Beiträge von Humblebee

    Catania : Oh, da scheint mir "Moodle" doch etwas einfacher zu sein (da gibt es zu den einzelnen Funktionen meist kurze Erläuterungen).

    Wir haben schon seit Schuljahresbeginn immer wieder mit den SuS "Moodle" geübt, damit sie (und wir!) für eventuelles Homeschooling gerüstet sind. Und siehe da: Es scheint zu klappen! Bis auf die Schwierigkeiten, die es heute Morgen mit dem überlasteten "Moodle"-Server gab, haben es tatsächlich bis auf eine Schülerin, die sehr häufig krankheitsbedingt gefehlt und dadurch unsere Übungsstunden versäumt hat, alle SuS meiner Klasse geschafft, ihre Arbeitsergebnisse auf der Lernplattform hochzuladen.

    Müssen sie bei uns tatsächlich nicht mehr,seit das landeseigene BBB verwendet wird.

    Da das nix taugt, waren die Schüler aber durchaus großflächig bereit, der Nutzung unserer bewährten Lösung zuzustimmen ;)

    Hm, das ist seltsam. Bei uns würde auch BBB verwendet (über den "nibis.moodle"-Server, also m. E. auch landeseigen), aber unsere Schulleitung beharrte trotzdessen auf einer Einverständniserklärung zur Nutzung von BBB seitens der SuS und Erziehungsberechtigten.

    Ich habe BBB noch nie benutzt, aber einige KuK finden es gar nicht schlecht.

    Bei uns (Berufsschule) wird es so aussehen, dass die SuS zu Hause nach Stundenplan online beschult werden. Falls auch nur einer der SuS pro Klasse sich entschließt, Präsenzunterricht zu bevorzugen, darf diese/r in die Schule kommen und Unterricht machen. D.h. die jeweilige Lehrkraft ist mit SuS im Klassenraum und der Rest der Klasse zu Hause online zugeschaltet.

    Haben denn bei euch alle SuS dem "Zuschalten" zugestimmt? Bei uns haben relativ viele ihr Einverständnis zu Videokonferenzen nicht gegeben, daher bleibt es bei Arbeitsaufträgen über "Moodle" (oder - falls diese Plattform wieder so überlastet ist wie heute Morgen - über "school@min").

    Präsenzunterricht findet bei uns nur für die Berufseinstiegsklassen - dort aber für alle SuS - statt. In Niedersachsen wurde die "Handhabung" aber den Schulleitungen überlassen.

    Freunde es ist wieder so weit: Moodle ist down....

    .... wer hätte das erwarten können?!

    Japp, so ging es mir auch! Wir haben ja ab heute verbindlichen Distanzunterricht über "Moodle" und das erste, was heute Morgen pünktlich zu Schulbeginn passierte, war, dass sich niemand mehr einloggen konnte. Großartiger Start in die Woche :rotfl:...

    Mittlerweile komme ich zwar wieder 'rein, aber es ist alles seeeehr langsam.

    Mit "Itslearning" kenne ich mich nicht aus (da sind vielleicht mal die KuK aus Bremen gefragt, denn dort wird diese Lernplattform schon seit einigen Jahren an allen Schulen genutzt).

    Bei "Moodle", das wir an der Schule einsetzen, ist aber auch so, dass wir Lehrkräfte unsere Kurse selbst anlegen und die SuS als "Teilnehmer" einschreiben müssen. Das geht über den Menüpunkt "Website-Administration". Dort kann man einen neuen Kurs anlegen, die SuS-Namen über deren schulische E-Mail-Adresse suchen und dann dem Kurs hinzufügen. Nicht vergessen darf man aber, sich selbst als "Moderator" hinzuzufügen ;) .

    Eine "Struktur" bzw Übersicht, in der die Kursbereiche unserer einzelnen Abteilungen und darin wiederum die einzelnen Bildungsgänge zu finden sind, hat übrigens ein Kollege angelegt. Ich glaube, ohne diese Struktur würden einfach alle Kurse, die die KuK angelegt haben, sozusagen wild durcheinander angezeigt werden.

    In "Moodle" kann man "Aktivitäten" (z. B. "Aufgaben", die zu einem bestimmten Zeitpunkt bearbeitet sein müssen) oder "Arbeitsmateial" wie Dateien anlegen. Man hat dann - neben dem Namen der Aufgabe/Datei/... (das ist auch nur eine Zeile)- die Möglichkeit, eine Beschreibung hinzuzufügen, die etwas länger sein kann.

    Ich habe gerade auf "itslearning.com" geschaut (https://itslearning.com/de/ ) und dort sieht man unten auf der Seite- wenn man ganz nach unten scrollt - , dass das dort das Hochladen von Arbeitsaufträgen scheinbar ganz ähnlich funktioniert. Es gibt dort ebenfalls eine Zeile für "title" und mehrere für "description".

    Auf dieser Seite und auch auf YouTube gibt es übrigens ein Webinar, das einen Einblick in "itslearning" gibt: https://itslearning.com/de/schule/mate…?rt=web-seminar . Vielleicht hilft dir das ja weiter?

    Im Übrigen würde ich mich an deiner Stelle unbedingt mal an deine Kolleg*innen wenden, die ja sicherlich ebenfalls diese Lernplattform nutzen! Wir helfen uns viel gegenseitig bei der Nutzung von "Moodle" und haben außerdem von zwei versierten Kollegen die Möglichkeit mehrerer kurzer Fortbildungen (in Präsenz in der Schule wie auch als Videokonferenz abends von zuhause aus) erhalten.

