Bademantel
In eine Wolldecke kuscheln oder die Heizung hochdrehen (oder den Ofen einheizen)?
Bademantel
In eine Wolldecke kuscheln oder die Heizung hochdrehen (oder den Ofen einheizen)?
Ensemble
Kommt eh alles in einen Magen
!
Das ist bei uns dank gebundenen Ganztags gar nicht ungewöhnlich und kommt öfter vor. An meiner Schule bedeutet das immer wieder für Lehrkräfte von 7.40-15.45 durchzuarbeiten, beginnend mit der für alle verpflichtenden Vorviertelstunde schon vor Unterrichtsbeginn, später Pausenaufsicht und Mittags"bespaßung". Wir haben leider übermäßig viele Aufsichten abzudecken, da die Lehrerstunden nicht ausreichen, um den Ganztag vernünftig abzudecken. Deshalb nennt man es Aufsicht, schon müssen die Lehrer das zusätzlich zu ihrem Deputat kostenlos machen.
Das klingt allerdings echt heftig! Da freue ich mich einmal mehr, an einer Sek II-Schule tätig zu sein, wo solch eine "Mittagsbespaßung" mit zusätzlich notwendigen Aufsichten entfällt, es keine verpflichtende "Vorviertelstunde" gibt usw. An meiner Schule hat keine Lehrkraft mehr als zweimal wöchentlich Aufsicht - das gilt für Vollzeitkräfte; Teilzeitkräfte haben nur eine Aufsicht - und ganz sicher nicht zweimal täglich (da achten die Stunden-/Vertretungsplaner*innen schon drauf und es steht auch in unserem Stundenplankonzept). Bei uns gibt es nur 20minütige Aufsichten (als Pausenaufsichten oder vor bzw. nach dem Unterricht). Es kommt also niemand auf mehr als 40 Minuten Aufsicht pro Woche.
Ich kenne aber tatsächlich auch keine Schule mit Sek I-Bereich und Ganztagsbetrieb, an der Lehrkräfte zusätzlich zu acht Stunden durchgehend Unterricht - also ohne "Freistunde" - noch so viel Aufsicht machen müssen. Keine Ahnung, wie die das hinbekommen.
Ich hatte schon oft 8 bzw. 10 Stunden am Stück. Aufsichten gibt es bei uns, daher kann ich dazu nichts sagen.
Um 8 oder 10 Stunden Unterricht am Stück geht es doch gar nicht!? Das ist ja nun wirklich nicht ungewöhnlich. Aber dass eine Lehrkraft zusätzlich zu diesen Unterrichtsstunden noch eine komplette Stunde Aufsicht an solch einem Tag hat (in Plattys Beispiel halt jeweils eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn und eine halbe Stunde nach Unterrichtsschluss), ist mir - wie gesagt - noch nie untergekommen. Nur darum ging es mir.
Frühaufsicht ab 7.15 Uhr, Unterricht ab 7.45 Uhr bis 14.30 Uhr (8. Stunde), danach Spätaufsicht am Bus bis 15 Uhr.
Ich kenne übrigens keine Schule, in der KuK, die acht Stunden durchgehend Unterricht haben, auch noch vor und nach dem Unterricht halbstündige Aufsichten führen müssen. Überhaupt ist mir keine weiterführende Schule bekannt, an der KuK zweimal an einem Tag Aufsicht haben.
Aber bei dir ist ja immer alles anders als bei anderen... ![]()
Weil hier oft von "deutschen Namen" die Rede ist: Was versteht ihr denn darunter?
Fast alle der beliebtesten hier gewählten Vornamen kommen schließlich aus dem Hebräischen, Griechischen oder Lateinischen.
Die meisten Vornamen germanischer Herkunft wirken auf uns heutzutage doch eher fremd?
Viele dieser Vornamen wirken heutzutage wirklich wie aus der Zeit gefallen. Andererseits enthält die von dir verlinkte Liste aber auch eine ganze Reihe von Vornamen, die hier in Norddeutschland noch immer sehr beliebt sind. Allen voran "Finn" und "Emma", die seit Jahren in NDS (wie's in den anderen norddeutschen BL aussieht, weiß ich nicht genau) zu den meistgewählten Vornamen für Neugeborene zählen.
melli-gruber : Warum nun nochmal ein neuer Thread zu dieser Thematik? Du hast doch schon vor ein paar Wochen hier ganz ähnliche Fragen gestellt: Stellensuche Hessen - Stellenmarkt - lehrerforen.de - Das Forum für Lehrkräfte
Wo nehmt ihr das denn in Bezug auf die Präsentationsprüfungen her?
Das frage ich mich auch gerade. Zumindest in der verlinkten Quelle steht doch nichts davon, dass Präsentationsprüfungen verpflichtend seien. Oder habe ich da irgendwas überlesen bzw. falsch verstanden?
Er hätte mir auf keinen Fall sein Handy ausgehändigt.
