Es läuft so, wie Kiggie es beschreibt:

    Unterricht nach Stundenplan, ein Teil vor Ort ein Teil zu Hause.

    Bei mir bekommen die Schüler exakt die gleichen Aufgaben. So arbeiten auch die in präsenz mal digital und die zu Hause auch mal stupide mit nem Arbeitsblatt. Ich mache mir da keine doppelte Arbeit.

    Test halb in Präsenz halb online?

    Nein, zwei unterschiedliche Tests. Auch das haben wir letztes Schuljahr im Mai/Juni so gehandhabt.

    Irgendwie kann ich die Probleme hier gerade nicht nachvollziehen. Oder ich habe irgendwo einen Denkfehler...

    da es generell dämlich mitten in einer Pandemie Urlaub zu buchen. So viel Weitsicht ist von Erwachsenen zu erwarten.

    Nun ja, es haben ja auch im letzten Jahr viele Urlaub gemacht (und auch schon "vorgebucht" gehabt). In diesem Jahr kenne ich ebenfalls einige, die bereits Urlaub im Inland - z. B. Ferienwohnungen oder - häuser - gebucht haben (stornierbar natürlich). Das finde ich nicht unbedingt "dämlich", sondern diese Personen hoffen einfach, dass es in diesem Sommer genau wie im letzten möglich sein wird den Urlaub anzutreten. Nenne es meinetwegen "naiv".

    Wir selber haben (noch) nichts gebucht. Ich schätze, es wird bei uns diesen Sommer auch wieder auf Tagesausflüge hinauslaufen. Hinzu kommt, dass mein Lebensgefährte noch gar keinen Urlaub für den Sommer einreichen konnte aufgrund betrieblicher Veränderungen.

    An der Berufsschule gibts übrigens kein Hitzefrei, wir schmoren einfach auch bei 40 Grad im eigenen Saft

    Hier in Niedersachsen gibt's ebenfalls an den BBS und auch in der Sek II an den allgemeinbildenden Schulen - kein Hitzefrei :( . Und in den Grundschulen, die "verlässliche Grundschulen" sind, dürfen die Kinder nur nach Zustimmung der Eltern früher entlassen werden.

    Was eine Verkürzung der Sommerferien angeht, denke ich, dass die gerade SuS, die in diesem Schuljahr ihren Abschluss machen, ja nun so gar nichts mehr bringen würde...

    Besonders schön finde ich in Nds die Ausführungen zur Unterrichtsorganisation, man soll die SuS, die im Distanzlernen sind, morgens mit einer VK beglücken, damit sie besser in den Tag starten.

    Was mache ich denn mit den SuS im Klassenzimmer, während ich die Distanzlerner wecke?

    Das bezieht sich aber wirklich nur auf Klassen/Schulformen/Bildungsgänge, die noch im "Szenario C" sind: "Zu Beginn eines jeden Schultages im reinen Distanzlernen (Szenario C) soll fest vereinbart ein digitales Treffen stehen - beispielsweise in Form einer Videokonferenz - sofern es technisch möglich ist." (Quelle: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…d-c-197985.html)

    Heißt m. E.: Sobald Wechselunterricht - also "Szenario B" - stattfindet, ist das hinfällig, wie auch schon weiter oben angemerkt wurde.

    Hallo Doerk (oder "Dirk"),

    um welche Klassenstufe handelt es sich denn? Ich weiß von einigen Schulen (Realschulen, Gymnasien und IGS), dass es in den höheren Jahrgängen - so ab Klasse 9/10 - durchaus vorkommen kann, dass die/der Klassenlehrer*in nur wenige Stunden in der eigenen Klasse unterrichtet. Gerade in Fällen, wo die Klassenlehrkraft Teilzeitkraft ist, habe ich das schon öfter mitbekommen.

    Aus meiner eigenen Schule kann ich nichts dazu berichten, denn gerade in den Teilzeitklassen, die ja ab dem zweiten Ausbildungsjahr nur an einem Tag in der Woche in der Schule sind, ist es absolut üblich, dass die Klassenlehrkraft nur eine oder zwei Doppelstunden in ihrer Berufsschulklasse eingesetzt ist.

    CDL : Ich weiß noch nicht so wirklich, was ich davon halten soll... Einerseits sehe ich Tag für Tag die Motivation der SuS in den "schwächeren" Klassen (so auch meiner eigenen) schwinden und denke mir, dass sie dringend zurück in den Präsenzunterricht müssten, um überhaupt noch eine Chance auf einen erfolgreichen Abschluss der Schulform zu haben. Andererseits werden die Corona-Fallzahlen ansteigen, je mehr Menschen unterwegs sind, fürchte ich.

    Alles blöd!

    Ich bin jetzt zwar nicht so der "Fuchs", was Rechtliches angeht, aber meines Wissen ist es so: Da Beamte keine Arbeitnehmer*innen sind, entsteht deren Arbeits- bzw. in dem Fall Dienstverhältnis durch die Ernennungsurkunde und nicht durch einen Arbeitsvertrag. Darin ist es auch begründet, dass Beamte weder selbst kündigen können noch ihnen gekündigt werden kann; stattdessen handelt es sich dann um eine "Entlassung aus dem Dienstverhältnis".

    @all und besonders an diejenigen, die sich da genauer auskennen: Habe ich das richtig beschrieben?

    So ungefähr kenne ich das auch. Dann wurde noch dazu die Konzentration auf die Hauptfächer bzw. prüfungsrelevanten Fächer gelegt. Das hat eigentlich ganz gut funktioniert und war auch nicht so extrem stressig. Da stressen mich die Videokonferenzen mit den technischen Probleme bzw. dass ich nicht richtig mitbekomme, ob die SuS die Sachen auch verstanden haben, viel mehr.

    Ich sehe dem Ganzen eher gelassen entgegen...

    Bei uns wurde und wird weiterhin nach Stundenplan unterrichtet. Auch das klappt gut.

    Vor allem hat man dann einfach die SuS sozusagen besser "unter Kontrolle", sprich: es ist nicht so einfach für sie "abzutauchen" und/oder Arbeitsergebnisse nicht abzuliefern oder nicht an Videokonferenzen teilzunehmen wie im Distanzunterricht.

    Was den Punkt "nicht mitbekommen, ob SuS die Sachen verstanden haben", gebe ich dir absolut recht. Dadurch, dass sie in den ViKos ihre Kameras meist nicht einschalten, fehlt mir der Blick in die Gesichter. Und außerdem habe ich das Gefühl, dass sie sich nicht so schnell wie im Präsenzunterricht trauen, sich für Nachfragen zu melden. Auch bei der Nicht-Einreichung von Arbeitsaufträgen weiß ich immer nicht, ob es wirklich daran lag, dass diejenigen zu faul waren die Aufgaben zu erledigen, ob sie es evtl. rein technisch nicht hinbekommen haben oder ob sie es tatsächlich nicht verstanden haben (dann melden sich leider auch nur die allerwenigsten bei mir).

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