    Es kann ja nicht sein, dass du dir das als Einzelkämpferin ganz allein beibringen musst!

    Gern geschehen. "Sachunterricht" (wo man "Sachaufgaben" bearbeitet) ist an der Grundschule ein Mischfach aus Bio, Erdkunde (Regionalkunde), Politik... Die Sachanalyse ist eine feste Kategorie bei ausführlichen Unterrichtsentwürfen. Fand ich persönlich immer am Einfachsten zu bearbeiten, ich weiß aber, dass das sehr vielen Anwärtern ganz besonders schwer fällt, weil sie sich nicht sicher sind, wie tief sie in die Materie einsteigen sollen, was fachlich von ihnen erwartet wird, etc.

    Sachunterricht kenne ich; hatte ich sogar selber in der Grundschule ;) . Aber nach der Definition von @samu sind diese "Sachaufgaben" doch etwas anderes - also tatsächlich Textaufgaben im Mathe-Unterricht und nicht Aufgaben im Sachunterricht, oder?

    Vielleicht könnte uns kleinerneuling mal aufklären, bitte?!

    Um welche Schulform und welche Klasse geht es denn?

    Ich kann auch gerade weder mit dem Begriff "Sachaufgabe" noch mit "Sachanalyse" etwas anfangen. Handelt es sich um einen Entwurf für einen Unterrichtsbesuch? Und sind "Sachaufgaben" Textaufgaben in Mathe?

    DANKE CDL, damit hat sich ein Teil meiner Frage erledigt!!!

    Zum zweiten geht wegen der Kontaktbeschränkungen eine rotierende Betreuung in einem Privathaushalt eben nicht (max. 5 Personen, max. 2 Haushalte). Zwar kontrolliert die Polizei die Wohnungen nicht, aber wenn es Beschwerden der Nachbarn gibt, kann die Polizei auf jeden Fall einschreiten.

    Und auf dem Land, wenn einzelen Kinder weit außerhalb wohnen ist eine gegenseitige Betreuung ggf. auch nicht möglich (v.a. wenn die Wohnung klein ist und wenn noch Geschwisterkinder da sind).

    Das kommt auch noch hinzu!

    Ich halte das ehrlich gesagt schon für sehr ungewöhnlich. Bei meiner Schwester und mir war das in den Ferien ab der 3. Klasse so, war kein Problem. Im Freundeskreis auch nicht ungewöhnlich. Wer seine Kinder halbwegs erfolgreich normal sozialisiert und erzogen hat, wird ihnen in dem Alter wohl zutrauen können, in den paar Stunden nicht die Hütte in Flammen aufgehen zu lassen. Dass in der Zeit nicht für die Schule gelernt wird, sondern die Playstation heißt läuft, mag passieren - dürfte angesichts der aktuellen Lage und der Tatsache, dass wir uns in der Woche vor Weihnachten befinden, in der an den meisten Schulen wohl auch nicht mehr so wahnsinnig viel Neues gemacht wird, wohl das geringere Übel sein.

    Abgesehen davon hatten auch Eltern genügend Zeit, sich auf den Fall neuer Schließungen vorzubereiten, um sich vielleicht in Kleingruppen zusammenzuschließen, im Notfall rotierende Betreuung anzubieten, etc.

    Also generell: tut mir leid, aber ein Fünftklässler, der tatsächlich Betreuung braucht, weil sonst irgendeine Art von Gefahr von ihm ausgehen könnte, finde ich kein Stück normal.

    Sorry, ich finde es nicht "normal", wenn ein/e Zehnjährige/r stundenlang allein zuhause ist. Gut, vielleicht bin ich ein Angsthase, aber ich hätte da als Kind tatsächlich Angst gehabt, alleine zuhause bleiben zu müssen. Ich hatte aber das Glück, dass Oma und Opa im selben Haus gewohnt haben ;) .

    Meine Freunde, Bekannten und Verwandten (und auch KuK), die Kinder in dem Alter haben, lassen sie jedenfalls nicht lange allein daheim. Da die Eltern aber in den meisten Fällen arbeiten, bei sehr vielen kein Homeoffice möglich ist und sie kaum noch Urlaub übrig haben, wird es schon bei so Einigen schwierig mit der Betreuung. Die Idee sich in Kleingruppen zur Betreuung zusammenschließen kann ja nur klappen, wenn jemand sich freinehmen kann. Das ist häufig nicht so einfach möglich.

    Vergangenen März waren ja zunächst auch Schulschließungen von drei Wochen angekündigt, es wurden dann fast vier Monate ...

    Vier Monate? Wie lange waren denn bei euch die Schulen geschlossen? Von Mitte März bis Anfang Juli? Oder hängt deine Rechnung mit den Pfingstferien in BW zusammen?

    Bei uns an den BBS in Nds. kamen die ersten Klassen schon Ende April (ich meine, es war der 27.04.) wieder zur Schule, die letzten am 03.06., also dem Mittwoch nach Pfingsten.

    Die Grenzen zwischen Ironie und Sarkasmus sind mitunter fließend. :aufgepasst: Aber den Satz "Das Ende der deutschen Kochkultur ist nahe." interpretiere ich eher nicht als ernst gemeint.

    Muss man denn wirklich überall ironisch oder sarkastisch reagieren? IMHO ist das nicht immer angebracht und ich weiß gerade hier nicht, was das soll.

    Aber gut, einige User*innen brauchen das wohl...

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