Beiträge von Humblebee

    ja, DAS ist das Problem (also für mich, aber sicher auch für die Studierenden ( = Schüler*innen dieser Schulform) ). In meinem Umkreis müsste ich jedes Mal mindestens 40-50 Kilometer pendeln.
    und wie ist es mit dem "nachträglichen" Erwerb des Realschulabschlusses in NDS?

    Die Abendgymnasien und Kollegs sind hier in Nds. auch nur in den größeren Städten (Braunschweig, Hildesheim, Oldenburg, Osnabrück,..).

    Den Realschulabschluss kann man hier auf jeden Fall in Kursen an der VHS nachholen. Ggf. ist dies auch in Bildungswerken der Erwachsenenbildung möglich (z. B. "Ländliche Erwachsenenbildung", katholische oder evangelische Erwachsenenbildung); das weiß ich aber nicht so genau.

    Weiterbildungskollegs. (ich hoffe, keiner haut mich, wenn ich es nicht juristisch richtig darstelle). Schulen des zweiten Bildungswegs, Unterricht nur mit Erwachsenen, je nach Standort mit morgens, abends, auch mit online-Angeboten.

    Gibt es denn dafür so viele Interessenten? In Niedersachsen gibt es diese Weiterbildungkollegs ja nicht sondern nur Abendgymnasien und Kollegs - meines Wissens aber landesweit nicht mehr als 10 - und die Absolventenzahl ist nicht sonderlich hoch.

    Als Lehrerin, die in 4 Klassen unterrichtet und auf mindestens 15 Kollegen trifft, fände ich es richtig, auf jeden Fall getestet zu werden und nicht, weil ich das aus von mir aus jetzt mache. Es wundert mich, dass bei anderen sie Hausärzte testen. Hier wird man zum Gesundheitsamt geschickt.

    Im Frühjahr wurden hier Testzentren eingerichtet, die mittlerweile aber wieder geschlossen wurden. Nun übernehmen die Coronatests die Hausärzte (siehe auch: https://www.n-tv.de/regionales/nie…le22075678.html). Bei bzw. in den Gesundheitsämtern selbst wurde hier noch nie getestet.

    Zunächst mal gute Besserung Zauberwald ! :rose:

    Na ja, was heißt "lasch"?! Ich war vor drei Wochen auch mehrere Tage krank (erkältet). Es ging bei mir ebenfalls mit Halsschmerzen los (hatte ich an dem Dienstag bereits in der Schule), in der Nacht kamen dann "dicke Nase" und Kopfweh dazu, weil meine Nebenhöhlen dicht waren, und am nächsten Tag auch noch produktiver Husten. Ich habe mich dann gleich von Mittwoch bis Freitag krankgemeldet.

    An dem Donnerstag Nachmittag (da waren die Halsschmerzen schon wieder komplett weg, aber die anderen Erkältungssymptome nicht) habe ich bei meinem Hausarzt angerufen - einfach hingehen darf man im Moment nicht, sondern soll immer einen Termin machen -, hätte aber für die Woche keinen Termin mehr bekommen. Die Arzthelferin hat mich mit meinem Hausarzt verbunden und der sagte mir Ähnliches wie deine Ärztin: Wenn über's Wochenende keine Besserung eintreten würde und Fieber, Atemprobleme o.ä. hinzukämen, sollte ich mich an dem Montag nochmals melden; dann würde er mich auf jeden Fall persönlich untersuchen wollen und es würde wohl dort auch ein Corona-Test gemacht.

    Als zu "lasch" habe ich diese telefonische Beratung aber nicht empfunden. Meine Erkältung ist erstaunlich rasch abgeklungen (Samstag war ich schon wieder "symptomfrei"), so dass ich an dem Montag wieder in die Schule gehen konnte.

    Bei uns dürfen die Volljährigen zudem das Schulgelände verlassen, für die betreffenden Schülerinnen und Schüler entfällt in diesem Moment auch die Aufsichtspflicht.

    Bei uns dürfen die SuS - egal ob minder- oder volljährig - das Schulgelände nur mit Erlaubnis bzw. nach Auftrag einer Lehrkraft (also z. B. für Erkundungsaufträge) verlassen. Begründung: Es besteht bei "privatem" Verlassen des Schulgeländes kein Versicherungsschutz.

