Beiträge von Humblebee

    Auf Szenario B muss man sowieso vorbereitet sein, das sind die Schulen auch, da es ja dem Zustand zwischen Oster- und Sommerferien entspricht.

    Allerdings sind die Hürden recht hoch, da die Regelung erst greift, wenn mindestens eine komplette Klasse in Quarantäne ist.

    Das ist so gesehen auch wieder wahr.

    Und ich lese dementsprechend auf der Homepage unseres Landkreises, dass der Landrat der Ansicht ist, dass - wenn alle SuS und Lehrkräfte auch während des Unterrichts einen MNS tragen -, es in den Klassen nur Kontaktpersonen der Kategorie 2 gäbe; daher müsse bei einem Infektionsfall nur die positiv getestete Person und nicht die ganze Klasse plus Lehrer*innen in Quarantäne...

    MNS: sollte so kein Problem sein. Die Maske habe die Kinder eh dabei.

    Szenario B: eigentlich ist jede Schule gut beraten, ein Szenario B in der Hinterhand zu haben. (In NRW sollten die Schulen ein Konzept für den Distanzunterricht erstellen.) Das liegt in der Schublade. Ich gebe dir recht - heute Abend ist es etwas schwierig, die Eltern noch über Montag zu informieren. Aber (das vermute ich nur, gebe ich zu): ich nehme mal an, dass die Nachricht nicht erst heute morgen kam.

    So schwer sollte das also nicht sein.

    kl. gr. frosch

    P.S.: gibt es in NRW was neues? Heute kam nur die Mail bzgl. der Schweigeminute am Montag. Oder?

    Die Umsetzung der Maskenpflicht ist kein Problem.

    Der Wechsel ins Szenario B hingegen schon. Diese Nachricht kam nämlich tatsächlich nicht erst heute Morgen... sondern erst heute am späten Nachmittag! Da wäre es also z. B. an meiner Schule den Klassenlehrer-KuK überlassen, die SuS zu informieren, wer nun am Montag und wer erst am Dienstag zur Schule kommen müsste.

    (EDIT: Ich sehe jetzt gerade erst, dass Palim das mit der späten Mitteilung schon geschrieben hatte. Sorry!)

    Na ja, da bin ich mal froh, dass der Landkreis, in dem unsere Schule liegt, Stand heute Nachmittag zum einen knapp unter 100 in der 7-Tages-Inzidenz liegt und es zum anderen aktuell keinen postitiv getesteten Schüler bei uns gibt. Es dürfte aber wohl nur noch eine Frage von Tagen sein, bis sich das ändert... Allein aus meiner Klasse hatten gestern und heute zwei SuS einen Coronatest, haben aber das Ergebnis noch nicht erhalten.

    P. S.: Eine Schweigeminute soll es an den niedersächsischen Schulen am Montag um 11 Uhr auch geben, schrieb unser Schulleiter heute Mittag in einer Mail.

    Nachdem ein Schüler seine Klausur fertiggeschrieben hat verlässt er selbstverständlich den Klausurraum und ist unbeaufsichtigt. Das gilt auch, wenn alle Klausurschreiber fertig sind.

    Ganz unabhängig mal von der Aufsicht: Dürfen eure SuS jetzt in der "Corona-Zeit" einfach so im Gebäude herumlaufen? Bei uns dürfen alle SuS nur während der für sie vorgesehenen Pausenzeiten und zum Raumwechsel den Klassenraum verlassen (außer, es muss ausnahmsweise mal während der Stunde jemand dringend auf die Toilette). D. h. wir dürfen die SuS momentan auch nicht vor ihrer nächsten Pause bzw. dem Ende der nächsten Doppelstunde aus dem Klausurraum gehen lassen. Wenn jemand die Klausur vor Ende der Bearbeitungszeit abgibt oder auch wenn alle schon fertig sind, müssen sie sich halt anderweitig beschäftigen.

    Bei uns gibt es nur Doppelstunden. Wenn also im beruflichen Gymnasium eine zweistündige (= 90minütige) Klausur geschrieben wird, haben die SuS also genau diese 90 Minuten für die Klausur Zeit. Beispiel: unsere dritte Unterrichtsstunde beginnt um 10 Uhr, die vierte endet somit um 11:30 Uhr (ohne Pause dazwischen); d. h. die Bearbeitungszeit einer 90minütigen Klausur geht auch von 10-11:30 Uhr.

    Wäre es eine dreistündige Klausur (also 135 Min.), hätten die SuS natürlich keine Pause zwischen den Doppelstunden und die Pausenzeit (bei uns 20 Min.) wird in die Bearbeitungszeit eingerechnet. Ende der Bearbeitungszeit wäre somit im o. g. Beispiel um 12:15 Uhr.

    So wird in allen unseren Bildungsgängen verfahren und auch bei Prüfungen, inkl. den Abi-Prüfungen.

    Das Problem bei den Aufsichten ist doch, dass wir nur wenige Schüler kennen und später in Ruhe ansprechen können.

