Beiträge von Humblebee

    Oh, das ist übel Zauberwald ! Ich hatte in diesem Schuljahr bis jetzt nur einen einzigen zusätzlichen Termin in der Schule (mal abgesehen von einer Dienstbesprechung am Montag vor Sommerferienende) und das war der Elternabend Ende September. Ach ja, eine Art schulinterne Fortbildung hatte ich auch, aber das war ein freiwilliger Termin zur Einarbeitung in "Moodle", den ein Kollege angeboten hatte.

    Zwischen Herbst- und Weihnachtsferien sind bei uns allerdings auch noch eine DB, zwei Teamsitzungen und der Eltern- und Betriebssprechtag angesetzt und ich muss als stellvertretende Teamleiterin ersatzweise für einen Kollegen, der in Elternzeit geht, zur Abteilungsleitungsteamsitzung (großartiges Wort!). Wobei ich gespannt bin, ob diese Termine angesichts steigender Coronafallzahlen überhaupt alle in Präsenz stattfinden werden.

    Ja, in BY seit Schuljahresbeginn ab Klasse 5, jetzt auch für Grundschüler

    nirgends, NRW und Bayern hatten es kurzfristig nach Ferien, sonst war es immer freiwillig im Unterricht (bei uns haben es ca. 1 % der Schüler und 3 % der Kollegen konsequent getragen).

    Was denn nun? Ich glaube, ihr habt auch den Überblick verloren...:sterne:

    EDIT: Sorry, Kris24 hat ja schon einen "Beweis"-Link eingefügt! Aber verwirrend ist und bleibt es trotzdem, gell?!

    Ich höre immer heraus, dass man den Beruf wohl nur in den bekannten 41h schafft, wenn man ihn minutiös plant und ein regelrechtes Ordnungstalent ist.

    Ich bin definitiv kein totales "Organisationstalent" und plane auch nicht minutiös, bin aber der Meinung, dass ich im Schnitt unter 40 Stunden pro Woche bleibe. Hab's zwar noch nie aufgeschrieben, aber ich würde mich eher bei max. 35 Stunden sehen.

    Immer noch im zweistelligen Bereich.

    Und du hast schon 40 Dienstjahre hinter dir? Wow! Meinen allergrößten Respekt! Mein 40jähriges Dienstjubiläum (zählen da die 1,5 Jahre Referendariat eigentlich mit 'rein?) hätte ich erst mit 70... So lange möche ich dann doch nicht arbeiten ;) !

    Um nochmal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: ich bereue es nicht Lehrerin geworden zu sein. Zwar habe ich auch manchmal Phasen, wo mich alles wahnsinnig anstrengt, Klassenarbeitskorrekturen, "Verwaltungstätigkeiten" und diverse SuS mir wahnsinnig auf die Nerven gehen und ich schlecht schlafe, weil ich nicht abschalten kann, aber im Großen und Ganzen bin ich doch sehr zufrieden. Ich arbeite schon seit einigen Jahren nicht mehr Vollzeit (habe um vier Stunden gekürzt) und merke immer wieder, dass mir das gut tut. Dass ich dadurch später weniger Ruhegehalt haben werde, stört mich nicht.

    Ich bekomme übrigens zum Glück immer wieder positive Rückmeldungen von Schüler*innen- wie auch Elternseite. Gerade neulich hat sich ein Vater bei mir per Mail für den "informativen und humorvollen Elternabend" bedankt und eine Schülerin, die im letzten Jahr in meiner Klasse war und der ich zufällig begegnet bin, sagte, sie vermisse mich und meinen Unterricht. Über solche Sätze freue ich mich! Und wenn hinter meinem Rücken jemand meckert oder "Nicht-Lehrkräfte" meinen, dass Lehrer*innen ein faules Pack seien, muss ich sagen: da stehe ich drüber.

    Ansonsten kann ich Seph s Ausführungen nur zustimmen.

    Wo gilt denn in Deutschland eine konsequente Maskenpflicht im Unterricht? Ich habe da langsam den Überblick verloren. Unsere Jugendlichen dürfen sie nur abnehmen wenn sie alleine an einem Tisch sitzen.

    Den Überblick habe ich auch so ziemlich verloren, aber ich glaube, dass die Maskenpflicht im Unterricht derzeit in BW und BY gilt, oder? In den meisten anderen Bundesländern sind momentan Herbstferien oder die Fallzahlen relativ niedrig (z. B. in MV), so dass dort bisher keine neuen Maßnahmen getroffen wurden.

    Derzeit sind es eher die Kreise in Richtung Grenze, vor einigen Wochen waren die Zahlen da noch niedrig, dafür in Wilhelmshaven, Vechta, Delmenhorst höher.