    Ja, da müsst ihr euch mal ein paar Stunden hinsetzen und den konkreten Gewinn wirklich ausrechnen und dann halt die Miete erhöhen.

    Ja, sicher, "halt die Miete erhöhen" ^^! Stell' dir das in unserer Gegend auf dem Land bzw. in der Kleinstadt mal nicht so einfach vor. Wenn unsere Mieten höher wären als die für vergleichbare Wohnungen im selben Ort, würden wir Schwierigkeiten mit der Vermietung bekommen. Unsere Wohnungen haben beide in den letzten Jahren schon mal mehrere Monate leer gestanden, weil keine geeigneten Mieter*innen zu finden waren (man will sie ja auch nicht an jeden vermieten). Ich weiß von mehreren Vermieter*innen aus den beiden Orten, dass ihre vermieteten Wohnungen auch wenig Gewinn abwerfen. Wir sprechen hier schließlich nicht von Top-Lage mit knappem Wohnraum!

    Selbstverständlich mit der Vorgabe, dass die komplette Woche vorbereitet ist.

    Dann ist es aber nicht wirklich "Urlaub", oder? Ich hätte zumindest unter dieser Voraussetzung keine Lust, eine Woche mitten im Schuljahr "frei" zu nehmen.

    Außerdem ließe sich das m. E. - wie ich oben schon schrieb - nur an den Schulen umsetzen, wo genug KuK zur Vertretung der abwesenden Lehrkräfte zur Verfügung stehen.

    Bei den sogenannten Frugalilsten geht es aber nicht darum, ein, zwei oder fünf Jahre eher zu gehen, sondern den Absprung mit spätestens Mitte 40 zu schaffen (und dann den Rest des Lebens weiterhin jeden Cent umzudrehen). Das ist schon... nun, nennen wir es doch einfach "verhaltenskreativ".

    Diesen Ausdruck hatte ich noch nie gehört; musste ich jetzt erstmal googlen. ;)

    Aber sei's drum: Wenn jemand halt minimalistisch lebt, um seeehr früh in "Rente" zu gehen (und dann auch weiterhin sparen zu müssen), ist das doch sein Bier. "Verhaltenskreativ" würde ich das nicht nennen.

    Diese Menschen können aber sicherlich auch gut ohne Arbeit leben (was ja gemäß Lehramtsstudents' Ausführungen ein sinnloses Leben sei)!

    Und was soll der Sinn davon sein? Arbeit gibt Leben eine Bedeutung, Struktur und man kommt mit anderen Menschen in Kontakt. Darauf freiwillig zu verzichten ist... sagen wir mal mutig, wenn nicht gar töricht. Warum gehen wir denn jahrelang zur Schule und danach zur Berufs- oder Hochschule? Sicher nicht, um dann möglichst schnell wieder das Berufsleben hinter uns zu lassen.

    Das ist deine Sicht der Dinge! Aber ich kenne tatsächlich mehrere Personen, die gerne mit 60 oder 62 in Rente/Pension gehen würden und sich dafür nun schon einigermaßen was "zur Seite legen". Ich selbst möchte auch nicht bis 65 arbeiten, muss ich sagen.

    Zumindest bei den Berufsschülern sind Selbstkernphasen unproblematisch.

    Kranke Lehrer können ja auch ersetzt werden.

    Insgesamt haben die Schüler dadurch sogar etwas mehr Schule.

    Dass bei allen Berufsschüler*innen Selbstlernphasen unproblematisch sind, halte ich für ein Gerücht. Meine KuK, die z. B. die Berufsschüler*innen im Bereich Einzelhandel, Kfz-Mechatronik usw. unterrichten, haben mir da zumindest vor den Sommerferien ganz andere Geschichten erzählt! Auch im vollzeitschulischen Bereich einer BBS finde ich Selbstlernphasen z. T. kritisch. Kommt immer auf die "Schülerklientel" an, wie gut die SuS damit zurechtkommen!

    Kranke Lehrkräfte können nur bei uns nur teilweise ersetzt werden. Häufig fallen Randstunden aus, wenn KuK erkrankt, auf Fortbildung oder sonstwie tageweise abwesend sind (eine ganze Woche lang ist ja doch eher selten jemand abwesend).