    Wenn dann noch Ermahnungen keine Konsequenzen haben, mache ich mir das Leben sehr einfach. Einmal die Schüler nett ansprechen und dann mit den Aufsichtskollegen nett über das Wetter sprechen. Schont die Nerven aller Beteiligten. Soll sich die Schulleitung selbst zu den Schülern stellen.

    Ist ähnlich wie im Unterricht, wenn meine Anweisungen ohne Durchsetzungskraft sind, lass ich diese bleiben.

    Dann können die SuS bei dir im Unterricht machen, was sie wollen, oder wie? Dazu hätte ich wirklich keinen Nerv! "My classroom, my rules" - und wer die nicht befolgt, muss mit den Konsequenzen leben.

    Meines Erachtens ist die "Überwachung" der Einhaltung der Maskenpflicht insbesondere während deiner Aufsicht eine Dienstpflicht. Die kannst du ja wohl kaum auf deine Schulleitung abwälzen!

    Wenn bei uns SuS meinen, der Maskenpflicht nicht nachkommen zu wollen (momentan gilt die hier in Niedersachsen ja größtenteils nur außerhalb des Unterrichts; ansonsten "Empfehlung"), mache ich sie auch erstmal nett darauf aufmerksam. Wenn das nichts nützt: ab zum Schulleiter! Dies kann bis zu einer Ordnungsmaßnahmenkonferenz führen (steht übrigens sogar irgendwo in den Vorgaben des nds. KuMI).

    Was haltet ihr vom Mitstreamen des Unterrichts?

    Wir müssen/sollen das in Hessen anbieten, sofern Schüler vom Präsenzunterricht befreit sind wg Risikofaktoren und die Möglichkeiten vor Ort dies hergeben (also Rechner mit Mikro, Cam und Internet)

    Die Frage wurde ja von einigen User*innen schon beantwortet ;) .

    Ich persönlich halte nichts davon (siehe mein Post Nr. 8 ) und habe dem auch nicht zugestimmt, als wir vor den Herbstferien dazu unser Einverständnis erklären sollten/durften - In Niedersachsen ist es uns ja zum Glück freigestellt.

    Oh Mensch, das ist ja wirklich eine heftige Diagnose. Es tut mir sehr leid, dass du sie nun gerade in dieser sicherlich etwas stressigen Zeit als junge Mutter erhältst.

    Ich kenne aber auch mehrere Personen, die an MS leiden und trotzdem voll im Berufsleben stehen. Als Beispiele seien hier eine ehemalige Ausbildungslehrerin von mir genannt, die nun kurz vor der Pension steht und bereits seit 20 Jahren mit dieser Diagnose unterrichtet. Mit Medikamenten und gelegentlichen Krankenhausaufenthalten für Infusionen hat sie die Krankheit gut im Griff.

    Die 30jährige Nichte meines Lebensgefährten hat schon als Teenager mit der Diagnose MS erhalten. Dennoch hat sie eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin erfolgreich absolviert und arbeitet auch in diesem Beruf. Derzeit ist sie im 6. Monat schwanger und heiratet heute :). Auch sie hat relativ wenige Einschränkungen in ihrem Leben. Zwar hat sie ab und an "Schübe", aber diese fallen - dank guter Medikamente - i. d. R. leicht aus.

    Ich wünsche dir alles, alles Gute! :rose:

    Mmh, wenn ein positiv getestetes Kind nicht zur Schule kommt, wäre es schon hilfreich, wenn die unmittelbaren Kontaktperson, Mirschüler/innen und Lehrer/innen informiert werden, damit sie getestet werden können und in Quarantäne. An unserer Schule ist es leider nicht so, dass alle Eltern direkt an der Schule anrufen und über ein positives Testergebnis informieren. Und wenn die Klassenlehrer/innen mittags zuhause nachfragen, warum das Kind gefehlt hat, erreichen sie telefonisch z.T. niemanden bzw. erhalten nicht unbedingt eine Auskunft. In der Kita, in der meiner Schwester arbeitet, haben Eltern ein positiv getestetes Kind weiter in die Kita geschickt. Das kam erst raus, als die Meldung des Gesundheitsamts kam. Es hatten sich auch zwei weitere Kinder und eine Erzieherin angesteckt.

    Meine Gesundheit, die meiner Kinder und Schüler/innen nehme ich wichtig und daher sind für mich die Gesundheitsämter unfähig, wenn sie ihrer Informationspflicht nicht nachkommen.

    Es ging doch gar nicht um positiv getestete SuS, sondern darum, dass für sie Quarantäne angeordnet wurde:

    Bisher waren die SuS nicht selbst positiv getestet, sondern Kontaktperson 1. Grades oder in einem Haushalt lebend mit einer Kontaktperson 1. Grades.

    Im Landkreis, in dem meine Schule liegt, wird es so gehandhabt, dass nicht die Eltern oder die SuS selbst die Schule informieren, sondern das Gesundheitsamt erledigt dies und es hat wohl bis jetzt auch immer sehr gut und schnell geklappt. Von "Unfähigkeit" habe ich da noch nichts bemerkt.