Aber er hatte es doch schon neben dem Pult abgelegt, bevor ihr in den anderen Klassenraum gegangen seid? :
habe ich ihn aufgefordert, sein Handy auf den Tisch an der Wand in der Nähe des Pultes zu legen, was er auch tat.
Wieso hat er es später denn überhaupt nochmal in die Hand genommen?
Unterricht entführen heißt, dass er möglicherweise versuchen wird, im Unterricht seine Version der Geschichte zu erzählen.
Das wird doch ziemlich sicher passieren. Wenn nicht im Unterricht, dann halt in den Pausen oder vor dem Unterricht.
Da stellst du entweder "deine Ohren auf Durchzug" und reagierst gar nicht darauf oder du führst mit ihm ein kurzes Gespräch, in dem du ihm nochmal vor Augen führst, dass die Sache ja nun "gegessen" ist und er die 6 wohl oder übel wird akzeptieren müssen. Ich glaube kaum, dass es dann noch zu großartigen Diskussionen kommen wird; habe ich zumindest noch nie erlebt.
EDIT: Ah, ich sehe gerade, das hat Seph auch schon geschrieben! Na ja, ich lasse es trotzdem stehen...
Da keine Pause kürzer als 15 Minuten sein darf und die Pausen nicht am Anfang oder am Ende liegen dürfen (jeweils mindestens 60 Minuten Abstand), müssen also alle Pausen nach der 2., 4. und 6. Stunde jeweils mindestens 15 Minuten dauern und die erste und dritte Pause wären wirklich Pause fürs Kollegium, in denen niemand ans Telefon geht, die SL keine Ansagen macht und kein Schüler mit Anliegen die Kollegen ansprechen kann.
Genauso ist es bei uns. Alle unsere Pausen dauern 20 Minuten (außer die nach der 8. Stunde, die nur 10 Min. dauert, aber in der 9./10. Stunde finden seit Jahren nur noch ein paar vereinzelte Sportkurse im BG statt). Telefonate in der Pause sind recht selten und "Ansagen" des Schulleiters noch viel seltener. Einmal pro Woche haben wir auf Wunsch der KuK allerdings in einer der Pausen eine "Info-Runde" in den einzelnen Lehrkräftezimmern, in der die Abteilungsleiter*innen wichtige Infos mitteilen und die KuK ihre Anliegen vorbringen können (daran nehmen aber ja auch nie alle Lehrkräfte der Abteilung teil, weil immer nur ein Bruchteil gerade im Lehrkräftezimmer anwesend ist). Bzgl. Anliegen von SuS in der Pause: siehe oben.
An der typischen weiterführenden allgemeinbildenden Schule sind die 11 Stunden Mindestruhezeit zumindest kein Problem.
An beruflichen Schulen ohne Abendunterricht auch nicht (also, da ist die Mindestruhezeit kein Problem, meine ich natürlich).
In der Pause braucht kein Schüler am Lehrerzimmer zu klopfen, weil dann hat der angeforderte Kollege keine Pause mehr, wenn er dem Schüler Rede und Antwort stehen muss.
Schild an die Lehrkräftezimmertür kleben mit dem Aufdruck "Auch Lehrkräfte brauchen Pause!" und die SuS am Schuljahresanfang (und bei Bedarf später nochmals) darauf hinweisen, dass sie nur im Notfall dort klopfen sollen. Fertig. Klappt an meiner Schule seit Jahrzehnten hervorragend.
Ich möchte in dem Zusammenhang einfach mal darauf hinweisen, dass es in Niedersachsen die Möglichkeit zum Ablegen einer Präsentationsprüfung im mündlichen Prüfungsfach schon seit einigen Jahren gibt und diese - zumindest hier bei uns - seitens der Prüflinge kaum in Betracht gezogen wird, da der damit verbundene Aufwand auch auf Seite der Schüler eher gescheut wird. Diese wählen nach wie vor lieber die "klassische" mündliche Prüfung.
Das kann ich für meine Schule bestätigen. Wenn ich mich nicht irre, hat seit der Einführung der Präsentationsprüfung (2021?) bei uns bisher noch niemand dieses Prüfungsformat im mündlichen Abi gewählt.
Mich würde ja interessieren, wie solche schwierigen Kollegen das Ref geschafft haben; Verstellung?
In den beiden Fällen in unserem Kollegium, die ich schon ansprach, waren es zwei ältere Kollegen, bei denen wohl im Laufe der Jahre der Frust und die "Unlust" am Unterrichten überhand genommen hatten. Bei denen war es also vor allem Unwille (mit KuK zusammenzuarbeiten, sich in neue Unterrichtsinhalte einzuarbeiten, Absprachen umzusetzen und überhaupt in die Schule Zeit und Arbeitskraft zu investieren), nicht Unfähigkeit. Ich nehme an, dass sie in jüngeren Jahren vielleicht gar keine "schlechten" Lehrer waren.