    Da muss ich dir ein wenig widersprechen. In der Stadt Wilhelmshaven gab es in letzter Zeit überhaupt keine hohen Fallzahlen. Du meinst sicherlich den angrenzenden Kreis Friesland. Die hohen Fallzahlen in Delmenhorst gab es auch nicht schon vor "einigen Wochen", sondern die sind meines Wissens erst im Laufe der letzten ca. 10 Tage so stark gestiegen.

    Ansonsten gebe ich dir recht: es waren hier in Niedersachsen in den letzten Wochen zunächst die eher "landeinwärts" gelegenen Landkreise, die hohe Inzidenzwerte hatten, z. B. die Landkreise Cloppenburg, Emsland und Vechta, und dort gab es Ausbrüche insbesondere in fleischverarbeitenden Betrieben und Alten- und Pflegeheimen.

    Auch wenn der kleine Grüne gleich wieder meckert ;) : Für Niedersachsen gab es auch bereits die Meldung, dass definitv keine Lüftungsanlagen bzw. Luftfilter für unsere Schulen angeschafft werden. Und unser Herr Tonne hat den SuS bereits vor den Herbstferien in einem Brief mitgeteilt, sie mögen sich in der kalten Jahreszeit warm genug anziehen.

    Tom123 : Das ist aber nur euer Ablauf an der Schule? In der Rundverfügung steht er so nicht drin; insbesondere dein Punkt 3 nicht.

    Nochmal (denn obwohl ich es bereits geschrieben hatte, wiederhole ich es gerne noch einmal für dich): Ich bin zum einen der Meinung, dass mit "verbindliche Schutzmaßnahmen" des GA genau die gemeint sind, die in der Rundverfügung genannt werden, nämlich Schulschließungen, Quarantäne-Anordnungen und Bekanntgabe von Erkrankungs- und Verdachtsfällen. Testungen sind damit m. E. nicht gemeint. Zum anderen interpretiere ich den fettgedruckten Satz bzgl. Maßnahmen des GA anders als du (siehe dazu meinen Post 32; habe keine Lust, alles doppelt zu schreiben).

    Aber im Endeffekt ist das wohl eine Lesart. Ich kann zumindest nirgends herauslesen, dass Coronatests ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten vorgenommen werden dürfen und würde mich nicht wundern, wenn dadurch - falls solche Fälle wie in Aurich oder Forchheim nochmal auftreten - ein "Aufschrei der Empörung" bei Eltern ausgelöst würde. Das in Forchheim zuständige Landratsamt hat übrigens schon erklärt, dass es so nicht nochmal vorgehen würde (https://www.infranken.de/lk/forchheim/k…ene-art-5081904).

    Alles in allem soll es mir aber wurscht sein, wie ihr vorgeht. Ich kann nur mit Sicherheit sagen, dass an unserer Schule für alle möglichen Dinge die Einwillgung der Erziehungsberechtigten eingeholt wird, was ich sehr gut finde!

    a) Dass das Leben nicht 100% sicher ist, ist eine Plattitüde. Man kann getrost annehmen, dass die User hier im Forum sich dessen bewusst sind.

    b) Du kannst gerne für DICH ALLEINE mehr Risiko in Kauf nehmen, als nötig.

    c) Aber unterlasse es bitte, mit Deiner Risikobereitschaft auch andere zu gefährden. Weder der Herzinfarkt, der Krebs, Schwangerschaft oder Gehirntumor sind ansteckend. Aber von Verkehrsteilnehmern erwarte ich, dass sie - ungeachtet IHRER Bereitschaft zum Risiko - sich so verhalten, dass für die anderen im Straßenverkehr das Risiko möglichst klein bleibt.

    => Es geht nicht nur um DEIN Überleben.

    Und: Zwischen Panik und Respekt vor der Gefahr durch diesen Virus liegen Welten.

    Danke! Diesen Kommentar kann ich gar nicht so oft "liken", wie ich möchte!

    Wie ist das eigentlich so, bei euch, mit der Querlüftung, die wir als Lehrer sicherstellen sollen?

    Querlüften geht bei uns z. B. nicht wirklich. Ich kann in den miefigen Gang hinein lüften, das ist ja wohl nicht Sinn der Sache.

    Bei uns auch nicht wirklich. Nur wenige Gänge in den einzelnen Gebäuden unserer Schule haben Fenster. Die Glastüren, die sich am Ende jedes Ganges befinden, dürfen wir aus Brandschutzgründen nicht offen stehen lassen bzw. zum Öffnen "verkeilen". Also lüften wir größtenteils auch in den muffeligen Gang hinein. Und wenn die KuK der schräg gegenüber liegenden Klassenräume ebenfalls die Türen und Fenster öffnen, zieht es wie Hechtsuppe, so dass alle Türen wieder zuknallen (das haben wir schon mehrfach an heißen Sommertagen in den letzten Jahrzehnten "getestet")... Von daher ist ein echtes Querlüften bei uns nicht möglich.

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