    Einwilligung ist erforderlich, vermutlich aber weniger das Problem (insbesondere an einem BK - die SuS interessieren sich doch null für Datenschutz).

    Sag' das mal nicht ;) . Vor den Herbstferien wurde bei unseren SuS und deren Erziehungsberechtigten solch eine Einverständniserklärung eingeholt und siehe da: es waren eine ganze Reihe dagegen, den Unterricht mitstreamen zu lassen.

    Das hat mich angesichts der Sorglosigkeit, mit der viele SuS Fotos, Filmchen etc. sonstwo hochladen, allerdings doch etwas verwundert...

    Ich habe gestern von 3 SuS meiner Klasse erfahren, dass das Gesundheitsamt ihrer Familie Quarantäne angeordnet hat. Bisher waren die SuS nicht selbst positiv getestet, sondern Kontaktperson 1. Grades oder in einem Haushalt lebend mit einer Kontaktperson 1. Grades.

    Nun zu meiner Frage: Sämtliche SuS werden telefonisch vom Gesundheitsamt darüber informiert, dass sie 14 Tage daheim bleiben sollen, sie erhalten nichts Schriftliches.

    Das bedeutet also für mich, dass ich jegliche Quarantäne-Anordnung ungeprüft akzeptieren soll. Und theoretisch die SuS einfach behaupten können, sie seien vom Gesundheitsamt zum Zuhausebleiben aufgefordert worden? Meine SL hat auch keine Lösung parat.

    Dasselbe Problem habe ich bei einer Schülerin aus meiner Klasse auch gerade. Eines ihrer Familienmitglieder wurde in den Herbstferien positiv getestet und sie schrieb mir dann eine Mail, dass sie und ihre Familie noch bis 1.11. vom Gesundheitsamt in Quarantäne "gesetzt" worden seien. Etwas schriftliches hat sie bisher noch nicht bekommen (und wohl auch zwei andere SuS unserer Schule, die schon vor den Herbstferien in Quarantäne waren, gemäß Aussage der SL nicht).

    Also vertrauen wir jetzt einfach mal unseren SuS. Richtig glücklich bin ich damit aber nicht, muss ich sagen...

    In diesem Sinne bin ich wieder raus, vielleicht melde ich mich ja Weihnachten noch mal mit ner Tasse Glühwein. Bis dahin viel Vergnügen dabei die immer gleiche "Diskussion" darüber, wie schrecklich nicht alles ist, weiter im Kreis zu drehen.

    Das kann ich sehr gut nachvollziehen!!!

    Mach's gut und bis bald mal, Söckchen :wink2:! Ich freue mich immer, von dir zu hören!

    Du nimmst beim Essen die Maske ab, sprichst mit anderen und verteilst deine Aerosole im ganzen Raum (genau wie in der Schule). Und ich bin länger im Restaurant als im Supermarkt (da besteht kaum Gefahr, wo hat man da länger als 10 Minuten nahen Kontakt?)

    Restaurants lassen sich oft nicht gut lüften, ich reagiere sehr empfindlich auf Zigarettenrauch und konnte früher kein Restaurant ohne Tränen und Husten besuchen. Der Bus öffnet öfter die Türen, Einkaufsmärkte haben angeblich sehr gute Lüftungen (und außerdem sollen weniger Personen gleichzeitig hinein dürfen). Ich kann nachvollziehen, dass durchschnittliche Restaurants gefährlicher sind als Bus und Supermarkt (und der Hauptgrund ist immer, was ist lebensnotwendig), deshalb bleiben die Schulen offen (in der Pressekonferenz wurde soeben z.B. die Gewalt gegenüber Kinder im Frühjahr angesprochen und das auch deshalb die Schulen offen bleiben müssen), aber eben auch Supermärkte und ÖPNV. Es geht um die Gesellschaft, nicht um den einzelnen.

    Nun mein letzter Post zum Thema "Restaurantbesuch":

    1. Ich spreche im Restaurant deutlich leiser als z. B. in der Schule. Ob sich dann die Aerosole der Gäste im ganzen Raum verteilen, sei mal dahingestellt.

    2. Warum bitteschön lassen sich Restaurants nicht gut lüften??? Die, in die ich gehe, haben ausreichend Fenster.

    3. Ich halte auch einen Friseurbesuch nicht für "lebensnotwendig", aber das mögen andere anders sehen.

    4. Ich schrieb schon vorhin, dass ich die Schließungen der Gastronomie durchaus nachvollziehen kann, allein aufgrund der schwierigen Überprüfbarkeit der Einhaltung von Hygieneregeln u. ä.

    So, und nun bin ich aus diesem Thread auch erstmal 'raus und gönne mir - wie Wollsocken - eine Pause, denn ich habe keinen Bock mehr auf diese unsäglichen Diskussionen!

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