Beiträge von Humblebee

    Das verlangt in einigen Bundesländern schon das Gesundheitsamt, dass du so lange in Quarantäne bleibst bis du zwei negative Tests mit mindestens 48h Abstand dazwischen hattest (Beispiel: Bayern)

    Dass das Gesundheitsamt negative Tests verlangt, ist ja was anderes! Hier ging es aber doch darum, ob man in der Schule bzw. beim Arbeitgeber ein negatives Testergebnis vorlegen muss (siehe Ausgangspost).

    Susannea : Das kann ich jetzt gar nicht mehr nachvollziehen, sorry... Hilf' mir mal bitte auf die Sprünge!

    Es ging doch darum, dass du meintest, die SL könne einen Coronatest (bzw. ein negatives Testergebnis) einfordern, auch wenn ein Hausarzt der Meinung ist, ein Test sei nicht erforderlich (so geschehen vorletzte Woche bei einer Kollegin, bei der Bronchitis und Mandelentzündung diagnostiziert wurde und die damit krankgeschrieben war; einen Test brauchte sie gem. Arzt nicht) - siehe Posts Nr. 7, 8 und 9!

    Das kann die SL meiner Meinung nach nicht einfach so einfordern, genauso wenig, wie sie verlangen kann, dass jemand, der/die ein postives Testergebnis hatte, erst wieder die Schule betritt, wenn er/sie nachweislich negativ getestet wurde.

    Meines Erachtens kann ein/e Schulleiter/in zwar aufgrund seiner/ihrer Fürsorgepflicht KuK nahelegen nach Hause bzw. zum Arzt zu gehen, wenn sie augenscheinlich krank sind. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er/sie jemanden zwingen kann ein negatives Coronatestergebnis vorzulegen, bevor der/diejenige das Schulhaus wieder betreten darf.

    Das ist aber nur meine eigene Einschätzung; ob es dazu eine rechtliche Grundlage gibt, weiß ich nicht.

    In der Klasse einer Kollegin nimmt ein Schüler auch nicht am Präsenzunterricht teil, weil er Risikopatient ist. Die in der Klasse unterrichtenden KuK haben sich darauf geeinigt, während ihres Unterricht eine Kamera mitlaufen und den Schüler per Videokonferenz teilnehmen zu lassen. Klappt anscheinend gut (auch schon vor den Sommerferien; es handelt sich um eine zweijährige Berufsfachschule). Allerdings weiß ich nicht, wie der betreffende Schüler Leistungsnachweise erbringt.

    Ich persönlich würde meinen Unterricht allerdings nicht filmen lassen wollen, muss ich sagen.

    aber vielleicht kommt man mit älterem Klientel nervlich besser durch den Alltag

    Das kommt aber auch auf den Bildungsgang an. Die 29 SuS, die ich dieses Schuljahr in meiner Berufsfachschule Wirtschaft habe (davon vier mit Realschul-, der Rest mit Hauptschulabschluss aus der 9. oder 10. Klasse Hauptschule), sind schlimmer als ein Sack Flöhe... Da ist selten mal komplette Ruhe und dementsprechend ist der Unterricht nicht gerade "chillig". Ähnlich geht es in den Klassen der Berufsvorbereitung (heißt bei uns "Berufseinstiegsschule") - also SuS mit gar keinem oder schlechtem Hauptschulabschluss - zu. Die Klientel in anderen Klassen, z. B. den meisten Berufsschulklassen, der Fachoberschule, dem beruflichen Gymnasium ist aber durchaus weniger "verhaltensoriginell".

    Es ist also zum einen von Schuljahr zu Schuljahr unterschiedlich, zum anderen wirklich abhängig vom Bildungsgang, wie sich die Klassen verhalten und ob man sie alleine lassen kann oder ihnen einen längeren Arbeitsauftrag zum Selbststudium geben kann.