    Wie gesagt: Ich fände deine Idee eines individuellen einwöchigen Urlaubs jeder Lehrkraft schwer umsetzbar.

    Seit Beginn des neuen Schuljahres hat sich nichts mehr getan (zumindest fällt mir nichts ein)...

    Technisch sind wir als Schule schon vorher gut ausgestattet gewesen, aber von den versprochenen Laptops für Lehrkräfte und Schüler*innen ist nichts zu sehen und davon war auch seit Monaten nicht mehr die Rede. D. h. also weiterhin, dass viele SuS Schwierigkeiten haben - falls es wieder zum Homeschooling kommen sollte - zuhause Arbeitsaufträge, die online gestellt werden, vernünftig zu bearbeiten, weil sie nur ihr Smartphone zur Verfügung haben und z. T. kein Wlan bzw. "unstabile" Verbindungen.

    Nichtsdestotrotz habe ich mit meiner Klasse vor den Herbstferien die Handhabung von "Moodle" und das Schreiben von E-Mails geübt. Zugänge zu "Moodle" und schulische E-Mail-Adressen erhalten unsere SuS schon seit Jahren, wurden aber bisher eher selten genutzt.

    Nach den ""Wiedereröffnungen" der Schulen im Mai hat sich ausstattungstechnisch bei uns Folgendes geändert:
    - In den Klassenräumen, in denen sich Waschbecken befinden, wurden Seifen- und Papierhandtuchspender angebracht (früher gab's nur Handtücher, keine Seife); in denen ohne Waschbecken, z. B. PC- und Fachpraxisräume, gibt es am Eingang befestigte Spender mit Desinfektionsmittel (in den Lehrerzimmern hatten wir diese schon länger).

    - In allen Toiletten gibt es nun neben Seifen- auch Desinfektionsmittelspender.

    - In den Räumen stehen große Flaschen mit Flächendesinfektion zum Reinigen der Tische (was aber unsere Putzdamen in jedem Raum nach Unterrichtsende noch einmal durchführen) und in den PC-Räumen zusätzlich Spender mit "getränkten" Tüchern für die Tastaturen.

    - SuS und KuK, die ihre MNS vergessen haben oder denen sie kaputt gegangen sind (das kam in meiner Klasse in letzter Zeit schon ein paarmal vor), können Einmalmasken in den Lehrerzimmern bekommen.

    - Im Sekretariat wurde der Tresen mit Plexiglasscheiben ausgestattet. Zudem ist die Tür des Sekretariats nur noch von innen mit elektrischen Türöffner zu öffnen (wurde ausgestattet mit Gegensprechanlage und Kamera); Besucher müssen - wie im Restaurant - einen Zettel mit ihren Daten hinterlassen (wir Lehrkräfte und unsere SuS nicht); vor'm Betreten sind die Hände zu desinfizieren mittels eines an der Tür angebrachten Spenders.

    - Unsere Cafeteria bekam ebenfalls Plexiglasscheiben; dort haben Lehrkräfte und SuS nun unterschiedliche "Ausgabestellen".

    - Hat jetzt nichts mit der Ausstattung zu tun, aber die Eingangstüren stehen den ganzen Tag offen und auch die Türen der Klassenräume (Fachräume ausgenommen) werden nicht mehr abgeschlossen sondern stehen morgens offen, damit niemand großartig die Klinken anfassen muss. Die Fenster in den Räumen konnte man bei uns auch schon vor Corona öffnen, da braucht es keine Schlüssel o. ä.

    - Für den Sportunterricht müssen sich die SuS in Klassenräumen umziehen, weil die Umkleidekabinen der Sporthalle keine Lüftungsmöglichkeiten haben.

    - Dass für die einzelnen Abteilungen separate Eingänge und Pausenhöfe geschaffen wurden, schrieb ich an anderer Stelle schon mal. Das hat leider dafür gesorgt, dass in den Gebäuden die Aufenthaltsbereiche, die bisher von verschiedenen Kohorten genutzt wurden, derzeit abgesperrt sind. Daher bleiben die meisten SuS nun bei sinkenden Temperaturen und schlechtem Wetter während der Pausen in ihren Klassenräumen.

    So, ich glaube, das war alles. Wenn ich es jetzt so sehe, hat sich doch ganz schön viel verändert!

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