Beide wurden erst einige Jahre vor ihrer Pensionierung zu uns versetzt und haben sich dann so verhalten, wie fachinformatiker es in seinem Ausgangsbeitrag schilderte:
Kollegen, der entweder krank ist oder im Unterricht, vorbei an allen Absprachen und Lehrplänen, nicht die notwendigen Lehrinhalte vermittelt.
Solch eine Verhaltensweise ist natürlich fatal in Klassen, in denen die für Abschlussprüfungen notwendigen Inhalte vermittelt werden müssen.
Wie ist der Stand?
TomTom42 war hier seit Ende Januar nicht mehr eingeloggt. Ich befürchte, dass du keine Rückmeldung erhalten wirst.
Gegenfrage - bin halt neugierig
:Wie sieht's denn bei dir selbst aus? Hast du noch immer einen Quereinstieg an einer nds. BBS im Hinterkopf oder sogar schon in Planung?
Danke für die Rückmeldung!
Ich habe noch immer keinen Termin für das BEM Gespräch bei/mit der Bezirksregierung erhalten.
Schade, dass das bei dir so lange dauert. Von dem für uns zuständigen "Regionalen Landesamt für Schule und Bildung" (NDS, nicht NRW) haben betroffene KuK (und andere Lehrkräfte in meinem Bekanntenkreis) bislang immer innerhalb von kurzer Zeit eine Rückmeldung bekommen. Allerdings fand in allen mir bekannten Fällen zunächst ein telefonisches Info-Gespräch zur BEM-Maßnahme mit Mitarbeiter*innen des RLSB statt und das eigentliche BEM-Gespräch war dann in der Schule, nicht in den Räumen des RLSB.
Alles Gute für dich!
Ich schon, besonders in kleineren Klassen reichen mir 1,5 Stunden aus. Bei größeren Klassen dann vielleicht 2 bis 2,5 maximal. Wenn ich wirklich konzentriert dran bin, wenn ich nebenher noch Videos oder Podcasts höre manchmal etwas länger.
Ich habe die Korrekturen aber auch bereits in Excel so vorbereitet, dass ich schnell Punkte eintragen und Berechnungen überprüfen kann. Das hat mal etwas Zeit gekostet und muss dann bei jeder neuen Klausur angepasst werden. Vielleicht für die Vorbereitung nochmal ne halbe Stunde zusätzlich.
Ok, dann vermute ich mal, deine schnelle Korrekturzeit liegt auch daran, dass die Klausuren in deinen Fächern weniger textlastig sind als in meinen. Aufgaben mit Berechnungen, die sich sehr schnell korrigieren lassen, kommen bei mir nur selten vor (lediglich bspw. im Zuge eines Angebotsvergleichs, den die SuS durchführen sollen, o. ä.).
Meine KuK mit derselben oder einer ähnlichen Fächerkombination - wie Wirtschaft/Deutsch, Wirtschaft/Religion, Wirtschaft/Politik,...; also Fächern, in denen allgemein die SuS in den Klausuren viel schreiben - haben zumindest ähnliche Korrekturzeiten wie ich. Ich dachte früher immer, ich sei langsam beim Korrigieren, habe aber halt mittlerweile in Gesprächen festgestellt, dass dem wohl doch nicht so ist.
Was sind "solche Kolleginnen"?
Diejenigen, die sich verhalten, wie von verschiedenen User*innen hier im Thread beschrieben. Anscheinend sind dir "solche" KuK wohl noch nicht begegnet, denn sonst wüsstest du, wer gemeint ist bzw. wie diese sich verhalten. Mir schon; zumindest kommt mir die vom TE beschriebene Verhaltensweise auf zwei mittlerweile pensionierte Kollegen bezogen sehr bekannt vor.
Bislang weiß ich nichts, außer dass sich Schüler beschwert haben.
Hm? Den Ausgangsbeitrag hast du gelesen, oder?
einen Kollegen, der entweder krank ist oder im Unterricht, vorbei an allen Absprachen und Lehrplänen, nicht die notwendigen Lehrinhalte vermittelt.
Dass der besagte Kollege fehlt oder was genau er im Unterricht macht (besser: nicht macht) lässt sich ja anhand des Klassenbuchs belegen. Dazu braucht es keine Aussagen/Beschwerden von Schüler*innen.
Sich an den Vorgesetzten wenden kann angemessen sein, wenn man alleine nicht weiterkommt.
Eben. Und da ist leider dann auch das Ende der Fahnenstange erreicht (wie hier im Thread bereits mehrfach betont wurde).
Oft wollen Leute ein Pöstchen haben, hier:
Wieso "wollen ... haben"? fachinformatiker ist - seiner Formulierung im Ausgangsbeitrag nach - doch schon Bildungsgangleiter.
Dass ihr euch n Kopp macht, wie ihr mit KuK angemessen umgeht.
Dann mal Butter bei die Fische: Was wäre denn deiner Meinung nach ein "angemessener Umgang" mit solchen Kolleg*innen? Meldungen an die SL sind auch deines Erachtens auch schon "Mobbing"?
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