Beiträge von Humblebee

    Diokeles:

    1. Es hat hier niemand behauptet, dass "das Virus vor der Schule halt" mache. Dann gebe es ja nirgends Fälle innerhalb der Schulgemeinschaften und dass dem nicht so ist, wissen wir wohl alle.

    2. Auch hat niemand behauptet, dass wir als Lehrkräfte nicht einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind; so wie alle, die beruflich viel Kontakt mit anderen Personen haben.

    3. Die Diskussion zum Thema Corona wurde hier in diesem Thread am 24.02. gestartet. Da hatten meines Wissens noch keine Schulen geschlossen.

    Nenn' mich ruhig naiv, aber ich werde nicht jeden Tag voller Panik vor Ansteckung im Klassenraum stehen. Dann kann ich nämlich keinen vernünftigen Unterricht mehr machen.

    Ich werde die App nun auch noch mal de- und neu installieren, da bei mir weiterhin die Fehlermeldung kommt, die Daten könnten nicht aktualisiert werden (letzte Aktualisierung war am 24.09.!).

    Bei uns ist nicht eine einzige Lehrperson krank.

    Wenn an der Schule von CDL so viele KuK in Quarantäne sind, heißt es ja nicht automatisch, dass sie krank sind bzw. Corona-positiv getestet wurden!

    An meiner Schule wurden bisher auch noch keine Lehrkräfte positiv getestet und es musste auch noch kein/e Kolleg*in in Quarantäne, wie ich oben bereits schrieb; wir hatten zwar eine Berufsschulklasse wegen zweier positiv getesteter Schüler in Quarantäne, bei den dort unterrrichtenden KuK wurde aber vom Gesundheitsamt wegen des "funktionierenden Hygienekonzepts" davon abgesehen, sie in Quarantäne zu schicken.

    Wohl aber waren vor den Herbstferien schon eine ganze Reihe meiner KuK - einschließlich meiner Wenigkeit - wegen Erkältung krankgeschrieben und wurden deshalb z. T. auch auf Corona getestet (wie gesagt, aber alle negativ). Da ist doch schon so manche Unterrichtsstunde ausgefallen oder musste vertreten werden. Wenn das so weitergeht, wird es vermutlich anstrengend in den nächsten Monaten!

    Nichtsdestotrotz glaube ich (für mich) weiterhin, dass das Risiko mich in der Schule mit Corona anzustecken, relativ gering ist. Wir haben ausreichend große Räume, wo ich m. E. genügend Abstand zu den SuS (und auch im Lehrerzimmer zu meinen KuK) habe; wenn ich jemandem zu nahe komme, setzen wir unsere MNS auf; es wird regelmäßig gelüftet; alle waschen oder desinfizieren sich regelmäßig die Hände usw. Bisher hatte ich auch noch keine Schüler mit "Schniefnase" im Unterricht sitzen; die sind bisher bei Erkältungssymptomen brav zuhause geblieben.

    Auf die weitere Entwicklung bin ich gespannt.

    Genau das wird mit zunehmenden Zahlen überall zunehmen und dann ist meiner Meinung nach Schulschließung und Fernunterricht für alle effektiver.

    (Fernunterricht und Präsenzunterricht gleichzeitig hat mich im Mai extrem gefordert. )

    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen! Ich fand den Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht von Mai bis Juli sehr viel angenehmer und effektiver als das ausschließliche Homeschooling ab Mitte März.

    Bei Sport tragen viele keine Masken, atmen etwas schwerer, ist evtl. in Innenräumen. Mich wundert das nicht.

    Passt schon alles zusammen.

    Beim Sport atmet man leider mehr Viren aus. Wenn dann einer im Kurs Corona hat, können leicht viele Teilnehmer infiziert werden. Deshalb wird in vielen Schulen der Sportunterricht mit einem gesonderten Hygiene-Konzept durchgeführt.

    Das ist mir durchaus alles bewusst. Nichtsdestotrotz hatte ich bisher noch von keinem Fall gehört, wo sich jemand in einem Sportkurs mit Corona angesteckt hat (außer im März von einigen Fällen in Fitnesssstudios, aber da gab es noch gar keine Hygienekonzepte).

    Wenn ich dann auch noch lese beides Einzelkinder und dann auch noch nur ein Kind: Dadurch setzt man sich selbst und den Nachwuchs völlig unter Druck. Sich stets dem Risiko, dass irgendetwas Unvorhergesehenes passiert, was dazu führt, dass der Familienstammbaum nicht fortgesetzt werden kann oder es keinen Erben für das Familienvermächtnis geben könne, auszusetzen, wäre für mich auf Dauer sehr belastend. Alleine aus dem Grund würde ich schon gerne mehr als nur ein Kind haben wollen.

    :staun: Zu solch' einer Aussage fällt mir mal wieder wenig ein außer: Merkwürdige Ansichten haben einige Mitmenschen!

    Ich bin auch Einzelkind und habe keine Kinder, kann aber sehr gut damit leben, dass mein "Familienstammbaum nicht fortgesetzt werden kann" (So what?!?). Und wenn ich mein Geld und andere Vermögensgegenstände an die Nichten und Neffen meines Lebensgefährten vererbe oder karitativen Zwecken zukommen lasse - falls ich nicht selbst alles ausgeben kann ;) -, belastet mich das kein Stück, sondern ich würde mich freuen, jemandem eine Freude damit machen zu können.

    Wenn das Gründe sind, mehrere Kinder haben zu wollen: Gute Nacht, Marie!

    Ja, sehr seltsam nicht? Fast so, als hätte man in der Schule ein erhöhte Chance dazu. Einmal in der ersten Welle über Lehrerzimmer, das zweite Mal kürzlich über betroffenen Schüler.


    Und nein, ich sehe das nicht so. Die aerogene Ansteckung ist der bedeutendste Ansteckungsweg (wie auch monatelang hier bezweifelt wurde), dementsprechend bin ich dafür Kontaktperson unabhängig von irgendwelchen Abständen in Quarantäne zu schicken. Die 1,5 Meter Regel mag die Wahrscheinlichkeit senken, ist aber wie soviele Maßnahmen mehr als Beruhigungspille einzuordnen, da die Wirksamkeit gegen Aerosole nicht hinreichend ist.

    Na dann... Sind wir beide und auch unsere Gesundheitsämter wohl unterschiedlicher Meinung, was die Anordnung von Qurantäne angeht. Von den KuK, die bei uns in den Klassen unterrichten, in denen es die drei Coronafälle, haben alle gesagt, sie hätten sich sicher gefühlt und waren mit der Nicht-Anordnung der Quarantäne sehr einverstanden ;) . Übrigens haben sich alle diese KuK im Rahmen der kostenlosen Tests auf Corona testen lassen und waren allesamt negativ.

    Das scheint ja aber ein echter Zufall zu sein, dass es dich und deine Schule so stark getroffen hat. Hier in der Region gab es während der ersten Welle kaum Coronafälle an Schulen (weder bei SuS noch bei Lehrkräften). Da gleich von einer "erhöhten Chance auf Corona" an Schulen zu sprechen, finde ich absolut überzogen.

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