    Der andere meinte, dass er meistens nur 30 Minuten statt 45 unterrichtet um im Lehrerzimmer zu chillen

    Ich frage mich, was denn dann die SuS in der Zwischenzeit machen? Entlässt er sie einfach früher nach Hause bzw. in die Pause? Oder sind sie die ganze Zeit unbeaufsichtigt? Und wie schafft er seinen "Unterrichtsstoff"? Es gibt ja auch an BBSn Rahmenlehrpläne, an die wir uns zu halten haben.

    Unsere Schulleitung würde uns (zurecht!) "rund machen", wenn wir dauernd den Unterricht früher beenden würden, gerade jetzt zu Coronazeiten!

    Nun, man weiß aber auch, dass Aufsicht führen zum Beruf dazu gehört und man weiß auch, dass es lange Pausen auf dem Schulhof gibt.

    Ersteres ja, letzeres nicht, denn diese langen Pausen gab es meines Wissens zu der Zeit, als ich studiert habe, noch nicht. Wir hatten damals im Gymnasium auch mal 7./8. Stunde Unterricht, aber vorher trotzdem nur eine halbe Stunde Pause.

    Wie gesagt: ich kenne keine Schule, wo die Mittagspause länger als 45 Minuten ist und weiß von mehreren Schulen, dass sich jeweils zwei KuK die Aufsicht in der Mittagspause teilen (sprich: niemand muss länger als 25 Min. Pausenaufsicht machen). Da scheint es aber ja wohl in den BL auch Unterschiede zu geben.

    DAS ist nun wirklich ein blödsinniger Vergleich Anna Lisa ! Bei den von dir genannten Berufen (Was ist übrigens ein "Waldkindergarten"?) ist ja wohl klar, dass sich dort viele Tätigkeiten im Freien abspielen (und das weiß man, wenn man einen dieser Berufe ergreift). Drum bin ich nicht Lehrerin in 'ner Baumschule geworden sondern in einer Schule = einem Schulgebäude...

    Und auch hier nochmal: Wenn ihr diese Aufsichten (gerne) übernehmt, bitte sehr. Ich würd's halt nicht :weissnicht:.

    Naja, die Schulleitung kann dir ohne negatives Testergebnis Hausverbot erteilen, wir haben die Ergebnisse bisher abgegeben und die Schulleitung abgeheftet. Und warum auch sollte man ein negatives Ergebnis verschweigen, wenn der Test bekannt ist?!?

    Die Schulleitung kann dir doch kein Hausverbot erteilen, wenn dein Hausarzt der Meinung ist, dass du gar nicht zum Corona-Test musst?! Bei uns hat bisher keiner danach gefragt, wie die Tests der KuK ausgefallen sind. Meine Schulleitung interessiert also ein negatives Testergebnis nicht. Ein positives würden ja die betroffenen KuK wohl sofort der SL mitteilen!

    von März bis Mitte September ist das Wetter meist schön und man friert keineswegs

    Der war gut :rotfl:!!!

    Aber ich habe jetzt wirklich keine Lust mehr, in diesem Thread noch etwas zu schreiben. Denn ich bin halt der Meinung - siehe oben -, dass es wohl jede/r von uns anders empfindet, ob nun eine einstündige Aufsicht (im Freien oder auch drinnen) für sie/ihn "schlimm" ist oder nicht. Für mich wäre sie das, für andere halt nicht. Mehr gibt es von meiner Seite dazu nicht mehr zu sagen.

    Warum es keiner lesen darf? Weil es einfach nur jämmerlich und peinlich ist sich darüber zu echauffieren Aufsicht zu machen. Es gehört zum Job dazu. Niemals würd ich auf die Idee kommen das zu hinterfragen. Da zieht man sich halt passend an und fertig.

    Ich bitte dich! Natürlich gehört Aufsicht zu unserem Job dazu; darüber hat sich hier auch niemand "echauffiert" (m. E, übrigens ein fürchterliches Wort, aber egal). Aber eine Stunde Aufsicht am Stück muss ja wohl wirklich nicht sein! Was daran "jämmerlich" sein sollte, dies zu hinterfragen, weiß ich wirklich nicht. Wenn du das klaglos hinnimmst, kann ich nur sagen: selbst schuld...

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