Beiträge von Humblebee

    Ja, der Schulleiter verteilt die Lehraufträge.

    Dass man im ersten Jahr bekommt, was übrig bleibt ist auch nicht allzu ungewöhnlich, auch wenn es nicht schön ist. Ich würde jetzt erst mal klaglos mitmachen und dann im nächsten Schuljahr ruhig aber bestimmt sagen, welche Wünsche du hast.

    Ich finde es nach wie vor mehr als seltsam, dass jemand - egal ob nun Seiteneinsteiger*in oder nicht - für ein Unterrichtsfach eingestellt wird bzw. eines unterrichten soll, das er nicht studiert hat und von dem er dementsprechend wenig "Ahnung" hat. Denjenigen kann ich als Schulleiter doch dann nur für wirklich einfachen Unterricht in schwächeren Lerngruppen einsetzen (also bspw. könnte ich mir mit meinem Englischstudium durchaus vorstellen, Mathe in einer Klasse der "Berufseinstiegsschule" oder in einer Sprachlernklasse zu unterrichten, aber doch nicht in der Fachoberschule oder gar im Beruflichen Gymnasium). Oder sehe ich da was falsch?

    Das Meer, ein schöner Sonnenunter- oder -aufgang, bunte Blumen und generell in der Natur zu sein, aber auch das Zusammensein mit meinem Schatz.

    Und wie sieht es mit deiner Seele aus? Was lässt sie leichter atmen?

    Das finde ich recht schwierig zu beantworten, weil Corona m. E. gerade in alle Lebensbereiche hineingreift. Ansonsten empfinde ich für mich persönlich 2020 bisher als ein relativ "normales" Jahr ohne besondere Höhen und Tiefen.

    Das ist aber eine sehr interessante Frage Gruenfink , die ich gerne auch einmal weitergeben möchte!

    Danke für diese Informationen Catania ! Das kenne ich so nicht, weil es in Niedersachsen anders abläuft.

    Dass man in Sachsen als Seitereinsteiger*in einfach in irgendeine Schulform "gesteckt" wird, finde ich höchst merkwürdig, muss ich sagen. Das steigert die Motivation ja ins Unermessliche, wenn man gerne ältere SuS unterrichten möchte und dann plötzlich in der Grundschule landet :autsch:...

    Das kann man so allgemein nicht sagen. In Hessen stimmt das nicht, denn es gibt eine Vielzahl an Personen die Wirtschaft im Lehramt studiert haben und entsprechend auch ins Referendariat drängen. Der Quereinstieg ist in der beruflichen Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung nicht vorgesehen. Die Einstellungschancen sind zwar nicht so schlimm wie in anderen Fachrichtungen oder gar am Gymnasium, aber auch nicht die besten.

    Also muss der OP schon nach den Gegebenheiten in seinem Bundesland schauen.

    Der TE hatte ja auch explizit nach Niedersachsen gefragt und angemerkt, dass er keine aktuellen Infos finden könne (ich - nebenbei gesagt - auch nicht).

    Bzgl. deines ersten Satzes, dass man das allgemein nicht sagen könne: Haubsi1975 hat sich ja auf Rheinland-Pfalz bezogen und dies auch extra dazugeschrieben.

    Ob es in Niedersachsen möglich ist, einen Quereinstieg in die berufliche Fachrichtung "Wirtschaftswissenschaften" zu machen, weiß ich übrigens gar nicht. Ich kenne an unserer Schule nur Quereinsteiger*innen im technisch-gewerblichen und sozialen Bereich. Darum ging's aber beim TE ja auch gar nicht.

    Wie oben bereits gesagt, sind die Einstellungschancen in Niedersachsen meines Wissens gut, auch mit der beruflichen Fachrichtung "Wirtschaft" und dem Fach Deutsch. Dies kann man z. B. einer Broschüre der Leuphana-Universität Lüneburg entnehmen (die ist zwar von Dezember 2018, m. E. aber noch immer aktuell) - siehe hier die Seite 4: "Zurzeit sind die Einstellungschancen in der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften als gut ... zu bewerten." Als "besonders gefragtes Zweitfach" wird hier u. a. Deutsch aufgeführt.

    https://www.leuphana.de/fileadmin/user…tungsdienst.pdf

    Natürlich kann sich das noch ändern, bis der TE mit seinem Studium fertig ist, aber dafür bräuchten wir die berühmte Glaskugel, über die wir leider alle nicht verfügen...

    Vor einigen Jahren hatten wir auch mal ein paar SuS, die gerne mal den Spruch "Nur, weil wir Schwarzköpfe sind..." haben fallen lassen. Im Endeffekt war das aber m. E. nicht so ernst gemeint; zumindest hat sich keiner dieser SuS über Ungleichbehandlung beschwert.

    Hat die Kollegin, um die es im Eingangspost geht, schon öfter solche Vorwürfe gehört?

    Was den Kollegen mit diesen "markigen" Sprüchen angeht, finde ich auch, dass er mal eine gehörige Ansprache zumindest von der Schulleitung braucht! So etwas geht gar nicht!

    Diese Begriffswahl kann ich nur noch als gezielt irreführend bezeichnen! In der Praxis handelt es sich schon wieder um nichts anderes als Schieberei. Eine Lehrkraft wird Abrakadabra zum Hygiene-Beauftragten.

    Herzlichen Glückwunsch!

    Gab es bei euch vor Corona keine "Hygiene-Beauftragten"? Bei uns schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten. Die damit (freiwillig!) betraute Kollegin hat z. B. schon vor ca. vier Jahren schulweit in vielen Räumen (u. a. den Lehrerzimmern) Automaten mit Desinfektionsmittel aufhängen lassen, weitsichtig, wie sie war.

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